2026.04.24.0001 Wenn ich in der Sprache der Menschen und Engel redete (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Wenn ich in der Sprache der Engel und Menschen redete – Zeichnung von Susanne Haun

Das Hohelied der Liebe (1 Kor 13)

Zum Hohelied der Liebe habe ich in der Vergangenheit schon oft gearbeitet. Dabei entstanden Malereien auf Leinwand, Radierungen und immer wieder Zeichnungen.

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.“
Quelle: Bibelwerk.de (letzter Aufruf: 19.5.2026).

Die erste Zeile habe ich zuerst zeichnerisch interpretiert. In der Regel verwende ich für literarische Interpretationen mein A5 Silberburg Papier. Mir war aber nach Aquarellkarton, fetter Tusche und Feder und so entstand die heute gezeigte Zeichnung.

Hektor Berlioz, Lebhaftigkeit, Kohle, Kreide und Pastell (c) Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Aus der Vergangenheit (2003) Hektor Berlioz – Susanne Haun

Im Jahr 2003 stellte Susanne Haun in der Oper Leipzig aus. Der „Bund Bildender Künstler Leipzig e.V.“ schrieb diese Ausstellung zum Komponisten Hektor Berlioz aus. Gerade zu dieser Zeit (wie auch heute) waren viele ihrer Zeichnungen inspiriert von Geschichten, die das Leben oder, die Autor*innen schreiben und so war ich Feuer und Flamme und wurde auch juriert, mich an der Ausstellung zu beteiligen.

Die Unglücksseligen, Gemälde von Susanne Haun, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Unglückseligen – Die Tragödie des Lebens-Gemälde von Susanne Haun

DIE UNGLÜCKSELIGEN – DIE TRAGÖDIE DES LEBENS-GEMÄLDE VON SUSANNE HAUN

Von der Autorin Thea Dorn inspiriert

Es ist schon 7 Jahre her, da hörte ich in einem persönlichen Hörmarathon habe ich das neue Buch Die Unglückseligen von Thea Dorn gehört.

Der Roman handelt von der Suche und den Gefahren der Unsterblichkeit, diese Auseinandersetzung erfolgt in drei Perspektiven: Johanna Mawet ist Molekularbiologin, ihr Erzählstrang und auch ihre Sprache symbolisiert unsere heutige Zeit. Johanna trifft zufällig auf den Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Er hat anscheinend das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt. Aber er hat sich in seiner Sprache nicht weiterentwickelt – er spricht das Deutsch der Romantik. Auch vom Fortschritt hat er während seines langen Lebens nichts mitbekommen. Er spricht von Johannas Heiligtum als “Kästchen mit einem angebissenen Apfel”, was mich wirklich amüsiert hat. Lebt er tatsächlich real in der Romanwelt? Oder ist er doch nur eine Stimme in Johannas Kopf, die langsam auf den Wahnsinn zusteuert? Der dritte im Bunde ist selbstverständlich der Teufel, der bei dieser Thematik nicht fehlen dar.

Tagebucheintragung 7.4.23, Wann war es am wärmsten?, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen April 2023 – War nicht gestern erst Ostern? – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Die Zeit rennt

Der April ist schon ein Vierteljahr vorbei, ich habe jedoch noch “ungebloggte” Tagebucheintragungen aus diesem schönen Monat auf meinem Arbeitstisch zu liegen. Manchmal läuft das Leben anders als man es geplant hat oder als man sich das wünscht.

Schwüle Wärme

Anfang April habe ich mich auch gefragt, wann es warm wird. Na jetzt, kann ich da nur meine eigene Frage beantworten. Jetzt ist es nicht nur warm sondern feuchtwarm. Das ist nicht mein Klima und ich sitze mit geschlossenen Fenstern im Atelier und hoffe, dass Regenwald Klima vorbei geht.

Tagebucheintragung 10.4.23, Wo kommt die Energie her III, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen April 2023 – Immer wieder: Energie und Klimawandel – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Wege werden gesucht

Es werden Wege gesucht, Energie zu sparen und den Klimawandel zu stoppen im Großen wie im kleinen.

Der Weddingweiser berichtete gestern von “Viele kleine Beiträge zum Klimaschutz” (siehe hier -> Klick), in dem Dominique Hensel vom Umwelt und Klimapreis Mitte 2023 im Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) berichtet. Übrigens, das so groß als SUZ bezeichnete Zentrum wurde früher als Schulgarten bezeichnet und ich lernte dort in der 7. Klasse im Biologieunterricht gärtnern. Ich habe sehr schöne Erinnerungen daran. Meine Freundin Claudia und ich pflanzten Brechbohnen und Pflücksalat an. Pflücksalat war damals (1977) kaum bekannt in Deutschland.

Angst

Meine Tagebucheintragungen beschreiben eher die Angst, die ich vor dem ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja habe.

Tagebucheintrag 05.02.23, Ofenmuseum, Vers. 1, 20 x 15 cm, Brushpen auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen Februar 2023 – Ofenmuseum Velten – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen

Tagebucheintragungen Februar 2023 – Ofenmuseum Velten – Zeichnungen von Susanne Haun

Ofenmuseum Velten – Recherchen zu Margarete Heymann-Loebenstein-Marks

Im Moment arbeite ich neben meiner Diss an einen Text zur Keramikerin Margarete Heymann-Loebenstein-Marks. Für meine Recherchen besuchten wir im Februar das Ofenmuseum Velten. Mehr zu diesem Projekt ein anderes Mal.

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