Susanne Haun

Impressionen vom 23. Kunstsalon mit Frank Koebsch – Susanne Haun

Posted in Aquarell, Salon by Susanne Haun on 19. Februar 2020

 

23. Kunstsalon, Gast Frank Koebsch (c) Foto von Susanne Haun u. M.Fanke

23. Kunstsalon, Gast Frank Koebsch (c) Foto von Susanne Haun u. M.Fanke

 

Der gestrige 23.  Kunstsalon war sehr gut besucht und ich möchte mich bei Frank Koebsch (siehe hier) für sein Engagement bedanken.

Souverän führte er uns durch den Abend und erzählte uns reich über den Beamer bebildert, wie wir uns kennenlernten, warum er die Aquarellmalerei bevorzugt, wie er zum Aquarellieren auf Zigarrenkisten kam von seinen Aquarellkursen und vom Plein Air Festival in Kühlungsborn.

Frank kam schon am frühen Nachmittag von der Küste runter nach Berlin und so fanden wir genügend Zeit zum Quatschen und Hängen seiner Bilder. Viele Ausstellungen haben wir schon gemeinsam organisiert und ich freue mich immer wieder, mit Frank zusammenzuarbeiten.

Wir waren beide begeistert von der Vielfalt der Arbeiten, die ihr eingereicht habt (siehe hier). Hier seht ihr eure Arbeiten im Ausstellungskontext.

Ich bin heute etwas in Zeitnot, weswegen ich wortlos die Fotos sprechen lasse.

 

 

 

Die fünf Lebensstufen der Frau – Gemälde aus dem Jahr 2005 von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Leinwand by Susanne Haun on 6. Januar 2020

 

 

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Mein erstes im Jahr 2020 eingestelltes Bild bei Singulart (siehe hier) ist aus dem Jahr 2005 also schon 15 Jahre alt. Ich mag es besonders, weil es einen Wegpunkt in meinem Leben symbolisiert.

Mehr zu diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link zu meiner Onlinepräsenz bei Singulart folgt.

Übrigens, ihr könnt mir auch auf singulart folgen, ihr bekommt dann immer eine Mail, wenn ich neue oder auch alte Arbeiten von mir hochlade. Wie das geht, das seht ihr hier (klick).

Zwei Jahre später, also 2007,  beschäftigte ich mich wieder mit dem Thema der Lebensstufen der Frau. Mehr von diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link hier auf einen Beitrag von 2017 auf meinem privaten Blog folgt.

Das sind viele Links, oder?

Ich schreibe seit März 2009 fast täglich auf meinem Blog über meine Kunst. Um ein reduntantes System innerhalb meines Blogs zu verhindern, arbeite ich lieber mit Links. Ich hoffe, ihr folgt den elektronischen Verzweigungen meiner Erinnerungen.

Vor my english speaking readers:

On this 100 x 100 cm canvas on a museum bar, Haun depicts the five stages of life of women, birth, first bleeding, pregnancy, last bleeding and ultimately death. Especially in the early modern period, these stages of life were discussed. Until she was 10 years old, the woman lived through her childhood, the virgin age followed up to 20 years. After that, she was regarded as a wife, housewife and mother in society. When she was no longer fertile she

was seen as a matron and as a grandmother or old woman from around 50 years of age. A man was considered to be at the height of his life at 50 if only the term old woman remained for the woman. The Haun canvas shown emancipates the position of women.
In addition to aryl, Haun used oil pastels for the lines.

 

12 Monate Ringelnatz – Ein Kalender von Hans Hilmar-Koch und Arndt Weigend

Posted in Ausstellungstip, Betrachtungen zur Kunst by Susanne Haun on 13. August 2018

 

 

Michas Blick in Hilmars Buchdruckmuseum in Krakow (c) Foto von M.Fanke

Michas Blick in Hilmars Buchdruckmuseum in Krakow (c) Foto von M.Fanke

 

Hans-Hilmar Koch habe ich vor Jahren über das Netzwerk Druckgrafik kennengelernt, 2014 stellte ich in seiner Galerie Blickwinkel in Schwerin meine Radierungen aus (siehe hier).

Hilmars Arbeiten und seine Vita findet ihr beim stilhaus, eine Seite, auf der sich das Stöbern lohnt. Das stilhaus ist zwischen Kiel und Fehmarn zuhause. Auch ich als Berlinerin benötige 5 Stunden Autofahrt, um anzukommen. Leider zu lange! Dafür war uns die Anfahrt zum Jubiläum zum Buchdruckmuseum in Krakow am See (siehe hier) nicht zu weit. Hilmar betreibt das Museum seit 20 Jahren und bewahrt viele Maschinen und Buchstabensätze vor dem verschrotten.

 

 

„Seit 1998 gibt es in Krakow am See in der Alten Schule ein Museum der Buchdruckkunst zum Anfassen, ein Unikat in der Museumslandschaft des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei handelt es sich nicht um eine Technikansammlung schlechthin. Alle Maschinen und Geräte sind so ausgesucht und angeordnet, dass der Besucher sich in die Arbeitswelt eines Buchdruck-Familienbetriebes der 1920er und 30er Jahre hineinversetzen kann.“ ist auf der Tourismus-Seite von Krakow am See zu lesen.

Beim Jubiläum stellte Hilmar mit dem Künstler Arndt Weigend den aktuellen Ringelnatz Kalender vor und ich konnte nicht widerstehen, ihn zu kaufen. Hilmar hat mir Fotos von der Produktion des Ringelnatz-Kalenders gesendet, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

 

Ihr wollt auch einen Ringelnatz.Kalender?

Ihr könnt ihn per E-Mail hans-hilmar.koch@t-online.de  oder Telefon/Fax: 038457 23872 bei Hilmar direkt bestellen. Hilmar ist auch oft bei Messen zu finden. Auch dort könnt ihr den Kalender erwerben.

 

Hans Hilmar Koch mit seinen Offizin Schwarze Kunst bei der Messe (c) Hilmar Koch

Hans Hilmar Koch mit seinen Offizin Schwarze Kunst bei der Messe (c) Hilmar Koch

 

Ausstellungseröffnung in der Galerie Blickwinkel Schwerin – Radierungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Galerie Blickwinkel, Radierung by Susanne Haun on 27. Januar 2014

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Am Samstag war die Eröffnung meiner Ausstellung „Vergängliches“
in der Galerie Blickwinkel in Schwerin.

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 Ausstellungseröffnung Galerie Blickwinkel (c) Foto von M.Fanke

Ausstellungseröffnung Galerie Blickwinkel (c) Foto von M.Fanke

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Es war eine sehr gelungene Ausstellungseröffnung, bei der Hans-Hilmar Koch von der Galerie Blickwinkel mir statt langer Rede immer wieder Fragen stellte, die ich zum Interesse aller beantwortete.

Hilmar holte meine Arbeiten schon eine Woche vor Ausstellungsbeginn in Berlin ab und hängte die Arbeiten, bevor ich am Samstag in der Galerie eintraf. Da ich ihm keinen Hängeplan mitgab, sondern einfach sagte, dass ich mich darauf verlasse, wie er als Kurator hängen würde, war ich sehr erstaunt, wie die Arbeiten dann tatsächlich hangen. Natürlich hätten wir auch umhängen können aber ich finde, dass so zwei Positionen zusammentreffen, die Postion des Schaffenden und die Postion des Betrachters und so den Besuchern wieder neue Einblicke gewährt werden.

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Ausstellung „Vergängliches“ – Radierungen von Susanne Haun in der Galerie Blickwinkel Schwerin

Posted in Ausstellung, Galerie, Radierung by Susanne Haun on 3. Januar 2014

„Vergängliches“

Meine Ausstellung „Vergängliches“ in der Galerie Blickwinkel eröffnet am Samstag, den 25. Januar 2014 um 16 Uhr in der Münzstr. 18, 19055 Schwerin.

Davor ist einiges zu tun, ich habe die Arbeiten zusammengestellt, bin noch am drucken, ja sogar noch am Druckplatten erstellen!
Für die Passepartouts mussten die Rahmen zusammengestellt und die Ausschnitte bemessen werden. Alle Arbeiten habe ich fotografiert und nun bin ich dabei, die Kommissionsliste zu schreiben.

 Radieren für die Ausstellung Vergängliches in Schwerin (c) Foto von Susanne Haun

Radieren für die Ausstellung Vergängliches in Schwerin (c) Foto von Susanne Haun

In den nächsten Tagen werde ich die Einladungen versenden – dazu muss ich meine Adressliste durchgehen und schauen, wie groß ich den PLZ-Radius um 19055 setze.
Ich frage mich dabei, wie weit der Besucher zu einer Ausstellung fährt?
Wie weit seit ihr bereit zu fahren? Wie weit fahre ich zu einer Ausstellung?

 Einladungskarte Schwerin - Ausstellung Susanne Haun - Galerie Blickwinkel

Einladungskarte Schwerin – Ausstellung Susanne Haun – Galerie Blickwinkel

Ich muss mir den Zug heraussuchen, den ich von Berlin nehmen werde und ein Zimmer buchen, denn ich werde nach der Ausstellungseröffnung nicht nach Hause fahren sondern bis Sonntag in Schwerin bleiben.

Viele kleine und große Dinge gibt es vor einer Ausstellung zu bedenken. Die Presse darf ich nicht vergessen, eine entsprechende Mitteilung werde ich in der nächsten Zeit schreiben.

Die Galerie besitzt keine Internetpräzens, was heute sehr ungewöhnlich ist. Hilmar Koch berichtete mir, dass eine Internetseite hoch oben auf seiner „to do“ Liste steht.
Die Betreiber der Galerie sitzen in Krakow am See und betreiben dort eine historische Buchdruckerei (Museum und Schauwerkstatt) (siehe hier) und haben Workshops für den Förderverein Jugendkunst gehalten. 2013 hat die Galerie unter anderem an der Messe des grafiknetzwerk.de teilgenommen, die die Leipziger Buchmesse unterstützen.

Einladungskarte Schwerin - Ausstellung Susanne Haun - Galerie Blickwinkel Wegbeschreibung

Einladungskarte Schwerin – Ausstellung Susanne Haun – Galerie Blickwinkel Wegbeschreibung

Die Vergänglichkeit und das Vergehen der Zeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Oktober 2013

Im Januar nächsten Jahres stelle ich in der Galerie Blickwinkel in Schwerin aus.

Als Thema habe ich mir die Vergänglichkeit ausgesucht.

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Angebissener Pfirsisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mit Vergänglichkeit ist auch immer das Vergehen der Zeit verbunden. Am Anfang unseres Lebens denken wir wenig an die Vergänglichkeit. Es gibt so viel zu tun, wir sammeln als Kinder Erfahrungen, das Leben ist neu und aufregend, es gibt viel zu entdecken. In der Schulzeit sind wir damit beschäftigt, Wissen aufzunehmen und uns zu entscheiden, auf welche Wissensgebiete wir uns spezialisieren wollen. Wir gründen Familien, sind mit der Erziehung der Kinder beschäftigt und/oder kümmern uns um unsere berufliche Karriere.

Das erste Mal denken wir mit ungefähr 40 Jahren über unsere Vergänglichkeit nach. Gut die Hälfte unseres Lebens liegt hinter uns. Wie wollen wir die zweite Hälfte gestalten? Welche neuen Aufgaben gibt es für uns? Wie nutzen wir unsere Erfahrungen, die wir die ersten 40 Jahre machten?

Meine Lieblingstusche   (c) Foto von Susanne Haun

Meine Lieblingstusche (c) Foto von Susanne Haun

Hier liegt auch der Bezug zu den Antoniusarbeiten, die ich auf meiner neuen Homepage gebündelt präsentiere (siehe hier). Ich löse mich in den großen Arbeiten von Flauberts Antonius und gehe in mein persönliches Thema die Vergänglichkeit über. Das ist das, was mich interessiert.

Wie geht der Mensch mit seinem „Sein“ um?

Eigentlich möchte ich größer zeichnen als meine ersten Arbeiten heute, jedoch beginne ich nach dem Umzug erst einmal kleiner. Die Regale für mein neues Atelier kommen erst am 14. Oktober und so ist es schwierig für mich, meine Arbeitsmittel zu finden. Überall stehen noch Umzugskisten, die ich nicht ausräumen kann, weil der Stauraum noch nicht vorhanden ist.

Meinen Zeichentisch musste ich auch erst frei räumen. Alles muss noch einen rechten Fleck finden…. Ich wundere mich auch beim Sortieren, was ich finde. Erstaunt war ich, dass ich 4 Flaschen lotusgrüne und 4 Flaschen Caput Mortuum Tusche in den Umzugskisten gefunden habe. Ich musste lächeln, erkenne ich doch daran, dass es wirklich meine favorisierten Farben sind.

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

Mein aufgeräumter, leerer Zeichentisch (c) Foto von Susanne Haun

So greife ich zum Lotusgrün und beginne mich in meinem neuen Atelier mit einem angebissenen Pfirsich einzuzeichnen. In der Ikonografie von Vanitas Stilleben symbolisiert der Pfirsich den Sündenfall. Früchte stehen für Fruchtbarkeit und Fülle und damit für Reichtum und Wohlstand. Verfaultes Obst zeigt auf, dass diese Attribute endlich sind und nicht ewig vorhanden sind.

Das Einzeichnen ist wichtig. So finde ich in mein Thema und kann es kontinuierlich aufbauen. Es ist keine Eile, bis Januar habe ich noch Zeit.

Das Schweriner Schloss und die Galerie Blickwinkel – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Galerie, Linolschnitt, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Mai 2013

Ich berichtete schon, dass ich Anfang der Woche in Schwerin war. Dort besuchte ich auch die Produzenten- & Verkaufs Galerie Blickwinkel.

Galerie Blickwinkel Schwerin (c) Foto von Susanne Haun

Galerie Blickwinkel Schwerin (c) Foto von Susanne Haun

Ich werde dort von Januar bis März 2014 ausstellen und freue mich schon jetzt, obwohl es noch lange hin ist, darauf! Die Galerie Blickwinkel ist in 19055 Schwerin in der Münzstrasse 18 und wer Papier und Druckgrafik mag, der ist dort richtig! Ich werde Radierungen und Linolschnitte zeigen.

Der untere Linolschnitt stellt einen T-Shirt schwingenden Fußballspieler dar. Es ist ein Linolschnitt nach dem Prinzip der verlorenen Form, den ich in mehreren Farben gearbeitet habe. Er ist im Gegensatz zu meinen sonstigen Linolsschnitten groß, 40 x 30 cm.

Fussballspieler jeweils 40 x 30 cm (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Fussballspieler jeweils 40 x 30 cm (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss. Es zählt zu den bedeutesten Bauwerken des Historismus in Mitteleuropa. Leider war es kalt und etwas diesig. Als gelungenen Kontrast zum Schloss habe ich das folgende „zu verkaufen Haus“ in der Fischerstrasse gefunden. Es macht bestimmt Spaß, so ein altes Haus wieder aufzubauen kostet aber sicher sehr, sehr viel Geld!

Der Kontrast zwischen Alten und Neuen Meistern in Schwerin – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 2. Mai 2013

Anfang der Woche war ich in Schwerin und besuchte unter anderem die Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin. Der Eingang ist unspektakulär und versteckt.

Der Eingang der Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin ist unspekatkulär (c) Foto von Susanne Haun

Der Eingang der Galerie Alte und Neue Meister in Schwerin ist unspekatkulär (c) Foto von Susanne Haun

Ich bin erstaunt über die Schlichtheit des Eingangs, birgt das Muesum doch die deutschlandweit größte Sammlung von Werken Marcel Duchamps.

Schon einige Male habe ich mich hier in meinem Blog mit Duchamp auseinandergesetzt. So zum Beispiel im März 2012 (siehe hier) wo ich mir die Frage stellte, bei welchen Wörtern der Sinngehalt größer ist als das was im Wörterbuch als Erläuterung steht?

Wenn der Name Duchamp fällt, dann ist sofort dass Pisseoir, ein Ready-made, in meinem Kopf. Objet trouvés oder Ready-mades sind Kunstwerke, die aus vorgefundenen Alltagsgegenstände ohne große Veränderung zum Kunstwerk erhoben werden. Das berühmteste ist vielleicht Duchamps Pisseoir besser “Fountain”. Auf mich üben Ready-mades eine große Anziehungskraft aus (siehe meinen Artikel vom Juni 2012 dazu.)

Das Ready-made Stolperfalle von Duchamps

Das Ready-made Stolperfalle von Duchamps

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Exponat „Trébuchet / Stolperfalle / Trap“ von Duchamp im Schweriner Museum.

Was erhebt das Gardrobenbrett zum Kunstwerk?

Die große Unterschrift von Duchamp?

Der Titel?

Die Geschichte dazu?

Oder das alles, was in einem Künstleratelier ist auch Kunst ist (siehe dazu meinen Artikel vom Juni 2012 zu Bruce Naumann hier)

Die Arbeit ist die erste sockellose Bodenplastik des 20. Jahrhunderts. Mehrer von Duchamps Atelierbesucher und er selber ebenso stolperten über das Gardrobenbrett bevor er es zum Kunstwerk erhob. Daraus folgt der Titel.

Flaschentrockner (Ausschnitt) von Pierre Granoux nach Zeichnung von Duchamps

Flaschentrockner (Ausschnitt) von Pierre Granoux nach Zeichnung von Duchamps

Sehr interessant finde ich auch, dass andere Künstler nach Zeichnungen von Marcel Duchamps arbeiten und somit einen Prototyp seines Werkes schaffen. Beim Flaschentrockner nach Duchamps Zeichnung wird als „Künstlername“ Pierre Granoux angegeben. Ich verstehe nicht, wie hier die Urheberschafft zu sehen ist.

Neben den Neuen Meistern hängen auch die Alten Meister im Museum. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie der Kunstbegriff sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert hat.

Bei den alten Meistern gefiel mir besonders das sehr große Nashorn.

Blick in eine andere Halle

Blick in eine andere Halle

Ob es wohl dasselbe Nashorn war, das auch Dürer inspirierte? Siehe dazu meinen Artikel von letzter Woche hier.

Engel am Schweriner Schloss – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 15. November 2010

Im Sommer 2009 waren wir auf der Buga im Schlosspark Schwerin. Es war schönstes Wetter, die Sonne schien und es waren nicht die Pflanzen, die mich am meisten interessierten, es war der Engel, der vor dem Schloss steht. Er strahlte weiß vor dem blauen Himmel.

Heute fiel er mir ein, der Engel, ich denke, weil Andreas ältester Sohn Geburtstag hat und der lebt in Schwerin.

Ich habe euch heute auch mal meine Zeichnung hochgeladen, bei der ich mich einzeichnete. Man sieht an ihm deutlich, dass ich ohne nachzudenken mit dem Zeichnen begonnen habe. Die Füße gehen schon nicht mehr auf das Blatt.

Nach dem Einzeichnen mache ich mir Gedanken, wie ich den Engel darstellen will.

Mich stört der Siegeskranz. Ich lasse ihn weg. Mich stört auch das Gesicht – jeder hat das Gesicht seines persönlichen Schutzengel im Kopf und braucht meine Linien nicht. Ich mag den Busen, er schaut so witzig zwischen der Kleidung hervor und dadurch, dass der Engel auf Zehenspitzen steht, sieht er aus, als ob er gleich losfliegt, die Steinkleidung scheint federleicht im Wind zu wehen.

Schweriner Engel - Zeichnung von Susanne Haun - 32 x 19 cm - Tusche auf Bütten

Schweriner Engel - Zeichnung von Susanne Haun - 32 x 19 cm - Tusche auf Bütten

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