Susanne Haun

Wenn der Zoo zu mir nach Hause kommt – Nashorn, Affe und Zebra – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. September 2017

 

Kennt ihr das? Es ist Sonntag und draußen regnet es in strömen.

An einem solchen Sonntag habe ich mir in der Mediatheken der ARD Anstalten Berichte über verschiedenen Zoos in Deutschland angeschaut und gezeichnet. Das schöne an dieser Art der Tierzeichnungen ist, dass die Tiere gut zu erkennen sind, im Zoo sind sie mitunter so weit entfernt, dass ich gar nichts erkennen kann. Wie immer habe ich nach bewegten Bildern mit dem Füller gezeichnet.

 

 

Sind Katzen-Zeichnungen Kitsch? – Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. September 2017

 

Immer wieder höre ich es:

Katzen- und überhaupt Tierzeichnungen gehören in die Kategorie Kitsch.

Richtig?

 

Ernie - eine Katze mit Witz - 25 x 25 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ernie – eine Katze mit Witz – 25 x 25 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Workshop Tiere mit Tusche zeichnen – Boesner Berlin Marienfelde – Dozentin Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Tiere, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Juli 2017

 

Am Samstag, den 21. Oktober 2017 von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Marienfelde unter meiner Leitung der Workshop “Tiere mit Tusche zeichnen“ statt (siehe hier).

Ihr könnt euch per Mail an berlin@boesner.com oder telefonisch 030 / 75 65 67 – 55 anmelden. Ich kann keine Anmeldungen annehmen. Die Organisation des Workshops obliegt Boesner Berlin.

 

Workshop Boesner Tiere mit Tusche Zeichnen, Dozentin Susanne Haun

Tiere begegnen uns in der Stadt, auf dem Land und im Zoo. Ob Sie den Hund von nebenan, die Kuh auf der Weide oder die Elefanten im Zoo zeichnen wollen – in diesem Workshop lernen Sie, Tiere zu betrachten, ihre Proportionen zu erkennen und mit Tusche und Feder auf Papier zu zeichnen.
Im ersten Teil des Workshops werden Sie kleine Filmsequenzen von Tieren anschauen und diese mit Füller skizzieren. Im zweiten Teil entsteht ein Tierbild entweder nach einem mitgebrachten Foto oder nach den kleinen Filmsequenzen. Dabei lernen Sie die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen und Federn kennen.

Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 65 €. Arbeitsmaterialien und -kleidung bitte mitbringen oder nach Empfehlung vor Ort erwerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist erforderlich. Hier findet ihr die Materialliste, die Anmeldung ist unter diesem Link möglich.

 

Ich freue mich auf den Workshop mit euch!

Wer möchte, kann hier (Link) die Ergebnisse vom letzten Workshop mit dem Thema Tiere zeichnen sehen.

 

 

Wanderungen durch die Mark Brandenburg – zu Gast beim Eichhörnchenverlag

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Stillleben, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juli 2017

 

Deutschlands Landschaften sind schön und vielseitig; letzte Woche war ich zu Gast bei Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag (siehe hier).

 

 

Wir haben nicht nur über unser gemeinsames Projekt, das Bilderbuch Landtiere (siehe hier), gesprochen, sondern wir sind auch auf dem Deich der Jäglitz, die nah an Ninas Standort Neuroddahn (siehe hier) fließt, gewandert. Unweigerlich denkt man an Theodor Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg und ich nahm mir noch während des Spaziergangs vor, mein Exemplar von Fontanes Reisebericht zu suchen und darin zu lesen.

Übrigens, die Jägitz wird in ihrem weiteren Verlauf bei Kyritz zur Knatter, da einmal so viele Windmühlen an dem kleinen Fluss standen, dass das Knattern weit zu hören war und so den Namen des weiteren Flusslaufs prägten.

 

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe extra ein neues Skizzenbuch mitgenommen und es vollständig bezeichnet. Als Zeichenaufgabe stellte ich mir eigentlich die Kühe am Wegesrand aber es sind auch ein paar Blumen und Landschaften aus meiner Feder geflossen. Nina hat einige Fotos ihrer Eindrücken gemacht und schließlich sind wir bei ihrer Nachbarin Silke auf dem Bauernhof abgebogen, um die frisch geschlüpften Küken zu bewundern. So füllte sich mein Heft mit Federtieren und mein Bauch mit Torte und Kaffee.

Für den Rückweg im Zug bekam ich von Nina einen Feldblumenstrauß und eine kleine Schatzdose zum Zeichnen. Im Zug saß ich glücklich, müde und mit schmutzigen Füssen in meinen Großstadt-Glitzersandalen auf dem Sitz, ließ die Eindrücke bei Musik aus dem iPhone Revue passieren und musste aufpassen, nicht wie ein kleines Kind einzuschlafen und zu weit zu fahren.

Die Wunderkistenzeichnungen entstanden erst in der Früh am nächsten Tag.

Zur Technik:
Ich zeichne in meinem Skizzenbuch nie lange an einem Motiv und gehe mit den Bewegungen des Motivs mit. Ich will nur das wichtigste festhalten. Es sollen Eindrücke entstehen, die oft bewegter sind als Zeichnungen, an denen ich lange arbeite. Verändert ein Tier seine Position und kommt nicht wieder in diese Haltung zurück, lasse ich die begonnenen Zeichnungen unfertig stehen. Die Arbeiten sind mit einem Rotring ArtPen mit Waterman Tusche der Farbe absolute braun in einem standard Konverter entstanden. Ich achte nicht darauf, das Buch immer in derselben Postion zu halten, ich drehe das Heft wie ich es brauche.

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 195 – Martin Opitz

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 25. Juni 2017

 

„… es schadet das Verweilen / Uns beiderseit.“

Martin Opitz

 

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Opitz, Martin, zitiert nach: Janssen, Horst, „Ach, Liebste, flieg mir nicht weg“, Briefe an Gesche, Reinbeck bei Hamburg 2004, S. 9.

 

Kurz Notiz – Der Reiter vor der Alten Nationalgalerie Berlin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Juni 2017

 

Neulich habe ich vor der Alten Nationalgalerie in Berlin gewartet.

Weiß jemand, wen der Reiter davor darstellt?

Auf der Treppe befindet sich genau mittig das Bronze-Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV. mit den Sockelfiguren „Religion“, „Kunst“ (Poesie), „Geschichte“ (Historie) und „Philosophie“. Die Bronze wurde 1886 von Alexander Calandrelli nach einem Entwurf von Gustav Blaeser gegossen. Gerne hätte ich noch weiter gezeichnet, jedoch war die Zeit knapp, da mein Seminar begann.

 

 

Vor der Alten Nationalgalerie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vor der Alten Nationalgalerie (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Fulmur, der Sturmvogel für die Eiswelten – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Projekt EISIG - EISWELTEN, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juni 2017

Was bisher geschah…

Sedna, die Herrscherin über die Meerestiere  (siehe hier)
Der Hundemann Version 1 und 2 (siehe hier)
Uinigumasuittuq und der Hundemann (siehe hier)
und wie es weiter geht…

Fulmur, der Sturmvogel ist der neue Geliebte von Sedna. Als sie zuhause mit ihren Kindern sitzt, kommt er in einem Kajak vorbei und Sedna folgt ihm, bereut ihre Entscheidung aber schnell, den Fulmur ist sehr klein. Sie aber sitzt in seinem Iglu und kommt nicht mehr weg. Erst ihr Vater rettet sie und will sie zurück zum Hundemann bringen.

Fulmur stelle ich auf einer beidseitigen Leinwand dar.  Sie hat die Maße 32 x 147 cm. Die Leinwand ist aus Baumwollgewebe und ich habe sie auf beiden Seiten grundiert.

Ich bin noch skeptisch, ob ich dieses Ergebnis belasse. Ich denke, ich werde einige Stellen weissen und nur Erinnerungsspuren hinterlasse. Auf der Detailaufnahme von Bild 3 könnt ihr übrigens die Struktur der Leinwand sehen. Ich bin der Meinung, dass die Struktur der Leinwand dem Motiv mehr Tiefe gibt.

 

 

Die Arbeiten werden im Kulturbahnhof in Nettersheim bei Köln zeigen. Hier schon einmal eine kurze Ankündigung der Ausstellung:

Gruppenausstellung Eiswelten
20. August – 24. September 2017
Kulturbahnhof Nettersheim, Bahnhofstraße 1, 53947 Nettersheim
mit Roswitha Mecke, Sabine Jacobs und Dirk Fliege
Kulturbahnhof Nettersheim, Bahnhofstraße 1, 53947 Nettersheim
http://www.kuba-nettersheim.info

 

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Quelle: Walk, Ansgar. Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Bielefeld 2003, S. 49 – 58.

Elefanten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2017

 

Elefanten sind im Zoo sehr gut zu beobachten, auch wenn sie im Gehege meistens doch weit entfernt sind.

Es hilft ein Fernglas, so kann man genau die Eigenarten und Falten der großen Gesellen beobachten.

 

Elefantenfamilie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Elefantenfamilie (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Osterkatzen oder Bewegungsstudie einer Katze oder das kindliche Wesen der Katzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. April 2017

 

Meine Kommilitonin Cris (siehe hier) und ihre Familie haben Zuwachs bekommen: zwei junge Katzen mit dem Namen Ernie und Bert.

 

Katze Ernie in Bewegung - Tusche auf Aquarellkarton - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Katze Ernie in Bewegung – Tusche auf Aquarellkarton – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Letzte Woche habe ich Cris besucht und dabei einige Katzenfilme mit meinen iPhone gedreht. Diese Filme dienten mir als Vorlage für die folgenden Bewegungsstudien. Eine dieser Studien habe ich auch in einer Zeichnung mit Tusche und Feder festgehalten, ich muss jedoch sagen, dass mir die Studien besser gefallen.

 

 

Das unsichtbare Band des Unmöglichen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 12. April 2017

 

Vor einigen Woche entstand bei Gabriele im Atelier meine große Leinwand der Pechsee des Teufels (siehe hier).

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Arbeiten an – Mephisto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einen Tag später begann ich bei Gabriele die Leinwand „Das unsichtbare Band des Unmöglichen“. Durch die Arbeit am Dante Zyklus (siehe hier) konnte ich noch nicht weiter über die Fortsetzung nachdenken. Erst langsaml löse ich mich von Dante und wende mich wieder den großen Leinwänden hin.

Gestern haben Gabriele D.R. Guenther (siehe hier), Anna-Maria Weber (siehe hier) und ich über die Ausstellung „Querbrüche“ vom 13. – 15. Oktober 2017 im Kunstzentrum Tegel-Süd nachgedacht. Nach langem Überlegen und einem Brainstorming hat Gabriele die Idee zum Titel „Querbrüche“ gehabt. Anna wird am 14. Oktober 2017 während unsere Ausstellung ein Event zur Dokumentarfilmerei gestalten. Gestern haben wir über den Ablauf der Ausstellung und des Events nachgedacht.

 

 

 

 

 

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