Susanne Haun

Doreen Trittel in der Ausstellung Healing in der Concept-Gallery PAULINA’S FRIENDS

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 11. Mai 2018

 

Pünktlich zum Galerie Weekend startete die Ausstellung Healing in der Concept-Gallery PAULINA’S FRIENDS, Gartenstr. 114, 10115 Berlin-Mitte mit den Öffnungszeiten: Mo-Sa, 12-19 Uhr. Die Ausstellung kann noch bis zum 30.06.2018 besucht werden.

 

Susanne Haun besucht Doreen Trittel in der Ausstellung Healing (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun besucht Doreen Trittel in der Ausstellung Healing (c) Foto von M.Fanke

Die Ausstellung wurde von Paulina Tsvetanova, der Besitzerin der Galerie, kuratiert. In der Pressemitteilung ist zu lesen:

„Die Galerie PAULINA’S FRIENDS in Berlin-Mitte hat 29 internationale Künstler und Designer durch einen Wettbewerb ausgewählt. Sie bekommen Raum, um ihre besonderen Werke in der Ausstellung „Healing“ zu präsentieren. Die Kreativen erzählen mit Bildern, Skulpturen, Installationen, Fotografien, Keramikobjekten, Multimedia oder Mode persönliche Geschichten von Stärke, Hoffnung, Liebe und persönlicher Erlösung, die beflügeln und wichtige Lebensfragen beantworten.

Alle 29 internationalen Künstler und Designer, die in der Galerie PAULINA’S FRIENDS im Rahmen der Kunstaustellung „Healing“ zu erleben sind, werden auf folgender Internetseite mit ihren Werken vorgestellt: www.paulinasfriends.com/h-e-a-l-i-n-g  “

Auch Doreens Statement zu ihren Arbeiten bereichert die Pressemitteilung:

„Eine der vertretenen Künstlerinnen ist Doreen Trittel. Sie stellt mehrere Zielscheiben aus, die normalerweise für Gewalt und Krieg stehen. Von ihr wurden sie in neue Symbole für Liebe und Frieden verwandelt (siehe Foto oben). Ihre Werke mit dem Titel „SCHIESSEN FÜR DEN FRIEDEN!“ sind auch eine Anspielung auf die momentane globale Situation mit zahlreichen kriegerischen Konflikten. Doreen Trittel meint: „Situationen, die ausweglos erscheinen, können durch Mut und Kreativität verändert werden. Es gibt immer mehr als eine Option. Ich hoffe, dass dies auch für komplexe Konstellationen, wie zum Beispiel den Krieg um Syrien, gilt.“ “

Ich mag Doreens Werk sehr, es regt zum Nachdenken an und von der Künstlerin selber weiss ich, dass die Idee, bzw. das Konzept oft vor den einzelnen Elementen des Werks steht. Ich bin fasziniert davon, wie symbolträchtig Doreen arbeitet und wie sie ihre Ideen visualisiert.

Die Reihe „SCHIESSEN FÜR DEN FRIEDEN!“ zeigt sehr eindrücklich, wie Doreen kriegerische Symbole augenzwinkernd in friedliche Symbole überführt.

Am 2. Juni wird Doreen einen Workshop zum Thema Collage in der Galerie anbieten:

Collagen-Workshop: Die Schönheit der Kunst und ihre Fähigkeiten, Sa, 2.06, 14-18 Uhr, Teilnahme kostenlos, Spenden erbeten. 

Lasst uns das Leben im gemeinsamen Kreativsein feiern und dies in in einer selbst gefertigten Collage ausdrücken. Erfahre in netter und lockerer Runde, wie aus der Zerstörung durch Reißen und Schneiden etwas wundervoll Neues durch Gestalten und Kleben entstehen kann – ganz intuitiv und nach Herzenslust, allein durch Dein Tun. Wenn Du magst, kannst Du gern persönliche Materialien, wie zum Beispiel Fotos, Papier oder Stoffreste, mitbringen. Zeitschriften, Schere und Kleber sind herzlich willkommen. Es sind keine künstlerischen oder handwerklichen Vorkenntnisse erforderlich. Eine spontane Teilnahme ist leider nur bei einem freien Platz möglich. Daher sichere Dir einen von 8 Plätzen besser unter kontakt@hehocra.de.

Gerne hätte ich am Workshop teilgenommen, jedoch sind wir genau an diesem Wochenende verhindert. Vielleicht hat die eine oder andere von euch Zeit, den Workshop zu besuchen.

Zur Ausstellung selber: Ich persönlich finde 29 Künstler*innen einfach zu viel für eine Ausstellung. Während der Vernissage konnten die Werke, die sowieso schon auf engsten Raum präsentiert sind, durch die Fülle der Vernissagegäste fast gar nicht betrachtet werden. Ich vermute, dass im alltäglichen Ausstellungsbetrieb mehr Ruhe zum geniessen der Werke vorhanden ist.

Weitere Infos aus der Pressemitteilung:

Teilnehmende Künstler/innen:
Adi Davidoff (BG), Andreas Brunolupo (DE), Beate Flierl (DE), Britta Schwalm (DE), Claudia Hartwig (DE), Dagmar Gester (DE), Donat Fritschy (CH), Doreen Trittel (DE), Dr. Klaus Chmillon (ES/DL), Elisabeth Schneller (CH), Eva Lippert (DE), Evelyne M. Fricker (AU), Graf Seibert (DE), Gret Beth (DE), Hannes Albert (DE), Julia Antonia (DE), Jutta Imelda Kanneberger (DE), Lucy Libre (DE/MEX), Lukas & Robertson (CZ), Pasquale Aleardi (CH, IT, GRC), Peter Schlangenbader (DE), Philippe Ségalard (FR), Simone Birk (CH), Tatawa (Wei Tan) (MYS), Ulrike Hofmann-Schüll (DE), Uwe Schwarz (DE), Valentina Pisarra (DE/IT), w e i s s über den tod hinaus (DE), Dr. Yoanna Planchette (BG/FR)

Parallel zu Ausstellung „Healing“ findet ein gleichnamiges Festival statt. Es bietet interaktive Workshops & Kurse zu Themen wie Bodywork, Selbsterkenntnis und -management, Mindfulness, Work-Life-Balance und vieles mehr: www.paulinasfriends.com/healing-festival
Zur Concept-Gallery PAULINA’S FRIENDS:

Der Schwerpunkt der Galerie liegt auf der Schnittstelle/Interaktion von Kunst & Design. Alle Kunstgattungen und kreativen Disziplinen sind vertreten. Angeboten werden Kunst, Design und Mode – zeitlos, universal, einzigartig  (es werden nur Unikate verkauft).

 

Zwei Berliner Kirchen: St. Agnes Kreuzberg, St. Michael Mitte und ein Baum – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. November 2016

Eigentlich waren wir ausgezogen, um St. Agnes (siehe hier), die nach Plänen von Werner Düttmann 1967 gebaut wurde, in Berlin Kreuzberg, Alexandrinenstraße zu betrachten.

1a St. Agnes Berlin Kreuzberg (c) Foto von Susanne Haun

St. Agnes Berlin Kreuzberg (c) Foto von Susanne Haun

Das Gebäude wurde von der katholischen Kirche aufgrund der Kosten und der schwindenden Gemeinde  an den Galerist Johann König samt Turm, Gemeindezentrum und meterhoher Orgel verkauft (siehe hier einen Artikel in der Zeit).

Wir hätten vorher ins Netz der Netze schauen sollen – die Galerie hatte wegen Ausstellungsumbau geschlossen und so konnten wir nur von außen das Architekturdenkmal betrachten.

9 St. Michael Berlin Mitte (c) Foto von M.Fanke

St. Michael Berlin Mitte (c) Foto von M.Fanke

Dafür blieb Zeit, eine zweite Kirche zu betrachten: St. Michael (siehe hier), die sich an der Grenze der Bezirke Mitte und Kreuzberg befindet und im Krieg stark beschädigt wurde. Fontane war der Ansicht, dass die Garnisonskirche St. Michael  zu den schönsten Kirchen Berlins gehört. Heute ist das Mittelschiff der Kirche zerstört, es wurde nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufgebaut. Zwei Gedenktafeln berichten von der Geschichte der Kirche und den darumliegenden Luisenstädtischen Kanal (siehe hier).

22 Luisenstädtischer Kanal (c) Foto von M.Fanke (1)

Luisenstädtischer Kanal (c) Foto von M.Fanke

Das Wetter war einmalig kalt mit blauem Himmel und so zeichnete ich die Bäume und verliebte mich in das bunte Laub. Dazu benutze ich einen Tintenroller, den mir mein Vater schenkte. Er zeichnet in dünnen Linien. Die Linien sind leider nicht modelierbar.

Ausblicke – Einblicke vom Spaziergang Berlin Wedding Mitte – Fotos von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto by Susanne Haun on 26. Februar 2016

 

Es ist schon eine Weile her, da schien Sonntags die Sonne und regte uns zu einem Spaziergang in unsere unmittelbare Umgebung – unserer Heimat – Berlin Wedding / Mitte an.

 

Ich - Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Ich – Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Die Veränderungen sind spürbar. Schon mit 18 Jahren, das ist jetzt 33 Jahre her, gingen wir so mit der Kamera los. Wir waren in der wundervollen, verheißungsvollen Zeit zwischen Abitur und Studium/Ausbildung. Das ganze Leben lag vor uns. Damals war das Filmmaterial noch wertvoll. Bevor wir den Auslöser drückten, überlegten wir Motiv, Belichtung und Ausschnitt genaustens.

Heute ist das anders. Heute können wir fotografieren, was SD-Karte und Akku hergeben. 158 Fotos entstanden so auf einen 2stündigen Spaziergang. Um der Menge Herr zu werden, setze ich mir Themen. Eines dieser Themen war Ausblicke und Einblicke von Fenstern.

 

Schwartzkopfstrasse Berlin (c) Foto von M.Fanke

Schwartzkopfstrasse Berlin (c) Foto von M.Fanke

 

Die Fotos sind nicht beschnitten und unbearbeitet, nur verkleinert, so wie sie von der SD-Karte heruntergeladen sind. Wir sind am U-Bahnhof Schwarzkopffstr. losgelaufen und Voltastraße wieder in die U-Bahn gestiegen.

Gerade bei diesen Fotos mag ich die Darstellung der Galerie als Mosaik, trotzdem erscheint das Foto nach dem Klick im ursprünglichen Galerieformat.

 


 
Wer mehr vom Wedding wissen möchte, kann den Weddingweiser (siehe hier) lesen. Ich freue mich über jeden neuen Beitrag den ich auf diesem Blog lese. So bin ich immer gut informiert, was im Wedding läuft.
 

Der Domfriedhof Berlin – Fotos von Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto by Susanne Haun on 21. Mai 2014

In Berlin wird gebaut, so auch der BND an der Chausseestraße die durch Berlin Wedding und Mitte verläuft und schließlich in die Friedrichstraße übergeht.

Friedhof II der Französisch-Reformierten Gemeinde (c) Foto von Susanne Haun

Der Domfriedhof (c) Foto von Susanne Haun

Der Domfriedhof beginnt Chaussee- Ecke Liesenstraße und ist einer der drei Friedhofe die an dieser Straße liegen. Die anderen beiden sind der Friedhof der Französisch-Reformierten Gemeinde und der St.-Hedwigs-Gemeinde.

Die Friedhöfe lagen auf dem Mauerstreifen und kurz nach der Wende war der morbide Charme der Friedhöfe noch sichtbar, inzwischen ist er wieder so gepflegt, wie der Besucher sich einen Friedhof vorstellt. Es gibt jedoch immer noch Ecken und Gräber, die stark beschädigt sind. Sogar die Einschußlöcher aus dem 2. Weltkrieg sind zu sehen.

Ich fand die hintere Friedhofsmauer interessant, durch eine große Lücke wird die Baustelle des BND sichtbar. Der Friedhof grenzt gleich an ein Wohnhaus an.

Friedhof II der Französisch-Reformierten Gemeinde (c) Foto von Susanne Haun

Der Domfriedhof (c) Foto von Susanne Haun

Beim Bau der Mauer wurden viele Gräber zerstört, heute erinnert ein Gedenkstein und eine Stück der Mauer, die stehen gelassen wurde, daran. Das Mauerstück ist eines der noch drei erhaltenen origenall Mauerresten.

Friedhof II der Französisch-Reformierten Gemeinde (c) Foto von Susanne Haun

Der Domfriedhof (c) Foto von Susanne Haun

So sitzt Berlin – Stuhlkunst – Stühle – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 16. September 2012

Eine der bekanntesten Straßen Berlins ist die Oranienburger Straße.

Ich steige dort oft aus der S-Bahn aus, von dort erreiche ich bequem das Galerienviertel um die Auguststraße und die c/o Berlin  ist genau vor dem S-Bahn Ausgang.

Stühle auf der Oranienburger Straße (c) Foto von Susanne Haun

Stühle auf der Oranienburger Straße (c) Foto von Susanne Haun

Es ist die  Flaniermeile Berlin Mittes  und dort findet sich ein Straßenkaffee nach dem anderen und es gibt immer viel zu sehen. Gestern habe ich auf die Vielfalt der Stühle in den Straßenkaffees geachtet.

Die Vorgeschichte dazu ist einfach: vor kurzem besuchte ich das Galeriehaus in der Lindenstraße und fand so zur Ausstellung von JACKSONS, die sich selber wie folgt beschreiben:
„Jacksons specializes in the best of Scandinavian and international vintage design 1900 – 2000 with main focus on Scandinavian classics.“

Mein Stuhl (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Stuhl (c) Zeichnung von Susanne Haun

Als ich dort war, wurden gerade Stühle aus dem vergangenen Jahrhunder gezeigt und mir gefiel die Vielfalt! Einige Stühle durften probiert werden, andere, vorwiegend die Einzelstücke, waren zum anschauen gedacht. Obwohl Design nicht mein Metier ist, oder vielleicht auch gerade deswegen, beeindruckte mich die Ausstellung und blieb in meinem Kopf haften. Ich schaue nun Stühle mit einem anderen Auge an.

Die ersten Stühle waren die Throne der Pharaonen im alten Ägypten. Nur der Pharao durfte darauf sitzen, alle anderen saßen auf dem Fußboden. Er blickte so von erhöhter Position auf sein Volk.

Stühle sind natürlich auch Statussymbole, nicht umsonst heißt es „Chefstuhl“.  Ich habe auch meine Lieblingsstühle, mein Zeichen- und mein Schreibtischstuhl muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen: sie müssen bequem und beweglich, also auf Rollen sein.

Stühle sind auch nicht einfach zu zeichnen, gerade die einfachsten erfordern große Konzentration, um die Perspektive und Proportion richtig zu erfassen.

Mein Stuhl (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Stuhl (c) Zeichnung von Susanne Haun


For my english reader:
Yesterday, I walked on the Oranienburger Straße, Berlin and looked to the chairs standing in the coffee shops on the stairway. There are many types of chairs and I remember my visit to the galerie house in Lindenstraße, Kreuzberg. In the groundfloor there ist JACKSONS, discriptioned hisself followed: „Jacksons specializes in the best of Scandinavian and international vintage design 1900 – 2000 with main focus on Scandinavian classics.“
I saw there many chairs several I can tried and several I only had a look because there are to old and rare to use them.

So sitzt Berlin – Mitte: Stuhlkunst – Stühle – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

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