pericardium – Ausstellungsbesuch / -empfehlung

Letzten Samstag besuchte ich die Ausstellung „pericardium“ von Steffi Stangl in der Galerie im Turm.

Ich war begeistert, Steffi Stangl zeigt kinetische Installationen, Zeichnungen und wundersame Objekte. Wenn wir die Galerie betreten, ist schon die Geräuschkulisse der kinetischen Installationen ein Erlebnis. Ich habe drei Arbeiten fotografiert und veröffentliche sie hier mit Erlaubnis von Steffi.

Synchronschwimmen (c) kinetische Installation von Steffi Stangl
Synchronschwimmen (c) kinetische Installation von Steffi Stangl

Mir hat am besten die Installation „Synchronschwimmen“ gefallen. Wir sehen fünf große Scheren, die durch Maschinen im unterschiedlichen Rhythmus auf und zu bewegt werden. Die Scheren sind im Kreis angeordnet. Dazu hört man neben den Geräuschen der Maschinen auch das typische „Schnip-Schnap“ der Scheren.

Es lohnt sich, die Ausstellung zu besuchen:

Galerie im Turm, Frankfurter Tor 1, 10243 Berlin
Ausstellung: 15. November 2013 – 12. Januar 2014
dienstags bis sonntags 12 – 19 Uhr

Ich zitiere hier aus der Pressemitteilung der Galerie:

„Steffi Stangls Arbeiten sind mechanisch und körperlich, organisch und statisch. Die rhythmische Choreographie der kinetischen Skulptur „Synchronschwimmen“ führt uns die Formen der Geometrie vor Augen. Sie werden von fünf im Kreis angeordneten Scheren in die Luft geschnitten und sind nur
als Leerstelle sichtbar. Ebenso zyklisch verhalten sich der „Killerzirkel“ und der „Sandumwälzapparat“: Der Apparat transportiert Sand in zwei ineinander verschlungenen Kreisläufen, der „Killerzirkel“ löscht die Zeichnung eines Füllfederhalters immer wieder mit einem Tintenkiller aus. Nur noch als Spur ist das Werden und Vergehen der Linie erkennbar. Steffi Stangls Arbeiten zeigen Wandlungen und Prozesse, Statik und Bewegung. Gefundenes und Alltagsgegenstände verbinden sich mit Materialien wie Salzkristallen, gesättigten und ungesättigten Lösungen, Papier und Wasser. In der Ausstellung verdichtet sich alles zu einem eigenen Ordnungssystem. Alles ist erfunden.“

2 comments

  1. Spannende Installationen, liebe Susanne. Danke für die Vorstellung.
    Liebe Grüße zu dir nach Berlin aus Cley wo ich wieder packe und mich für die Abreise fertig mache,
    Dina

    1. Danke, Dina, ich fand die Ausstellung auch einfach erwähnenswert, sie hat mir sehr gut gefallen.
      Nun wünsche ich dir eine gute Reise nach Bonn (es ist ja eigentlich gar keine Heimreise oder wie würdest du es beurteilen)!
      Liebe Grüße sendet dir aus dem kalten Berlin Susanne

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