Impressionen von der Ausstellungseröffnung Galerie Blickwinkel Schwerin, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Impressionen von der Ausstellung Sinnbilder – Galerie Blickwinkel, Schwerin – Susanne Haun

Impressionen von der Ausstellung Sinnbilder der Berliner Künstlerin Susanne Haun
Arbeiten auf Papier – eine Werkschau
Ausstellungseröffnung: Samstag, den 21. August 2021, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 22.8. – 7.10.2021
Galerie Blickwinkel, Münzstraße 18, 19055 Schwerin/Schelfstadt

Tagebucheintrag 21.03.2021, Dekameron, Geschichten erzählen, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Geschichten Erzählen – Zeichnung von Susanne Haun

Manchmal ruhen Projekte eine Weile, so auch meine Auseinandersetzung mit dem Dekameron. Im Grunde habe ich in den letzten Zeichnungen zum Thema „nur“ die Einleitung verarbeitet.
Nun beginnt das Geschichten erzählen.
Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.
Zeichnungen zum Il Decamerone
Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.
Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.
Die Verarbeitung der Geschichte in Zeichnungen von Susanne Haun.

Ich habe auch noch eine Heuschreckenlarve auf meiner Heizung gefunden (c) Foto von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Kobayashi ISSA

Ich will mich umdrehn,
Heuschreck,
rück!
Kobayashi Issa, 1763 – 1828, japanischer Haiku Dichter
Quelle: Kobayashi Issa,, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 34.
Zeichnung von Susanne Haun

Präsentation Dahlie, Version 3, 32 x 24 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Blumen aus meinem Garten – Zeichnungen von Susanne Haun

Ich mag es, wenn alles bunt blüht und die Strukturen, Formen und Farben der Natur so unterschiedlich aussehen. Besonders schön ist es, wenn ich mitten in der Blütenpracht sitze und zeichne.

Leporello nach Nach Aitutaki Blues - A5, Aquarell von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ein Leporello zum Aitutaki Blues – Aquarelle von Susanne Haun

Ein Leporello von Susanne Haun nach dem Podcast Aitutaki Blues

Lukas Schreiber produzierte und moderierte mit seiner Mutter Claudia Schreiber den Podcast „Aitutaki Blues – Die letzte Reise mit meiner Mutter und Alzheimer“ (-> Klick) .

Der Podcast ist sehr intim und ehrlich. Claudia Schreiber berichtet im Podcast selber, das sie sich „nackt macht“ mit ihren Beschreibungen zu ihrem Zustand mit fortschreitender Alzheimer Krankheit. Die Grenze, die in der Regel zwischen den Hörerinnen und Hörern und den Machern des Podcast vorhanden ist, verschwindet. Mutter und Sohn kommen uns immer näher.

So kam es, dass der Podcast mich zu Tränen rührte. Auch meine Mutter war von dieser heimtückischen Krankheit betroffen. Ich verarbeitete die Situation mit einem Gemälde mit dem Namen „Dantes Barke des Vergessens“. Es ist ein intimes Bild, hier erhaltet ihr einen Eindruck davon.

Mit der verbrachten Zeit mit meiner Mutter im Hinterkopf, konnte ich mit den kleinen Tücken des Alzheimer Alltags, von denen im Podcast berichtet wird, mitfühlen. Zum Beispiel die verschwundene Zahnbürste oder das vergessene Mittagessen.

Claudia Schreibers Hinwendung zur Kirche als vertraute Instanz kann ich nachvollziehen, singende Menschen in der Kirche, gemeinsames Beten und gemeinsam Hoffnung schöpfen gibt ein starkes Gefühl der Bindung, selbst, wenn man nicht gläubig ist.

Kunstaktion crossart for future im rote Beete Garten Berlin (c) Fotos von Susanne Haun

Impressionen der Kunstaktion gegen den Klimawandel crossart for future

Impressionen von der Ausstellung / Kunstaktion crossart for future
Beteiligung von Susanne Haun
Bei der Wanderausstellung „crossart for future“ stehen der Klimawandel, die Umwelt und die Nachhaltigkeit im Fokus.

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