Susanne Haun

Ein Besuch im Museum für Naturkunde – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin, Betrachtungen zur Kunst, Reiseberichte, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Januar 2019

 

1 Museum für Naturkunde, Foto von Susanne Haun

Museum für Naturkunde, Foto von Susanne Haun

 

Tristan Otto (siehe hier) , das einzige Originalskelett eines T.rex in Europa, verlässt das Museum für Naturkunde nach 3jähriger Ausstellungszeit im Frühjahr diesen Jahres (siehe hier).

Grund genug für uns, zwischen den Jahren noch einen Blick auf das eindrucksvoll Skelett aus der Oberkreidezeit zu werfen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das Museum nicht leer war, viele hatten das Bedürfnis, die Ausstellung zu besuchen.  Tristan ist zwölf Metern lang und 4 Meter hoch und wurde 2010 in Montana, USA, in der Hell Creek Formation gefunden. Die Präsentation von Tristan verbunden mit der Vermittlung von Wissen hat mir sehr gut gefallen. Auf Michas Foto ist eine der vier Projektionen von Beamern zu sehen. Es waren gerade genug Infos, um nicht erschlagen zu werden.

 

Tristan, Museum für Naturkunde, Foto von M.Fanke

Tristan, Museum für Naturkunde, Foto von M.Fanke

 

Persönlich mag ich schon das Intro des Museums; nach der Kasse gelangt der Besucher in einer Halle, die mit Eindrücklichkeit von den längst ausgestorbenen Saurieren und kleine anderen Tieren ihrer Zeit erzählt.

Sehr angenehm fand ich die Seite Fotografieren und Filmaufnahmen auf der Internetpräsenz des Museums (siehe hier). Das Museum ist sowohl auf Facebook: https://www.facebook.com/MfN.Berlin Twitter: @mfnberlin und Instagram: @mfnberlin, #naturkundemuseumberlin vertreten. Die Seiten sind alle sehr gut gepflegt und bieten dem Leser eine Menge zusätzliche Informationen.

 

 

Mich interessierte neben den Sauriern besonders die Sonderausstellung ARTEFAKTE (09.10.2018 – 27.10.2019) mit großformatigen Bildern von J Henry Fair. Eine Kommilitonin berichtete mir von den Fotos und wir diskutieren beide, ob es sich bei den Fotos um Kunst oder Dokumentation handelte. Ich denke, es kommt auf zwei Punkte an, sieht der Fotograf selber sie als Kunst an und in welchem Kontext sie gezeigt werden. Was meint ihr? Wenn ihr dem Link folgt, bekommt ihr einen Eindruck von der Ausstellung.

Beim Zeichnen habe ich mir wie immer die Aufgabe gestellt, in schnellen Linien meine Eindrücke festzuhalten, keine Zeichnung soll länger als zwei Minuten dauern. Bei der Fülle im Museum ist das eine gute Entscheidung.

 

 

Kakalake – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Dezember 2018

 

Im Wintergarten meines Vaters lief gestern dieses Prachtexemplar von Kakerlake über die Fliesen.

Für diese Fälle hat mein Vater eine Lebendfalle für Insekten, die durch eine Schiebevorrichtung einfach zu bedienen ist und mir die Möglichkeit gab, die Kakerlake zu beobachten. Dabei merkte ich, dass meine Brille für ein so kleines Lebewesen nicht ausreichte und vermisste meine Lupe. Als ich gerade die Fotos und Filme von meinem Handy runterlud, konnte ich sehen, wie genau die Kakerlake aussieht. Da ich gleich zur Uni möchte, muss das Zeichnen nach dem Filmclip warten. Natürlich habe ich  die Kakerlake im Garten ins Freie entlassen, nachdem sie mir so gedultig Modell saß.

 

 

 

 

 

Zeichnerische Notizen Ostia Antica – Susanne Haun

Posted in Tiere, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Dezember 2018

 

Viele Jahre (ab 1999) habe ich meine täglichen Zeichnungen auf Silberburg Büttenpapier gezeichnet.

Mit dem Verwenden von Antiktusche von Rohrers wechselte ich das Papier. Die Antiktusche ist einfach zu pigmenthaltig (zu fett), um auf dem 125g starken Silberburg Büttenpapier zu zeichnen. Die Tusche schlug durch.Seither verwendete ich Aquarellkarton oder Büttenpapier von Hahnemühle von mindestens 300g/m² Stärke. Beim Aufräumen fiel mir ein Paket Silberburg-Papier in die Hände und ich beschloss, es zu verbrauchen.

So arbeite ich meine italienischen Eindrücke in kleinen Arbeiten der Größe 15 x 20 cm auf. Tusche verwende ich von der Firma standardgraph. Sie ist nicht so fett und schlägt nur durch das dünne Papier, wenn ich mit der Feder besonders schwungvoll aufdrücke. Zusätzlich zur Tusche habe ich auf die letzte Zeichnung Aquarellfarbe von schmincke gesetzt.

 

Sonntagsspaziergang – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Oktober 2018

 

Bei schönem Wetter sind diese Zeichnungen im Südgelände Schöneberg und in Heiligensee in meines Vaters Garten entstanden.

 

Gibt es noch Ruhe in den Bergen? – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. September 2018

 

Skizzenbuch Lofer 8.9. - 15.9.2018 - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

Skizzenbuch Lofer 8.9. – 15.9.2018 – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

 

Gibt es noch Ruhe in den Bergen?

Auf der einen Seite geniesse ich es, dass es an vielen Orten Seilbahnen gibt, die Menschen, die nicht gut laufen können an Orte bringen, die sie alleine nie erreichen könnten. Auf der anderen Seite ist es so auch mit der Ruhe, die die Berge eigentlich ausstrahlen, vorbei. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Gäster der Seilbahnen nur bis zur nächsten Hütte gelangen, um dort zu essen und zu trinken und dann wieder ins Tal fahren.

 

 

Es sind oft nur wenige Schritte, die den Unterschied von der belebten Alm zur unbelebten Bergwelt ausmachen.

Mir genügt in der Regel ein kleines Plätzchen zum Zeichnen, fast ein ganzes Skizzenbuch habe ich so letzte Woche in der Loferer Almwelt und im Berchtesgadener Land gefüllt. Es war sehr erholsam, in den Bergen kann ich den Streß abwerfen, der mich jedoch, sobald ich wieder in Berlin bin, einholt.

Heute zeige ich Skizzen und Fotos aus der Loferer Almwelt und der Senkenberg Klamm. Die Wasserfotos von mir und von Micha, die blogge ich ein andermal. Die wollen noch sehr gut sortiert werden. Es sind insgesamt 500 Fotos, wo wir mit Belichtung und Bewegung das Wasser in Szene setzten.

 

 

#inktober – welche Funktion hat ein Hashtag?

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Vom Bloggen an sich, Zeichnung by Susanne Haun on 12. September 2018

 

Es gibt bestimmt einige unter euch, die sich schon gefragt haben, wofür ein Hashtag # gut ist.

 

Florales aus dem Skizzenbuch - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

Florales aus dem Skizzenbuch – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

 

Ein Hashtag ist ein Schlagwort, unter dem in den sozialen Netzwerken bestimmte Inhalte gefunden werden können. Hashtags werden von der Community benutzt, um gemeinsam auf Aktionen aufmerksam zu machen.

Wird bei Instagram zum Beispiel #susannehaun eingegeben, dann findet ihr Zeichnungen von mir. Hier (klick) findet ihr ein gutes Beispiel auf meinem Instagram Konto, ich habe den Grashüpfer, einer der Collagen für den Eichhörnchenverlag, gepostet.

Ich verwende in diesem Post sehr viele Hashtags, jeder der Bezeichnungen beinhaltet ein Link, wo ihr von diesem Blogbeitrag „weghopst“ und seht, was unter dem Schlagwort bei Instagram los ist.

#kunstfürkinder #kunstistfüralleda #collage #tuschezeichnung #fotografie #postkarte #grashüpfer #grüningrün #gutgetarnt #schreibmalwieder #Hahnemuehle #Aquarellkarton #Burgund  #Tusche #Zeichnung #gruen #grün #green
#Susanne #Haun #SusanneHaun #drawing #ink #art #Kunst #kunstfürkinder #kunstistfüralleda #collage #tuschezeichnung #fotografie #postkarte #grashüpfer #grüningrün #gutgetarnt #schreibmalwieder

https://www.instagram.com/explore/tags/inktober2018/?hl=de

 

Die Hahnemühle hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es bei Instagram das Hashtag #inktober gibt.

Im Oktober gibt es für jeden Tag ein Schlagwort, dass Zeichnerinnen und Zeichner verwenden können, wenn ihre Zeichnung auf das angegebene Thema des Tages passt. Ich habe euch mal ein Screenshot (Bildschirmausdruck) von den Begriffen gemacht. Wenn ich daran denke und Zeit habe, werde ich mich den einen oder anderen Tag beteiligen 😉

 

 

 

Hilfe für die Puten Roddahns

Posted in Tiere, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 5. September 2018

 

Anfang der Woche fand ich von Nina Alice Schuchardt eine Mail mit dem Titel Petition für Roddahn ohne Putenquälerei im Posteingang.

Sie bat in der E-Mail um meine Unterschrift unter eine Petition zur sofortige Schließung der gesundheitsschädlichen und tierwohlmissachtenden Putenfarm in Roddahn. Nina ist in Roddahn aufgewachsen und hat mir schon öfter von den zwei Putenanlagen der Gut Jäglitz GmbH & Co. Agrar KG, erzählt, die seit fast 20 Jahren betrieben wird und die Gesundheit der Anwohner*innen in Roddahn gefährdet sowie den gesetzlich vorgeschriebene Tierschutz nicht eingehält.

Die Petition kann auf der Seite des Bunds Friends of the Earth Germany unter diesem Link unterschrieben werden:

https://www.bund-brandenburg.de/index.php?id=322

Ich habe die Petition bereits unterschrieben. Bevor ich unterschrieb, habe ich mich mit dem Thema Pute beschäftigt. Als Großstädterin kannte ich die Pute bisher auch nur aus der Kühltheke und da ich nicht gerne Pute esse, blieben sie dort auch liegen.

Wie sieht so eine Pute eigentlich aus? fragte ich mich und war erstaunt, dass es sich bei der Pute um den Haustruthahn handelt. Truthähne bezeichne ich seit der Lektüre des Comics Asterix in Amerika in meiner frühsten Jugend immer scherzhaft als gubbel gubbel.

Auf youtube fand ich das Video Bronzeputen und Wildtruthühner – Alte Nutztierrassen Folge 56 – Puten Dokumentation, Truthühner unter folgendem Link und skizzierte und zeichnete danach.

 

 

Oscar der Karthäuser Kater – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. August 2018

 

Wie angekündigt nun die Zeichnungen vom Karthäuser Kater Oscar.

 

Karthäuser Oscar - 30 x 30 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Karthäuser Oscar – 30 x 30 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Karthäuser Oscar - 30 x 30 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Karthäuser Oscar – 30 x 30 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ein Karthäuser Kater in der Familie – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. August 2018

 

Meine Nichte und ihr Freund haben sich vor kurzem einen Karthäuser Kater gekauft.

 

Karthäuser Kater Oscar in meinem Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Karthäuser Kater Oscar in meinem Skizzenbuch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Karthäuser gelten als eine der ältesten Rassen, die das erste Mal 1558 erwähnt wurde. Diese natürliche Kurzhaar-Rasse aus Frankreich besitzt einen massigen, robusten Körperbau im Kontrast zu zarten Beinen, was ihr den Spitznamen „lächelnde Katze“ eingebracht hat. Erstmals gezüchtet wurden diese besonders guten Jäger von den Karthäuser Mönchen der Chartreuse.

Mitte Juli zeichnete ich den kleinen Gesellen, der auf den Namen Oscar hört. Neugierig wie Katzen nunmal sind, beobachtete er genaustens, was ich zeichne und schnurrte unablässig dabei.

Inzwischen sind aus den entstandenen Skizzen von diesem Tag auch zwei Zeichnungen entstanden, die ich in meinem nächsten Blogbeitrag zeige.

 

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Quelle: Stevens, Gloria, Katzen, Tokyo 1998, S. 50 – 51.

 

Eichhörnchen für den Eichhörnchenverlag – Zeichnung und Collage von Susanne Haun

Posted in Collage, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 1. August 2018

 

Das Eichhörnchen schaut uns an (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Eichhörnchen schaut uns an (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Regelmäßig telefonieren Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchen Verlag und ich und tauschen unsere Gedanken aus.

Als Nina die Idee der Erstellung von Postkarten hatte, da habe ich gesagt, dass da natürlich auch Eichhörnchencollagen dazu gehörten. Aus diesem Gespräch sind dann die folgenden Arbeiten entstanden.

Ich mag besonders die reine Zeichnung vom Eichhörnchen, hier habe ich die Dynamik und den Charakter des Eichhörnchens besonders festgehalten, ohne dass die Betrachterin, der Betrachter von Nebenschauplätzen abgelenkt wird.

Nun liegt es an Nina, was sie daraus macht. 🙂

 

 

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