Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Hanna Suchocka

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. Mai 2020

 

In kritischen Lagen soll man nicht Sündenböcke suchen,

sondern einen Ausweg.

Hanna Suchocka, 3. April 1946 in Pleszew, polnische Politikerin und Juristin

 

 

Ziegenbock - Zeichnung von Susanne Haun- 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Ziegenbock – Zeichnung von Susanne Haun- 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 24. September 2017

 

Zootiere – Aus dem Skizzenbuch von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Mai 2020

 

 

Stilllebenregal von Susanne Haun, Foto (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Stilllebenregal von Susanne Haun, Foto (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Gestern habe ich Zootiere in schnellen, sicheren Linien in mein Skizzenbuch gezeichnet.

Ich war nicht im Zoo, ich habe einen Karton von Tieren, mit denen Kindern spielen. Sie sind heute proportional gut ausgeformt und ich „quäle“ sonst meine Malschülerinnen und Malschüler, sie zeichnerisch zu erfassen.

Mein Ziel war es, den starren Gummitieren Leben einzuhauchen.

 

 

Naturstücke in Zeiten der Kontaktsperre – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Mai 2020

 

 

Gesammelte Natur entsteht, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Gesammelte Natur entsteht, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ich bin sehr froh über meine Sammlung von „Stillleben-Objekten“. In der Sammlung befindet sich gefundenes aus der Natur und der Stadt, Trödelmarktfunde und Dinge aus dem Alltag, die mir einfach ästhetisch von der Form gefallen.

Im Zeichnen dieser „banalen“ Dinge finde ich meine Motivation an motivationslosen Tagen. Ich wähle eines aus dem Regal, kombiniere andere dazu und empfinde eine fast kindliche Freude, die gefundenen Stillleben Arrangements zu zeichnen.

 

 

 

Projekt ohne Name – Der Zitronenfalter – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Marker, Projekt ohne Namen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Mai 2020

 

#45

J: „Ein Zitronenfalter flog vorbei …“

S: „… und es schien mir als stände die Zeit still.“

 

Die Zeit steht still, Version 1, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Zeit steht still, Version 1, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Jürgens letzten beiden Antworten (siehe hier -> Klick) auf meinen Satzanfang „Um sich aus der Gemengelage von Krone, Grundrechten und Kontaktsperre heraus zu graben, bedarf es….“ gefallen mir besonders gut, drückt er damit doch sehr geschickt seine Ratlosigkeit aus, die die aktuelle Situation für ihn mit sich bringt. Sehr gut auch im Holzschnitt von seiner Aktentasche auf einem Schnittmuster (vielleicht für einen Mundschutz?) ausgedrückt.  Jürgen beantwortete meinen Satz so „… einer Aktentasche, die den Plan enthält.“ und so „… eines Planes, den mein Nachbar, seine Frau und meine Fischverkäuferin kennen.“.

Für Jürgen habe ich diesesmal einen symbolischen Satzanfang:

#46

S: „Ein besonderes Symbol …“

 

Hier noch andere Ausschnitte von obiger Zeichnung:

 

 

Hier die Links zu den bisherigen Beiträge zu Jürgen und mein Projekt ohne Name:

#44 (siehe hier)
S: „Um sich aus der Gemengelage von Krone, Grundrechten und Kontaktsperre heraus zu graben, bedarf es….“
J1: „… einer Aktentasche, die den Plan enthält.“
J2: „… eines Planes, den mein Nachbar, seine Frau und meine Fischverkäuferin kennen.“

#43 (siehe hier)
J: „Ich schaue aus dem Fenster und die Welt hinter mir …“
S„… ist einem hellen Tunnel gleich!“

#42 (siehe hier)

S: „Die Sonne schien, der Mond war helle …“
J: „Gold war Blech und Glas war Kies als der Klaus aus ’ner Blechkelle sich ’ne Papierkrone blies.“

#41 (siehe hier)

J: „Tante Lenis Damenbart war stets …“
S: „… wirr, obwohl er in langen Stränen mit Perlen geflochten von ihrem Kinn hing.“

#40 (siehe hier)

S: „Der Gevatter lauert überall, selbst neben dem Abbild des …“
J:  … ewigen Loches.“(Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“, 2.Korinther 4:18)

#39 (siehe hier)

J: „Junge, komm bald wieder …“
S: „… zum amtlich anerkannten ewigen Künstlertum zurück!“

#38 (siehe hier)

S: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …“
J: „…wie schön das Leben sein kann – auch ohne Rosinenpickerei!“

#37 (siehe hier)

J: „Im Spülbecken, da in der rechten Ecke, saß die kleine Maus, geduckt, aber unbeeindruckt und …“
S: „… fraß eine nach der anderen die Zeichnungen auf!“

#36 (siehe hier)

S: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden ….
J: „… denn wenn es an der Zeit ist, ist es an der Zeit – meinte ja schon der ewige Dürer als er an seinem berühmten Hasenkopf herumkritzelte.“

#35 (siehe hier)

J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“
S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

#34 (siehe hier)

S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
J: „…dunklen Keller.“

#33 (siehe hier)

J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
S: „… ich mich schuldlos fühle.“

#32 (siehe hier)

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

#31 (siehe hier)

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

Jürgen hat auf Instagramm das Projekt ohne Namen aufgenommen und es begonnen, mit Leben zu füllen. Hier könnt ihr dem Projekt folgen:

https://www.instagram.com/projektohnenamen/

 

Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Wie entsteht die Idee zu meiner Zeichnung – Coroana Covid-19 und der Klimawandel – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Portraitmalerei, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2020

 

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Gerne folge ich zur Zeit Jutta Reichelts Schreibwerkstatt.

„Niemand kann lesen, was niemand zu Papier gebracht hat.“

zitiert sie Howard S. Becker. Der Soziologe erforscht Rituale, durch die Autorinnen und Autoren zum schreiben animiert werden (klick).

Eine Idee entsteht bei mir als erstes im Kopf, erst, wenn ich im Kopf mit meiner Idee zufrieden bin, skizziere ich sie oder bei kleinen Zeichnungen, beginne ich gleich auf gutem Papier zu zeichnen.

Im Moment bedrückt und beängstigt mich der Klimawandel mehr als vor Corona-Zeiten. Das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt, die Wirtschaft ist mächtig und verlangt, dass Einschränkungen des Klimaschutzes zurückgenommen werden. Die Bilder vom Wald in Deutschland sind erschreckend, es fängt jetzt schon an vielen Ecken an zu brennen und wir haben es noch April! Der Luchs, der in den Wäldern wohnt, ist bedroht. „Luchse sind durch direkte menschliche Verfolgung bedroht, weil sie von Jägern und Viehhaltern als Konkurrenten betrachtet werden, in vielen Regionen auch wegen ihrer Felle. Sie leiden zudem unter der Fragmentierung und Zerstörung ihrer Lebensräume, unter anderem aufgrund der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft, teilweise auch unter Störungen durch Freizeitaktivitäten.“ kann man in Wikipedia lesen.

Und ist es mehr als eine Geste, Blumen auf Balkon und im Garten zu pflanzen, die von Bienen bevorzugt werden?

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In der Ruhe meiner Atelierwohnung entstehen zur Zeit viele Arbeiten zum Corona Covid-19 Virus und zur Natur und dem Klimawechsel.

Hier noch ein paar Ausschnitte und Impressionen um die Zeichnung, die auch auf meiner Präsenz auf der Pariser Galerie Singulart gezeigt wird (siehe hier – Klick).

 

 

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Quelle: Howard S. Becker, Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften

Das Pferd mit Pferd im Pferd – Collage von Susanne Haun, besprochen von Nina Alice Schuchardt

Posted in Collage, Künstlergespräch, Kunstgeschichte, Kurzfilm, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. April 2020

 

Stark fürs Buch, Eichhörnchenverlag, Susanne Haun auf Instagram

 

Inzwischen ist es schon drei Jahre her, dass ich die Collagen für das Buch Landtiere im Eichhörnchenverlag zeichnete.

Zwei der Collagen arbeitete ich mit einem Foto von Ninas Pferd.

 

 

 

Beide Collagen von Ninas Pferd sind heute im Buch Landtiere zu finden. Das Buch Landtiere entstand unter dem Aspekt, den kleinsten Kindern die Tierwelt künsterlisch näher zu bringen. Drei Jahre später kann ich sagen, dass viele meiner „großen“ Fans das Buch für sich gekauft haben.

Bevor ich näher auf das Pappbilderbuch eingehe, möchte ich euch empfehlen, den Film „Kunst, die glücklich macht: Das Pferd mit Pferd im Pferd“ anzusehen.

 

 

Auf der Verlagsseite des Eichhörnchenverlags stehen folgende Erläuterungen zum Buch:

Das Bilderbuch LANDTIERE hat sich eines Klassikers unter den Bilderbuchthemen angenommen.

Die bewusst nicht retuschierten Fotografien in Verbindung mit leuchtenden Tuschezeichnungen vermitteln die natürliche Schönheit der Tiere und ihrer Umgebung.

Mit seinen starken Farben und klaren Formen richtet sich das Bilderbuch an Babys und Kleinkinder und findet dabei eine für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvolle Form.

Die Verbindung von Zeichnung und Fotografie ist in ansprechend lebendigen Collagen umgesetzt.

Klar formulierte Texte voller feinem Humor blicken direkt auf das Wesen der Tiere, lassen ihnen ihre Individualität und schenken den kleinen und größeren Betrachtern Raum zum träumen und phantasieren.

Collagen: Susanne Haun

Text: Gerd Knappe

Fotografie: Thomas Lemnitzer

ISBN 978-3-9818726-0-6

Pappebuch, 22 Seiten (inkl. Umschlag)

210 x 160 mm

Das Bilderbuch kostet 14,90 Euro und kann entweder bei mir mit Signatur oder direkt beim Verlag oder in einer Buchhandlung eures Vertrauens bezogen werden.

 

Besuch bei den Stockrosen – Tondo von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. April 2020

 

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Beim Sortieren meiner Zeichnungen fielen mir vier Leinwandkartons mit einem Durchmesser 40 cm in die Hände.

Auf einem Leinwandkarton war ein angefangenes Bild, Malven auch Stockrosen genannt, zogen sich durch den Kreis.

Schon lange faszinieren mich die Insektenfotos, die Gerhard Mehler auf seinem Blog Kopf und Gestalt zeigt, er erlaubte mir schon vor einiger Zeit, mich künstlerisch von seinen Fotos inspirieren zu lassen.

So habe ich den Rosenkäfer zum Modell (siehe hier) gewählt, um meine Stockrosen zu bereichern. Es war dabei nicht meine Intention, ihn Detailgetreu abzubilden sondern ich wollte ihn einfach so ästhetisch wie möglich zwischen meinen Blumen arrangieren. Obwohl mir das Grün des Käfers sehr gefällt, habe ich mich für meinen Käfer für die Farbe Bordeaux entschieden. 🙂

Herzlichen Dank für dein Modell, Gerhard!

 

 

 

Hier seht ihr meine erste Zeichung auf einem der Tondos: Wieviel Engel passen auf eine Nadelspitze (siehe hier).

Ein Hund für den Eichhörnchenverlag – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. April 2020

 

 

Das Hundeleben des Qamil Pulloverchen, für den Eichhörnchenverlag, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Hundeleben des Qamil Pulloverchen, für den Eichhörnchenverlag, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich freue mich, dass der Eichhörnchenverlag meine Zeichnungen sehr schätzt und die Zusammenarbeit mit der Verlegerin Nina Alice Schuchardt so unkompliziert ist.

Seit einem guten Jahr hat sich die Familie des Eichhörnchenverlag um den kleinen Hund Qamil Pulloverchen vergrößert (siehe hier).

Auf Instagram (siehe hier) kann man zur Zeit folgende Aktion vom Eichhörnchenverlag verfolgen:

Montag, 20. April 2020, 13:00 Uhr, geht es los mit unserer kleinen Videoreihe „Kunst, die glücklich macht, zum Wochenstart – Einblicke in die private Bildersammlung der Verlegerin Nina A. Schuchardt für kleine und große Menschen.“
Den Anfang macht die Collage DER TIGER von Maike Schuchardt (1995, Privatbesitz).
Wir freuen uns auf euch!

We’ll soon (Monday, 20. April 2020, 1 pm) be starting our little serial „Art for a happy start into the week – Insights into the private art collection of publisher Nina A. Schuchardt“ for kids and grown-ups.
We’ll be starting with the collage THE TIGER by Maike Schuchardt (1995, private collection).
Join us, you’ll be very welcome!

Quelle: Eichhörnchenverlag, 20.4.2020, 10:00 Uhr

 

 

Ida trifft auf ihrem Weg einen Hasen – Zeichnungen von Susanne Haun und Fulya Gezer

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. April 2020

 

Heute habe ich die 3. Seite von Idas Weg von Fulya Gezer aus dem Eichhörnchenverlag mitgestaltet.

Ida trifft auf ihrem Weg, weil ja gerade Ostern ist 🙂 , auf den Hasen Fritz. Fritz hoppelt schnell weg, denn Ida soll ihn beim Verstecken der Eier nicht sehen.

Folgt ihr diesem Link (Klick) innerhalb meines Blogs, dann könnt ihr die ersten beiden Seiten, die ich ergänzt habe, sehen.

 

In diesem Sinne einen schönen Ostermontag!

 

Ergänzungen zu Idas Weg (c) Zeichnungen von Fulya Gezer und Susanne Haun

Ergänzungen zu Idas Weg (c) Zeichnungen von Fulya Gezer und Susanne Haun

 

Wer das Buch Idas Weg verschenken oder sich selber eine Freude bereiten möchte, der kann es unter diesem Link (Klick) für 16 Euro beim Eichhörnchenverlag bestellen (natürlich ohne meine Linien 🙂 )

Ich will euch den Klappentext des Buches nicht vorenthalten:

Das Rehkitz Ida sucht ein Abenteuer. IDAS WEG ist eine leichte, spielerisch-philosophische Geschichte die dazu ermuntert, sich selbst zu vertrauen. Es ist außerdem ein Mitmachbuch, das auf allen Seiten viel Platz lässt, um selbst kreativ zu werden. Es darf nach Herzenslust gezeichnet, gemalt und geklebt, Idas Weg weiter gestaltet und den eigenen Ideen und Wünschen nachgespürt werden!

İDA’NIN YOLU / IDAS WEG ist ein Mitmachbilderbuch auf Türkisch und Deutsch.
Quelle: https://eichhoernchenverlag.de/produkt/idanin-yolu-idas-weg/ , 2.4.2020, 9:15 Uhr

 

 

Ein Deuteengel – lat. angelus interpres – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. April 2020

 

Der Deuteengel, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der Deuteengel, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Das Covid-19 Corona Virus beherrscht immer noch mein Denken. Es schleicht sich in meine Zeichnungen ein, ich mag jedoch ehrlich gesagt die Form des Virus. Es ist für mich ästhetisch schön und zeigt äußerlich nichts von dem Schrecken, den es verbreitet.

Das Buch Daniel der Bibel fasziniert mich ebenso weiterhin und so entstehen Zeichnungen, in denen sich Covid-19 und das Apokalytische Buch sich vermengen.

Der Gattung nach ist das Danielbuch eine Apokalypse (…). Die Stoffe und Gliedgattungen werden in einer Apokalypse auf das eine Ziel angeordnet, geheimes Wissen über die Endzeit zu enthüllen (vgl. gr. ἀποκαλύπτω, apokalyptō, offenbaren/ aufdecken). Es geht also nicht mehr nur um ein einzelnes in der Zukunft liegendes Ereignis, sondern um eine Gesamtsicht der kommenden Ereignisse bis zum Beginn des neuen Aion. Damit sollen vor allem die Zustände der Gegenwart begreiflich werden. Zu dem Zweck kommen sowohl prophetische wie auch weisheitliche Traditionen zusammen. Ein Deuteengel, lat. angelus interpres, vermittelt hier das entscheidende Wissen.

Deutsche Bibelgesellschaft (Link vom 1.4.2020,  11:45 Uhr)

Bei meiner Leidenschaft für Engel tauchen beim Lesen gleich viele Bilder in meinem Kopf auf. Entstanden ist der Deuteengel an mehreren Tagen, meistens hänge ich die Zwischenstände der Zeichnungen an die Wand und überlege, wie ich weiter zeichnen kann. Anders als ich es meine Schülerinnen und Schüler beibringe, überlege ich mir bis zu einer Größe von 60 x 80 cm nicht vorab die Komposition. Bei größeren Arbeiten jedoch kläre ich vorher in kleinen Skizzen, wie ich die Zeichnung anlegen möchte.

 

 

Ich habe für diese Zeichnung anderes Papier von Hahmemühle verwendet. Die ersten Arbeiten sind auf Aquarellkarton 250g mit glattem Rand entstanden während das heutige Bild auf Echt-Bütten Aquarellkarton „William Turner“, matt 300g/qm mit einem sehr schönen Büttenrand entstanden ist. Ich musste mich tatsächlich umstellen, denn auf diesem eher rauen Papier zeichnet es sich ganz anders als auf dem eher glatten satinierten Papier, dass ich vorher benutzte. Leider habe ich die Verpackung vom vorigen Papier entsorgt, sodass ich nicht mehr genau weiss, auf was ich da gezeichnet habe. Vom William Turner Papier war der heutige Bogen auch der letzte Bogen, ich werde wohl für mein nächstes Corona/Daniel Bild eine neue Papiersorte beginnen müssen.

Zu den Fotografien: die ersten Fotos entstammen meiner Spiegelreflexkamera und sind mit grauabgleich und 50mm Objektiv Festbrennweite aufgenommen worden, die letzten Fotos sind einfache Fotos mit meinem iPhone. Die Ergebnisse machen mich wieder ratlos.

 

 

 

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