Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2017

 

#14

J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“

S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, hier nun mein neuer, kurzer Satzanfang für dich:

#15  „Wörter sind immer …“

 

Was bisher geschah:

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Kleine Notiz: Rhododendron – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juni 2017

 

Es ist schon einige Zeit her, das zeichnete ich in meines Vaters Garten Rhododendron.

 

Die Scans vom Skizzenbuch (letzten beiden Bilder) empfinde ich als viel schlechter als die Fotos mit meinem iPhone – erstaunlich!

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 195 – Martin Opitz

Posted in Zeichnung, Tiere, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 25. Juni 2017

 

„… es schadet das Verweilen / Uns beiderseit.“

Martin Opitz

 

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

___________________

Opitz, Martin, zitiert nach: Janssen, Horst, „Ach, Liebste, flieg mir nicht weg“, Briefe an Gesche, Reinbeck bei Hamburg 2004, S. 9.

 

Kurz Notiz – Der Reiter vor der Alten Nationalgalerie Berlin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Juni 2017

 

Neulich habe ich vor der Alten Nationalgalerie in Berlin gewartet.

Weiß jemand, wen der Reiter davor darstellt?

Auf der Treppe befindet sich genau mittig das Bronze-Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV. mit den Sockelfiguren „Religion“, „Kunst“ (Poesie), „Geschichte“ (Historie) und „Philosophie“. Die Bronze wurde 1886 von Alexander Calandrelli nach einem Entwurf von Gustav Blaeser gegossen. Gerne hätte ich noch weiter gezeichnet, jedoch war die Zeit knapp, da mein Seminar begann.

 

 

Vor der Alten Nationalgalerie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vor der Alten Nationalgalerie (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Sibelius und Bartok – ein Besuch im Konzerthaus mit Füller und Skizzenbuch – Susanne Haun

Posted in Musik, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Juni 2017

 

Letzten Sonntag war ich im Konzerthaus und saß rechts im zweiten Rang genau über dem Orchestar! Was für ein Augenschmauß.

Musikalisch muss ich zugeben ist es eindrucksvoller, wenn man stereo hört und entsprechend mittig sitzt.

Sibelius‘ Violinenkonzert haben die Besucher vor der Pause genossen. Ich habe mich dieses mal nicht immer auf die gesehenen Linien konzentriert sondern mich auch von der Musik mitreissen lassen. Die Zeichnungen sind anders, als bei meinen vorigen Konzerthausbesuchen (siehe hier). Ich bin überzeugter von meinen heute gezeigten Konzerthauszeichnungen, sie erscheinen mir sicherer, gezielter und doch spontan.

Es mag auch daran liegen, dass ich mich in der letzten Zeit sehr auf meine Skizzenbücher konzentriert habe. Ich finde auch, dass

Nach der Pause wurde Der wunderbare Mandarin von Bartok gespielt. Ich bin immer noch beeindruckt von der Menge an Orchesterteilnehmer, ich hatte das Gefühl, der Rang vibiriert von der Musik. Der Chor stand zwischen dem Publikum und ich musste ihn erst suchen. Ich hatte ihn auf der Bühne erwartet und war überrascht als ich ihn hörte aber nicht sah.

Viel zu schnell war das Spektakel beendet. Beeindruckt haben mich auch der Dirigent Iván Fischer und die Violinistin Patricia Kopatchinskaja. Sie sind beide auf meinen Zeichnungen zu finden.

 

 

Kunst im Rathaus – 25 Jahre Kulturverein Mittelahr

Posted in Ausstellung by Susanne Haun on 22. Juni 2017

 

Im Rathaus Altenahr wird dieses Jahr mit einer Ausstellung das 25jährige Bestehen des Kulturvereins Mittelahr gefeiert.

Dazu hat Angelika Furth (siehe hier), die Vorsitzende des Kulturvereins, Künstler*innen eingeladen, die sich in der Vergangenheit schon unter der Federführung des Kulturvereins präsentiert haben, eine Arbeit im Rathaus zu zeigen. Ich habe den Pechsee des Teufels auf die Reise gesendet. Persönlich werde ich bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein. Der Weg von Berlin nach Altenahr (in der Nähe von Bonn) ist mir einfach zu weit dafür.

Eine Einzelausstellung im Rathaus präsentierte ich im September 2011 in Altenahr. Das ist nun auch schon fast sechs Jahre her. Die Zeit rennt. Mehr von dieser vergangenen Ausstellung könnt ihr hier erfahren.

Hier die Daten für die kommende Jubiläumsausstellung:

 

KUNST IM RATHAUS 2017
Zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung am Samstag, den 24. Juni 2017 um 15 Uhr anlässlich – 25 Jahre Kulturverein Mittelahr e.V.
laden wir Sie herzlich ein.
Dauer der Ausstellung bis 23. Juli 2017
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr, Mo Di Do 14-16 Uhr und nach Vereinbarung
Infos: Angelika Furth Tel. 02643-6784
Ort: Rathaus Altenahr, Rossberg 3, 53505 Altenahr
http://www.kulturverein-mittelahr.eu

 

Einladung Kunst im Rathaus 2017 Jubiläumsausstellung

 

Teilnehmende Künstler*innen

Janko Arzenŝek l Gregor Bendel l Dagmar Charlotte Bengs l Aaron Berzen l Pit Blaser l Alette Borgböhmer l Gitta Büsch l Caro Caspers l Angelika Castelli l Alan Chaney l Michaela Cordes l Sabine Diederich l Monika Dresen l Kurt Dziubek l Uli Eltgen l Gerhard Englisch l Gitta Ewald l Rosmarie Feuser l Andreas Finke l Annemarie Franzen l Wilfried Freischem l Angelika Furth l Margarete Gebauer l Stephan Maria Glöckner l Norbert Görtz l Uli Görtz l Kurt Gratzel † l Anja l  Katrin Grimm l Sonja Guse l Manfred Hammes † l Mona Hapke l Cornelia Harss l Sabine Hartert l Susanne Haun l Gudrun Hermen l Rainer Hess l Anne Horst l Annette Hoss l Andrea Humpert-Fasslrinner l Annette Jablonsky-Bungart l Gudrun Klebeck l Jo Kuhn l Wolfgang Kutzner l Günther Lawrenz l Wilfried Lenz l Friedrich Lindenthal l Paul Magar † l Andreas Mattern l Barbara May l Rudolf May l Karin Meiner l Melanie Mertens l Ellen Muck l Gudrun Näkel l Gertrud Neuhäusser l Hannelore Nowak l Osmana Nowak l Marlyse Permantier l Helena Ragnarsdottir l Matthias Reuter † l Ursula Schäfferer l Leo Schlagwein l Rudolf Schneider l Kathrin Seifert l Sighild Simon l Maria Sowietzki l Christoph Steeger l Alexander Steffes l Christian Stemmeler l Charlotte Suttrop-Puchstein l Volker Thehos l Bina Theisen l Gisela Thielmann l Eva M. Töpfer l Klaus Uhlig l VACHO l Pieter Jos van Limbergen l Hilda van Overfeld-Priew l Horst Peter Vitt l Hans-Jürgen Vollrath l Elisabeth Weckes l Dieter Wessinger l Katja Zander

 

Zeichnen mit Start with a Friend: Freundschaftliche Flüchtlingshilfe – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Juni 2017

 

Meine Freundin Claudia Jahnke (siehe hier) engagiert sich bei Start with a Friend: Freundschaftliche Flüchtlingshilfe (siehe hier).

Oft berichtet sie mir von ihren Erfahrungen, die sie dort macht und so erwuchs die Idee, dass ich einen Nachmittag mit Flüchtlingen beim Malen in meinem Atelier verbringe. Es sollte ein Nachmittag des Austauschs und der zeichnerischen Inspiration werden.

Da mein Atelier nicht so groß ist, mussten wir die Teilnahme auf 3 Tandems, bzw. 6 Personen, begrenzen. Ein Tandem besteht aus einem geflüchteten Mensch und einem Local.

 

Das Tandem Merle und Rima (c) Foto von Susanne Haun

Das Tandem Merle und Rima (c) Foto von Susanne Haun

 

„Start with a Friend setzt sich für nachhaltige Integration ein. Aus der Überzeugung, dass Integration nur durch eine aktive Teilhabe an der Gemeinschaft gelingt, stellt der Verein geflüchteten Menschen Locals an die Seite, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Gefördert werden Beziehungen, die persönlich, unkompliziert, langfristig und vor allem auf Augenhöhe sind. “ Steht auf der Internetpräzenz von swaf (siehe hier).

Im Newsletter von swaf wurde unsere Veranstaltung neben der deutschen und englischen Version auch in arabisch angekündigt.

4- دورة رسم مع سوزان هاون في استوديو الرسم

تريد سوزان أن تعطينا بعض النصائح والخدع لنحصل على لوحة فنية إبداعية

التاريخ : 19 حزيران 2017 – الساعة 3 عصراً ولغاية 7 مساء

العنوان : Groninger Straße 22, 13347 Berlin

الرجاء التسجيل لدى باستي أو فهد من هنا ( يوجد فقط 6 أماكن متاحة )

 

 

Ein wenig arabisch lernte ich mit Rima. Lautsprachlich heisst Blume närda. Ich habe euch das Musterblatt eingescant, auf dem Rima mir in Schönschrift die arabischen Buchstaben aufgeschrieben hat. ich weiss nicht, wie ich meine Tastatur auf arabisch umschalte 😉

 

Arabisch Blume - Übungen mit Rima (c) Susanne Haun

Arabisch Blume – Übungen mit Rima (c) Susanne Haun

 

Es ist erstaunlich, wie schnell junge Menschen lernen, Claudia und ich haben uns sehr über die gelungenen Ergebnisse vom gemeinsamen Zeichnen gefreut!

 

Merle, Rima, Tomke, Kira und Mounes zeigen ihre Werke (c) Foto von Susanne Haun

Merle, Rima, Tomke, Kira und Mounes zeigen ihre Werke (c) Foto von Susanne Haun

 

Herzlichen Dank für den gelungenen Nachmittag!

 

Kurze Notiz – in der Fußgängerzone gibt es Eis und verwelkete Kastanienbaum Blätter – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juni 2017

 

In der Fußgängerzone gibt es Eis und verwelkte Kastanienbaum Blätter.

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 196 – Giacomo Leopardi

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. Juni 2017

 

… Così tra questa
immensità s’annega il pensier mio:
e il naufragar m’è dolce in questo mare.

 

… Und so inmitten
Des Unermeßlichen ertrinkt mein Denken
Und Schiffbruch leiden ist mir süß in diesem Meere.

Giacomo Leopardi

 

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen - Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes - 80 x 60 cm - Tusche auf Bütten

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen – Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes – 80 x 60 cm – Tusche auf Bütten

__________________________
Giacomo Leopardi, Canti, 1962, 106(=L’infinito, 13 – 15), Übersetzung von Dieter Richter
zitiert nach
Richter, Dieter, Das Meer, Geschichte der Ältesten Landschaft, Berlin 2014, S. 39.

Radieren mit Roswitha – Susanne Haun

Posted in Arktis, Radierung, Radierung, Radierungen, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juni 2017

 

Meine Schülerin Roswitha war der Anlaß, dass ich vor zwei Wochen radierte.

Sie hat einen Radierkurs belegt, mit dem Ziel, zu erfahren, wie man mit mehreren Platten farbig drucken kann. Am ersten Tag haben wir mit der dunklen Hauptplatte begonnen. Diese Woche geht es mit zwei farbigen Platten weiter. Roswitha (siehe hier) ist Grafikerin und hat lange Zeit in ihrem Beruf am Theater gearbeitet. So ist es ihr relativ einfach gefallen, sich in die Arbeitsweise der Radierung einzudenken.

 

 

Bei nur einer Schülerin kann ich neben meiner Lehrtätigkeit auch selber gut radieren – ich mache vor, erläutere und Roswitha macht nach. So sind wir auch nur zu zweit an der Radierpresse, was Wartezeit erspart.

Für die Eiswelten habe ich mich dem Thema Tulugaqs Weg zur Erkenntnis  (siehe hier) gewidmet. Hier ein paar Impressionen von meiner Radierplatte.

 

 

Wer genau wissen möchte, wie das mit dem Radieren funktioniert, den möchte ich auf mein Buch im Edition Michael Fischer Verlag, „Die Kunst der Radierung“, hinweisen. Es kann signiert bei mir für 23 Euro inklusive Porto innerhalb Deutschlands bestellt werden, indem ihr mir eine Mail zu info@susannehaun.de schreibt. Natürlich ist es auch beim Verlag (siehe hier) oder bei Amazon (siehe hier) erhältlich.

 

%d Bloggern gefällt das: