Susanne Haun

Geschafft! – Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juni 2019

 

 

Entstehung Susanne Haun Halbprofil in braun - blau, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019Entstehung Susanne Haun Halbprofil in braun – blau, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Vorgestern bestritt ich an der FU am Institut für Kunstgeschichte mein Fachgespräch.

Wer regelmäßig in meinen Blog schaut und liest, weiß, wie aufgeregt ich vor dem Gespräch war. Um so glücklicher bin ich, heute schreiben zu können, dass ich mit 1,0 bestanden habe.

Yippieeeh!

Nun warte ich nur noch auf die Note inklusive der Gutachten für meine Masterarbeit. Ich hoffe sehr, dass ich sie noch in diesem Semester erhalte, habe mich aber auf jeden Fall an der Uni zurückgemeldet. Rückmeldung bedeutet, sich für das nächste Semester zu immatrikulieren und die Gebühren zu bezahlen.

Nun liegt das Exposé und die Immatrikulation zur Promotion vor mir. Ich gehe mich jedoch erst im Promotionsbüro immatrikulieren, wenn ich meine Master – Urkunde erhalten habe. Ich denke, das spart eine Menge Arbeit.

Meine Freundin hat sich schon zur Immatrikulation zur Promotion vormerken lassen und soll nun bis zum 30. Juni ihre Master – Urkunde abliefern, damit die Promotion nicht wegen fehlender Unterlagen abgelehnt wird. Sie hat aber ebenso wie ich, noch nicht ihre Zensur und ihre Gutachten. Tja — viele Studentinnen und Studenten wollen und studieren in Berlin und die Anzahl der Professorinnen und Professoren ist begrenzt.

Also wende ich mich meiner Porträt Ausstellung, die am 14. Juli 2019 eröffnet wird, zu (siehe hier).

Ganz meinem Fachgespräch entsprechend habe ich mich für einen schönen alten Rahmen vom Flohmarkt selbst im Profil gezeichnet. Aber ich bin noch nicht zufrieden, weshalb ich hier nur einen Ausschnitt in der Bearbeitung zeige.

 

Tierköpfe auf 15 x 15 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Februar 2019

 

Letzte Woche Sonntag gab es bei Ikea unter dem Motto 40 Jahre Ikea ein Angebot für Ribba Rahmen der Größe 23 x 23 cm mit Passepartout für 99 Cent.

Ich muss hier nicht schreiben, dass ich 5 Minuten nach Öffnung bei Ikea in der Tür stand. Es war schon fast zu spät, die ersten Paletten mit Rahmen waren schon alle. Ich hatte Glück und konnte noch einige erwerben, 15 Minuten nach Öffnung gab es keinen einzigen Rahmen mehr. Wie die Hyänen lauerten alle auf die neuen Paletten und ich stand zum Glück günstig 🙂

In einer bestimmten Größe zu zeichnen ist genauso eine Herausforderung, wie bestimmte Themen festzuhalten. Ich hatte zuhause noch eine ganze Packung mit Silberburgpapier in der Größe 15 x 15 cm. Der Passepartoutausschnitt ist jedoch 12 x 12 cm. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es mir fällt, kleiner als das Papier zu zeichnen. Ich muss mir tatsächlich Bleistiftlinien für den Passepartoutausschnitt zeichnen und selbst da zeichne ich rüber.

 

Elefant, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Elefant, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Impala Antilope, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impala Antilope, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Vogel aus Afrika, Chobe, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Vogel aus Afrika, Chobe, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Letzten Sonntag bei Ikea

Letzten Sonntag bei Ikea, Ribba war im Angebot ;-). Auch eine gute Gelegenheit, die zertöpperten Tassen zu ersetzen.

 

Aufräumen 4. Tag – braucht das Bild einen gezeichneten Rahmen? – Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 7. April 2016

Einige der Zeichnungen, die ich beim Aufräumen in meinem Graphikschrank wieder finde, sind unfertig. Das passiert schon ab und an. Irgendeine wichtige Arbeit kommt dazwischen oder es kommt Besuch ins Atelier und ich verliere den Faden zum Bild.

 

Fragment Vergänglichkeit gedreht mit gezeichneten Rahmen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fragment Vergänglichkeit gedreht mit gezeichneten Rahmen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Vor 1 1/2 Jahren zeichnete ich Knochen mit Blume, Version 2 (siehe hier). Die Version 1 habe ich kurz nach der Erstellung zerissen und den Weg allen irdischen gehen lassen.

Als ich nun die Zeichnung wieder zur Hand nahm, war ich mit der Komposition nicht zufrieden und riss kurzerhand den oberen Teil der Zeichnung ab und drehte sie. Ohne den zeichnerischen Rahmen kamen mir die Elemente haltlos vor, also zeichnete ich den Rahmen. Auf den Fotos erscheint mir die Zeichnung ohne Rahmen freier.

Als Künstler muss ich bei jeder Zeichnung Entscheidungen treffen. Laviere ich einen Hintergrund oder bleibt das Papierweiß als Element der Zeichnung stehen? Zeichne ich einen Rahmen oder lasse ich die Zeichnung rahmenlos? Wie ordne ich die Elemente an?

 

 

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (11) – Das Rahmen der Arbeiten – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Oktober 2015

Eine nicht zu unterschätzende Arbeit ist das Rahmen der Zeichnungen.

 

Das Rahmen ist eine nicht zu unterschätzende Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Das Rahmen ist eine nicht zu unterschätzende Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich habe zum Glück schon einen großen Bestand an Rahmen. Trotzdem fehlen bei jeder Ausstellung immer wieder die einen oder anderen Rahmengrößen und Passepartouts.

Damit die Rahmen gut zusammenpassen, kaufe ich seit 10 Jahren meine Rahmen bei der Firma Max Aab (siehe hier) bei Stuttgart und lasse sie nach Berlin liefern. Ich verwende weiß lackierte Holzrahmen mit eckigem Profil, sie passen am besten zu meinen Zeichnungen. Bei der Hängung erhalte ich so ein einheitliches Bild, auch wenn die neuen Rahmen grundsätzlich heller scheinen als die schon mehrfach in den Ausstellungen verwendeten. Hier findet ihr mich als Künstlerin auf der Max Aab Seite.

Beim Bestellen der Rahmen und Passepartouts benötige ich viel Ruhe, damit ich mich nicht vermesse und falsche Größen bestelle. Ich bestelle die Rahmen zum spätmöglichsten Zeitpunkt, Max Aab liefert in der Regel innerhalb von 3 Tagen, mit der Einschränkung, dass alle Rahmen auf Lager sind. Durch den späten Bestelltermin verhindere ich, dass dann doch noch das eine oder andere Passepartout fehlt.

Ich plane mindestens 1 1/2 Tag zum Rahmen der Arbeiten ein. Bestens möchte ich eine Woche vor dem Hängen fertig mit Rahmen sein.

 

Das Rahmen ist eine nicht zu unterschätzende Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Das Rahmen ist eine nicht zu unterschätzende Arbeit (c) Foto von Susanne Haun

Auch die Kosten für die Rahmen sind nicht zu unterschätzen. Bei meiner Ausstellung in Roddahn hängen Rahmen im Wert von knapp 1.200 Euro. So bin ich froh, dass ich nie alle Rahmen auf einen Schlag kaufen muß, sondern dass mein Bestand in den letzten 15 Jahren kontinuierlich gewachsen ist.

Ich verkaufe meine Zeichnungen grundsätzlich im Rahmen. So haben meine Sammler es einfacher, die Zeichnungen bei sich in der Wohnung oder auf Arbeit aufzuhängen.

 

 

Mutter im grünem Rahmen und die Pazzi Madonna 1425 – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Dezember 2012

Die Pazzi Madonna ist ein 74,50 x 69,50 cm großes Marmorrelief von Donatello, das eine Mutter mit einem Baby Wange an Wange in einem Rahmen zeigt und zur Skulpturensammlung des Bode – Museums gehört.

Mit der Mutter im grünen Rahmen betitele ich das Buch „Mutterbild in amerikanischem Rahmen“ das Miklós Vajda 2009 schrieb, weil das Cover des Buches grün ist.

Ich las das Buch als ich im Bode – Museum die Pazzi Madonna sah. Die Verbindung war leicht geschaffen, zwei Mütter im Rahmen.

Bodemuseum Berlin (c) Foto von Susanne Haun

Bodemuseum Berlin (c) Foto von Susanne Haun

Was symbolisiert der Rahmen?

Ursprünglich hing die Pazzimadonna in einem privaten Haushalt in einer für Bilder unüblichen Höhe. Der Rahmen symbolisiert hier sicher „nur“ ein Fenster, um eine größere Tiefe des Reliefs zu erreichen. Interessant ist, dass die Perspektive so von Danotello konzipiert wurde, dass der Betrachter von unten auf die Madonna schauen muss. Sollte er vor der Madonna knien oder war der ursprüngliche Ort für die Madonna höher gelegen und Donatello wusste das. Diese Frage ist heute nicht mehr zu beantworten.

Die Innigkeit und das gleichzeitig klassische Profil der Mutter erzeugen sowohl Monumentalität als auch Intimität beim Betrachter.

Pazzi Madonna im Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Pazzi Madonna im Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Der Originaltitel des Buches „Anyakép, amerikai keretben“ entspricht der deutschen Übersetzung. Der Autor schaut auf das Leben seiner Mutter zurück, vielleicht durch den Rahmen der Zeit oder der Weisheit des Alters oder aber als Entschuldigung.

Das Buch ist eine Empfehlung von buzzaldrins Bücher von Mara Giese.

Ohne darüber nachzudenken, habe ich das Buch aus der Perspektive der Mutter gelesen und Mara hat ohne einen Gedanken zu verschwenden die Perspektive des Sohns eingenommen.

Im Buch wird das Leben der Mutter aus der Sicht des Sohnes in Ungarn geschildert. Die Mutter ist lange Tod und der Sohn steht auch am Lebensabend. Ich habe selten eine größere Odé, die so viel Liebe zwischen Mutter und Sohn zeigt, gelesen. Mara hat es als Anklageschrift des Sohnes an die Mutter gesehen.

Mara fragt, was für eine Art Buch wir hier vor uns haben.
Vielleicht ist es auch eine Entschuldigung des Autors, dass er zu Lebzeiten der Mutter ihre Mutterliebe so wenig deuten und würdigen konnte.

Ich hebe ein paar Punkte hervor.

Die Mutter siezt ihren Jungen lange, aber sie nennt ihn gleichzeitig Muckl. Kann es ohne Liebe solch einen liebevollen Namen für ein Kind geben? Sie nennt ihn so bis ins hohe Alter. Ich kenne keinen Fall, wo eine Mutter den Kosenamen der Kindheit ihres Sohns nach dem 14. Lebensjahr noch benutzen darf.

Die Mutter verzichtet auf ihr Essen während des Krieges, damit ihr Sohn genug zu essen hat.

Sie umarmt ihn wenig, die wenigen male sind aber sehr eindringlich.

Sie muss, um einer Strafe in Ungarn zu entgehen, nach Amerika auswandern. Dort arbeitet sie schwer, um Geschenke nach Ungarn zu ihrem Sohn zu senden.

Was mich persönlich sehr anspringt ist die Wut, die der Autor (der Sohn) gegenüber seiner Mutter empfindet, weil sie stirbt und die Schuld für den Tod auch bei ihr sucht. Er hat sicher recht, sie hätte früher zum Arzt gehen müssen. Ich kenne diese Wut, die da ist, wenn die Mutter, eine Respektperson, plötzlich krank ist und leidet. Es ist schwer, damit umzugehen.

Das Buch ist absolut empfehlenswert!

Mutter im grünen Rahmen 26 x 35 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mutter im grünen Rahmen 26 x 35 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
The Pazzi Madonna is a 74.50 x 69.50 cm large marble relief by Donatello, showing a mother with a baby cheek to cheek in a frame. It is shown in the sculpture collection of the Bode Museum.
With the mother in the green border I title the book „Mother Image in American context“ wrote from Miklos Vajda 2009 because the cover of the book is green.
I read the book when I was in the Bode Museum, sawing the Pazzi Madonna. The connection was made ​​easy, two mothers under frame.

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Vajda, Miklós. Mutterbild im amerikanischem Rahmen. Wien2012.

Eine neue Blumen, ein neuer Rahmen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 22. September 2010

Es ist sehr, sehr lange her, da kaufte ich in einen meiner anderen Lieblingströdlerläden einen Bilderrahmen ohne Glas und ohne Rückwand.

Ich klopfte einen Nagel in mein Ikea-Ivar Regal und hängte den leeren Rahmen daran auf. Der Rahmen wurde während der letzten zwei Umzüge NICHT von mir aussortiert. Er gefiel mir gut, ich hatte bloß noch keine Idee, was ich mit ihm machen wollte.

Denn Andreas und ich hatten uns geeinigt, dass wir immer unsere weißen Max-Aab Ausstellungsrahmen benutzen. Wir kaufen weiß lakierte Holzrahmen und haben so bei jeder Ausstellung ein einheitliches Bild. Das werden wir bei unseren Ausstellungen, für die wir rahmen müssen und die außerhalb unseres Ateliers stattfinden auch nicht ändern. Die Max Aab Rahmen werden in Kartons geliefert und wir können sie zum Transport perfekt übereinander im Auto stapeln. Wir haben so schon bis zu 80 gerahmte Bilder (Größe zwischen 70 x 90cm und 30x40cm) in unserem Toyota Kombi transportiert.

Einheitliche Hängung von Bildern in Max Aab Rahmen Andreas Mattern und Susanne Haun in der Villa Flath

Einheitliche Hängung von Bildern in Max Aab Rahmen Andreas Mattern und Susanne Haun in der Villa Flath

Nach der Ausstellung im Treffpunkt Kunst habe ich gesehen, wie gut die Kombination zwischen den weißen Max-Aab Rahmen und den etwas ausgefalleneren Rahmen paßt. So werde ich zu unserem Tag des offenen Ateliers am 30. Oktober 2010 zwischen 15 und 20 Uhr meine Zeichnungen auch in ein paar ausgefallene Rahmen hängen.

Gleich am Montag nahm ich meinen guten alten Rahmen vom Nagel und gab ihn meinen Vater, der ihn zu meinen Bruder in die Glaserei trug. Dort paßten Sie mir zwei Scheiben ein.

Schon gestern wußte ich, dass in diesen Rahmen nur ein Zweig von der Blume aus der linken Ecke aus dem Garten meiner Eltern paßt.

Blume in maurizius blau - Zeichnung von Susanne Haun - gerahmt  - Tusche auf Bütten

Blume in maurizius blau - Zeichnung von Susanne Haun - gerahmt - Tusche auf Bütten

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