Tagebucheintrag 10.12.22, JP - Erster Lebenstag 2. Zeile Fr, 20 x 15 cm, Pitt Artist Pen Brush auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Schrift im Bild – Jacques Préverts – Worte in Zeichnungen von Susanne Haun

SCHRIFT IM BILD – JACQUES PRÉVERTS – WORTE IN ZEICHNUNGEN VON SUSANNE HAUN

Ein Blick in die Vergangenheit

In der gemeinsamen Arbeit kommt es vor, dass Arbeiten nicht die gemeinsame Stimmung treffen. Es ist wichtig, dass bei gemeinsamen Auftritten alle Beteiligten auch ein gutes Gefühl haben. Für unseren Salon hatte ich mir ein Gedicht von Jaques Prévert ausgesucht. Mich hat an dem Gedicht interessiert, dass ich es in französischer und deutscher Sprache zur Verfügung hatte und ich das Gedicht in rot sah, eine Farbe, die mir in der Woche, in der ich an dem Gedicht arbeitete, nahe war. Noch dazu dachte ich an Marie Claire Feltin, die ich 2002 kennenlernte als wir beide noch im Kunstzentrum Tegel Süd ein Atelier hatten. Sie brachte mir den französischen Chanson näher.

Geburt – Frau sein

Da ich mich diesem Jahr verstärkt dem Thema Frau und Frau sein widmen möchte, erschien mir das Gedicht auch deshalb passend. Auch, wenn es von einem Mann geschrieben ist. Dieses Gedicht passt jedoch absolut nicht in Brigittes Lebens- und Arbeitssituartion.

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Dorothee Böttges-Papendorf und Susanne Haun mit dem Boell Buch (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Zitat am Sonntag – Heinrich Böll

Zeichnungen von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Heinrich Böll

Habe massenhaft zu tun (…).
Könnte viel Geld verdienen,
habe aber zu nichts Lust,
und tue auch nichts.
Eines Tages lege ich wieder los.“

Heinrich Böll an seinem Gebutstag am 21.12.1951 an Ada Kunst.

Quelle: Dorothee Böttges-Papendorf, Willi Hermann: Beruf „Irgendwas mit Büchern“. Hommage an den Schriftsteller, Nobelpreisträger und bekenneden Rheinländer Heinrich Böll, Ehrenbücher der Stadt Bornheim, Zell / Mosel 2022, Seite 137.

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Tagebucheintrag 31.08.2020, Formen wiederholen sich, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Zitat am Sonntag – Albert Einstein

Zeichnung von Susanne Haun nach einem Zitat von – Albert Einstein

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert.“
Albert Einstein

Albert Einstein, 1879 – 1955, gebürtiger deutscher Physiker mit Schweizer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft, theoretischer Physiker der Wissensschaftsgeschichte

Quelle: Öfter mal raus aus der Routine. In Flow, 68/2022, Seite 110 – 115, hier Seite 115.

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Tagebucheintratung 25.08.2022, Boris trank gerne Kaffee und hatte eine Beinprothese, 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Heinrich Böll – Gruppenbild mit Dame – Die Prothese – Zeichnungen von Susanne Haun

Illustration von Susanne Haun zu Heinrich Bölls Gruppenbild mit Dame

Heribert Kremp und die Stunde der Tasse Kaffee

Im und nach einem Krieg gehört es zu einem vertrauten Stadtbild, dass Menschen, nach dem 2. Weltkrieg vorwiegend Männer, mit fehlenden Gliedmaßen zu sehen sind. In der Pause in der Kranzbinderei servierte Ilse Kremer Kaffee „Plörre“. Der beinamputierte Heribert Kremp schlägt Boris die Tasse mit seiner Beinprothese aus der Hand. Die Tasse fällt weich und zerbricht nicht. Da Kaffee zu dieser Zeit sehr knapp ist, füllt Leni die Tasse mit ihrem eigenen Kaffee neu für Boris und verzichtet auf den eigenen Kaffee.

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Stilllebenregal von Susanne Haun, Foto (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Zitat am Sonntag – Sokrates

Gemälde von Susanne Haun nach einem Zitat von – Sokrates

„Wie zahlreich sind doch die Dinge,
derer ich nicht bedarf.“
Sokrates

Sokrates, 469 – 399 v. Chr., für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph.

Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 22. Januar 2019

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Das Staunen

Zitat am Sonntag – Thomas von Aquin

Foto von Susanne Haun nach einem Zitat von – Thomas von Aquin

„Das Staunen ist eine
Sehnsucht nach Wissen.“
Thomas von Aquin

Thomas von Aquin, 1225 – 1275, italienischer Dominikaner und ein einflussreicher Philosoph und ein bedeutender katholischer Theologe

Quelle: Keksverpackung, Coppenrath Feingebäck GmbH, Emsland 2022.

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