Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Oma hatte nie ein Gebiss – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2019

 

 

 

Am 11. März sendete mir Jürgen alias Buchalov seinen letzten Satzbeginn.

Schon gleich nach dem ersten Lesen wusste ich, was ich dazu zeichnen, bzw. fotografieren wollte. Meine Oma pflegte ihre Zähne sehr und hatte so mit über 90 Jahren, als sie starb bis auf ein paar Kronen noch ihre eigenen Zähne. Ich erinnere mich, wie im Krankenhaus immer alle überrascht waren, dass es da kein Gebiss gab. Vor einer OP muss der Patient alle Zähne auf den Tisch legen. Oma war sehr stolz auf ihre Zähne.

Auch ich habe schon einige Kronen 🙂 auf den Zähnen. Für jede Krone gibt es einen Gebißabdruck und meine Zahnärztin gibt mir meine Modelle immer mit. Ich finde sie interessant und habe sie auch schon oft in meinen Stillleben eingebaut (siehe hier, klick).

Ich frage mich gerade, ob die Fotos und Zeichnungen von heute damit unter der Kategorie „Selbstportrait“ fällt. Was meint ihr?

 

 

Hier also meine Vervollständigung von Jürgens Satzanfang:

 

#28

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …

S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

 

Ich schreibe und weiss noch keinen Satzanfang, den ich jetzt Jürgen mit auf den Weg geben kann:

Spontan:

#29

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13. und ich habe hunger, was mich dazu veranlasst …“

 

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

 

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Mir gefällt, dass … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Februar 2019

 

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

#26

J: Mir gefällt, dass …

S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

 

 

 

Ohne viel Worte schreibe ich den neuen Satzanfang für Jürgen:

#27

Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …

Viel Spaß beim Verfollständigen und Zeichnen, Jürgen!

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Mehr Liebe in den Schnüren – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Tiere, Zeichnen mit der Nähmaschine, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juni 2016

Angeregt durch mein Salonthema Die Akzeptanz von textiler Kunst (siehe hier) habe ich mich mit Montagen von Stoff auf Leinwand beschäftigt.

 

 Entstehung Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704 - 125 x 125 cm (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Entstehung Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704 – 125 x 125 cm (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

Nach der Montage habe ich die Leinwand grundiert und anschliessend zeichne ich auf diese Leinwand. Den Namen meines 125 x 125 cm großen Gemäldes habe ich der Stoffbezeichnung entnommen: Veritable Wax Block Prints Hitarget 1315704. Zum Salon habe ich den Zwischenstand der Leinwand präsentiert! Was für ein Glück, denn Nathalie Wolters schaute auf mein Werk und bemerkte, dass ich mehr Liebe in die Schnüre stecken könnte. Ich amüsierte mich, denn es sind meine Worte, die ich zu meinen Schülerinnen und Schüler sage, wenn sie lustlos schraffieren.

Es kam, wie es kommen muss, ich habe mir viel Stoff gekauft, aus denen ich Schnüre nähen und die dann auf meine Leinwand montiert werden. Schnüre sind wie Linien! Ich bin selber gespannt, wie ich an der Leinwand weiterarbeite und was ich probieren werde.

 

 

 

Im Hörsaal – Bewegung skizzieren – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 28. November 2015

Langsam wird es ernst. Ich benötige mehr Zeit für meine Bachelorarbeit.

 

Im Hörsaal - Skizze von Susanne Haun

Im Hörsaal – Skizze von Susanne Haun

 

Deshalb heute auch ein paar Skizzen aus der Uni. Es macht mir Freude, in einfachen Linien im Hörsaal zu skizzieren. Manche Zuhörer sitzen, ohne sich zu bewegen während andere nicht aufhören, sich zu bewegen. So ist es auch bei den Referenten. Meistens erfasse ich die Figur der Referenten erst nach einigen Vorlesungen. Es ist wichtig, im Training zu bleiben, so fliesst die Tinte in den Linien.

 

 

Begegnungen mit der Kohle – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 7. April 2015

An meiner Wand hängt das angefangene große Blatt (70 x 100cm) mit der von der Kohle inspirierten Landschaft.

Hier berichtete ich von meinen Intentionen zu dieser Landschaft. Das Buch „Anklage“ von John Grisham habe ich längst zu Ende gehört. Der Besuch des Zeche Zollverein liegt nun auch schon einige Wochen zurück. Und trotzdem habe ich noch die Bilder im Kopf. In diese Landschaft läuft nun aber auch schon neues Gesehenes ein.

Entstehung Landschaft - 70 x 100 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Landschaft – 70 x 100 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Dreckige Wäsche – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Januar 2015

Vor einiger Zeit zeichnete ich zerknülltes Papier (siehe hier).

Heute beim Wäsche waschen ist mir aufgefallen wie unterschiedlich die Linien vom Papier zur dreckigen Wäsche vor meiner Waschmaschine sind.

Dreckige Wäsche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dreckige Wäsche (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es entsteht eine interessante Serie. Vor einiger Zeit schrieb ich auch über die Künstlersignatur (siehe hier).

Diese Serie signiere ich nicht vorne. Die Art meiner Darstellung ist so reduziert, dass mich die Signatur vorne stört, sie wirkt zu dominant. Ich wundere mich, ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal zu diesem Schluß komme.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 62 – Stefan Jordan

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. Oktober 2014

„Ein wesentlicher Motor für die Entwicklung der Menschheit war und ist, dass Menschen unterschiedlich sind, unterschiedlich handeln, unterschiedlich denken und leben.“²
Stefan Jordan

Ihr seht den Unterschied nicht  - Zeichnung 17 x 22 cm (c) Susanne Haun

Ihr seht den Unterschied nicht – Zeichnung 17 x 22 cm (c) Susanne Haun

_________________________________
²Stefan Jordan, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, Paderborn 2009, S. 12.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 61 – Friedrich Nietzsche

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 12. Oktober 2014

„Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.“
Friedrich Nietzsche²

 

So ein gewöhnlicher Mensch war ich auch - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

So ein gewöhnlicher Mensch war ich auch – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 17 x 22 cm

_______________________
²Nietzsche, Friedrich, Man muß seine Augen auch hinten im Kopf haben, München 2000, S. 43

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 60 – Sándor Márai

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 5. Oktober 2014

„Man glaubt immer, das Schicksal müßte wie ein Donnerschlag über einen hereinbrechen, mit Blitzschlag und bengalischem Feuer, mit Pauken und Trompeten. Dann, eines Tages, macht man Bekannstschaft mit ihm und stellt fest, daß es viel feinere Manieren hat. Lungenkrebs, das Elend, eine Erniederung oder die tödliche Liebe melden sich leise, klopfen an und begehren mit einem höflichen „Darf ich?“ Einlaß.“
Sándor Márais in „Ohne Anfang und Ende“, Budapest 1942

 

Blatt 71 Es ist der Teufel der auf dem Hüttendach gestützt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 71 Es ist der Teufel der auf dem Hüttendach gestützt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 59 – denken – Künstlerbücher Sammlung Missmahl

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 28. September 2014

„Künstlerbücher informieren nicht, verweisen nicht, sie dokumentieren nichts – sie sind.
Sie repräsentieren nichts anderes als sich selbst.“

Aus dem Buch „denken – Künstlerbücher Sammlung Missmahl, Kolumba Köln 2011

Ich verfolge seit langer Zeit den Blog „Das Kunstbuch“ von Marlene Obermayer aus Wien.

Vor einiger Zeit las ich ihren Beitrag „denken – Künstlerbücher Sammlung Missmahl (Kolumba Köln 2011)“.

Letztes Jahr zeichnete ich alle drei Jahre ein Selbstportrait in ein Notebook. Dieses Selbstportrait-Künstlerbuch präsentiere ich in einem Buchhalter auf einem Sockel.

Selbst - Künstlerbuch von Susanne Haun

Selbst – Künstlerbuch von Susanne Haun

Selbst - Künstlerbuch von Susanne Haun

Selbst – Künstlerbuch von Susanne Haun

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