Susanne Haun

Nein – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2019

 

Nein, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Nein, 40 x 40 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Nein!

Diese Zeichnung gehört zum Konvolut der eingestellten Zeichnungen bei singulart. Dort ist als Beschreibung des Kunstwerks zu lesen:

„Nein ist ein philosophisches, resulutes und eindeutiges Wort. Vielen Menschen fällt es schwer, nein zu sagen. Diesem kleinen Wort gehen innerliche Erwägungen des Für und Wider einer Angelegenheit voraus. „Nein“ zu sagen bedeutet auch Mut zu haben. Mut sich zu bekennen, Mut für eine Sache einzugestehen und auch Mut, sich nicht ausnutzen zu lassen. Ein Nein ist immer schwieriger als ein Ja. Die Künstlerin Susanne Haun hat in dieser Arbeit einfach und prägnant alle Erwägungen zusammengefasst. Dazu verwendet sie bordeauxfarbende Tusche, die sie auch für ihre anderen hier eingestellten Arbeiten verwendet. Erst die Hand der Künstlerin, die die Feder in die Tusche taucht, entscheidet über das Sujet des zu entstehenden Werkes. Nein sagen, etwas was Haun mit bedacht, wenn es nötig ist, tut!“

Ihr findet die Zeichnung bei singulart unter diesem Link – Klick.

Ich möchte hier bei Gerda bedanken, die sich mit meiner Präsentation auf singulart auseinandergesetzt und mir wertvolle Hinweise dazu gegeben hat.

 

 

 

Projekt ohne Namen – Es ist neckisch – Die zeichnerische Aneignung der Aneignung von Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Projekt ohne Namen, Zeichnung, Zeitgenössische Kunst by Susanne Haun on 11. September 2019

 

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet. So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

 

Ist das nicht neckisch, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Ist das nicht neckisch, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich vervollständigte Jürgens Satzanfang

#31

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

 

Mein neuer Satzanfang für Jürgen lautet:

#32

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“

 

________________

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Zitat am Sonntag – Elias Canetti

Posted in Ausstellungstip, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 8. September 2019

 

Man weiß nie, was daraus wird,

wenn die Dinge verändert werden.

Aber weiß man denn, was daraus wird,

wenn sie nicht verändert werden

Elias Canetti (1905 – 1994) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literaturnobelpreisträger 1981

 

 

Detail Stand der Dinge - Gelbe Blumen (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)

Detail Stand der Dinge – Gelbe Blumen (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)

 

 

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Quelle:

Dieses Zitat steht in dem Ausstellungskatalog Verbundene Spuren von Doreen Trittel und Carla Pohl.

Zur Ausstellungseröffnung am letzten Samstag war ich mit Micha in der Dorfkirche Roddahn ebenfalls mit von der Partie. Roddahn liegt in der Nähe von Neustadt Dosse, der Pferdestadt Brandenburgs.

Hier Details zur Ausstellung:

VERBUNDENE SPUREN
von Carla Pohl und Doreen Trittel

In Berlin, in Ost und West, sind Orte voller Spuren der Geschichte zu entdecken. Die Suche nach ihnen beginnt bei uns selbst und geht über die Familiengeschichten bis hin zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Sie leben von und mit ihrer Geschichte und mit den Menschen, die sie neu besetzen.
Carla Pohl und Doreen Trittel haben den Großteil ihres Lebens im vereinten Deutschland verbracht, aber die Kindheit in der DDR hat Spuren hinterlassen. Carla Pohl war beim Fall der Mauer 9 und Doreen Trittel 16 Jahre alt. Beide sind aus der „Dritten Generation Ost“ und genauso sind sie ein Teil der Generation der „Kriegsenkelkinder“.
Gemeinsam erforschen sie die Spuren, die die verschwundene innerdeutsche Grenze hinterlassen hat und machen sichtbar, wo sie weiter besteht.

Die Ausstellung VERBUNDENE SPUREN von Carla Pohl und Doreen Trittel wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin

Mehr von der Ausstellung könnt ihr auf dem Blog von Nina Alice Schuchardt lesen, die die Ausstellung mit einer Rede eröffnete (siehe hier).

 

 

Alltag 11 – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 7. September 2019

 

Das Jahr des Alltags, zu dem Ulli (siehe hier) aufgerufen hat, nähert sich schon seinem Ende.

Was ist schon ein Jahr?

Wie immer war dieser Monat mit einem gemischten Alltag der unterschiedlichsten Arbeiten gefüllt, sehr viel beschäftigt habe ich mich neben dem

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mit dem Einstellen neuer Arbeiten bei Singulart (siehe hier Klick). Um bei singulart erfolgreich zu sein, sollte Künstlerin oder Künstler mindestens 5 Arbeiten pro Monat einstellen.

Es war auch notwendig, Ergänzungen zu den der ersten von mir eingestellten Arbeiten bei Singulart zu tätigen, wie zum Beispiel zu meinen Leinwänden Geburt und Tod. Bei dieser Arbeit von mir mag ich am liebsten die darstellung der Hängung des Bildes in dem Raum, einmal in der Dorfkirche Roddahn (siehe hier) und zum anderen in einem virtuellen, von singulart erstellten Raum, ihr könnt es auf dem kleinen Bildchen im Bild unter diesem Text sehen. Besser noch könnt ihr das Werk betrachten, wenn ihr dem Link folgt (siehe hier KLICK).

 

 

Singulart hat neue Statistiken für ihre Künstlerinnen bzw. Künstler erstellt, nach denen ich zu den 15% meist gesehenen Künstlerinnen / Künstler der Plattform gehöre.

 

 

Wusstet ihr, dass ihr mir auch auf singulart folgen könnt? Seht im unteren Bild den kleinen Button (Klick zu dem Button auf meiner Singulartseite) ganz unten. Habt ihr ihn gefunden?

Ehrlich gesagt weiss ich nicht, wieviel Mails ihr erhaltet, wenn ihr mir bei singulart folgt. Vielleicht wollt ihr mir davon berichten? Mich würde es auch sehr interessieren, was ihr von meiner Präsentation bei Singulart haltet. Ihr würdet mir mit einem Kommentar – auch gerne eine ehrliche Kritik – helfen, denn ich investiere viel Zeit in diese Plattform, hier seht ihr mein Profil (KLICK).

 

 

 

So sah also mein letzter Monat aus. 🙂

und hier findet ihr die Links zu allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der zehnten Runde:

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/08/04/alltag-august-2019/

https://erntetank.wordpress.com/2019/08/03/alltag-00010/

https://pawlo.wordpress.com/2019/08/02/alltag-10-wenn-es-drumherum-still-wird-when-silence-comes-in/

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/08/05/alltag-10-12-bewegung/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/08/05/alltag-das-immerwiederkehrende-10/

https://gerdakazakou.com/2019/08/05/alltag-10-verlangsamung-mit-ameisenslalom-riegeln-sproesslingen-montags-ist-fototermin/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/august/zu_ullis_projekt_alltag_10

https://driftout.wordpress.com/2019/08/08/alltag-ist-ani-eia-wasser-regnet-schlaf-elisabeth-borchers-gedicht/

https://fundevogelnest.wordpress.com/2019/08/08/aus-dem-nestalltag-5-putzen-putzen/

https://www.jaellekatz.de/fragen/samstag-wird-gebadet-alltag

https://arnovonrosen.wordpress.com/2019/08/09/alltag-juli-2019/

https://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-10/

https://kopfundgestalt.com/2019/08/13/in-der-hitze-des-autos/

https://alpinerot.wordpress.com/2019/08/09/ein-bis-zehnmal-fuer-ullis-projekt-alltag/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/08/03/gehoert-reisen-zum-alltag/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/08/15/alltag-im-netz/


Die Idee → https://cafeweltenall.wordpress.com/2018/10/19/alltag-eine-idee/

Kommt ein Vogel geflogen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. September 2019

 

1 Farbenfroher Vogel, Version 1, 12 x 12 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Farbenfroher Vogel, Version 1, 12 x 12 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es ist unglaublich, welche bunte Vogelvielfalt es in Afrika gibt. Immer wieder haben wir bunte große und kleine Vögel beobachtet.

Ich mochte besonders diesen pastellig farbenfrohen munteren Gesellen, der auf einen Ast im Etosha Nationalpark in Namibia saß.

Der Vogel war nicht einfach zu erfassen, weswegen ich in einer Serie arbeitete. Die „wahren“ Vogelbeobachterinnen und -beobachter sitzen meiner persönlichen Meinung nach, in England. Mit großen Ferngläsern und Objektiven vor den Kameras wird in extra dafür gebaute Unterstände gesessen und auf das perfekte Foto seltener Vögel gewartet. Wir hatten nicht einmal ein Fernglas im Gepäck. So ist mein Vogel vielleicht eher vom Wellensittich als vom afrikanischen Vogel inspiriert. Ich weiss es nicht, ob ich mehr gesehen hätte, wenn ich ein großes Fernglas im Gepäck mit mir rumgeschläppt hätte.

 

 

Die Vögel und die Vogelbeobachterin sind jeweis ist 12 x 12 cm groß, ich habe mit lichtechter Tusche von Rohrer auf Hahnemuehle Aquarellkarton gezeichnet.

Ihr könnt die Zeichnungen jeweils für 80 Euro, gerahmt mit Passepartout  in einem 22 x 22 cm cm großen Objekt -Holzrahmen unter Glas inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben.

Euren Kaufwunsch könnt ihr mir per Mail info@susannehaun.de mitteilen. Ich sende euch daraufhin die Zeichnung inklusive Rechnung zu.

Die Zeichnungen können beim nächsten KunstSalon am 29. Oktober 2019, 18 Uhr  in meinem Atelier (Klick) besichtigt werden.

 

Das Nashorn, ein Klassiker der Holzschnittkunst oder „nur“ ein Tier Afrikas – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 3. September 2019

 

Das Nashorn ist in meinem Oeuvre (siehe hier) ein beliebtes Motiv.

Liegt es an Dürers berühmten Holzschnitt?

Sicher ist Dürers ein Grund dafür, in regelmäßigen Abständen Nashörner zu zeichnen. Der Hauptgrund jedoch für weitere Werke zum Thema Nashorn ab Januar 2018 ist bei unserer Afrika Reise zu suchen. Ich berichtete hier über unseren Aufenthalt im Etosha Nationalpark in Namibia.

Ich habe als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Truck entfernt im Schlamm gesühlt. Ich sehe es immer noch vor mir, wie es genussvoll den Körper im Schlamm hin und her bewegt. Ich war so im Beobachten versunken, dass ich keine Skizzen machte und doch habe ich die Szene vor meinem inneren Auge vorbei ziehen lassen, als ich die Zeichnung heute erstellte.

Die erste Lage der Zeichnung existierte schon. Irgendwann habe ich sie mal auf einem Aquarellkarton in Bezug auf Dürer gezeichnet und dann weggelegt und vergessen. Irgendwann taucht alles wieder auf so auch vor kurzem das angefangene Nashorn.

 

Nashorn, Zeichnung von Susanne Haun, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, 17 x 24 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Nashorn, Zeichnung von Susanne Haun, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, 17 x 24 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Das Nashorn ist 17 x 24 cm groß, ich habe mit lichtechter Tusche von Rohrer auf Hahnemuehle Aquarellkarton gezeichnet.

Ihr könnt das Nashorn für 150 Euro, gerahmt mit Passepartout  in einem 30 x 40 cm großen Holzrahmen unter Glas inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben.

Euren Kaufwunsch könnt ihr mir per Mail info@susannehaun.de mitteilen. Ich sende euch daraufhin die Zeichnung inklusive Rechnung zu.

Hier seht ihr weitere Fotos vom Nashorn in der Entstehungsphase:

 

In der Kategorie Reiseberichte – Südliches Afrika (Klick) findet ihr den gesamten Bericht der Reise ins südliche Afrika von 2018.

 

Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche! – Susanne Haun

Posted in Aquarell, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 27. August 2019

 

 

Dieses Wochenende habe ich mir eine besondere Form der Freizeit gegönnt, die ich mir seit bestimmt 2002 nicht mehr gegönnt habe.

Ich habe in einem Workshop von Frank Koebsch die Landschaftsmalerei von Carl Malchin erkundet. Frank hat gemeinsam mit Birgit Baumgart von den Staatlichen Museen von Schwerin ein Kurs-Programm zusammengestellt, was die Arbeiten Malchins sowohl als Aquarell auf Zigarrenkiste als auch kunsthistorisch und landschaftlich beleuchtet.

Der Workshop begann im Freiluftmuseum Mueß (siehe hier), wo wir skizzierten. Das Museum ist sehr empfehlenswert und verströmt die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts. Es hat mir viel Freude gemacht, dort das gesehene in Skizzen festzuhalten.

 

 

Danach ging es weiter zum stattlichen Museum Schwerin. Auf der Seite des Museums kann die interessierte Besucherin / Besucher folgende einleitende Worte über Carl Malchin lesen: „Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, vor allem die Umgebung seines Wohnortes Schwerin, zu erfassen.

Viele Künstler, so auch Spitzweg, malten im 19. Jahrhundert mit Öl ihre Skizzen pleinair auf Zigarrenkisten-Brettern. Die Vorteile sind sofort klar: sie haben so einen festen Untergrund und können mit der Zigarrenkiste auf dem Schoß das Gesehene in Ölskizzen festhalten.

Ihr könnt euch vorstellen, dass es mir sofort in den Fingern juckte, die aktuelle Zigarrenkiste meines Vaters auszuleeren und zum Zeichnen zu verwenden! Ich wartete dann ganz tapfer den Samstag ab.

Frank hatte schon Kisten mit Aquarellgrund (eine Art Gesso) vorbereitet, so dass wir nach dem Skizzieren im Freilichtmuseum Mueß  und der Führung durch die Ausstellung gleich loslegen konnten.

Ich hatte mir nichts bestimmtes vorgenommen. Ich dachte, wo man mit Aquarell malen kann, da kann man auch mit Tusche zeichnen und so entstanden auch die ersten obigen beiden Zeichnungen ganz in meiner Handschrift.

Dann packte mich der Ehrgeiz, ich dachte mir, ich könnte doch mal mit Aquarell Flächen malen. Frank erzählte soviel von der Farbvarianz einer Fläche. Das interessierte mich, und gut, dachte ich, ich quäle mich mal, verlasse meine Komfortzone und male Flächen. Das ist mir nicht einfach gefallen und in einer Zeichnung musste ich dann unbedingt doch mit Tusche und Feder hineingehen.

Außerdem habe ich auch einige Arbeiten auf Papier und nicht auf die Zigarrenkisten Bretter gezeichnet. Mir gefällt jedoch das Material der Zigarrenkiste sehr gut. Es gibt der Zeichnung mehr Tiefe.

 

 

Wer Interesse hat, Frank hält den nächsten Workshop (siehe hier) in Kooperation mit den Staatlichen Museen auf den Spuren von Carl Malchin zu Schweriner Stadtansichten auf Zigarrenkistenbrettern am 05.10.2019 in Schwerin. Generell könnt ihr hier mehr (klick) über Franks Workshops erfahren.

 

 

Orgelkonzert in St. Joseph Berlin – Wedding – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 23. August 2019

 

St. Joseph Müllerstrasse, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

St. Joseph Müllerstrasse, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

In der Müllerstraße liegt umschlossen von Miethäusern die römisch-katholische Pfarrkirche St. Joseph. Die Kirche ist aus dem Weddinger Stadtbild nicht wegzudenken und trotzdem nehme ich persönlich sie weniger war als die alte Schinkelkirche auf dem Leopoldplatz.

Als wir letzten Samstag vorbeikamen, war die Kirche offen und ein Schild wies darauf hin, dass um 12 Uhr ein kostenloses 30 minütiges  Orgelkonzert stattfindet. Da es tatsächlich 1 Minute vor 12 war, gingen wir hinein, bewunderten das ansprechende Innere der Kirche. Für mich mutete es im Jugendstil an, aber in Wikipedia habe ich erfahren, dass das Innere von der Beuroner Kunstschule gestaltet wurde. Anreger und Wortführer waren der Architekt, Maler und Bildhauer Pater Desiderius Lenz (geb. Peter Lenz; * 1832 in Haigerloch; † 1928 in Beuron). Lenz fällt als Romantiker, der mit  Peter von Cornelius Hilfe ein preußisches Staatsstipendium zu einem Italienaufenthalt erhielt, in die Zeit, die ich für meine Promotion erforsche. 1866 erstellte er erste Entwürfe für einen Idealkirchenplan, an seiner Malerei erkennt Entwurf  man den Einfluss von ägyptischer, altchristlicher und byzantinischer Kunst.

Die Orgelkonzerte finden übrigens Samstags um 12 Uhr für 30 Minuten statt. Es lohnt sich, verbunden mit dem Orgelspiel ein Blick in die Kirche zu werfen. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist erbeten.

 

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. – 22.8.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 22. August 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich bin erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und ich bin auch erstaunt, wie mir das tägliche Zeichnen meiner Selbst ins Blut übergegangen ist.

Fast wie Zähne putzen 😉 eben nur viel intimer.

Dieses mal habe ich die Portraits strickt nach Datum angeordnet und nicht wie es mir kuratorisch am besten gefällt.

Meine weiteren Selbstbildnisse im Tageskalender findet ihr hier klick unter diesem Link, der neuste Beitrag wird immer zuerst angezeigt, das heisst für euch: scrollen, scrollen scrollen.

 

Die Pinguine lassen mich nicht los – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. August 2019

 

Es hört sich an als ob der nächste Salon am 29. Oktober 2019, 18 Uhr (Klick) in meinem Atelier noch in weiter Ferne scheint, jedoch weiss ich, wie schenll die Zeit vergeht und zeichne weiter an meine Afrika Impressionen.

Die Pinguine lassen mich nicht los. Die Beobachtung der Pinguine gehört zu meinen schönsten Erinnerungen an die Afrika Reise vor nun schon fast zwei Jahren. Hier ist der Link (Klick), der zum Blogbeitrag führt, in dem ich über diesen besonderen Tag berichte.

 

Afrika, Pinguin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Afrika, Pinguin, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich zeichne für die kleinen Arbeiten immernoch in der Größe 15 x 15 cm. Da ich meine Blätter immer voll ausnutze, muss ich mir tatsächlich einen Bleistiftrahmen dieser Größe zeichnen, damit ich innerhalb meines Passepartoutausschnitts bleibe. Das amüsiert mich etwas, vor dem Rahmen wird der Ausschnitt wieder ausradiert.

 

 

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