Entstehung Gemälde von Susanne Haun, Der traurige Clown, 140 x 200 cm, Acryl auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Der traurige Clown – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

Der traurige Clown – Portrait, 2022 von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand,140x200cm

„Susanne Haun stellt in ihrem traurigen Clown zwei existenzielle Zustände des menschlichen Gefühlslebens dar: die Traurigkeit und die Fröhlichkeit. Die reinen Farben des Gemäldes deckt sie in mehreren Schichten immer wieder mit Pastelltönen, die aus Weiß und der noch nassen Tusche entstehen ab. Spielt der Clown vor seinem Publikum die Fröhlichkeit so ist er in seinem privaten Raum von großer Trauer erfüllt, die sich nicht nur in den Tränen nassem Gesicht äußern: das gesamte Gemälde weint. Bewußt setzt Haun die Farbrinnsale. Die Kombination aus Acryl und Tusche erzeugen einen satten Farbton auf der Leinwand. Besonders bei den Schriftzügen „Das bleibt“ und „das kommt weg“ ist die schichtweise aufgetragene Farbe erkennbar.
Der Rand der bemalten Leinwand ist großzügig bemessen, das Bild kann auf Keilrahmen einer Tiefe bis 5 cm aufgezogen werden. Haun verwendet Acryl Farben von Schmincke.“

Pariser Galerie Singulart

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Selbstbildnisstagebuch 16.9. – 31.10.2021, Zeichnung von SusanneHaun (c) VG-Bild-Kunst Bonn 2021

Zitat am Sonntag – Rosa Luxemburg

Zeichnung von Susanne Haun nach einem Zitat von Mizuhara Shūōshi.

„Jede revolutionäre Tat beginnt damit,
auszusprechen, was ist.“

Regina Scheer, *1950, Schriftstellerin und Historikerin

Quelle: Scheer, Regina. Machandel, München 2014, ungekürztes Hörbuch gesprochen von Viola Sauer, 2021, Zitat an Position 02:31:15.

Das Buch wurde mit dem Ausgezeichnet mit dem Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman 2014.

Scheer verwendet das Zitat in Bezug auf den ersten Besuch Gorbatschows in Berlin, bei dem er über Selbstkritik sprach. Das Wort begeisterte die Protagonisten, denn sie wuchsen in einem System mit öden Losungen auf, das darauf bestand, dass „Keine Fehlerdiskussion“ stattzufinden hätten.

Als erstes habe ich von Regina Scheer „Der liebe Gott wohnt im Wedding“ gelesen, dass tatsächlich um die Ecke meines Geburtshauses und auch um die Ecke meines Ateliers spielt. Ich werde auch alle weiteren Bücher von ihr nach und nach lesen. Ich mag die Ausgewogenheit von historischem und fiktieven. Der Journalist Andrei Schnell hat das Buch im weddingweiser sehr gut besprochen.

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Schmetterling - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche und Aquarell auf Bütten

Zitat am Sonntag – Mizuhara Shūōshi (水原 秋櫻子)

Zeichnung von Susanne Haun nach einem Zitat von Mizuhara Shūōshi.

„Der erste Falter,
Der auf dem Weg vorausfliegt,
Wird bald erschöpft sein.“

Mizuhara Shūōshi, (水原 秋櫻子), 1892 – 1981, japanischer Arzt und Haiku-Dichter

Quelle: Mizuhara Shūōshi (水原 秋櫻子), in: Ulenbrook, Jan (Hrsg.). Haiku. Japanische Dreizeiler, Stuttgart 2010 (2).

Ich kombiniere hier ein Gemälde, dass ich nach Hesses Piktors Verwandlungen gemalt habe mit dem Haiku von Mizuhara Shūōshi (水原 秋櫻子).

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Detail - La Palma - Auf dem Vulkan, Acryl und Tusche auf Leinwand, 70 x 100 cm (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

La Palma – Der Tanz auf dem Vulkan – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

La Palma – Tanz auf dem Vulkan, Gemälde von 2022 von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 70x100cm

„2021 war für die kanarische Insel La Palma vom Vulkanausbruch geprägt. Drei Monate spie der Vulkan Feuer, seine Lavaströme zerstörten Häuser, Plantagen, Wasserreservoirs, alles was auf dem Weg der Lava zum Meer war. Haun kennt La Palma seit knapp 30 Jahren, ihre Freundin wanderte Mitte der 1990 Jahre nach La Palma aus. Die Künstlerin verarbeitete in dieser Leinwand die Eindrücke, die ihre Freundin ihr seit Ausbruch des Vulkans schildert, in Erinnerung an die vergangenen Wanderungen über die schöne Insel. Die Eruption dauerte 85 Tage und 18 Stunden. Die Lava zerstörte knapp 1400 Häuser, knapp 1200 Hektar sind von der Lavaschicht bedeckt. In diesem Vulkanausbruch ist die Gewalt und Unberechenbarkeit der Natur greifbar, das Kunstwerk entwickelt Haun auf der Leinwand wie den Ausbruch selbst: erst kleine Flammen, die zur riesigen Feuersbrunst werden. Das klare Blau des Himmels steht im Kontrast zum Grau der Lava und dem Rot des Feuers und vermittelt einen schaurig schönen Eindruck.“
Pariser Galerie Singulart

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Die Blumenfrau Eva, 200 x 70 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten, 2005 von Susanne Haun, Deutschland, Acryl, Tusche auf Leinwand, 186x80cm

Zu Susanne Hauns Motiven zählt immer wieder die Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft. Eva ist die Urfrau, Ahnin der Menschheit. Wir stellen uns Eva gerne in ihrem Paradiesgarten vor. Ist ihr vielleicht langweilig? Schmückt sie sich mit Blumen? Der Paradiesgarten ist in Hauns Vorstellung rot und lila, wie der Schoß der Frau. Babys sollen im Uterus der Mutter genau diese warmen, schützenden Farben wahrnehmen. Haun möchte den Kunstbetrachterinnen und -betrachter genau dieses wohlige Gefühl vermitteln. Die Leinwand hat ausreichend Randfläche, um auf Keilrahmen aufgezogen werden zu können. Für den Transport ist es besser, die Leinwand gerollt zu versenden.

Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

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Hahn und Henne, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die neue Männlichkeit: Vater und Kind – Gemälde von Susanne Haun

Susanne Haun in der Pariser Galerie Singulart

Vater und Kind, die neue Männlichkeit, 2022, von Susanne Haun, Acryl auf Leinwand,100x70cm

Das Männerbild in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren geändert. Männer können gleichgeschlechtliche Ehen führen. Männer wünschen sich unabhängige, selbstständige Partnerinnen bzw. Partner. Paare teilen Aufgaben und Verantwortung, die ein gemeinsamer Haushalt und Kinder mit sich bringen. Hausmänner werden akzeptiert und sind häufiger zu finden. Es gibt von der sozialen Konnotation immer seltener typisch männlich und typisch weiblich. Haun wählte deshalb für das hier gezeigte Kunstwerk rosa und violetten Farbtöne aus. Der dargestellte Vater drückt sein Kind an sich, er präsentiert das Kind und seine familiären Fähigkeiten der Welt. Vater und Kind zeigen Bewegung und Emanzipation vom klassischen Männerbild. Hauns modernes Männerbild sieht diesen emanzipierten Mann, der im Umgang mit Kindern genauso versiert ist wie im Haushalt. Männer können öffentlich Sensibilität und Fürsorge ausstrahlen und gemeinsam Kinder groß ziehen.

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