Susanne Haun

Musikalische Darbietung am letzten Tag der Ausstellung Querbrüche von Frank Gratkowski und Achim Kaufmann – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Musik, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Oktober 2017

 

Am letzten Tag unserer Ausstellung Querbrüche stand die Musik im Vordergrund. Frank Gratkowski spielte Saxophon, Klarinette und Querflöte und Achim Kaufmann Synth und Sounds.

 

Die Musiker Frank Gratkowski und Achim Kaufmann (c) Foto von M.Fanke

Die Musiker Frank Gratkowski und Achim Kaufmann (c) Foto von M.Fanke

 

Ich habe mich sehr gefreut, ganz in Ruhe und sehr nahe an den Interpreten zu zeichnen.

 

 

Saxophon - Klarinette - Synth - Sound (c) Zeichnung von Susanne Haun

Saxophon – Klarinette – Synth – Sound (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Frank spielt am 2.11. im A-Trane, Bleibtreustraße 1, 12625 Berlin Black Top mit Pat Thomas – piano, Orphy Robinson – mallets und
Jean Paul Bourelli – guitar. Weitere Termine für Konzerte findet ihr hier.

Achim spielt am 10.11. im Aufsturz-Klub, Oranienburger Str. 67, 10117 Berlin mit Oli Steidle/Sebastian Gille/Robert Landfermann/AK. Weitere Termine für Konzerte findet ihr hier.

Michas Kunst ist die Fotografie, ich finde, die Fotos vom letzten Ausstellungstag sind besonders gelungen als ob er Licht und Raum mit den Akteuren verschmolzen hat.

 

 

Musik zeichnen ist eine Herausforderung.

Für mich hat das Zeichnen während eines Konzerts nichts mit einem Musikerportrait zu tun. Ich strebe keine Ähnlichkeiten oder Referenzen zu Personen an, ich möchte die Töne zeichnen und die Musiker dienen mir als Anlaß dazu. Ich zeichnete bloß eine Viertelstunde, aber schnell wie die Musik.  Mit jedem Blatt werde ich abstrakter, leider war mein Slizzenbuch leer und ich musste ein neues aus der Tasche holen, das störte meinen Fluß. Ich bin ausgesprochen zufrieden, wenn ich die Ergebnisse sehe und ich höre die Musik beim Betrachten klingen.

 

 

Dokumentarfilme von AugenZeugeKunst – Anna-Maria Weber während der Ausstellung Querbrüche

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd by Susanne Haun on 17. Oktober 2017

 

Am zweiten Tag zeigte uns Anna-Maria Weber während der Ausstellung Querbrüche ihre Dokumentarfilme.

 

Impressionen von der Filmvorführung mit Anna-Maria Weber - Ausstellung Querbrüche Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Filmvorführung mit Anna-Maria Weber – Ausstellung Querbrüche Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther (c) Foto von M.Fanke

 

Die Öffnungszeiten der Ausstellung waren von 11 bis 19 Uhr, ab 19 Uhr gab es dann die Filme zu sehen. Ich hätte nicht gedacht, dass am zweiten Tag der Ausstellung nochmals soviele Besucher kommen. Bei der Vernissage hatten wir zwischen 40 und 50 Leute geschätzt. Am zweiten Tag wollte ich es genau wissen und ich führte eine Strichliste, die bei 37 endete. Die Besucher verteilten sich über den gesamten Tag, zum Ende hin kam dann aber nochmal ein ganzer Schwung und Annas Filme zu sehen.

Annas neuste Produktion ist ein Imagefilm für das Frauenmuseum Berlin, den ihr hier unter diesem Link sehen könnt.

 

 

Wer den Film von Anna-Maria Weber über mich und meine Kunst noch nicht gesehen hat, der hat hier die Möglichkeit einen Blick darauf zu werfen. Ich hatte Anna vor der schwierigen Aufgabe gestellt, dass der Film einen guten Eindruck meiner Kunst zeigen und nicht länger als drei Minuten sein soll. Sie hat die Aufgabe bravös gelöst.

 

 

 

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Querbrüche – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd by Susanne Haun on 16. Oktober 2017

 

Ein Ausstellungsevent zu organisieren bedeutet mehr Arbeit als die Fotos vermuten lassen.

 

Ausstellungsansicht Querbrüche - Glasobjekt von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Ausstellungsansicht Querbrüche – Glasobjekt von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Am Freitag haben wir schon um 8 Uhr ein 6,40 Meter langen Cargolifter von der Autovermietung abgeholt. Es ist nicht leicht, den Wagen in der Groninger Str. zu beladen und wir mussten vor meiner Atelierwohnung in der Einfahrt stehen. Der Wagen ist so lang, dass er von der Häuserwand zur Straße reicht und die Fußgänger uns nicht unbedingt wohlgesonnen waren. Bei Gabriele blieb uns nur die Möglichkeit, in zweiter Spur zu halten. Zu viert haben wir den Wagen beladen, nicht nur mit Kunst sondern auch mit Werkzeug, Leiter, Stühle, Putzzeug, Staubsauger, Wein, Decken und was sonst alles für eine Ausstellung benötigt wird. Als wir vor dem Kunstzentrum Tegel-Süd ankamen, alles hochgetragen hatten, waren wir schon das erste mal müde.

Ich war auch erstaunt, was Achim Kaufmann, Gabrieles Mann, alles für die Musik benötigt. Mindestens eine Stunde vor dem Spielen muss alles aufgebaut werden.

Dank der Hilfe von meinem Sohn und Micha hingen die Bilder um 15 Uhr und wir hatten noch Zeit vor der Vernissage um 19 Uhr etwas zu ruhen. Gabriele war zur selben Zeit mit dem Aufstellen und Hängen ihrer Objekte fertig.

 

Ausstellungsansicht Querbrüche - Zeichnungen von Susanne Haun und Objekte von Gabriele D.R.Guenther (c) Foto von M.Fanke

Ausstellungsansicht Querbrüche – Zeichnungen von Susanne Haun und Objekte von Gabriele D.R.Guenther (c) Foto von M.Fanke

 

Es ist eine Erleichterung, wenn die ersten Besucher kommen und sich die Galerieräume füllen. Einige Impressionen vom 1. Tag der Ausstellung folgen nun, über den zweiten und dritten Tag berichte ich demnächst.

Sehr froh bin ich über die vielen Ausstellungsansichten, die Micha fotografiert hat. Für mein Portfolio ist es wichtig, solche Ansichten zu zeigen. Für den Blog habe ich die Fotos extrem verkleinert, so dass einige Pixel auf der Strecke bleiben.

 

 

 

Kurz notiert – Ausstellung Querbrüche – HEUTE: Filmvorführung von Anna-Maria Weber – AugenZeugeKunst

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd by Susanne Haun on 14. Oktober 2017

 

Gestern war die Eröffnung der Ausstellung Querbrüche.

Heute sind Gabriele D.R. Guenther und ich ab 11 Uhr in unserer Ausstellung.

Ab 19 Uhr wird Anna-Maria Weber ihre Filme präsentieren.

Samstag, den 14.10.2017

19 Uhr Filmvorführung
Dokumentarfilme von AugenZeugeKunst
Anna-Maria Weber

Hier könnt ihr meinen Image-Film gedreht von Anna Maria Weber sehen.

Ich werde in der nächsten Woche ausführlicher von der Ausstellungseröffnung und dem weiteren Verlauf der Ausstellung berichten. Heute zeige ich euch die zwei ersten Fotos von Gabriele und mir vor unseren präsentierten Arbeiten.

 

 Wir freuen uns auf euren Besuch.
 

Lots Frau – Glasobjekt von Susanne Haun

Posted in Glas und Keramik, Objekt, Säulenträger, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2017

 

Im Juli diesen Jahres zeichnete Gerda Kazakou zur Geschichte von Lots Frau, ich war fasziniert von ihrem Beitrag (siehe hier: Gesteinsausblühung oder: die Geschichte von Lot ) und nahm mir schon gleich beim Lesen vor, mich ebenfalls mit dem Thema zu befassen.

Weiches gegen Hartes, schreibt Gerda. Mein erster Entwurf zum Thema entstand schon im Juli, die harte Säule inkludiert die schreiende Frau Lots, deren Name in der Bibel nicht erwähnt wird, und die zu diesem Zeitpunkt noch lebendig und weich ist.

 

Lot und seine Frau - 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Lot und seine Frau – 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne HaunLot und seine Frau – 1. Entwurf (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Während ich meine Zeichnung anschaute, kam die Idee, sie in einen Glaskubus einzuschliessen und mit Organischem zu umgeben. Dazu wollte ich jedoch eine längliche Zeichnung verwenden. Erst zeichnete ich emotional mit dem Pinsel an der Skizze orientiert.

 

Lot und seine Frau - 2. Entwurf - 50 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Lot und seine Frau – 2. Entwurf – 50 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Irgendwie war mir die Zeichnung zu spontan, ich wollte sie für den Glaskubus ordnen, außerdem braucht sie auch eine Rückseite, da durch das Glas beide Seiten des Blatts zu sehen sind. Nach dem Erstellen fragte ich mich, ob die spontane Zeichnung nicht mehr dem Thema entspricht. Dann aber fand ich die organischen Beigaben alleine schon so unruhig, dass ich die ruhige kontrolliert zum Thema entstandene Zeichnung wählen wollte.

 

Am Sonntag dann kombinierte ich doch beide Zeichnungen, hinten Lots Frau im Augenblick der Versteinerung, spontan und kraftvoll mit dem Pinsel auf Papier und vorne die Versteinerte Frau Lots. Auch arrangierte ich nur zwei Steine aus Sizilien dazu. Ich fand sie am Strand von Sant’Agata di Militello. Feine weiße Linien ziehen sich durch grauen Stein.

Das Objekt Lots Frau ist 30 x 30 x 36 cm groß, ich zeige es heute das erste Mal in der Öffentlichkeit anläßlich der Ausstellung Querbrüche und bin sehr gespannt, wie das Publikum auf das Objekt reagiert.

 

 

Heute um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung Querbrüche (siehe hier). Wer mein Objekt real sehen möchte ist herzlich eingeladen zum Kunstzentrum Tegel Süd nach Berlin Reinickendorf zu kommen:

Objekte und Zeichnungen von Gabriele D.R. Guenther und Susanne Haun

Musik von Achim Kaufmann und Frank Gratkowski

Filmvorführung von Anna-Maria Weber – AugenZeugeKunst

13. – 15. Oktober 2017

Kunstzentrum Tegel-Süd in den Galerieräumen im 1. Obergeschoss

in der Neheimer Str. 54 – 60 in 13507 Berlin (Reinickendorf)

 Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Fr. 19.00 – 21.00 Uhr, Sa.11.00 – 19.00 Uhr, So. 11.00 – 17.00 Uhr

Pressemitteilung Ausstellung – Event – Querbrüche 13 – Susanne Haun und Gabriele D.R.Guenther

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd by Susanne Haun on 21. September 2017

Einladung Ausstellung Querbrüche Susanne Haun und Gabriele Guenther

 Ausstellung Event Präsentation

Q U E R B R Ü C H E

Objekte und Zeichnungen von Gabriele D.R. Guenther und Susanne Haun

Musik von Achim Kaufmann und Frank Gratkowski

Filmvorführung von Anna-Maria Weber – AugenZeugeKunst

13. – 15. Oktober 2017

Kunstzentrum Tegel-Süd in den Galerieräumen im 1. Obergeschoss

in der Neheimer Str. 54 – 60 in 13507 Berlin (Reinickendorf)

 Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Fr. 19.00 – 21.00 Uhr, Sa.11.00 – 19.00 Uhr, So. 11.00 – 17.00 Uhr

Anfahrt
Bahnverbindung: U6 Richtung Tegel bis Holzhauser Straße, ca. 10 Min. Fußweg.
Busverbindung: 133 und X33 bis Kamener Weg, ca. 5 Min. Fußweg.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

Programm

Freitag, den 13.10.2017

19 Uhr Eröffnung

20 Uhr Musikperformance: Loitering & Everything In Between
Musik: Achim Kaufmann
Lyrik: Gabriele D.R. Guenther

Samstag, den 14.10.2017

19 Uhr Filmvorführung
Dokumentarfilme von AugenZeugeKunst
Anna-Maria Weber

Sonntag, den 15.10.2017

11 Uhr Kunstgeschichte nahegebracht von Susanne Haun:

Gericaults Floß der Medusa: Der anhaltende Skandal um die Darstellung des Morbiden

Als der französische Romantiker Théodore Gericault 1819 sein 4,91 x 7,16 Meter großes Gemälde, Das Floß der Medusa, im Salon in Paris zeigte, löste er damit einen Skandal aus. Susanne Haun stellt Geriaults Gemälde vor und skizziert kurz die Ereignisse, die zum Skandal führten. Gerne kann im Anschluss an den Vortrag über Kunstskandale damals und heute diskutiert.

ab 14 Uhr Musikalische Darbietung
Frank Gratkowski, (Saxophon, Klarinette)
Achim Kaufmann (Synth, Sounds)

Künstlerinnen

Gabriele D.R.Guenther (c) Gabriele D.R.Guenther

Gabriele D.R.Guenther (c) Gabriele D.R.Guenther

Gabriele D.R. Guenther, geboren und aufgewachsen in Japan, studierte Anglistik, Germanistik, Romanistik und Creative Writing an der University of Toronto und am Banff Centre for the Arts (Kanada), sowie Japanologie am Japan Foundation in Köln. Von 1989 bis 1996 arbeitete sie neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin auch als Übersetzerin/Lektorin bei der Deutschen Welle (Köln), danach in Amsterdam im Bereich Filmuntertitelung. Ihre Lyrik wurde in vielen Literaturzeitschriften in den USA, Kanada und Großbritannien veröffentlicht und preisgekrönt. Ihr erster Lyrikband This Could Be You Composing Me erschien im Oktober 2016, ihr zweiter wird voraussichtlich 2017 veröffentlicht. Als Performerin ihrer Gedichte arbeitet sie mit renommierten Musikern zusammen, zuletzt 2016 mit SKEIN Extended beim Berliner JazzFest. Ihre Bilder sind als Artwork auf verschiedenen CD- und Buchcovern zu sehen. Bald folgt eine CD mit Lyrik und Musik mit dem Pianisten Achim Kaufmann. 2009 übersiedelte sie von Amsterdam nach Berlin. In ihrem Atelier im Wedding veranstaltet sie zudem ab und zu Konzertabend.

www.gdrguenther.com   und  www.trokaan.org

Zeichnerin Susanne Haun bei der Arbeit (c) dokumentiert von Anna-Maria Weber

Zeichnerin Susanne Haun bei der Arbeit (c) dokumentiert von Anna-Maria Weber

Susanne Haun studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seit 2002 ist sie als Bildende Künstlerin und Autorin in Berlin aktiv. Von 1993-2005 arbeitete sie als Systemanalytikerin und Entwicklerin für verschiedene ARD Sendeanstalten. Als Autorin veröffentlicht sie seit März 2009 täglich Beiträge zur eigenen Kunst und Kunstgeschichte in ihrem Blog http://www.susannehaun.com und interagiert dort sowie auf weiteren Social Media Plattformen mit über 12.000 Follower. Zudem unterhält Susanne Haun einen Kunstsalon in ihrem Atelier. Hier werden regelmäßig aktuelle Themen zur Kunst von geladenen Gästen referiert und diskutiert. Ferner publiziert sie seit 2010 künstlerische Fachbücher im Edition Michael Fischer Verlag. Im April 2016 ist dort ihr fünftes Buch „Die Farbe in der Zeichnung“ erschienen. Im aktuellen Jahr 2017 ist im Eichhörnchenverlag das Bilderbuch „Landtiere“ mit ihren Collagen erschienen.

www.susannehaun.de

Die Musiker

Achim Kaufmann (c) Achim Kaufmann

Achim Kaufmann (c) Achim Kaufmann

Achim Kaufmann ist ein in Berlin lebender Pianist, Komponist und Klangforscher.

Seine Musik speist aus sich ganz unterschiedlichen Quellen – ausgehend von Jazz und zeitgenössischer Kammermusik, mit Einflüssen von Experimental Rock, Musik anderer Kulturen bis hin zu Umweltgeräuschen.

Nachdem Kaufmann sein Musikstudium (Konzertexamen ‘91) in Köln abgeschlossen hatte, lebte er von 1996 bis 2009 in Amsterdam, seither in Berlin.

Langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn u.a. mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode (Trio und SKEIN), Michael Moore (gueuledeloup quartet, trio kamosc, Duo Kaufmann/Moore) sowie mit Robert Landfermann und Christian Lillinger (grünen, Lillingers Grund).

Außerdem spielte er mit Han Bennink, George Lewis, Paul Lovens, Mark Dresser, Jim Black (trio kyrill), Tobias Delius, Fay Victor, Okkyung Lee, Richard Barrett, Gerry Hemingway, Axel Dörner, Shelley Hirsch, Tony Buck, Kazuhisa Uchihashi, Tomász Stanko u.v.a.

Tourneen u.a. in Kanada, den USA, Japan, Russland, überall in Europa. Namhafte Festivals:

Jazz Fest Berlin, Musiktriennale Köln, Music Unlimited Wels (A), Earshot Seattle, Umbrella Festival Chicago, Vancouver Jazz Festival, Ring Ring Festival Belgrad, Stanser Musiktage (CH) u.v.a.

Rund 30 CDs unter eigenem Namen; SWR-Jazzpreis 2001.

2015 wurde ihm im Rahmen des Jazzfests Berlin der Albert-Mangelsdorff-Preis verliehen.

Mit der Lyrikerin und bildenden Künstlerin Gabriele Guenther arbeitet er seit ca. 20 Jahren in verschiedenen Text-und-Musik-Projekten zusammen.

„Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetzt-zeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind.“

Julia Neupert, SWR – Pressetext zum Albert-Mangelsdorff-Preis 2015

achimkaufmann.com

Frank Gratkowski (c) Foto von Frank Gratkowski

Frank Gratkowski (c) Foto von Frank Gratkowski

Frank Gratkowski ist ein in Berlin lebender freischaffender Saxofonist, Klarinettist, Flötist, Improvisator und Komponist.

SWR Jazz Preisträger 2005

Er studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, an welcher er seit über 20 Jahren unterrichtet.

Frank Gratkowski veröffentlichte mehr als 30 CDs unter seinem Namen und ist auf vielen weiteren als „sideman“ zu hören.

Seine musikalische Spannbreite ist sehr vielschichtig und beinhaltet u.A. experimentelle Musik, Jazz, improvisierte Musik, Neue Musik, Rock und Elektronische Musik.

Er konzertiert weltweit von Solo bis Orchestermusik und komponiert für verschiedene Ensembles, in letzter Zeit mit einem Fokus auf Mikrotonalität.

 

Seine Hauptprojekte sind zur Zeit:

„Artikulationen“ (Solomusik für Saxophon und Klarinetten)
„Artikularionen E“ (Solomusik für Saxophon und 8 Kanal Live Elektronik)
„Z-Country Paradise“ (mit Jelena Kujic – Stimme, Kalle Kalima – Gitarre, Oliver Portal – E-Bass, Christian Marien – Schlagzeug)
„Frank Gratkowski Quartet“ (mit Wolter Wierbos – Posaune, Dieter Manderscheid – Kontrabass und Gerry Hemingway – Schlagzeug)
„Instant Songs“ (Duo mit dem Posaunisten – Sebi Tramontana)
Trio „Kaufmann/Gratkowski/DeJoode“ (mit Achim Kaufmann – Klavier, Wilbert DeJoode – Bass) auch plus Tony Buck, Okkyung Lee and Richard Barret als SKEIN.
„Fo[u]r Alto“ (Mikrotonale Musik für 4 Altsaxophone)

www.gratkowski.com

Die Dokumentarfilmerin

Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

Dokumentarin AugenZeugeKunst Anna-Maria Weber (c) Foto von Susanne Haun

Anna-Maria Weber von AugenZeugeKunst  dokumentiert, präsentiert und profiliert Kunst und Kreativwirtschaft auf Video und zeichnet sich durch kunstspezifische Fachkompetenz aus. Ausgehend von Ihrer Idee und Ihren Vorstellungen bietet AugenZeugeKunst den gesamten Prozess von der Planung, Recherche und Konzeption über die Dreharbeiten, Interviews, Bild- und Tonschnitt, Mastering bis zur Konfektionierung und Veröffentlichung aus einer Hand an.

Anna-Maria Weber von AugenZeugeKunst wird uns aus ihrem Fundus Filme zeigen und mit den Gästen über die gezeigten Filme in Bezug auf ihre Entstehung diskutieren. Wie lang darf ein Imagefilm sein? Was sollte von der eigenen Arbeit gezeigt werden? Wie komprimiert der Künstler*in seine Aussagen auf so wenig wie möglich jedoch so viel wie nötig?

www.augenzeugekunst.de

Die Ausstellung

Querbrüche sind für Haun Ausstellungsparcours, die gebrochen vom Betrachter durchschritten werden; hier hängt eine Leinwand im Raum, dort steht ein kleines Glasgehäuse auf einem Sockel und der Beamer zeigt bewegte Zeichnungen an der Wand. Der Besucher entscheidet und vervollständigt mit seiner Betrachtungsart und seinem Weg durch die Ausstellung die Werke Hauns. Ihre Arbeiten sind narrativ, sie will Geschichten vom Leben erzählen, die Themen aufgreifen, die uns täglich begegnen, sei es beim Spaziergang durch Stadt und Land, in der Literatur auf dem Nachtisch oder am Frühstückstisch.

Guenthers Objekte, oft aus Recyclingmaterialien, verändern Formen und Inhalte. Sie verleiht ihren Skulpturen »mit eigener Interpretation und einem Materialmix besonderen Glanz« (Antipoden 2012, Galerie Wedding). Die Objekte entwickeln dadurch eine neue Plastizität, einen Perspektivwechsel. »Querbrüche« bedeutet für sie, die Grenzen selbst zu beherrschen, zu bestimmen und dann zu brechen auf verschiedenen Sinnesebenen, um Raum zum Nachdenken und der Besinnung zu verschaffen

Der Veranstaltungsort

Das Kunstzentrum Tegel-Süd wurde im Mai 2001 im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Rheinmetall AG gegründet. Damals zogen die ersten Künstler in das durch kriegsbedingte Schäden und diverse Zwischennutzungen heruntergekommene Gebäude. Vom Bundesvermögensamt wurde es später verkauft und vom neuen Eigentümer ateliergerecht saniert. So entstand die Grundlage für ein allen offenstehendes Atelierhaus, in welchem heute circa 60 Künstler verschiedener Metiers mit unterschiedlichen Ansprüchen arbeiten. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird heute mit Unterstützung der Künstler von der Verwaltung Berliner Grundstücke im Auftrag des Eigentümers gepflegt und verwaltet. (Quelle: http://www.kunstzentrum-berlin-tegel.de/index.html, 18.9.17, 17:30 Uhr)

Die Galerieräume in der ersten Etage des Künstlers stehen auch externen Künstlern zur Verfügung. Gabriele D.R. Guenther, Susanne Haun und Freunde bespielen im Rahmen ihrer Ausstellung Querbrüche die Lokation vom 13. – 15. Oktober 2017.

Für weitere Anfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Susanne Haun:
Tel. 030 43 00 45 72
Mobil 0177 232 80 70
info@susannehaun.de
http://www.susannehaun.de

Gabriele D.R. Guenther:
Tel. 0157 8189 2103
gdrguenther@online.de
http://www.gdrguenther.com

 

 

 

Einladung zur Ausstellung Querbrüche – Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Kunstzentrum Tegel Süd by Susanne Haun on 29. August 2017

 

Gabriele D.R. Guenther und ich laden euch herzlich zu unserer Wochenendausstellung „Querbrüche“ vom 13. – 15. Oktober 2017 im Kunstzentrum Tegel-Süd in den Galerieräumen im 1. Obergeschoss in der Neheimer Str. 54 – 60 in 13507 Berlin ein.

 

Die Einladung der Ausstellung Querbrueche – Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther kann hier heruntergeladen werden.

Veranstaltungen / Programm

Freitag, den 13.10.2017

19 Uhr Eröffnung

20 Uhr Musikperformance: Loitering and Everything In Between
Musik: Achim Kaufmann
Lyrik: Gabriele D.R. Guenther

Samstag, den 14.10.2017

19 Uhr Filmvorführung
Dokumentarfilme von AugenZeugeKunst
Anna-Maria Weber

Sonntag, den 15.10.2017

11 Uhr Vortrag
Gericaults Floß der Medusa: Der anhaltende
Skandal um die Darstellung des Morbiden
Susanne Haun

14:30 Uhr
Frank Gratkowski
Saxophon, Klarinette
Achim Kaufmann
Synth

15 Uhr Finissage

 

Wochenendausstellung „Querbrüche“

Susanne Haun und Gabriele D.R. Günther

Kunstzentrum Tegel-Süd in den Galerieräumen im 1. Obergeschoss in der Neheimer Str. 54 – 60 in 13507 Berlin

Anfahrt
Bahnverbindung: U6 Richtung Tegel bis Holzhauser Straße, ca. 10 Min. Fußweg.
Busverbindung: 133 und X33 bis Kamener Weg, ca. 5 Min. Fußweg.
Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

13. – 15. Oktober 2017

Öffnungszeiten
Fr. 19.00 – 21.00 Uhr
Sa.11.00 – 19.00 Uhr
So. 11.00 – 17.00 Uhr

 

Einladung Ausstellung Querbrüche Susanne Haun und Gabriele Guenther Außen

 

Einladung Ausstellung Querbrüche Susanne Haun und Gabriele Guenther Innen

 

Das unsichtbare Band des Unmöglichen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 12. April 2017

 

Vor einigen Woche entstand bei Gabriele im Atelier meine große Leinwand der Pechsee des Teufels (siehe hier).

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Arbeiten an – Mephisto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einen Tag später begann ich bei Gabriele die Leinwand „Das unsichtbare Band des Unmöglichen“. Durch die Arbeit am Dante Zyklus (siehe hier) konnte ich noch nicht weiter über die Fortsetzung nachdenken. Erst langsaml löse ich mich von Dante und wende mich wieder den großen Leinwänden hin.

Gestern haben Gabriele D.R. Guenther (siehe hier), Anna-Maria Weber (siehe hier) und ich über die Ausstellung „Querbrüche“ vom 13. – 15. Oktober 2017 im Kunstzentrum Tegel-Süd nachgedacht. Nach langem Überlegen und einem Brainstorming hat Gabriele die Idee zum Titel „Querbrüche“ gehabt. Anna wird am 14. Oktober 2017 während unsere Ausstellung ein Event zur Dokumentarfilmerei gestalten. Gestern haben wir über den Ablauf der Ausstellung und des Events nachgedacht.

 

 

 

 

 

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