Susanne Haun

Die Wüste lebt – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Oktober 2019

 

Die Wüste Namibias, 29 x 20 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Wüste Namibias, 29 x 20 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Eine meiner stärksten Erinnerungen an unseren Afrika Aufenthalt betrifft die namibianische Wüste.

Selten war ich so beeindruckt, siehe hier den Bericht von mir dazu (Klick).

Die dargestellte Spinne grub der Sanman, der uns durch die Wüste führte, aus. Ich berichtete hier in meinem Blog davon (Klick).

 

Wüstenspinne, 12 x 12 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Wüstenspinne, 12 x 12 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich mochte auch sehr die gelben Blumen, die am Grenzübergang von Südafrika nach Namibia wuchsen. (Klick)

Wüstenblume, 18 x 11 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Wüstenblume, 18 x 11 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Die Wände meines Galerieraums bieten bald keinen Platz mehr, um alle meine Afrikazeichnungen zu zeigen. Ich bin schon neugierig, wie die Besucherinnen und Besucher meines Salons am Dienstag, den 29. Oktober meine Zeichnungen aufnehmen und etwas von dem spüren können, was ich in Afrika spürte.

Wer Zeit und Lust hat, kann gerne am 29.10.2019 ab 18 Uhr zum KunstSalon am Dienstag in mein Atelier in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin Wedding kommen. Mehr dazu erfahrt ihr hier (klick).

 

Schlafen unter dem Sternenmeer der Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Foto, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 9. April 2018

 

Rechnet man die Anfahrt der Wüste mit, ist es nun mein 4. Bericht von unserem 24 stündigen Aufenthalt in der Wüste, den für mich erlebnisreichsten und beeindruckensten Tag unserer Afrikareise.

Wir schliefen unter dem Sternenhimmel der Wüste. Die Sterne leuchteten und die Milchstraße war als helle Straße erkennbar. Ich habe noch nie so einen Himmel gesehen. Wir schlugen unser Lager an einem Wasserloch auf, das zahlreich von Zebras besucht wurde.

Der Sternenhimmel und die Geräusche der Zebras, die mit den Hufen scharrten und tranken wirkte sehr beruhigend auf mich und ich schlief binnen Minuten ein. So kann ich euch heute keine Zeichnungen der Nacht zeigen dafür aber die wirklich guten Fotos von M. Das blaue Bündel, dass hier auf dem Bild sichtbar ist, das bin ich in meinem Schlafsack. Ich habe tatsächliche die gesamte Nacht und den Sonnenaufgang verschlafen.

 

Es wird Tag in der Wueste (c) Foto von M.Fanke

Es wird Tag in der Wueste und ich habe das ganz Spektakel verschlafen! Tatsächlich bin ich das gefüllte blaue Bündel gleich rechts am Baum 🙂 (c) Foto von M.Fanke

 

Die Zebras bewegten sich in der Nacht am Wasserloch und so konnte M. trotz abgelegter Kamera keine scharfen Bilder machen. Aber gerade das gefällt mir besonders.

Am 13. Februar 2018 sprach ich im Truck folgendes Memo zum Schlaf in der Wüste. Ich finde, man hört mir an, wie sehr beeindruckt ich noch war.

 

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

Namibia – Der Sesriem Canyon und eine Wanderung mit San Man Franz – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 6. April 2018

 

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Im Sesriem Canyon kann die/der Reisende mit entsprechendem Schuhwerk einen beschaulichen Spaziergang von einer knappen Stunde unternehmen. Nach dem morgendlichen Wüstenspaziergang hatten einige die Wanderstiefel schon wieder gegen Flip-Flops getauscht und entschieden, lieber eine Pause am Truck zu machen. Darunter auch Micha. Ich war ehrlich gesagt viel zu geschafft vom Morgen, um ans Schuhetauschen zu denken und schlief lieber auf der Fahrt zum Canyon. Somit war ich bereit für neue Abenteuer.

„Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht in das Gestein hineingefressen. Der Canyon soll durch eine kontinentale Erhebung vor zwei bis vier Millionen Jahren in dem 18 Millionen Jahre alten Gestein entstanden sein.“ kann auf der Seite https://sossusvlei.com/ nachgelesen werden.

 

Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz trafen wir auf eine Gnu Familie. Das Gnu gehört zu den Ugly Five. Häßlich finde ich es nicht, es ist für mich wie eine Kuh mit Haaren 😉 . Die Haare machen es irgendwie witzig. Im Restaurant wird das Gnu als wilder beast bezeichnet und die Steaks medium gebraten schmecken mir besser als ein Rindersteak. Ich gehe davon aus, dass das Gnufleisch, dass auf dem Tisch der Restaurants landet, aus Herden stammt, die gezüchtet werden und nicht mehr gejagt. Ich kann es aber nicht sagen. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, weil die Population des Gnus rückläufig ist.  Als ich auf der Restaurant Karte wilder beast las, wusste ich noch nicht was es war. Inzwischen folge ich dem Blog „Wildes Afrika“ und habe dort den Artikel „Wildfleisch auf dem Grill“ (siehe hier) gelesen.

Zwischenspiel: Wie immer unterwegs habe ich die Gnus in mein Skizzenbuch in schnellen Linien mit Füller eingefangen. Wieder zuhause angekommen, scanne ich meine Skizzenbücher ein. In Abgrenzung zu den Zeichnungen meines neuen iPads, habe ich Fotos von den Zeichnungen gemacht und mir überlegt, ob es nicht eine gute Idee wäre, den Skizzenbuchcharakter auch im Blog festzuhalten, auf die Scans versichten und lieber Fotos von den einzelnen Seiten der Bücher digital festhalten. Was meint ihr?

 

 

Am späten Nachmittag wurden wir nach dem Zeltaufbauen vom San Man (San People) Franz abgeholt. Er selber bezeichnete sich als bushman. In der Beschreibung der Aktivität von Nomad Adventure wurde Franz als local people beschrieben. Ich frage mich auch jetzt wieder, warum sein Name Franz war. Ein Relikt der deutschen Besatzer oder einfach nur für uns Touristen ein Name, den wir aussprechen können?

Die bushman sprechen in Klick Lauten. Franz hat uns einige Kostproben davon gegeben. Von Clemens habe ich die Opernsängerin Pumeza Matshikiza empfohlen bekommen. Der SWR schreibt über sie „Ob Arien oder südafrikanische Klicklaute… Die Sopranistin Pumeza Matshikiza bewegt sich mit ihrer Stimme in zwei Welten. Seit drei Jahren brilliert die Südafrikanerin an der Oper Stuttgart. Jetzt erscheint ihr erstes Album: „Voice of Hope“. Hier eine Kostprobe ihres Könnens und ihrer Klick-Laute auf youtube.

Die bushman sind nicht nur in Namibia sondern auch in Botswana, Südafrika, Angola und Zimbabwe zuhause. Franz erklärt uns, dass die bushman bei Strafe nicht mehr grenzübergreifend agieren dürfen. Von der Tradition her laufen bushman dem Wasser und dem Vieh hinterher, nicht als Hirten sondern als Jäger. Sie können also ihr traditionelles Leben nicht mehr ausüben. Die bushman sind mit ihrer Familie unterwegs. Wenn sie ein Wild erjagen, dann essen sie es vollständig auf. Ihr Bauch ist dehnfähig, sie können dann wochenlang ohne Essen auskommen. Sie laufen Nachts, wenn der Sand der Wüste sich abgekühlt hat und graben sich tagsüber in den Sand ein, da der Sand je tiefer man gräbt immer kälter wird. Sie können Spuren lesen, Franz hat uns gezeigt, wie schnell er im Fangen von kleinen Tieren ist. Die Eidechse hatte er so schnell gefangen, dass wir es kaum warnehmen konnten. Ich war sehr beeindruckt.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

 

Namibia – Anfahrt auf die Wüste – Sossusvlei – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2018

Die Wüste hat mich tief beeindruckt und ich habe eine Sehnsucht nach ihr entwickelt.

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt - Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt – Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Die Ankunft auf dem Campingplatz war schon dramatisch, denn es ging ein strammer Wind über die Wüste und die roten Sandpartikel wurden durch die Luft geweht. Habt ihr schon einmal bei solchem Wetter ein Zelt aufgebaut? Es gestaltet sich schwierig. Die Stangen unseres Iglu-Zelts wurden immer wieder plattgelegt, selbst als wir den Zeltstoff schon darüber gespannt hatten. Auch war das Zelt trotz der Heringe nicht davon abzubringen, zu wandern. Wir hatten alle unsere Schwierigkeiten und Tatenda gab uns schnell den Tip, Steine zu suchen, die wir Innen ins Zelt legen könnten. Amy, unsere kanadische Mitreisende, brachte uns mit den Worten „I have a present for you….“ einen großen schweren Stein. Unsere Gemeinschaft war am Wachsen und gegenseitige Hilfe wurde zur Selbstverständlichkeit. Amy schreibt auch hier auf WordPress, leider hat sie über unsere Reise noch nicht gebloggt. Ich glaube, sie ist auch noch in Afrika unterwegs und ihre Reise durch den Kontinent begann schon im November 2017, so dass es schon Berichte gibt.

Zum Glück lies der Sturm schnell nach und der Campingplatz lag wieder ruhig, fast unschuldig vor uns. Sehr beeindruckend fand ich, dass im Nirgendwo auf dem Campingplatz der Müll in Plastik, Papier und Rest getrennt wird.

Der Sand zeigt übrigens die Windrichtung an. Ich fand, er hatte etwas von Ostseesand, sieht man einmal von der Farbe ab und dass das Wasser fehlt. 😉

Es ist verboten, mit Motorräder oder Squads in die Wüste zu fahren. Das führte zu einigen Zorn von einer Gruppe von Motorradfahrern, die extra mit ihren Bikes angekommen waren. Ich finde dieses Verbot sehr gut, denn so werden noch viele Generationen die Wüste als einen Ort der Einsamkeit erleben.

Wie ich euch schon berichtete (siehe hier), war immer zu wenig Zeit zum Schreiben und zum Skizzieren, weswegen ich kleine Sprachmemos aufnahm. Eines davon möchte ich euch nicht in abgetippter Form sondern auch als Tonaufnahme präsentiren. Es ist vom 16. Februar und handelt vom Zeltaufbauen. Ich habe mich über mich selber amüsiert. Die Aufnahme könnte auch aus einer Sendung mit der Maus stammen.

Auf dem Weg zu Wüste zeigte Lorrine uns eines der größten Vogelnester der Welt, die von Siedelwebern bewohnt werden. Wespen (Bienen?) nutzen die Konstrukte für ihre eigenen Neste. Auch flog am Truckfenster die älteste Kirche Namibias an uns vorbei. Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, sie auf einem Foto festzuhalten. Ein einzelner Oryx wurde von unserer Gruppe mit einer Flut von Fotoapparaten und Handys begrüsst. Später sollten uns Oryx nicht mehr so beeindrucken wie der Erstgesehene.

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 04:

Every overland journey has some long travelling days and today is one of those as we venture deeper into the Namib Desert. Our destination is the dune fields that cover the western reaches of the desert. Long dusty roads and sparsely populated farmlands offer us an insight into the vastness of rural Namibia. From the grasslands in the east to the red dunes of the west the slowly changing landscapes represents the many faces of this desert country. Tonight we camp on the doorstep of the dune fields and fall asleep to the unique calls of the elusive Barking Gecko.

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