Susanne Haun

Von Namibia – Windhoek nach Botswana – Ghanzi – Bericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2018

 

 Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

 

Die Stadtführung durch Windhoek war eines der Erlebnisse der Afrikareise, die ich noch verdauen muss und die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Wir erfuhren, wieviele Abgeordnete die Regierung hat, sind durch die von Deutschen erbaute Kirche geschleust worden und lernten das von den Nordkoreanern erbaute Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von außen bei über 40 Grad Hitze kennen.

Sehr gut und wissenswert fand ich jedoch, dass „endlich“ das Reiterstandbild zu ehren der gefallenen deutschen Soldaten im Krieg gegen die Hereros und Namas 2009 abgebaut wurde. Eine sehr weise Entscheidung, der ich auch als Deutsche voll zustimme. Es ist eine Schande, dass das Denkmal noch bis 2009 dort stand und die Namibier an die Kolonialherrschafft erinnerte.

Ich hätte die Zeit in Namibias Hauptstadt lieber anders genutzt und wäre sehr gerne in die Nationalgalerie von Namibia oder in das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum HINEIN gegangen, statt es von außen bei sengender Hitze zu betrachten, leider mussten wir nach der Stadtführung sofort wieder in den Truck „on the road again“, um unsere 5.627 km „zu schaffen“. Auf eines der Fotos ist „T“ mit dem Tour-Shirt von 2017 zu sehen.

 

 

Nach unserer Nacht auf dem Campingplatz vor den weiten Toren von Windhoek überquerten wir die zweite Grenze der Reise von Namibia nach Botswana und waren dann den gesamten Tag unterwegs. Es entstanden an diesem Tag kaum Fotos, einzig vom Campingplatz. Ich merkte auch langsam die Anstrengung der Reise, ich kann es sogar an meinen Zeichnungen sehen. Es fiel mir nicht mehr so einfach, mein Skizzenbuch täglich zur Hand zu nehmen und ich ging früh zu Bett. Wie sagte Lorine, die Chefin so schön: „This is no holiday, this is adventure!“.

 

 

Da mich immer wieder Leute ansprechen, wie wir die Zelte aufbauten und ob das auch alleine möglich war, zeige ich auch noch ein paar Fotos vom geschäftigen Treiben beim Zeltaufbauen. Der Grundpreis für die Reise ist für ein Zelt mit doppelter Belegung gedacht. Für einen geringen Aufpreis konnte man ein Zelt alleine bewohnen. Beim Aufbau wurde sich gegenseitig geholfen. Elke vermisste zum Beispiel eines Tages ihr iPhone und war ganz verzweifelt. Micha, G.P. und Angelo fanden es schliesslich intakt wieder, sie hatte es in ihr Zelt beim abbauen eingerollt. In der Gruppe halfen sich alle gegenseitig. Allerdings war es eine sehr gute Gruppe, was sich auch in den folgenden Tagen noch zeigte!

Auf dem Campingplatz in Ghanzi konnte man auch kleine runde Hütten mieten, die innen ein unbequem aussehendes Bett besaßen. Wir blieben bei unseren wohlvertrauten Zelten, die schon etwas von Heimat besaßen. Gerne habe ich auch meinen Tascheninhalt sortiert. 4 Wochen aus einem 90 Liter Taschenrucksack zu leben ist nicht einfach 🙂 .

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
____________________________________

Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 12:

We rise early and take aim for Windhoek, the capital city of Namibia. Today we make a brief stop at the craft markets of Okahandja before arriving in Windhoek in the afternoon. We will take a short walk through the city centre and have the opportunity to view some its better-known landmarks.

Day 13:

Today we travel east and make our way to neighbouring Botswana and the Kalahari Desert. Starkly different to the Namib Desert after which Namibia is named, the Kalahari is no less dramatic and covers over 900 000 square kilometres. This afternoon there is an option of a guided walk with your San hosts, this is an opportunity to learn more about the San culture and interaction with their Desert environment. The San people have long been associated with this harsh environment and tonight we enjoy a dance evening that provides an insight into their culture of song, dance and story-telling.

 

Der Etosha National Park in Namibia – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2018

 

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

 

Ehrlich gesagt!

Ich bin nicht der Typ, mit dem Truck stundenlang hinter einem Tier hinterherzujagen und Fotos zu machen. Ich habe die zwei Tage Etosha Nationalpark als sehr anstrengend empfunden! Von Morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr im Truck mit dem Fernglas oder Teleobjektiv Tiere beobachten ist so gar nicht mein Fall. Vielleicht hätte man mich irgendwo aussetzen sollen, mich und mein Zeichenheft, so dass ich in Ruhe alles hätte beobachten können, Landschaft und Mensch und gerne auch Tiere! Es ist jedoch untersagt, den Truck außerhalb der vorgesehenen Haltepunkte zu verlassen. Es geht fast gar nicht, im Truck Tiere aus einer Entfernung von manchmal über 100 Meter gut zeichnerisch zu erfassen. Die Augen der Tiere sind wenn überhaupt als schwarzer Knopf wahrnehmbar und die Beine als Stöcker.

 

 

Erschwerend kam hinzu, dass es in ungeheuren Mengen geregnet hatte und regnete. So wurde die Wüste grün mit gelben Blüten und die Tiere mussten nicht zu ihren gewohnten Wasserlöchern kommen. Sie fanden überall Wasser und waren so fast gar nicht zu finden.

Nach der Strapaze verzichtete ich am ersten Abend auf das Event, von einem Buschmann zu erfahren, wie aus einem Köcherbaum Pfeil und Bogen erstellt wird.

Aber die Menschen sind verschieden. Tage später unterhielt ich mich auf dem Flughafen Victoria Falls mit anderen Touristen, die meinten, sie hätten gut auf die gesamte erste Woche Wüste verzichten können, um dafür mehr Zeit auf Tierfoto-Safari zu verbringen!

 

 

Am zweiten Tag erreichten wir das Herz des Parks, die Etosha-Pfanne. Es ist der Boden eines ehemaligen Sees im Norden Namibias. Der Name Etosha hat seinen Ursprung in der Ovambo-Sprache und bedeutet „großer weißer Platz“.  An diesem Ort haben alle ihren Spaß, mit der endlosen Weite der Pfanne perspektivisch zu spielen und Fotos zu machen.

 

 

Die zwei Tage Etosha Nationalpark habe ich zusammengefasst und von den vielen Tierfotos, die sich kaum unterscheiden, habe ich eine kleine Auswahl getroffen.

Trotz aller Strapazen habe ich als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Hier ist es mir auch tatsächlich schwer gefallen, die Fotos auszusortieren. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Bus entfernt im Schlamm gesühlt.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
____________________________________

Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 10:

Rising early this morning head for Etosha National Park. Etosha is the venue for some of the most unique game viewing experiences in Africa. Today we have a full-day to explore the edges of Etosha Pan in search of the abundant wildlife that occurs in the park. Our truck offers us an elevated platform and we will spend some time at the many waterholes dotted throughout the park. Evenings in Etosha are best spent wrapped up warm at the floodlit waterholes at the camps. Those who wish to partake in an optional night drive may do so tonight.

Day 11:

Our second day in Etosha allows another full day to continue our exploration of the park. No day on safari is ever the same and the suspense before that special sighting is the motivation that keeps our eyes wide open. We will exit the park in the late afternoon and make our way to our accommodation outside the park.

Elefant – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Mai 2018

 

 

Elefanten werden auf meinen neuen großen Zeichnungen eine entscheidende Rolle spielen.

 

 

Einladung zum 17. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gewalt – Frei – Kommunizieren – Gast Anke Boche-Koos

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. Mai 2018

 

Sommerferien und die Fußballweltmeisterschaft werfen ihre Schatten voraus, weswegen ich mich entschlossen habe, erst im August den nächsten KunstSalon am Dienstag zu veranstalten. Dafür werden die nächsten beiden Salons schnell hintereinander erfolgen. Im September veranstalte ich den nächsten KunstSalon am Dienstag.

Bleiben wir aber erst einmal beim August:

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der nächste inzwischen schon 17. KunstSalon am Dienstag findet am 7. August 2018 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Anke Boche-Koos (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun - Gast Anke Boche-Koos

 

Nicht nur im täglichen menschlichen Umgang, sondern auch mit Blick auf die Interaktionen verschiedenster Menschen im Ausstellungsbetrieb, beschäftigen wir uns im 17. Kunstsalon am Dienstag mit gewaltfreier Kommunikation.

Kunst ist Kommunikation und gewaltfreie Kommunikation ist Kunst.

Zur fachlichen Beleuchtung des Themas wird Anke Boche-Koos uns durch den Abend geleiten. Sie ist fasziniert von Kommunikation auf allen Ebenen. Sei es als Coach und Dozentin, als Heilpädagogin oder als Ehefrau und Kollegin. Dabei möchte sie die Bedürfnisse aller im Blick behalten und dafür werben, dass jede / jeder im Alltag kreative und wertschätzende Beziehungen gestaltet. Durch eine aufrichtige, mitfühlende auf Konsens ausgerichtete Kommunikation kann es zu einem gewaltärmeren und progressiven Miteinander kommen.

In ihrer Arbeit hilft Anke Boche-Koos ihre über 25jährige Erfahrung in der Begegnung mit den unterschiedlichsten Menschen. Aus diesem Wissensvorrat schöpft sie gerne.

Susanne Haun hat sich der Frage gestellt, inwieweit florale Bildinhalte subtil nicht nur von der Schönheit der Natur, sondern auch von den Kämpfen des täglichen Lebens berichten können!

 

Entstehung des Blumenlebens (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung des Blumenlebens (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Programm

Susanne
Grußwort
Vorstellung Anke Boche Koos

Anke
Vorstellung des Konzepts der gewaltfreien Kommunikation

Susanne
Wertfreie Formulierungen als Künstler und Betrachter
Kann Kunstkritik wertfrei sein?
Kann eine bessere Ausbildung in der Grundschule im Fach
Führt Wissen zum Dialog und zur Wertschätzung?

Anke
Streitkultur – Kommunikation ist ein Mannschaftssport

Susanne
Gruppenausstellung – Interaktionen von Künstlern untereinander

Anke
Gewalt an mir selber, wie erkenne ich sie und wandle sie in Selbstakzeptanz um.

Susanne
Schlusswort und freie Diskussion

 

Wir freuen uns, euch bei diesem ungewöhnlichen Thema begrüßen zu dürfen.

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

7. August 2018 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

 

Rhododendron – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Mai 2018

 

Zur Zeit blüht in Papas Garten der Rhododendron.

 

Rhododendron (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rhododendron (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

 

Auf dem Kopfkissen faul sein – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Mai 2018

 

Sonntag war ich zu faul, aufzustehen.

 

 

 

Die Stämme der Hereros und Himbas

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika by Susanne Haun on 9. Mai 2018

 

Den schwierigsten und nachdenklichsten Tag der Reise verbrachten wir bei den Himba und Herero Frauen.

Es ist erst gut 100 Jahre her, als die deutsche Kolonialmacht graumsamsten Mord an diese beiden Völkern beging (siehe hier einen aktuellen Spiegelartikel vom 5.4.2018 dazu).

Von einem Sohn des Stammes, der als Reiseleiter fungierte, sind wir zum Dorf des Stammes gebracht worden. Dort warteten sitzend im Kreis barbusig die Frauen der Himbas mit ihren Kindern. Ich kam mir noch nie so deplatziert vor, wie in diesem Augenblick des Ankommens. Schon alleine, dass wir den sitzenden Frauen stehend von oben schauend begegneten. Sie können ruhig fotografieren, sagte der Reiseleiter. Wir fotografierten nicht. Ganz im Gegenteil zu einer anderen Gruppe, die im klimatisierten Auto anreisten. Ich schämte mich fremd für die großen Objektive an den Fotoapparaten, die sich auf die Frauen richteten.

Der Reiseleiter war einer der Kinder des Dorfes, der zur Grundschule gehen durfte. Die Eltern entscheiden, welches ihrer Kinder, egal ob Mädchen oder Junge, zur kostenfreien Grundschule gehen darf und welche beim Stamm bleiben und dort traditionell unterrichtet werden. Für weitergehende Schulbildung fehlt den Eltern das Geld. Nun ist unser Reiseleiter für das Dorf zu gebildet aber für eine Arbeit außerhalb des Dorfes hat er zu wenig Schulbildung. Er könne nicht mehr im Dorf leben, erklärte er uns und so arbeitet er wie viele seiner Stammesgenossen im Tourismus Gewerbe.

Ich fand es nicht gut, dass er eine ältere und eine junge Frau rief, sie nebeneinander vor uns stellte und uns anhand ihrer Haare und Schmuck erklärte, welche der beiden verheiratet wäre und das jedes der Ketten am Fuß für ein geborenes Kind stände. Das junge Mädchen war noch Jungfrau und wir fanden, dass man ihr ansah, wie sehr sie sich genierte, im Kreis der Frauen zu stehen und von den Touristen angestarrt zu werden.

Ich verlies den Kreis und fand eine ältere Stammesdame, die einen Stein zerrieb, um Farbe daraus zu machen. Mit der Farbe von einem schönen Ockerton reibt sich der Stamm ein; die Farbe auf der Haut verhindert einen Sonnenbrand. Sie schmierte mir ein wenig der Farbe auf die Schulter. Grund genug für die dazukommende Maaike, ein Foto von mir zu machen :-).

Insgesamt habe ich dem Veranstalter einige Änderungsvorschläge gemailt: Als erstes finde ich, sollte man sich auf Augenhöhe begegnen. Wir haben gezeltet also wäre es für uns kein Problem gewesen, ein Handtuch oder eine Decke mitzunehmen und uns in den Kreis der Frauen zu setzen. Wir hätten vorher auf dem Markt halten können, Früchte, Brot und Wasser  kaufen und mit den Frauen und Kinder zusammen essen und trinken können. Sicher, wir haben keine gemeinsame Sprache, der Reiseleiter brachte uns Guten Tag und Auf Wiedersehen bei. Aber das hätten wir auch in trauter Runde erfahren können.

G.P. fühlte sich auch sehr unwohl, er formulierte treffend, wir schauen zuerst die Natur, dann die Tiere und und schließlich die Frauen. Emmy entschloss sich, nur die Architektur (so nannte sie die Hütten augenzwinkernd) zu fotografieren. Marian stellte die Frage in die Runde, wie eine Annäherung möglich sei?

Ich habe beim Stamm nicht gezeichnet und zeige hier die Architekturfotos und die Hände der Himba Frau beim mahlen des Steins zu Farbe. Wir hatten Schwierigkeiten überhaupt Fotos von diesem Besuch zu machen.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
____________________________________

Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 09:
Visiting the Himba tribe can be a controversial topic that gets discussed at the camp fire, however not so much if the reason for visiting this particular tribe is understood beforehand. The income that the tribe generates from the visits goes towards the education of Himba children and assists the tribe in giving them a chance to learn about their own culture and heritage. This afternoon we have the opportunity to visit a Himba village and interact with the villagers.

Mamas Azaleen in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Mai 2018

 

Susanne Haun beim Azalee zeichnen (c) Foto von Julian HaunSusanne Haun beim Azalee zeichnen (c) Foto von Julian Haun

Susanne Haun beim Azalee zeichnen (c) Foto von Julian Haun

 

Als ich Ende der 80ziger Jahre begann, die chinesische Tuschemalerei zu erlernen, beschäftigte ich mich auch mit asiatischen Gärten und verliebte mich in die Japanische Azalee. Meine Mutter und ich durchstöberten die Gartencenter und Mama pflanzte eingige dieser Pflanzen in ihrem Garten. Die Blüten verursachen bei mir das Gefühl der mütterlichen Wärme, die mich, solange meine Mutter lebte, umsorgte.

Mein Vater, mein Sohn und ich hatten einen schönen behüteten Vormittag im Garten zwischen den Azaleen.

 

 

Afrika möchte sich gegen die Romantik durchsetzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Mai 2018

 

Zur Zeit hat es die Romantik schwer, sich durchzusetzen (siehe hier).

 

Entstehendes Afrika - 30 x 40 cm - Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehendes Afrika – 30 x 40 cm – Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Von Novalis insprierte Traumlandschaft - 30 x 40 cm - Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Von Novalis insprierte Traumlandschaft – 30 x 40 cm – Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die blaue Blume sehn‘ ich mich zu erblicken

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 4. Mai 2018

 

Zur Einstimmung der Wiederaufnahme meiner Masterarbeit habe ich begonnen Novalis Heinrich von Ofterdingen zu lesen.

Dieser in Fragmenten gebliebene, nach dem Tod von Novalis von Friedrich Schlegel veröffentlichte Roman, passt ausgezeichnet zur Zeichnung von Franz Theobald Horny, die ich innerhalb meiner Masterarbeit diskutiere.

So wird es hier im Blog wieder etwas ruhiger um mich werden. Ich benötige meine Energie zum Zeichnen und Schreiben. Die Masterarbeit ist die letzte schriftliche Arbeit, die ich innerhalb meine Studiums der Kunstgeschichte noch anfertigen muss. Alle Hausarbeiten sind geschrieben und abgegeben, zwei Seminare sind noch aktiv und regelmäßig zu besuchen und dann bin ich nach diesem Semester scheinfrei. Als Ziel habe ich mir vorgenommen, die Masterarbeit Ende Juli zu beenden.

In meinem Rhythmus Zeichnung – Masterarbeit beginne ich mit der blauen Blume aus Novalis Roman, sie wurde bildhaft zum Symbol der Romantik.

 

Blaue Blume - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: