Susanne Haun

Mein Sinnbild von Yoko Ono – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Juli 2019

 

Für die Ausstellung Schau mich an. (siehe hier) habe ich auch einige Portraits gezeichnet, die ich bei der Ausstellung nicht gezeigt habe, darunter auch mein Sinnbild von Yoko Ono, auch hier wieder eine Interpretation der jungen und eine der älteren Yoko Ono.

Es ist immer schwer, eine Auswahl für eine Ausstellung zu treffen, für diese Ausstellung hat mir Claudia Merwede-Dengg, die auch die künstlerische Einführung in die Ausstellung hielt, zur Seite gestanden.

 

Mein Sinnbild von Yoko Ono, 50 x 20 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Yoko Ono, 50 x 20 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019 by Susanne Haun on 17. Juli 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 13.6. - 16.7.2019

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019

 

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und ich habe die nächsten Selbstportraits aus meinem Tageskalender gescannt.

Es war ein arbeitsreicher Monat und ich hoffe, dass nach Salon und Ausstellung die nächsten Tage etwas ruhiger werden.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau Mich An – Susanne Haun und Roswitha Geisler

Posted in Ausstellung, Schau Mich An, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juli 2019

 

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau mich an, Portraits von Roswitha Geisler und Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Schau mich an, Portraits von Roswitha Geisler und Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Ich möchte mich zuallererst auch im Namen von Rosi bei den vielen Gästen bedanken, die den weiten Weg nach Schmetterlingshorst auf sich genommen haben, um bei der Ausstellungseröffnung dabei zu sein.

Die Plätze reichten nicht aus, selbst der Platz im Ausstellungsraum war zu gering, um alle Gäste aufzunehmen, so dass auch viele vor der Tür stehen mussten.

Herr Gysi hat die Ausstellung charmant mit seinen Flugerfahrungen des Vortags und einen kleinen Ausflug in die Portraitkunst eröffnet und das Wort an Claudia Marwede-Dengg abgegeben, die die Künstlerinnen (also Rosie und mich 😉 ) vorstellt und das Augenmerk des Publikums auf interessante Aspekte unserer Arbeiten lenkte.

Viele Fotos entstanden auf der Ausstellung, Herr Gysi sprach mit den Gästen, hörte sich auch das eine oder andere Anliegen an, es herrschte eine sommerlich heitere Atmosphäre.

Rosies „Old Man“ Banjospieler und Jimi Hendrix fanden genauso eine Kunstliebhaberin, Kunstliebhaber wie mein Sigmund Freud und meine Hannah Arendt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Oktober 2019 in Schmetterlingshorst zu besichtigen und kann gut mit einem Ausflug verbunden werden, denn Schmetterlingshorst bietet mit seiner Lage an der Dahme wunderschöne Möglichkeiten zum Fahrrad fahren und spazieren gehen. Es ist unglaublich, wie groß Berlin ist und wie wundervoll abwechselungsreich. Ich selber bin eher selten im Ortsteil Köpenick, denn es sind vom Wedding gute 40 Minuten Autofahrt nötig, bei Stau in der Woche können es auch mal 1 1/2 Stunden werden. Aber es lohnt sich, es ist wie Urlaub.

Wenn ihr diesem Link folgt, gelangt ihr auf den Beitrag zur Ausstellungseröffnung von Rosie.

 

Zitat am Sonntag – Wilhelmine von Preußen

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juli 2019

 

Wie blind sind wir Menschen doch, dass wir über die Fehler anderer sticheln,
während wir uns über die unseren keine Gedanken machen!

Wilhelmine von Preußen, 1709 – 1758, deutsche Kunstmäzenin, Schriftstellerin und Komponistin

 

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Quelle: Künstlerinnen – Gedanken berühmter Frauen 2019, Ebersbach & Simon, 27. Woche.

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Schau Mich An, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juli 2019

 

Entstehung meines Sinnbilds von Gregor Gysi, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Entstehung meines Sinnbilds von Gregor Gysi, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Am Sonntag, also Morgen, findet die Ausstellungseröffnung Schau mich an. statt. Ich zeige mit Roswitha Geisler (siehe hier) Portraitzeichnungen.

Unser Schirmherr ist Gregor Gysi und so haben wir auch unsere Vorstellungen von Herrn Gysi gezeichnet. Dazu habe ich mir auf youtube Debatten angeschaut, Herrn Gysi dabei skizziert und mich dann für die hier in zwei Versionen dargestellten Zeichnungen entschieden.

Alle Bilder werde ich nicht zeigen, aber ich habe eine Auswahl von 2 Zeichnungen getroffen. Ihr dürft gespannt sein. 🙂

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 2, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 2, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 1, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 1, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Schau Mich An.
Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun

Vernissage: Sonntag, 14. Juli 2019 ,15.00 Uhr

Schirmherr und Gast: Dr. Gregor Gysi
Einführende Worte: Dr. Claudia Marwede-Dengg, Kunsthistorikerin
Musik: Chris Schildmüller
Dauer der Ausstellung: 14.7. bis 6.10.2019

Zum Schmetterlingshorst 2, 12559 Berlin
Tel: 030-61 67 48 61, http://www.schmetterlingshorst.de

Den Ausstellungsflyer könnt ihr hier (klick) herunterladen.

Wir freuen uns über euer Kommen 🙂

 

 

Toskana 2019 – Lucca – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, St.Andrea di Compito, Toskana by Susanne Haun on 12. Juli 2019

 

 

Lucca habe ich als beschauliche Stadt, die wir dieses Jahr zweimal besuchten, in Erinnerung. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich vor Ort in mein Tagebuch schreibe.

 

 

Es ist auch erstaunlich, welche Verknüpfungen ich beim neuerlichen Lesen meiner Tagebucheintragungen herstelle. Heute morgen wurde in den Nachrichten
berichtet, dass in Berlin die Friedrichstraße für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Das hat Freude bei mir ausgelöst und ich dachte an Lucca! Ich denke, die Städte und die Läden profitieren von der Verkehrsberuhigung. Besonders am Checkpoint Charly wird es die Situation entschärfen, wo man als Fußgänger ob der Fülle kaum Platz zum laufen hat.

 

25.5.2019

St. Andrea di Compito ist ein entzückendes, kleines, sauberes Dorf.

Es fällt uns auf, dass alles viel gepflegter ist als im südlichen Italien, wie Sizilien oder Neapel. Überall ist eine wunderschöne Blütenpracht in den Gärten zu sehen, mir gefallen besonders die alten Rosenstöcke die große, volle Blüten tragen. Je nördlicher man Italien bereist, umso ärmer wird das Land. Blumen und restaurierte Häuser sind kostenintensiv. Natürlich ist es auch noch früh im Jahr und so ist alles noch grün, noch nicht von der sengenden Sonne des Sommers verbrannt. Die Menschen sind wie überall in Italien sehr freundlich und hilfsbereit, sprechen aber kaum Englisch.

Von meiner italienischen Freundin Cris weiss ich, dass in Italien vorwiegend das klassische Abitur mit Altgriechisch und Latein abgelegt wird. Auch Cris hatte am Anfang Schwierigkeiten, Englisch zu sprechen, sie hat zusätzlich zu ihrem Abitur ein Businessenglisch – Schein gemacht, um auch den englischen Seminaren folgen und die englische Fachliteratur lesen zu können.

Luccas Innenstadt ist von einem Burgwall umgeben, auf dem die Besucherinnen und Besucher lustwandeln können, immer den historischen Ortskern im Blick. Weitestgehend ist die historische Altstadt vom Autoverkehr ausgeschlossen, was die Radfahrer so vermehrt hat, dass man als Fußgänger kaum unbeschadet die Stadt genießen und sich die Fassaden der Kirchen anschauen kann, ohne umgefahren zu werden. Manche Radfahrerinnen und Radfahrer sind tatsächlich schneller als die vorsichtigen motorisierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Straßenverkehrs, die mit Sondergenehmigung durch die Stadt fahren. NEIN – ich finde Radfahrern toll, ich Berichte nur, was ich beobachtet habe. Diese Beobachtung macht mich ein wenig ratlos.

In Amsterdam gibt es für die vielen Radfahrer Radfahrwege, was in Italiens engen Innenstädte kaum vorstellbar ist. Hier fährt und läuft jeder nach Lust Und Laune und die Verkehrszeichen sind eher Vorschläge denn regeln.

 

 

Ich zeige hier wieder ein Graffiti des Strassenkünstlers „Blub“. Er malt Prominente mit Masken und Schnorchel auf die Mauern Florenz. Vielleicht hat er in Neapel (siehe hier) und auch hier in Lucca Urlaub gemacht? Sein Motto lautet, dass „Kunst weiß, wie man schwimmt“, also so hoch das Wasser auch steht, durch die Brille der Kunst kann Schönheit gesehen werden.² Im Gegensatz zum Graffiti in Neapel war in Lucca schon die Hälfte des Bildes zerstört. Trotzdem fand ich es faszinierend, wieder Blub zu entdecken. Es hat ein wenig etwas von einem Suchspiel, in dem man italienische Städte nach dieser Art Bilder mit den Augen durchforstet.

 

Impressionen aus Lucca, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impressionen aus Lucca vom Künstler Blub, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

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²Falz, Hansjörg (Hrsg.), Merian Florenz, Florenz und die Toskana, Hamburg 2017, Seite 10.

 

Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Halbprofil – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 8. Juli 2019

 

Auswahl Selbst im Halbprofil, Tusche auf handgeschöpftes Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbst im Halbprofil, Tusche auf handgeschöpftes Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Zuerst war da der Rahmen und dann die Idee vom Halbprofil im Rahmen.

 

Durch meine Lektüre der Fachbücher zum Halbportrait in der Renaissance hatte sich in meinem Kopf eine bestimmte Vorstellung von dem Portrait entwickelt.  An dieser Idee arbeitete ich mich richtig ab. Zuerst versuchte ich es mit der Größe 30 x 40 cm um den Bildausschnitt zu füllen. Doch wie ihr auf den Fotos seht, war dieses Format für den schweren Rahmen viel zu groß.

 

So begann ich auf Silberburg Büttenpapier in A5 zu arbeiten. Ermuntert von meinem Selbstportraitkalender (siehe hier) entstanden immer wieder neue Portraits, bis ich mich mit Hilfe von Claudia Dengg, die die Einführung in die Ausstellung Schau mich an bei der Ausstellungseröffnung am 14. Juli 2019 (siehe hier) halten wird, entschied.

 

Ich habe mich also Entschieden, was das Endergebnis meiner Arbeit sein soll. Was aber passiert mit all den anderen Zeichnungen, die zu diesem Werk geführt haben? Kommen sie in mein Werkverzeichnis? Welchen Status haben sie? Sind es Werkprozesse, Vorarbeiten, Skizzen, die zum „wahren“ Werk führen? Sollte ich sie gleich zerstören? Auf jeden Fall sollte ich sie kennzeichnen, dass sie nicht zu meinem Werk gehören, dass sie Arbeitsprozesse sind. Sollte ich sie durchstreichen, um den Werkprozess durchsichtig zu halten? Sehr interessante Fragen, die ich gerne diskutieren würde.

Nur ich als Künstlerin entscheide, was von meinen Arbeiten auch Kunst ist.

 

 

 

Zitat am Sonntag – Georg Cantor

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juli 2019

 

In der Mathematik ist die Kunst, eine Frage zu stellen,
höher zu bewerten als die Kunst, sie zu lesen.

Georg Cantor, 1845 – 1918, deutscher Mathematiker, Begründer der Mengenlehre, veränderte den Begriff der Unendlichkeit

 

 

 

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Georg Cantor, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 7. Januar 2018

Mein Sinnbild von Haruki Murakami – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Juli 2019

 

Die Ausstellung Schau mich an. (siehe hier) nähert sich und so zeichne ich weiterhin Personen, die mich beeindrucken.

Heute Haruki Murakami, ist ein japanischer Autor von Romanen, Erzählungen und Sachbüchern.  Wikipedia schreibt über Murakami, dass sein Stil sich durch surrealistische Elemente und Anspielungen auf die Popkultur auszeichne. Obgleich seine Erzählungen in Japan spielen, sind sie durch Vorbilder westlicher Literatur geprägt.

 

Kalligrafische Vorübungen zu Murakami, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Kalligrafische Vorübungen zu Murakami, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Gerade dieser Mix aus japanischer und westlicher Kultur gefällt mir gut. Ich habe viele Bücher von ihm gelesen, aber die beiden neusten Bücher, Die Ermordung des Commendatore I, Eine Idee erscheint von 2017 und die Fortsetzung Die Ermordung des Commendatore II von 2018 haben mir als Künstlerin besonders gut gefallen. Auch die drei Teile von 1Q84 habe ich als Hörbuch fast Tag und Nacht gehört. Aus diesen Gründen habe ich mein Sinnbild von Murakami gezeichnet, dabei war es mir wichtig, den jungen Mann so wie den alten Mann darzustellen. Für die Präsentation meines Sinnbilds habe ich mir etwas besonderes einfallen lassen, das ich euch in den nächsten Tagen im Zusammenhang mit der Challenge von Ulli in Bezug auf Alltag vorstellen werden.

Um Murakamis Namen korrekt schreiben zu können, habe ich vorher kalligrafische Übungen unternommen. Sein Name steht auf dem Blatt auf der rechten Seite. Die Anordnung erfolgte nach ästhetischen Gesichtspunkte. Oben in der linken Ecke steht mein Name. Er sorgt für das Gleichgewicht der Buchstaben auf dem Blatt.

 

 

Mein Sinnbild von Haruki Murakami, Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Haruki Murakami, Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Toskana 2019 – SantʼAndrea di Compito – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juli 2019

 

 

Im letzten Monat waren wir für knapp drei Wochen in der Toskana in St. Andrea die Compito, das kleine Dorf in den Pisaner Bergen liegt nahe Lucca. Ich führte Tagebuch und stelle in der nächsten Zeit in meinem Blog Text, Zeichnungen und Fotos zusammen.

Ich nahm dabei drei meiner „Rest-Skizzenbücher“ mit: ein halbes Latium, ein halbes Neapel und ein halbes Berlin. Nun muss ich die Zeichnungen sortieren. Gut, dass ich wenigstens einige mit einem Datum versehen habe.

Die Zeichnungen, die auf der langen Fahrt nach Italien entstanden, habe ich den heutigen Zeichnungen zugefügt.

 

 

24.5.2019

Heute ist unser erster Morgen in St. Andrea di Compito, ein niedliches kleines Dorf in der Toskana.

Wir werden die nächsten zwei Wochen hier verbringen und es gibt wirklich überhaupt gar kein bißchen Empfang am Handy, weder Telefon noch Internet, nicht einmal der Router des Ferienhauses, der WLAN verspricht, sendet ein Signal. Alle Geräte zeigen: „Kein Netz“.

Ich spüre, dass dieser Urlaub entschleunigend wirken wird, hier kann ich mich gut auf mein Fachgespräch mit Thema des Frauen-Profilbilds im Quattrocento in Florenz, der finale Abschluss meines Masters am 17. Juni, vorbereiten.

Nachtrag am 26.5.: Was ich nicht bedacht habe: alle unsere Reiseführer sind e-Books und beinhalten die Karten und Öffnungszeiten mittels Link, so dass unsere Tourenplanung nicht einfach ist. Auch an das täglich aktuelle Wetter habe ich mich als Smartphone Besitzerin gewöhnt. Zu wissen, wie das Wetter wird, ist nicht unerheblich gerade, wenn es in die apuanischen Alpen gehen soll.

 

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