Susanne Haun

Vögel, Frauen und Maschinen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juni 2014

Heute zeichnetet ich das 52. Blatt aus dem Zyklus: „Der Traum vom Fliegen“.

 

Vögel, Frauen und Maschinen - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vögel, Frauen und Maschinen – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juni 2014

2012 erstellte ich einen 50 Blätter umfassenden Zyklus zum Thema Otto Lilienthal und die Sehnsucht des Menschen, zu fliegen (siehe hier).

Ich habe beschlossen, weitere Blätter zu diesem Zyklus zu erstellen. Heute habe ich eine von Lilienthals Konstruktionsblätter für einen Flugapparat überzeichnet.

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Weiterer Kampf mit den Überzeichnungen zum Thema double bind Teil 2 – Susanne Haun

Posted in Überzeichnung Fotos, Double Bind, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2014

Die heutigen Arbeiten entstanden durch spärliche Überzeichnung der von  Jürgen Küster gesendeten Fotos zum Thema double bind.

Wieder habe ich die Fotos ausgedruckt und manuel bearbeitet (siehe hier zu meinen Beitrag von gestern). Mit diesen Ergebnissen bin ich zufrieden, manchmal ist weniger einfach doch mehr.

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich schliesse nun erst einmal das Kapitel Überzeichnungen. Vielleicht greife ich es später noch einmal auf.
Davor interessieren mich allerdings viele andere Sachen mehr. Es ist gut für sich herauszufinden, was man mag und was nicht.

Weiterer Kampf mit den Überzeichnungen zum Thema double bind – Susanne Haun

Posted in Überzeichnung Fotos, Double Bind, Zeichnung by Susanne Haun on 27. März 2014

Als Jürgen letzten Monat in Berlin war, sprachen wir viel über die überzeichneten Fotos.

Die überzeichneten Fotos sind Teil unseres Projektes double Bind (Link zu unserem Projektblog). Zwei Monate sendete mir Jürgen jeden Mittwoch Fotos zum überzeichnen. Natürlich sendete ich auch Jürgen Fotos zum Überzeichnen. Ich habe versucht, in meinen Fotos für Jürgen einen kleinen Engelbezug herzustellen aber das war nicht immer einfach. Inzwischen haben wir mit dem versenden der Fotos aufgehört. Wir haben beide soviel Material, dass wir daran noch lange arbeiten können.

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe Schwierigkeiten am Handy, Tablet oder PC die von Jürgen gesendeten Fotos zu überzeichnen. Zum einen habe ich nicht das entsprechende technische Equipment und möchte das Geld dafür auch nicht ausgeben. Ich habe keinen so großen Bezug wie Jürgen, am tablet meine Fotos zu überzeichnen. Ich spüre dabei nicht die Freude und das kreative Schaffen, dass nötig wäre.

Ohne die entsprechende Technik sagen meine Überzeichnungen dilettantisch aus. Ich dachte zuerst, dass das auch etwas hätte, aber es ist einfach nur dilettantisch. Hier der Link zu diesen Arbeiten. Ich habe bei diesen Arbeiten auch stark mit dem Titel gearbeitet. Da ich so gar nicht überzeugt von den hochglänzenden Fotos war, habe ich als nächstes das gesendete Motiv gezeichnet und mit einem Grafikprogram Foto und Zeichnung überlagert und das Ergebnis auf Zeichenpapier ausgedruckt (siehe hier). Davon war ich dann überzeugt aber Jürgen meinte, dass wäre nicht überzeichnet.

Wir überlegten, wie ich doch zu guten Ergebnissen kommen könnte und so druckte ich die Fotos nun auf Zeichenpapier aus und begann mit weißer Acrylfarbe und Tusche zu überzeichnen.

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Überzeichnungen double bind (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Ergebnisse sind besser aber ich gehe immer noch keine innige Verbindung mit Ihnen ein. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach zu viel andere Dinge gleichzeitig mache. Ich nehme mir jedes mal vor, mich besser zu koordinieren, weniger Projekte anzunehmen, aber eigentlich schaffe ich es nur, immer mehr Projekte anzunehmen, weil mich alles so sehr interessiert.

Die Hände bewusst wahrnehmen – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2014

Hände zeichnen ist nicht einfach. So habe ich mir in vielen kleinen Zeichnungen die Hände für den Atlas bewusst gemacht.

Bevor ich wieder mit Atlas Händen auf meiner großen Leinwand loslege, verschwinden die vorher gezeichneten. Die bordeauxfarbende Tusche ist so hoch pigmentiert, das sie durch die Grundierung durchscheint. Ich mag die durchscheinenden Linien sehr, sie geben meiner Leinwand für Grimma Substanz.

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ich frage mich, ob ich eine Hand zeichnen sollte, von der nur zwei Finger zu sehen sind. Die restlichen sind von der Kugel verdeckt. Auf meinen kleinen Vorzeichnungen hinterlassen die zweifingrigen Hände jedoch ein unangehmes Gefühl beim Anschauen bei mir.

Den ganzen Dingturm stelle ich auf eine kleine Kugel, sie trägt die Last.

Nun muß ich Pause machen, mir die Zeichnung verinnerlichen und überlegen, was ich ändern will, ob ich ändern will oder ob die in der Mitte getätigte Signatur die Entgültige ist.

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Das untere Ende – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 21. März 2014

Nun bin ich schon am unteren Ende der Leinwand angelangt. Das heisst nicht, dass ich die Leinwand damit als fertig erachte. Es ist noch einiges zu tun.

Ich konnte mich vom letzten Meter des Motivs vom vorigen Jahr nicht trennen und habe die Linien nicht übermalt. Sie können aber auch so nicht stehen bleiben. Der Anschluss funktionniert nicht. So habe ich beschlossen, dass Motiv des Totenkopfs wieder aufzunehmen und in Bordeaux über die Linien vom vorigen Jahr zu zeichnen. Ich habe mich sehr gefreut, wie gut das funktioniert und das Bild dadurch an dieser Stelle geschlossen wird.

 Wie zeichne ich den Anschluss  (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Wie zeichne ich den Anschluss (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Nun wird es immer schwerer zu zeichnen, ich muß das Bild schliessen und fertig stellen. Das erfordert ständiges Betrachten der Leinwand.

Ich kann langsam darüber nachdenken, wie ich die  Leinwand für Grimma hängen möchte, denn ich muss die Hängevorrichtung auch arbeiten. Die Leinwand ist etwas länger als ich in Erinnerung hatte: 5,20 statt 4,50 Meter.Die Leinwand wird nicht auf Keilrahmen aufgezogen sondern soll frei hängen. Der untere Meter wird auf dem Boden liegen.  Ich werde die Seiten mit der Nähmaschine umnähen, damit es perfekt aussieht. Oben nähe ich eine Schlaufe, um dort ein Kupferrohr durchzuziehen. Durch das Rohr wird eine Kette gezogen und an dieser Kette soll meine Leinwand aufgehangen werden.

Und etwas verschwindet wieder – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 20. März 2014

Es ist eine andere Art des Zeichnens wenn ich auf einer so großen Leinwand arbeite.

Die weiße unbearbeitete Leinwand und die einzelne Linie reichen nicht aus, die Leinwand zu füllen. Sie braucht mehr Tiefe als ein einzelnen Blatt. Ich stehe morgens auf und betrachte die Leinwand und ich gehe Abends ins Bett und betrachte die Leinwand. Dabei stehe ich oft davor und denke und so entscheide ich, welche Linien wieder verschwinden.

Bei Tagesbeginn verschwinden einige Linien des Skorpiopns (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Bei Tagesbeginn verschwinden einige Linien des Skorpiopns (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Leinwand ist aufgrund ihrer Größe schwer zu fotografieren. Ich versuche immer wieder die Gesamtheit zu erfassen, aber es funktioniert nicht so wirklich.

Ein Riesenskorpion – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 19. März 2014

Nun bin ich schon fast am unteren Ende der Leinwand für Grimma angekommen.

Es ist schwer, das Motiv, das auf dem Boden liegt, als ganzes zu erfassen. Ich werde die Leinwand wohl erst im ganzen richtig nach dem Hängen in der Klosterkirche in Grimma sehen.

Ich überzeichne Stellen, die ich Vorgestern gezeichnet habe (c) Foto von Susanne Haun

Ich überzeichne Stellen, die ich Vorgestern gezeichnet habe (c) Foto von Susanne Haun

Der Skorpion, der am unteren Ende der Leinwand hockt, ist sehr plakativ und lustig und ich weiss, dass ich ihn zum Teil wieder mit weiß abdecken und neue Linien hinzufügen werde.

Riesenknochen – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 18. März 2014

Es ist gut, wenn ich die Dinge, die ich so groß auf die Leinwand für Grimma zeichne schon kenne, mich mit ihnen auseinandergesetzt habe. Denn nur so kann ich sie auch groß in flüssigen und eindrucksvollen Linien darstellen.

Auf der riesigen Leinwand wirken die Knochen ganz klein.

 Detail (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Detail (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Es geht vorwärts und das macht mich froh, ich stocke nicht, ich arbeite kontinuierlich.

In meiner Hausarbeit setze ich mich mit dem Begriff „subtil“ auseinander und überlege, in welcher Art und Weise dieser Begriff einen Künstler beschreibt. Was ist mit dem beginnenden Humanismus der Unterschied zwischen Werkmann und Künstler?

Vergängliches für Grimma, die nächsten Linien – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Kunstgeschichte, Leinwand, Vergänglichkeit by Susanne Haun on 17. März 2014

Täglich arbeite ich an der großen Leinwand für Grimma. Sie schaut mich an und ich sehe die Linien, die bleiben und die Linien, die verschwinden müssen.

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Zwischenstand Vergängliches (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Heute habe ich begonnen, meine letzte Hausarbeit für das erste Semester in die entgültie Form zu schreiben. Es ist viel Arbeit, denn ich kann nicht wie hier meinen persönlichen Eindruck vermerken – ich muß in den Hausarbeiten wissenschaftlich bleiben, ohne Emotion, sachlich! Alles muss mit Fußnoten und Literaturhinweisen belegt werden. Eine vollständig andere Art zu arbeiten, als ich es hier in meinem Arbeitstagebuch so lange Jahre praktiziere.

Ich muß vor dem Schreiben Luft holen, um mich von dem einen in den anderen Modus zu bringen.

So kann ich nicht so viel Text zu meiner Leinwand schreiben. Vielleicht ist das auch einmal besser so.

Ich beschrifte die Fotos anständig, so kann ich dort auch ein wenig meiner Gedanken unterbringen.

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