Stillleben Das Stundenglas - Entstehung (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Stillleben mit Puppenkopf – Zeichnung von Susanne Haun

Thema Puppenkopf

Ich habe einige Puppenköpfe in meiner Stilllebensammlung, die ich gerne für meine Stillleben verwende. Im Moment arbeite ich für die Ausstellung im Frühjahr in der Schillerbibliothek im Wedding. Es ist eine Gemeinschaftsausstellung und läuft wieder unter dem Thema „rot“.

Vier Euro - Stillleben, die leere Leinwand (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Stillleben mit Medusa, Barby und Tierschädel – Gemälde von Susanne Haun

Stillleben

Wie oft habe ich es schon geschrieben? Das Stillleben beginnt mit dem Aufbau desselben. Eigentlich schon vorher: mit dem Sammeln von Gegenständen für Stillleben. Ich gehe sehr gerne zu Trödelmärkten und -läden. Dort finde ich oft skurriele Dinge, die ich zum Zeichnen und Malen mitnehme. Die Medusa schenkte mir mein Sohn vor einigen Jahren. Sie kommt in diesem Bild groß heraus. Die Barby Puppen kaufte ich bei nochmal, ein 2nd Hand Kaufhaus der Berliner Müllabfuhr. Den Tierschädel brachte mir meine Verlegerin Nina-Alice Schuchardt mit. Sie fand ihn im Wald und reinigte ihn für mich. Kugeln und Wecker kaufe ich oft und gerne genau wie fossile Schnecken.

Tagebucheintragung 6.08.25, Endzeit, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen August 2025

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen August 2025

Ich zeichne sehr gerne beim schauen (hören) von Nachrichten. Zu diesen Tagebucheintragungen im August gab es wohl eine Menge schlechte Nachrichten.

Venedig 2025, Susanne Haun mit Maske (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen November 2025 – Venedig – Fotos von Michael Fanke

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen November 2025

Im November waren Micha und ich ein Wochenende in Venedig. Wir waren schon 2017 in Venedig. Damals erschien es uns sehr leer. Wir waren jedoch 2017 unter der Woche und nicht am Wochenende dort. Dieses Mal war es sehr voll, wir waren etwas enttäuscht, jedoch Venedig ist Venedig und kann Venedig denn entäuschen?

KW 45, 7. - 9.11.25 Selbst auf Kalenderblatt 2025, 21 x 15 cm, Buntstift auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Selbstbildnis Kalender 2025 – November – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

November 2025

Der November war sehr ereignisreich!

Im November schloss ich viele Arbeiten ab:
ich habe meine Diss abgegeben
die große Ausstellung (58 Kunstwerke) im Studio Bildende Kunst gehangen
Vernissage der Ausstellung

Im November habe ich große Freude gehabt:
Ich habe meine beiden gerade geborenen Zwillingsmädchen in München besucht
Micha und ich haben ein Wochenende in Venedig verbracht
Meine Aorta entspricht vom Zustand der einer 30-40jährigen

2025.06.25.0001 A1 Hoffentlich kippt die Vase nicht um (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

„Existiert die Kunst nur, wenn sie im Blog oder auf Instagram gezeigt wird?“ Frage von Susanne Haun

Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige?

Vor einer guten Woche habe ich mit meinem Künstlerkollegen Jürgen Küster telefoniert. Wir bestreiten gemeinsam das „Projekt ohne Name“.
Zwei Fragen haben Jürgen in Bezug auf mich beschäftigt: Einmal, warum ich 5 Jahre für meine Dissertation benötigte, wo andere das in 2 Jahre schaffen und, dass ich ja offensichtlich in den letzten 5 Jahren auch nicht viel Kunst gemacht habe.

Die erste Frage ist leicht zu beantworten:
Wird eine Dissertation neben der Arbeit geschrieben, dauert sie grundsätzlich länger, denn die Zeit zum recherchieren, forschen und schreiben ist begrenzt. Oft geht die Arbeit vor. Wenn im Rahmen des Studiums geschrieben werden kann, zum Beispiel, wenn ein Stipendium vorliegt, geht es einfach schneller, die Dissertation ist die tägliche Arbeit. Für ein Stipendiun für meine Dissertation bin ich mit meinen 60 Jahren zu alt.

Die zweite Frage ist viel interessanter zu beleuchten:
Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige? Sprich: veröffentliche?
Ich habe gerade im vergangenen Jahr sehr viel an meiner Kunst gearbeitet. So wie die 10 großformatigen Blumenzeichnungen. Zeit habe ich beim Veröffentlichen meiner Kunst gespart. Im Gegensatz zu meiner Gewohnheit jeden Tag – tagebuchartig – aus meinem Atelier zu berichten und jeden kleine Linie zu veröffentlichen, habe ich stattdessen an meiner Diss geschrieben.

Ich glaube, dass ich nicht alles hier im Blog nachträglich veröffentlichen kann. Dass diese Blumenzeichnungen 80 x 60 cm groß sind, ist im Internet kaum darstellbar. Diese Dimension macht jedoch deutlich, dass ich an einer Zeichnung auch länger gearbeitet habe.

Außerdem habe ich an einem großen Projekt gearbeitet, das ich einfach noch nicht zeigen möchte. Ich erhoffe mir, zuerst einen Ausstellungsort zu finden, bevor ich meine Arbeit dazu veröffentliche.

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