Susanne Haun

Engel auf meinem Fensterbrett – es weihnachtet – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Engel, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Dezember 2016

 

Auf meinem Fensterbrett stehen zwei Weihnachtsmänner, zwei Engel und eine Spieldose mit Flötenspielerinnen.

In einem Moment des Innehaltens im Weihnachtsstreß habe ich sie in meinem Skizzenbuch festgehalten. Dieses Jahr kommt mir die Vorweihnachtszeit besonders terminreich vor.

 

 

Der Klang meines Atems – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 30. September 2016

 

„Ich fürchte mich vor dem Klang meines Atems auf dem winterlichen Friedhof.

(…) Da unten waren die Reste der Mutter.“

 

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 41.

Das Vermissen – Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 28. September 2016

Florian. L. Arnold schreibt in seinem Buch „Die Ferne“ so treffend: „Ich vermisse dich, Vater. Kein Wort vermag auszudrücken wie sehr.“².

So geht es mir mit meiner Mutter. Das Haus sieht aus, als ob sie nur kurz spazieren gegangen ist. Die absolute Stille im Haus straft jedoch diesen Gedanken Lüge. Ich bewundere meinen Vater wie er umgeben von ihren Dingen existieren kann.

 

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 45.

Die Artothek im DreiGiebelHaus ist um einen Engel von Susanne Haun reicher

Posted in Engel, Graphothek / Artothek, Zeichnung by Susanne Haun on 9. August 2016

 

Im Januar 2018 werden Jürgen und ich unser Nullprojekt (siehe hier) in der Galerie im DreiGiebelHaus in Xanten zeigen. Da das nicht gerade morgen ist, hat die neu gegründete Graphothek den roten Engel mit Rosen von mir zum Verleih aufgenommen (siehe hier).

 

Engel mit Blumenschale von Susanne Haun zu sehen in der Galerie Zeitlos

Susanne Haun, Titel: Roter Engel mit Rosen, 2011, Zeichnung mit Feder, Pinsel und Tusche, 60 x 50 cm

 

„Der Kunstverleih existiert seit etwa 200 Jahren in Deutschland und hat schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Der letzte Höhepunkt war die Gründung der Graphothek in Berlin 1968. Sie wurde zum Vorbild aller weiteren Gründungen. Seit 2006 verfolgt der Verein Stadtkultur Xanten e. V. diese Idee. Mit der räumlichen Nähe von Galerie im DreiGiebelHaus und Stadtbücherei Xanten rückte eine Realisierung näher. 2016 nimmt die Artothek im DreiGiebelHaus ihren Betrieb auf.“² steht auf der Seite der Artothek – Stadtkultur Xanten.

In der Graphothek Berlin (siehe hier) bin ich seit über 10 Jahren mit drei Arbeiten (siehe hier) vertreten.

 

 

Die Bilder einer Graphothek bzw. Artothek können für wenig Geld wie Bücher ausgeliehen werden. Dazu braucht der Nutzer einen Graphothekausweis und kann sich dann entweder aus dem Präsenzbestand im Ausstellungsraum oder aus dem Katalog fertig gerahmte Bilder auswählen. Auf den Internetseiten der Graphothek Berlin (siehe hier) und der Artothek im DreiGiebelHaus (siehe hier) stehen die Leihmodalitäten der Einrichtungen.

 

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²http://www.stadtkultur-xanten.de/projekte/artothek/ , 8.8.2016, 16:51 Uhr

Ein spezieller Wunsch in Bleistift – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juli 2016

 

Es ist einige Zeit her, da wurde ein spezieller Wunsch an mich herangetragen: Ein Engel in Bleistift sollte es sein!

 

Bleistifte (c) Foto von Susanne Haun

Bleistifte (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich brauchte einige Zeit, um mich aufzuraffen, ihn zu erfüllen. Bleistift ist so gar nicht mein Material, so weich und so verschmierend!

Nach längerem Überlegen und Suchen fand ich meine letzten Bleistiftzeichnungen, sie sind 10 Jahre alt und ich erinnere mich daran, wie und in welcher Situation ich sie zeichnete und lächele innerlich. Eine Freundin und ich zeichneten Akt, nur 1 Minute sollten die Zeichnungen dauern. Wir hatten viel Spaß dabei. Eine der Zeichnungen verkaufte ich vor langen Jahren, sie fehlt hier in der Übersicht. Vor 10 Jahren fotografierte und archivierte ich nicht alles, was ich produzierte und die Zeichnungen setze ich in Radierungen um, die ich dann archivierte.
 

Engelsburg - 30 x 20 cm - Bleistift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Engelsburg – 30 x 20 cm – Bleistift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun


 

Ich bin zufrieden mit meinen Bleistiftengeln. Die Fotos, die ich in Rom auf der Engelsburg machte (siehe hier) waren heute meine Inspiration für die Engel. Mal sehen, wie lange es dauert, wann ich meine Bleistifte das nächste mal zu Hand nehme!

 

 

Hampstead London – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Engel, England, London, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Mai 2016

Hampstead hat uns überfordert. Wir haben einen kleinen Bericht im Reiseführer gelesen und wollten dort „the good old London“ finden. Hampstead gilt als einer der Bezirke Londons, zu denen sich kaum ein Tourist verirrt. Das können wir auf jeden Fall bestätigen.

Auf jeden Fall sollte man einen Straßenplan besitzen, auf denen die Häuser der berühmten Persönlichkeiten, die dort wohnten, verzeichnet sind. Keats ist einer jener, die dort wohnten.

Wir sind mit der  Navigation vom Handy letztendlich zu den Hampstead Hights und zum Highland Cementry gelaufen und haben vorher die Sonne in einem der schönen Straßencafes bei einem Kaffee und Carrot Cake genossen.

Der Friedhof ist wirklich sehenswert und wir haben nicht nur Marxs Gedenkstein sondern auch sein Grab gefunden. Nicht nur im Park sondern auch auf dem Friedhof habe ich viele schöne Motive für mein Skizzenbuch gefunden.

Wir sind nun schon wieder 3 Wochen in Berlin und nach und nach, wenn ich zwischen den aktuellen Dingen Zeit finde, sortiere ich die Massen an Fotos. Viele der Texte habe ich schon Vorort in mein Tagebuch notiert, so auch den heutigen Text. Ich lese die kleinen Eindrücke gerne, das sie meinen ersten Eindruck wiederspiegeln.

Von Blumen, Engeln, Traditionen und die Null – Susanne Haun

Posted in Engel, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Januar 2016

Schon vor Weihnachten bekam ich die Anfrage, wo denn meine Blumen in den Zeichnungen geblieben sind.

Nike von Samothrake - Vers. 2 - 31 x 23 cm - Tusche auf Lana Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nike von Samothrake – Vers. 2 – 31 x 23 cm – Tusche auf Lana Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nach Weihnachten erhielt ich eine liebe Neujahrsmail von einer meiner Blogleserinnen:

„ein rundum gutes und lebendiges neues Jahr wünsche ich!
Und möchte die kleine Frage anschließen?
Gab es in diesem Jahr „zwischen den Jahren“ oder noch zur Weihnachtszeit keinen Engel?
Ich habe einen Satz im Kopf von Ihnen: In diesen Tagen zeichne ich jedes Jahr einen Engel.
Mir hat die Tradition imponiert, etwas Positives und Künstlerisches, das man immer an einem Tag des Jahres tut.

Bess

Weihnachten 2012 schrieb ich einen Blogbeitrag über Traditionen (siehe hier).

Weihnachten 2014 schrieb ich über Engel und mein Projekt mit Jürgen (siehe hier).

Auf diesem Blog zeige ich 143 Engelzeichnungen und 456 Blumenzeichnungen! Fleissig bin ich :-), das ist sarkastisch gemein, aber irgendwann ist es Zeit, Themen loszulassen! Nach den double bind Ausstellungen mit Jürgen zum Thema Engel (siehe hier) wusste ich, dass sich das Engelthema für mich erst einmal erschöpft hat.

Der Mensch, (ich im besonderen (?) ), benötige neue Herausforderungen, neue Arten der Darstellung und des Ausdrucks.
In dieser Phase befinde ich mich.

#27.16 Nike von Samothrake (c) Zeichnung von Susanne Haun.jpg

#27.16 Nike von Samothrake (c) Zeichnung von Susanne Haun.jpg

 

Das Nullprojekt ist mir sehr wichtig und um so verhexter ist es, dass Jürgen mich im Nullprojekt mit der Nike von Samothrake konfrontiert (siehe hier). Hier sehe ich eine Verbindung zu den Engeln der vergangenen Zeit, double bind und dem Nullprojekt zu neuen Ufern. So fiel es mir nicht leicht, auf die Nike zu antworten und trotzdem war es eine Herausforderung, die Altes mit Neuem kombiniert.

iationen der Nike von Samothrake - 2002 (c) Gemälde von Susanne Haun

Variationen der Nike von Samothrake – 2002 (c) Gemälde von Susanne Haun

Die Nike hat mich durch die Jahrzehnte begleitet. Ich malte sie 2001 in verschiedenen Variationen mit Acryl auf Papier. 2014 wünschte sich meine Nichte eine Nike und nun habe ich die Nike mit der Null verknüpft!

Der Weg ist zu sehen!

 

double bind – Abschlussausstellung – Jürgen Küster und Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berlin, Betrachtungen zur Kunst, double bind, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Juli 2015

Gestern haben Jürgen und ich den ganzen Tag damit verbracht, Teile unserer double bind Arbeiten in meinem Galerieraum und im Flur  zu hängen.

Vorbereitung zum Salon und zur Ausstellung double bind - Engel (c) Foto von Susanne Haun

Vorbereitung zum Salon und zur Ausstellung double bind – Engel (c) Foto von Susanne Haun

 

Dabei haben wir uns stetig mit unserer Kunst auseinandergesetzt und auch Notizen für neue Projekte gemacht.

 

Vorbereitung zum Salon und zur Ausstellung double bind - Engel (c) Foto von Susanne Haun

Vorbereitung zum Salon und zur Ausstellung double bind – Engel (c) Foto von Susanne Haun

 

Heute war Jürgen schon um 13 Uhr wieder bei mir und wir haben an unserem Projekt „sammenzu gearbeitet. Mehr in den nächsten Tagen davon.

Nun „warten“ wir auf die Gäste, denen wir unsere Arbeiten zeigen und mit denen wir über Engel reden wollen.

Jürgen berichtete schon hier über sein Ankommen in Berlin und unseren Besuch am Hannah Höch Engel an der Tegeler Malche und auch über unser Hängen der Ausstellung (hier).

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 97 – Harry Rowohlt

Posted in Engel, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Juni 2015

„Ihre Lieblingstugend? Sagen, was man denkt. Und vorher was gedacht haben.

Harry Rowohlt in der FAZ, Zum Tod von Harry Rowohlt 37 Fragen an den Schriftsteller (siehe hier).

Birgit hat auf Sätze&Schätze (siehe hier) das passende Video gefunden.

Gute Reise, Harry Rowohlt!

In Gedanken Engel 12 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

In Gedanken Engel 12 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Grabkultur – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berlin, Engel, Foto, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2015

Eigentlich wollten wir „mal auf einen anderen Flohmarkt“ als die touristisch erschlossenen wie Mauerpark, Bodemuseum, 17. Juni usw.

Friedhof Wilmersdorf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Friedhof Wilmersdorf (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wir wählten den Flohmarkt auf dem Fehrbelliner Platz, ich hatte gehört, er sei besonders schön. Wir waren sehr enttäuscht. Der Flohmarkt war morbide, der Altersdurchschnitt der Besucher und auch der Verkäufer war zwischen 60 und 70 Jahre und es schien als hätten sie sich in ihrer Jugend verkapselt und versucht die 60ziger bis 80ziger Jahre in das neue Jahrtausend zu retten. Es war wie eine geschlossene Gesellschaft. Mich hätte stutzig machen sollen, dass der Flohmarkt nicht im Tagesspiegel (siehe hier) als besuchenswert genannt wurde. Mir fehlten vor allem Privatverkäufer, alles schienen lang eingesessene Händler zu sein.

Das klingt erstmal interessant aber es war traurig. Dann mag ich fast den Mauerpark Flohmarkt mehr. Da gibt es viel zu sehen, kurioses, Müll, Menschen aus aller Länder und aller Altersstufen.

 

Friedhof Wilmersdorf (c) Foto von Susanne Haun

Friedhof Wilmersdorf (c) Foto von Susanne Haun

 

Unser „Ersatzprogramm“ war der fußläufige Wilmersdorfer Friedhof (siehe hier).

Wir waren begeistert, fragten uns aber, ob diese Art des Begräbniskults dem Untergang geweiht ist. Soviele wunderschöne Grabstätten, die keiner mehr pflegt. Sind die Nachfahren ausgewandert? Gab es bedingt durch die Kriege keine Nachfahren mehr? Vieles ist dem Verfall Preis gegeben. Überall stehen Warnungen, dass die Grabsteine ungesichert und eine Gefahrenquelle darstellen. An einigen Stellen sind sogar noch die Einschusslöcher aus dem 2. Weltkrieg sichtbar. Ist das Geschichte hautnah erlebt?

 

Friedhof Wilmersdorf (c) Foto von M.Fanke

Friedhof Wilmersdorf (c) Foto von M.Fanke

 

Ich mache mir oft Gedanken, welche Grabstätte ich mir für mich und meine Familie wünsche. Leider mag meine Familie nicht darüber sprechen. Es ist immer noch ein „no go“ vom Tod zu reden.

 

 

 

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