Detail - La Palma - Auf dem Vulkan, Acryl und Tusche auf Leinwand, 70 x 100 cm (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

La Palma – Der Tanz auf dem Vulkan – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

La Palma – Tanz auf dem Vulkan, Gemälde von 2022 von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 70x100cm

„2021 war für die kanarische Insel La Palma vom Vulkanausbruch geprägt. Drei Monate spie der Vulkan Feuer, seine Lavaströme zerstörten Häuser, Plantagen, Wasserreservoirs, alles was auf dem Weg der Lava zum Meer war. Haun kennt La Palma seit knapp 30 Jahren, ihre Freundin wanderte Mitte der 1990 Jahre nach La Palma aus. Die Künstlerin verarbeitete in dieser Leinwand die Eindrücke, die ihre Freundin ihr seit Ausbruch des Vulkans schildert, in Erinnerung an die vergangenen Wanderungen über die schöne Insel. Die Eruption dauerte 85 Tage und 18 Stunden. Die Lava zerstörte knapp 1400 Häuser, knapp 1200 Hektar sind von der Lavaschicht bedeckt. In diesem Vulkanausbruch ist die Gewalt und Unberechenbarkeit der Natur greifbar, das Kunstwerk entwickelt Haun auf der Leinwand wie den Ausbruch selbst: erst kleine Flammen, die zur riesigen Feuersbrunst werden. Das klare Blau des Himmels steht im Kontrast zum Grau der Lava und dem Rot des Feuers und vermittelt einen schaurig schönen Eindruck.“
Pariser Galerie Singulart

Tagebucheintrag 11.05.2022, Magnolie Nr. 3, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Mai 22 – Vom Modell zur Imagination

Susanne Haun stellt sich die Frage:

Was ist sichtbar?

Die Zeichnung oben stellt eine Magnolienblüte dar. Scheinbar bin ich hier dem Sichtbaren gefolgt und habe die Linien und Flächen genau am Modell Magnolienblüte gezeichnet.
Hier liegt schon der Irrtum: Jede Fläche, jede Linie ist eine Entscheidung, die ich getroffen habe. Was stelle ich dar, was lasse ich weg? Was stelle ich als Fläche, was stelle ich als Schraffur dar? Als Zeichnerin treffe ich in Sekunden Entscheidungen ohne zu zögern.

Beim malen am Selbstbildnisstagebuch 16.5. – 19.5.2022 (c) Aquarell von Susanne Haun, VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Selbstbildnis Kalender 2022 im Mai von Susanne Haun – Farbe bekennen

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

Wozu ich meine Kalender ebenso nutze:

Die letzten vier Kalenderseiten habe ich genutzt, um mir über die Farben, die ich für meine nächste Leinwand nutzen möchte, festzulegen.

Eckdaten vor Malbeginn

Bevor ich mich ins Malvergnügen bzw. in die Malarbeit stürze, überlege ich mir Farbe und Komposition meines Motivs. Das ist besonders sinnvoll, wenn ich auf großen Leinwänden arbeite. Unter groß verstehe ich mindestens 1 x 1,50 Meter, eher 2 x 3 Meter. Dieses Mal sind es nur 70 x 100 cm aber auch da möchte ich vor Malbeginn, spätestens nach Grundierung planvoll vorgehen.

Automatismus

In der Regel läuft dieser Prozeß, Farb- und Kompositionswahl in meinem Kopf ab. Noch bevor ich die erste Fläche, den ersten Strich setzte. Für meine Leinwand, die ich heute beginne, habe ich diese Schritte für eine Freundin visualisiert. Mein Selbstportrait – Kalender erschien mir für die Farbwahl als passendes Medium.

Weltanschauung Version 3, Gemaelde von Susanne Haun, 30 x 24 cm, Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Gelb und Gold – eine Weltanschauung – Zeichnungen von Susanne Haun

Gelb als Weltanschauung?

Gelb ist eine reine Farbe. Sie ist nicht mischbar.

Gelb ist eine sehr kritische Farbe. Laut Itten steht gelb für Licht, Geist, Verstand, Wissen, Weisheit aber auch für Argwohn, Neid, Verrat, Falschheit.
Das sind alles sehr emotionale und aussagekräftige Worte. Beschreiben diese Worte nicht schon gut unsere Welt? Sind aus diesen Worten nicht auch Kriege gemacht?

Tagebucheintrag 08.05.2021, Entwachsen, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Mai 22 – Imaginiert gezeichnet – Der Vamp

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Ohne Motiv vor Augen

Blind – d.h. in diesem Fall nicht mit geschlossenen Augen, sondern ohne Motiv vor Augen.

Im Internet steht, ein Vamp sei eine verführerische, ihre erotische Anziehungskraft unterstreichende, meist kalt berechnende Frau.
Das habe ich zur Kenntnis genommen.

Zeitgenössische Zeichnungen inspiriert von Feng Shui – Zeichnung von Susanne Haun bei Singulart

Zeichnung von Susanne Haun

„Feng Shui, auch bekannt als chinesische Geomantie, ist eine traditionelle chinesische Praxis, die behauptet, Energien zu nutzen, um Menschen mit ihrer Umgebung in Einklang zu bringen. Der Begriff Feng Shui bedeutet wörtlich „Wind-Wasser“. Landschaften und Gewässer galten seit jeher als Lenker des universellen Qi – „kosmischer Strom“ oder “Energie” – durch Orte und Strukturen.

Im Rahmen der im Mai stattfindenden Pariser Messe für zeitgenössische Zeichnungen DRAWING NOW haben wir unsere Künstler gebeten, einige ihrer besten zeitgenössischen Zeichnungen einzureichen. Diese sind von der traditionellen Praxis des Feng Shui inspiriert und zielen darauf ab Ihre Betrachter nach einem stressigen Tag mit Ruhe zu erfüllen.“

Zitiert nach Pariser Galerie Singulart

Ich freue mich sehr, dass auch meine Zeichnung „Die Gedanken in Wolken und Meer gleiten lassen“ in dieser Sammlung gezeigt wird.
Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

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