Selbstbildniss als Widder, 22 x 15 cm, Tusche und Acryl auf Zigarrenbrettchen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020

Zitat am Sontag – Affirmation – Marc Aurel sowie Bejahungen von Susanne Haun

Zitat am Sonntag, Zeichnung und Gemälde von Susanne Haun nach einem Zitat von Marc Aurel und einer Meditation von Maddy Morrison

Neulich lass ich in einer Zeitschrift einen Artikel über Affirmation. Ich hatte noch nie von dem Begriff und der Bedeutung gehört. Es wird von „Bejahung“ gesprochen, eine gute Affirmation bedeutet, dass man sich an etwas Wesentliches zu erinnern.
„Interessant“ dachte ich, aber was ist wesentlich?

Es geht darum, Sätze zu bilden, die etwas enthalten, was für uns selbst wesentlich ist und wo wir Probleme haben, nach diesen Sätzen zu leben.

Selbstportraitkalender 19.7. - 31.7.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zitat am Sonntag – Andreas Pflüger

Januskopf (c) Zeichnung von Susanne Haun zum Zitat von Andreas Pflüger

„Kompromisse sind der Tod jeder Kunst.“

Andreas Pflüger, 1957 geboren. Zu seinen Werken gehören Theaterstücke, Drehbücher für Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele und Romane.

Quelle: Von Gantenbein zu Frankenstein, Teil 1
https://www.logbuch-suhrkamp.de/andreas-pflueger/von-gantenbein-zu-frankenstein-teil-eins/ , 1.11.21, 10:00 Uhr.

Es ist nicht einfach, für einen Kompromiss eine Zeichnung oder ein Gemälde zu finden.
Ich finde, eine Januskopf spiegelt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Inneren gut wieder. Auch, wenn Janus der römische Gott des Anfangs und des Endes war und in der römischen Zeit bekannt, ist von meinem Verständnis in diesem doppelten Kopf die Auseinandersetzung mit sich selbst zu sehen.

Nacht gewölbter Himmel (c) Lichtzeichnung von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Hannah Arendt

Nachtgewölbter Himmel (c) Lichtzeichnung von Susanne Haun zum Gedicht von Hannah Arendt

„Sanftmut ist
im Nacht-gewölbtem Himmel,
wenn die Ferne sich
der Erde anbequemt.“

Hannah Arendt, 1906 – 1975, Philosophin, politische Theoretikerin und Publizistin.

Quelle: Arendt, Hannah, Ich selbst, auch ich tanze, Die Gedichte, aus: Schwere Sanftmut, München 2015, S. 75.

Das Alter - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Zitat am Sonntag – Charles-Louis de Montesquieu

Zeichnung von Susanne Haun zum Zitat von Charles-Louis de Montesquieu

„Unglückliche Lage der Menschen!
Kaum ist der Geist zu seiner vollen Reife gelangt,
so fängt der Körper an, schwach zu werden.“

Charles-Louis de Montesquieu, 1689 getauft, 1755 gestorben, französischer Schriftsteller, Philosoph und Staatstheoretiker der Aufklärung.

Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Sonntag, 22. September 2019

Herbst - Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2008

Zitat am Sonntag – Pavel Kosorin

Zeichnung von Susanne Haun zum Zitat von Pavel Kosorin

„Der Herbst ist die Jahreszeit,
in der die Natur die Seite umblättert.“

Pavel Kosorin, *1964, tschechischer Journalist und Humanist

Quelle: GartenFlora, November 2021, 73. Jahrgang, Berlin 2021, Seite 32.

Die Pariser Galerie Singulart zum Gemälde:
„Hauns Atelier ist voller gesammelter Blätter, Kastanien, Bucheckern, Zweige und ähnliches, was sie auf ihren Spaziergängen sammelt. Das Gesammelte wird sowohl in ihren Zeichnungen als auch in ihren Gemälden verarbeitet. Am Herbst mag sie die warmen Töne, mit denen das Gesicht der Betrachter:in in die Augen schaut als wolle es uns sagen: „Der Herbst ist da!“.
Auch hier verwendet Haun ihr bevorzugtes Material: Tusche. Geschickt wechseln sich so Acrylflächen mit Tuschelinien ab und schaffen Bewegung im Bild.“

Und er faßte mit den Händen einen Rinbolzen in der Nähe des Vormastes - Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes - 80 x 60 cm - Tusche auf Bütten

Zitat am Sonntag – Edgar Allan Poe

Zeichnung von Susanne Haun zum Zitat vonEdgar Allan Poe

„Der Anblick einer sinnvollen Ordnung
wird erquickend auf Augen und Geist.“

Edgar Allan Poe, 1809 – 1849, US-Amerikanischer Schriftsteller

Quelle: boesner Zeitung, Witten, Oktober 2021 – Januar 2022, Nr. 32, Seite 23.

Im Malstroem von Edgar Allan Poe

2008 beschäftigte ich mich zeichnerisch mit Poes Kurzgeschichte „Im Malstroem“. Die Geschichte regte mich zu großformatigen Tuschezeichnungen (80 x 60 cm) an. Diese Arbeiten wurden in der Ausstellung „FARB TON WELTEN“ in Bad Segeberg in der Villa Flath gezeigt.

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