Susanne Haun Präsentation auf Singulart

Warum ich kein Abo bei Singulart abgeschlossen habe – Susanne Haun

Warum ich kein Abo auf Singulart abgeschlossen habe – Susanne Haun

Ende Oktober erreichte mich eine Mail von Henning Ohms, Student an der Uni Bonn. Er absolvierte dieses Semester eine Übung zu Kunst in der Plattformökonomie und hielt letzten Donnerstag ein Referat über Singulart. Dazu stellte er mir einige Fragen zu Singulart. Mich erreichen immer wieder Anrufe und Mails zu Singulart in denen mehr oder weniger ähnliche Fragen gestellt werden. So habe ich beschlossen, die Fragen und Antworten zu veröffentlichen.

In Situ Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024

Chronos – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ein beliebtes Thema von mir: Das Vergehen der Zeit
Das Modell vom Chronos stand im Saarland auf dem Friedhof. Nicht nur vom Thema morbide, der Stein ist auch schon von der Zeit strapaziert.

Die Gedanken zum Schreiben fließen nicht
Detail Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024
So richtig motiviert zu schreiben bin ich gerade nicht. Ich bin gedanklich in ganz anderen Gefilden unterwegs. Ich möchte den bisherigen Text meiner Diss anders strukturieren und am Ende eines jeden Kapitels mehr auf meine Forschungsfrage eingehen.

Es ist schon einige Zeit her
Den Chronos habe ich schon am 29.1.2024 signiert und obwohl das erst knapp drei Wochen her ist, habe ich mich mental schon von der Leinwand entfernt. Innerhalb 3 Wochen kann man soviel denken!

Bildschirmfoto von der Präsenz von Susanne Haun bei Singulart

Neuerungen auf Singulart – Susanne Haun

Die online Galerie Singulart generiert mit einer KI die Beschreibung der Kunstwerke.

Ich bin erstaunt, was für eine Beschreibung für mein Kunstwerk „Frauen und Ratten verlassen das sinkende Schiff“ erstellt wird:

„In dieser Arbeit hat Susanne Haun mit indischer Tinte auf Papier die flüchtenden Formen und emotionale Ströme eingefangen. Erschaffen in einem figurativen, metaphysischen Stil, fließen Figuren und Ratten zusammen, als Symbol für Transformation und Aufbruch. Es ist eine Szene, die zugleich Unruhe und Befreiung verkörpert, eine kraftvolle Energie, die jede Umgebung mit lebendigem Geist und tiefgründigen Gesprächsimpulsen durchdringen wird.“

Auch die Darstellung der Kunstwerke für die Sammler*innen hat sich geändert. Hier seht ihr mehr davon Klick.

Das kostet

Bis Anfang des Jahres konnten sich die Künstler*innen bei Singulart bewerben und wurden kostenfrei auf der Plattform präsentiert. Dafür musste bei Verkauf 50% auf den NETTO Verkaufspreis an Singulart gezahlt werden.

Nun hat Singulart ein kostenintensiven Kundenmodell vorgestellt:
„Alle neuen Künstler.innen, die sich bei SINGULART anmelden, werden über neue kostenpflichtige Abonnements aufgenommen.“
30 Euro, 70 Euro und 150 Euro IM MONAT – je nach Ausprägung der Anzahl der Kunstwerke, die gezeigt werden – soll dann bezahlt werden, natürlich zusätzlich zu den 50% Provision.

Als Bestandskünstlerin muss ich nicht zahlen, für mich bleibt alles wie gehabt. Ich frage mich natürlich wie lange noch.

Die Unglücksseligen, Gemälde von Susanne Haun, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Unglückseligen – Die Tragödie des Lebens-Gemälde von Susanne Haun

DIE UNGLÜCKSELIGEN – DIE TRAGÖDIE DES LEBENS-GEMÄLDE VON SUSANNE HAUN

Von der Autorin Thea Dorn inspiriert

Es ist schon 7 Jahre her, da hörte ich in einem persönlichen Hörmarathon habe ich das neue Buch Die Unglückseligen von Thea Dorn gehört.

Der Roman handelt von der Suche und den Gefahren der Unsterblichkeit, diese Auseinandersetzung erfolgt in drei Perspektiven: Johanna Mawet ist Molekularbiologin, ihr Erzählstrang und auch ihre Sprache symbolisiert unsere heutige Zeit. Johanna trifft zufällig auf den Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Er hat anscheinend das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt. Aber er hat sich in seiner Sprache nicht weiterentwickelt – er spricht das Deutsch der Romantik. Auch vom Fortschritt hat er während seines langen Lebens nichts mitbekommen. Er spricht von Johannas Heiligtum als “Kästchen mit einem angebissenen Apfel”, was mich wirklich amüsiert hat. Lebt er tatsächlich real in der Romanwelt? Oder ist er doch nur eine Stimme in Johannas Kopf, die langsam auf den Wahnsinn zusteuert? Der dritte im Bunde ist selbstverständlich der Teufel, der bei dieser Thematik nicht fehlen dar.

Entstehung von Tulugaqs Weg zur Erkenntnis - 70 x 100 cm - Tusche auf Leinwand (c) Susanne Haun

Tulugaqs Weg zur Erkenntnis – Leinwand von Susanne Haun hat ein neues zuhause

Susanne Haun, Künstlerin, TULUGAQS WEG ZUR ERKENNTNIS
Gemälde, verkauft über singulart

Verkaufte Träume

Letzten Monat hat meine Leinwand Tulugaqs Weg zur Erkenntnis ein neues zuhause gefunden. Ich freue mich, dass eine Sammlerin über singulart meine Leinwand gekauft hat und wünsche ihr viel Freude, Träume und Inspirationen mit dem Bild.

Schöpfungsmythologie der Inuit

Die Mythen der Arktis sind uns Europäer*innen im Gegensatz zur christlichen oder griechischen Mythologie fremd.
Die Inuit haben ihre Geschichten mündlich überliefert. Schriftliche Aufzeichnungen gibt es erstmals im 18. Jahrhundert vom Missionar Hans Egede und seinen Sohn Poul Egede aus Grönland. Der eigentliche Begründer und intensiver Erforscher der Inuit Kultur ist der deutsch-dänische Geologe Hinrich Rink (1819-1893), der ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Grönland systematisch begann, die Inuit Erzählungen zu sammeln.
Tulugaq ist das erste Wesen dieser Welt, es gab noch keine Menschen, Tiere und Pflanzen und Tulugaq lebte in den dunklen Weite des Raums und er war ein Mann. Am Anfang ist er noch unwissend. Eine verborgene Macht begann Einfluss auf ihn zu nehmen und er wurde seiner selbst bewusst. Sich seiner Einsamkeit bewusst werdend formte er sich aus Lehm einen Gefährten, auch einen Mann.

Die Abenteuer der fliegenden Ziege und der Fledermaus in der Luft und auf der Erde (c) Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Abenteuer der fliegenden Ziege und der Fledermaus in der Luft und auf der Erde – Gemälde von Susanne Haun

Was lange währt, währt gut

Diese Leinwand stand sehr lange unvollendet in meinem Atelier. Vor zwei Wochen vervollständigte ich den Hintergrund.

Bildbeschreibung bei der Pariser Galerie Singulart:

Susanne Haun erzählt bildnerisch die Geschichte der fliegenden Ziege Nanni, der Möwe Kwame und der Fledermaus Julien. Sie verwendet dazu das elegante, hohe Format, und zeichnet auf einer selbst grundierten, derben Leinwand und verwendet wasserfeste Tusche. In schnellen, sicheren Linien sind die Tiere auf dem Bildträger entstanden, in der Fantasie der Betrachter können nun die Abenteuer der drei Freunde entstehen, die in der schönen Umgebung von Wasserfällen,  Bergen und Wolken neue Freunde kennenlernen und die Welt erforschen. Haun ist in ihrem Ausdruck so minimalistisch wie möglich, es ist keine Linie zu viel oder zu wenig.

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