Glyzinie (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen April 2023 – Das Leben der Glyzinien – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Glyzinie – Blauregen

Glyzinie auch Blauregen genannt

Unsere Glyzine dürfte ungefähr Mitte der 80er Jahre gepflanzt worden sein. Sie wuchert wie Efeu blüht jedoch im Frühling wunderschön. Die vorigen Besitzer dieser Wundervollen Pflanze haben sie immer stark beschnitte, vor allem auch deshalb, weil sie schnell in die Dachziegel des Schuppens wächst. Meine ständige Begleitung hatte die Idee, die jungen Zweige in eine Richtung zu lenken und unsere Terrasse mit einem natürlichen Dach zu beschatten. Er hat letztes Jahr damit begonnen und schon jetzt ist die sonst bei heißen Wetter bis zu 40 Grad heiße Terrasse kühler.

Samen in Bohnen

Nach dem Blühen bildet die Glyzinie lange bohnenförmige Samenkapseln. Wir haben schon Gläser voller Saatgut, ich habe einige in Töpfe gepflanzt und andere haben sich in den Gärten der Nachbarn selbst ausgesät. Wenn die Samenkapseln trocken, springen sie auf und verteilen den Samen großzügig. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie abschneiden sollte, damit die Glyzinie ein zweites mal dieses Jahr blüht. Die trockenen Samenkapseln sind wunderschön geformt, so dass ich sie gerne gezeichnet habe.

Tagebucheintragung 7.4.23, Wann war es am wärmsten?, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen April 2023 – War nicht gestern erst Ostern? – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Die Zeit rennt

Der April ist schon ein Vierteljahr vorbei, ich habe jedoch noch “ungebloggte” Tagebucheintragungen aus diesem schönen Monat auf meinem Arbeitstisch zu liegen. Manchmal läuft das Leben anders als man es geplant hat oder als man sich das wünscht.

Schwüle Wärme

Anfang April habe ich mich auch gefragt, wann es warm wird. Na jetzt, kann ich da nur meine eigene Frage beantworten. Jetzt ist es nicht nur warm sondern feuchtwarm. Das ist nicht mein Klima und ich sitze mit geschlossenen Fenstern im Atelier und hoffe, dass Regenwald Klima vorbei geht.

Tagebucheintragung 10.4.23, Wo kommt die Energie her III, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen April 2023 – Immer wieder: Energie und Klimawandel – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Wege werden gesucht

Es werden Wege gesucht, Energie zu sparen und den Klimawandel zu stoppen im Großen wie im kleinen.

Der Weddingweiser berichtete gestern von “Viele kleine Beiträge zum Klimaschutz” (siehe hier -> Klick), in dem Dominique Hensel vom Umwelt und Klimapreis Mitte 2023 im Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) berichtet. Übrigens, das so groß als SUZ bezeichnete Zentrum wurde früher als Schulgarten bezeichnet und ich lernte dort in der 7. Klasse im Biologieunterricht gärtnern. Ich habe sehr schöne Erinnerungen daran. Meine Freundin Claudia und ich pflanzten Brechbohnen und Pflücksalat an. Pflücksalat war damals (1977) kaum bekannt in Deutschland.

Angst

Meine Tagebucheintragungen beschreiben eher die Angst, die ich vor dem ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja habe.

Nach Elisabetta Sirini, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, 25,5 x 25,5 cm,Brushpen auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Nach Elisabetta Sirini, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten – Susanne Haun

Nach Elisabetta Sirini, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten – Susanne Haun

Es ist schon einige Zeit her, da besuchte ich die Ausstellung Muse oder Macherin? im Berliner Kupferstichkabinett. Ich war sehr fasziniert von der hohen Qualität der Druckgrafiken der in der Ausstellung gezeigten Künstlerinnen.

Elisabetta Sirini lebte von 1638 – 1665 und wurde in eine Künstlerfamilie geboren, so dass sie als Frau ebenfalls in den Kunstbetrieb einsteigen konnte. In Wikipedia findet ihr ihren Lebenslauf umfassend beschrieben.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, den Ausschnitt der stillenden Maria in einer eigenen Radierung zu interpretieren. Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen. Unmittelbar nach der Ausstellung zeichnete ich mit Brushpens die schnelle expressive Zeichnung, die ich heute hier zeige.

Noch habe ich nicht die Ruhe und Zeit für dieses Radiervorhaben gefunden. Es wird wohl auch noch ein wenig dauern, bis es soweit ist.

Tagebucheintrag 05.02.23, Ofenmuseum, Vers. 1, 20 x 15 cm, Brushpen auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen Februar 2023 – Ofenmuseum Velten – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Tagebucheintragungen Februar 2023 – Ofenmuseum Velten – Zeichnungen von Susanne Haun

Ofenmuseum Velten – Recherchen zu Margarete Heymann-Loebenstein-Marks

Im Moment arbeite ich neben meiner Diss an einen Text zur Keramikerin Margarete Heymann-Loebenstein-Marks. Für meine Recherchen besuchten wir im Februar das Ofenmuseum Velten. Mehr zu diesem Projekt ein anderes Mal.

Tagebucheintragung, Vom Inneren der Walnuss, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen März 2023 – Naturformen (Walnuss)

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

Wallnuss knacken

Jedes Jahr zu Weihnachten steht eine Schale Walnüsse auf unserer Küchenarbeitsfläche. Jedes Jahr ist es frühestens März, bis wir die Walnüsse knacken. Dieses Jahr stammten die Wallnüsse aus Hintersee, Utz Benkel brachte sie uns auf einen seiner Berlinbesuche mit. Sie wurden von ihm von einen Baum aus seinem Garten geerntet. Die Wallnüsse hatten besonders schöne Innenstrukturen. Die zarten Blättchen zwischen den Nusskernen blieben auch beim Knacken erhalten und so füllte ich ein Marmeladeglas und nahm sie mit zu meinem Arbeitstisch zum Zeichnen. Farbe brauchen diese Zeichnungen nicht.

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