Susanne Haun

2018 – Projekte, Ausstellungen und Workshops – Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Januar 2018

 

Das Neue Jahr wird wieder eine große Anzahl inspirierender Dinge mit sich bringen.

 

Wunder - Tuete - Tüte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wunder – Tuete – Tüte (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es ist verrückt, wie früh Events in der Kunst geplant werden. Mein Jahr 2018 ist schon bis oben hin voll mit Ausstellungen, Workshops und Projekten und bietet so kaum noch Zeit für spontane Aktionen. Das finde ich sehr schade. Am Jahresende nehme ich mir immer wieder vor, mein übernächstes Jahr (in diesem Fall 2019) nicht mehr so zu verplanen, jedoch scheitern dieses Vorhaben an den Angeboten, die ich erhalte und die ich nicht ablehnen möchte. Ich bin andererseits auch sehr froh und freue mich über die Angebote, die ich erhalte, ist es nicht ein Privileg, Arbeit zu haben?

2018 werde ich mein Studium abschliessen und versuchen eine Doktormutter bzw. Doktorvater für meine Promotion zu finden. Die ersten Seiten meiner Masterarbeit sind schon geschrieben und es müssen im Sommersemester nur noch zwei Seminare mit aktiver, regelmäßiger Teilnahme OHNE Hausarbeit besucht werden.

Aktiv einbringen möchte ich mich weiterhin beim bbk Bildungswerk als Dozentin (siehe hier) und in der Arbeitsgruppe der StandortGemeinschaft Müllerstraße (siehe hier) in der Gruppe Digitalisierung.

Wichtig ist es mir, weiterhin meinen KunstSalon zu veranstalten, er geht 2018 ins vierte Jahr. Hier könnt ihr sehen, welche Themen bisher zur Diskussion standen. Der nächste Salon findet am 20. März 2018 um 18 Uhr mit Doreen Trittel (siehe hier), heroca – Atelier für Erinnerung & Veränderung, zum Thema Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen statt.

 

Wunder - Tuete - Tüte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wunder – Tuete – Tüte (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Eine Selbstverständlichkeit ist es für mich, meinen Blog weiterzuführen. Er geht dieses Jahr in sein 9. Bestehungsjahr. Unter dem Drängen meines Sohnes, der Instagram für eines der Netzwerke der Zukunft hält, möchte ich dieses Jahr dort mehr Bilder posten, mal schauen, ob es gelingt. Ihr findet mir hier (Klick) auf Instagram.

Meine bisherigen Termine für Workshops im Bereich Zeichnung und Netzwerk könnt ihr immer aktuell hier (KLICK) erfahren. Der nächste Workshop findet am 17. März 2018, 10:30 – 15:30 Uhr zum Thema Reale und surreale Welten mit Tusche, Aquarell und Pastellstiften zeichnen bei boesner, Nunsdorfer Ring 31, 12277 Berlin-Marienfelde statt. Anmeldung nur über Boesner unter folgendem Link Klick  oder per Telefon: 030/756567-11  oder per Mail: berlin@boesner.com.

Von den Ausstellungen, die mein Jahr 2018 bereichern werde, berichte ich zeitnah im Laufe des Jahres.

In dem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2018 und viele Tüten voller Überraschungen, die ich in meinem Skizzenbuch schon dargestellt habe 🙂

 

 

 

 

Betrachtung des Ichs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Oktober 2016

 

Es war wieder einmal an der Zeit, mich selbst zu betrachten. Wie immer wählte ich Lotusgrün.

 

Selbst im Oktober 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst im Oktober 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es war für mich interessant, eine Auswahl meiner Portraits der letzten Jahre zu betrachten. Gut, dass ich die Zeichnungen, die ich hier im Blog hochlade, sprechend benenne. So kann ich sie in der Mediathek immer wieder finden.

 

Hängen der Ausstellung Wegschütten – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Berlin, Wegschütten by Susanne Haun on 16. August 2016

Gestern haben Cristina Wiedebusch, Jürgen Küster und ich die Ausstellung Wegschütten gehangen. Obwohl wir alles gut vorbereitet haben, bleibt für heute noch genug Arbeit übrig, bevor die Gäste kommen.

So bin ich beim Aufräumen, Putzen, Kuchen backen, Vernissage Wein einkaufen gehen, Preislisten schreiben und drucken etc. so ausgelastet, dass ich die Fotos von gestern ohne weiteren Text sprechen lasse.

 

 

W E G S C H Ü T T E N

Objekte und Zeichnungen von Susanne Haun und Jürgen Küster

16. August 2016 von 16 – 21 Uhr

Kunstraum Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Anfahrt: U-Bahn 9 Nauner Platz, U-Bahn 6 Leopoldplatz, Tram 13 oder 50 Osramhöfe (Link zu google maps)

Eine Einführung in die Präsentation gibt die Kuratorin Cristina Wiedebusch.

Der Eintritt ist frei.

 

Denkanstösse aus der SommerWerkstatt der Remise Steglitz – Bericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juni 2016

 

Doreen Trittel vom Atelier für Erinnerung und Veränderung machte mich beim letzten Salon auf die Remise Steglitz – Die Werkstatt für Unternehmen (siehe hier) aufmerksam.

 

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

Susanne Jestel in der Remise Steglitz (c) Foto von Susanne Haun

 

Auf der Homepage der Remise informierte ich mich über das Angebot und beschloss, die Veranstaltung Pressearbeit für kleine Unternehmen zu besuchen.  Der Mini-Workshop wurde von Susanne Jestel, Marketing und Kommunikationsfachfrau geleitet.

Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Pressearbeit zur Bekanntmachung von Ausstellungen nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielt. Zum einen hat das mit meinem Umzug vor drei Jahren innerhalb Berlins zu tun, ich muss meine Kontakte für Berlin Wedding neu aufbauen. Die Journalisten in Berlin arbeiten größtenteils bezirksorientiert.  Dazu kommt die Fülle an Ausstellungen, die täglich in Berlin eröffnen, wie kann ich mit meiner Ausstellungseröffnung hervorstechen?

 

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tangetes (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Susanne Jestel strukturierte ihren Vortrag in fünf Blöcke und besonders ihre Empfehlungen zum Thema Aufbau eines Presseverteilers half mir sehr. Sie riet uns, lieber nur 5 bis 10 Pressekontakte zu knüpfen als zur ganzen Pressewelt. Diese Kontakte sollten regional bezogen sein.  Wichtig ist natürlich, dass die Wunschmedien auch gelesen werden und ein Bezug zum Medium besteht. Durchdachtes Schreiben und Präsentieren ist nicht nur ein Muss im Portfolio.

Zum Abschluss mussten wir eine Pressemitteilung von einem der  Teilnehmerin, Teilnehmer schreiben. Dazu interviewten wir diese.  Ich mochte das Interdiziplinäre, denn so werden andere Aspekte für den Text ausgewählt als man selber schreiben würde. Ich war ausgesprochen zufriedenüber den Austausch mit der Feinstoffpraktikerin und -lehrerin Dagmar Lüttgau.

Interessant fand ich die These einer Teilnehmerin, dass Printmedien nur noch von den „über 40jährigen“ gelesen werden. Was meint ihr dazu? Befinden sich unter meinen Leserinnen und Leser unter 40jährige, die Printmedien lesen? Und wenn ja, welche?

 

 

Da der Weg von der U-Bahn zur Remise mit Vorgartenblumen bewachsen war, hatte ich Lust in Ruhe und voller Freude Blumen zu zeichnen. Gedanklich verbinde ich diese Blumen mit meinem Besuch bei der Remise. Und genau wie die Pressemitteilung entwicklet werden muss, so entwickle ich meine Zeichnung Tangetes.

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Impressionen von der Vernissage „Ideale der Schönheit“ in der Galerie Vinogradov Berlin

Posted in Ausstellung, Galerie Vinogradov, Zeichnung by Susanne Haun on 9. März 2016

Gestern am Frauentag haben wir mit vielen Besuchern die Ausstellungseröffnung „Ideale der Schönheit“ in der Galerie Vinogradov gefeiert.

Die Ausstellung „Ideale der Schönheit“ in der Galerie Vinogradov, Chodowieckistr. 25, 10405, Berlin Prenzlauer Berg läuft vom 8.03.2016 bis zum 6.04.2016.

Öffnungszeiten: Mi – Fr. 15 – 19 Uhr, Sa 11 – 15 Uhr oder nach Vereinbarung 0049 30 864 30 410

 

 

Ausblicke – Einblicke vom Spaziergang Berlin Wedding Mitte – Fotos von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto by Susanne Haun on 26. Februar 2016

 

Es ist schon eine Weile her, da schien Sonntags die Sonne und regte uns zu einem Spaziergang in unsere unmittelbare Umgebung – unserer Heimat – Berlin Wedding / Mitte an.

 

Ich - Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Ich – Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Die Veränderungen sind spürbar. Schon mit 18 Jahren, das ist jetzt 33 Jahre her, gingen wir so mit der Kamera los. Wir waren in der wundervollen, verheißungsvollen Zeit zwischen Abitur und Studium/Ausbildung. Das ganze Leben lag vor uns. Damals war das Filmmaterial noch wertvoll. Bevor wir den Auslöser drückten, überlegten wir Motiv, Belichtung und Ausschnitt genaustens.

Heute ist das anders. Heute können wir fotografieren, was SD-Karte und Akku hergeben. 158 Fotos entstanden so auf einen 2stündigen Spaziergang. Um der Menge Herr zu werden, setze ich mir Themen. Eines dieser Themen war Ausblicke und Einblicke von Fenstern.

 

Schwartzkopfstrasse Berlin (c) Foto von M.Fanke

Schwartzkopfstrasse Berlin (c) Foto von M.Fanke

 

Die Fotos sind nicht beschnitten und unbearbeitet, nur verkleinert, so wie sie von der SD-Karte heruntergeladen sind. Wir sind am U-Bahnhof Schwarzkopffstr. losgelaufen und Voltastraße wieder in die U-Bahn gestiegen.

Gerade bei diesen Fotos mag ich die Darstellung der Galerie als Mosaik, trotzdem erscheint das Foto nach dem Klick im ursprünglichen Galerieformat.

 


 
Wer mehr vom Wedding wissen möchte, kann den Weddingweiser (siehe hier) lesen. Ich freue mich über jeden neuen Beitrag den ich auf diesem Blog lese. So bin ich immer gut informiert, was im Wedding läuft.
 

Die Einsamkeit des Künstlers – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin by Susanne Haun on 21. November 2015

Vorgestern war ich bei der Ausstellungseröffnung „Double Vision“ im Berliner Kupferstichkabinett im Kulturforum. 

Es werden graphische Arbeiten von Albrecht Dürer (1471-1528) und William Kentridge (geb. 1955 in Johannesburg) präsentiert.

Es ist eine sehr beeindruckende Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann. Ich werde die nächsten Freitage in der Ausstellung verbringen, eine der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner, ist Dozentin an der FU und „scheinlos glücklich“ werde ich mein drittes Seminar, dieses mal zum Thema Ausstellungsdisplay, bei ihr absolvieren. Die lezten beiden Seminare handelten von den Arbeiten Kentridge (2013) und von den Meisterstichen Dürers (2013/14) (siehe hier mein Bericht).

 

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich war das erste mal bei einer musealen Ausstellungseröffnung. Inklusive des Künstlers kamen sechs Redner zu Wort. Besonders die Reden der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner und Andreas Schalhorn sowie die abschliessenden Worte des Künstlers gefielen mir. Frau Werner redete bis auf wenige Sätze deutsch und Herr Schalhorn englisch, so war sowohl das Publikum als auch William Kentride einbezogen. Frau Werner überreichte Kentridge eine Tafel Schokolade, zu der ich später zurückkomme.

Kentridge selber ist ein sehr guter, charismatischer Redner. Sein Deutsch sei schlecht, sagte der Künstler,  aber trotzdem zitierte er rednerisch brilliant Worte in Deutsch. Ich muß Frau Werner noch fragen, was genau er zitierte. Ich bewunderte Kentridge, dass er nach den vielen Reden, von denen er die meisten Worte nicht verstand, noch soviel Elan auf die Bühne brachte.

Es fiel mir auf, wie einsam Kentridge durch die Ausstellung lief, er schien sich an der Tafel Schokolade festzuhalten. Gut, dass er sie hatte! Die vielen Leute unterhielten sich über sein Werk und schauten sich mit großen Augen um, aber mit ihm selber sprach kaum einer. Cris,  mit der ich zur gleichen Zeit das Studium begann und ich kauften uns den Katalog der Ausstellung, suchten Kentridge und ließen uns die Kataloge signieren. Ich fragte ihn mit meinem vor Aufregung noch schlechteren Englisch, ob er wirklich alle seine Radierungen selber drucke, also selbst die wirklich großen Platten, die mit Farbe einzuschmieren und auszuwischen eine große Anstrengung bedeuten! Er antwortete, dass er das tue – aber nicht alle! (Yes, I do, but not all!)

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Cris fragte ihn, ob er sich alleine fühle, weil er doch so alleine durch die Gemäldegalerie strich. Aber er antwortete, dass das gut so sei. Er sah müde aus und als ich ihm einen schönen Feierabend wünschte, erfuhren wir, dass ihn noch ein weiteres Programm am Abend erwartete.

Nein – ich habe keine Fotos gemacht. Nicht mit der Kamera und auch nicht mit dem Handy. Ich habe beides in einem der Schließfächer des Museums eingeschlossen und mit meinen Augen beobachtet und nun schreibe ich die Beobachtungen nieder.

Ob ich mit Kamera die selben Beobachtungen gemacht hätte, wie ohne? Ist unser Auge nicht ohne Technik geschärfter?

Eine sehr gute Dokumentation der Ausstellung liefert der Blog „Double Vision Berlin“ (siehe hier) oder die Informationsseite der FU Berlin „Evidenz ausstellen“ (siehe hier).
Auf der Seite des Deutschlandradios Kultur erhält der Interessierte weitere Informationen im Artikel:
„“Double Vision“ im Berliner KupferstichkabinettUnterhaltung mit den Bildern im Kopf“ von Jochen Stöckmann (siehe hier)

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Double Vision: Albrecht Dürer & William Kentridge

20. November 2015 bis 6. März 2016
Öffnungszeiten

Di. – Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr
Do.: 10:00 – 20:00 Uhr
Sa. – So.: 11:00 – 18:00 Uhr

Kupferstichkabinett
Kulturforum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Eintritt Ausstellung: 8 € / 4 €
Bereichskarte Kulturforum: 16 € / 8 €

U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße)
M48, M85 (Kulturforum); 200 (Philharmonie)

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (10) – Besuch der Kuratorin Nina Alice Schuchardt– Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Präsentation, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Oktober 2015

Die Kommunikation zwischen der Kuratorin, die die Veranstalter der Ausstellung vertritt, und der Künstlerin ist sehr wichtig.

Kuratorin Nina Alice Schuchardt überlegt, wie wir meine Arbeiten hängen werden (c) Foto von Susanne Haun

Kuratorin Nina Alice Schuchardt überlegt, wie wir meine Arbeiten hängen werden (c) Foto von Susanne Haun

Es muß geklärt werden, welche Aufgaben jeder zum guten Ablauf der Vernissage und der Ausstellung übernimmt.

Das können sehr banale Dinge sein, wie zum Beispiel das Putzen der Kirche vor der Veranstaltung.

Wer schreibt die Pressemitteilung?, Wer begrüßt die Gäste?, Wer hängt und stellt die Arbeiten für die Ausstellung“ sind weitere Fragen, die geklärt werden müssen.

Die wichtigste Aufgabe der Kuratorin ist die Begleitung der Künstlerin während der Vorbereitung der Ausstellung. Sie schaut sich die Arbeiten an, sucht aus, was zusammen gehören könnte, ermuntert die Künstlerin – sie ist die erste Betrachterin der Arbeiten.

Kurator kommt vom lateinischen Wort curator („Pfleger“, „Vertreter“ oder „Vormund“) sowie von curare („Sorge tragen“, „sorgen um“).

Die Aufgaben des Kurators sind vergleichbar mit den Arbeiten eines Lektors für Autoren.

Letzte Woche ist Nina gekommen, um sich die Arbeiten anzuschauen, die ich in der Kirche präsentieren möchte. Da die Kirche nicht einfach zu hängen ist, haben wir den Plan zur Hand, den ich bei der Ortsbesichtigung erstellt habe. Nina hat genaue Pläne der Kirche mitgebracht, sodass sich meine Zeichnung gut mit den genauen Maßen der Kirche ergänzen lässt. Wir überlegen, wo wir was hängen können. Aus Erfahrung weiß ich, dass beim Hängen noch viel umgestaltet wird, aber es ist schön,  schon ein ungefähren Plan im Kopf zu haben.

Wichtig ist, dass das Einladungsbild einen guten Platz bekommt. Wir breiten Zeichnungen auf dem Tisch aus, die wir zusammen präsentieren möchten. Die Kirche ist sehr groß und es werden in die 50 Arbeiten von mir gezeigt werden. Wenn ich diese Zahl lese, dann läuft ein Schauer über meinen Rücken.

 Wichtig ist, dass das Einladungsbild einen guten Platz bekommt (c) Foto von Susanne Haun

Wichtig ist, dass das Einladungsbild einen guten Platz bekommt (c) Foto von Susanne Haun

Hier ein Überblick der organisatorischen Dinge, die ich bisher für die Ausstellungseröffnung erledigt habe. Diese Dinge müssen neben dem Zeichnen für die Ausstellung laufen.

Einladungen mit der Post versenden

Versendung der Einladungen per email

Pressemitteilung

Eventportale bestücken

Einladungskarte

Erste Gespräche

Die Ortsbesichtigung

Der Titel

Das Konzept

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (9) – Einladungen mit der Post versenden – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Leinwand, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Oktober 2015

Ich bin stolz auf meine Adressdatei. Seit knapp 15 Jahren sammel ich in einer Excel Tabelle Adressen von Personen, die Interesse an meiner Kunst geäußert haben, sich in meine Adresslisten eingetragen oder mir eine Visitenkarte gegeben haben.

Hier meinen Dank an Nicole Behnsen, mit der ich in den ersten Jahren die Tabelle gepflegt habe. Sie war ein gern diskutiertes Arbeitsmittel bei uns beiden. Welche Spalten sind wichtig? Wie sortieren wir die Adressen und wer bekommt bei einer Ausstellung eine Einladung per Post gesendet?

Die letzte Leinwand für Roddahn entsteht (c) Foto von Susanne Haun

Die letzte Leinwand für Roddahn entsteht (c) Foto von Susanne Haun

Die Einladungen versende ich per Infopost. Auch die Infopost ist eine gern diskutierte Art der Versendung der Einladung. Viele Künstler mögen die Infopost nicht, da sie wie Werbung aussieht und somit ihre Arbeit herabsetzt und die Chance, dass die Einladung ungelesen weggeworfen wird, ist ihnen zu groß. Ich benutze die Infopost aus Kostengründen. Ich werde 100 Einladungen per Post versenden. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob ich 62 Cent normales Porto oder 28 Cent + Ust Infopost bezahle. Es gibt dabei jedoch viele Formalismen, die einzuhalten sind. Bei Interesse könnt ihr hier die Voraussetzungen für Infopost lesen. Gerne würde ich 250 Einladungen versenden, das wären jedoch 70 Euro + Ust, was mir einfach zu teuer ist. 50 Einladungen kosten 14 Euro + Ust = 16,66 € x 2 = 33,32 €.

Warum ich im Zeitalter der Mails noch Einladungen mit der guten alten Post versende?

Ich besitze von den letzten Jahren knapp 2.500 selbstgesammelte Adressen. Alle Personen kenne ich persönlich. Manchen möchte ich mit einer Enladung per Post meine persönliche Wertschätzung zeigen. Die Auswahl ist nicht einfach. 100 Adressen aus 2.500 für Einladungen herauszusuchen, ist eine aufwendige Arbeit. Ich bin immer froh, wenn ich damit fertig bin. Ich sortiere dabei nach Postleitzahl, danach schaue ich in meiner Kontaktspalte und auf den Namen. Wichtig ist darauf zu achten, dass nur Briefe angenommen werden, die mit einer Berliner PLZ frankiert sind.

Ich suche auch noch 15 Adressen außerhalb Berlins heraus, diese muß ich normal mit 62 Cent frankieren. 25 Briefe habe ich zusätzlich mit 62 Cent frankiert, um persönliche Mitteilungen und kleine Briefe für den Adressaten unterzubringen.

Danach arbeite ich mit dem Word Serienbrief und erstelle Umschläge. Auf den Umschlägen drucke ich neben der Adresse auch meinen Absender und den von der Post vorgeschriebenen Infopostvermerk auf. Früher musste ich die Briefe in der Post stempeln. Das waren lustige „Sitzungen“, oft nahm ich meinen Sohn mit, der mit Freude stempelte. Wichtig ist, dass ich die Exceltabelle nach der Auswahl nach Postleitzahlen sortiere, die Einlieferung der Post in der Filiale erfolgt nach PLZ sortiert.

Auch das Eintüten der Einladungen in die Umschläge verschlingt nochmals viel Zeit.  Von der Auswahl der Adressen bis zu den fertig adressierten und frankierten Briefe und dem Weg zur Post benötige ich über 4 Stunden. Wieder wertvolle Zeit, die mir beim Zeichnen verloren geht.

Die Briefe sind unterwegs und bereichern hoffentlich den Briefkasten der Adressaten.

Die letzte Leinwand für Roddahn entsteht (c) Foto von Susanne Haun

Die letzte Leinwand für Roddahn entsteht, dabei höre ich Gräser der Nacht von Patrick Modiano (c) Foto von Susanne Haun

Hier ein Überblick der organisatorischen Dinge, die ich bisher für die Ausstellungseröffnung erledigt habe. Diese Dinge müssen neben dem Zeichnen für die Ausstellung laufen. Ich zeichne gerade an der letzten Leinwand für diese Ausstellung.

Versendung der Einladungen per email

Pressemitteilung

Eventportale bestücken

Einladungskarte

Erste Gespräche

Die Ortsbesichtigung

Der Titel

Das Konzept

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (8) – Die elektronische Einladungsmail – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Roddahn, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Oktober 2015

Die elektronische Post bringt kleine und große Widrigkeiten des Lebens mit sich und trotzdem versende ich meine Einladungen zu Ausstellungen gerne auch per E-Mail.

Per email zu Ausstellungen einzuladen ist heute sehr gängig und nicht mehr aus dem Ausstellungsbetrieb wegzudenken. Es ist eine preiswerte Methode, viele Menschen zu erreichen. Schon seit 1999 lade ich mein Publikum elektronisch ein und habe so sehr viele Adressen persönlich gesammelt.

Drei Amseln zwitschern von den Dächern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Drei Amseln zwitschern von den Dächern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auf dem Webmailer bei 1&1 wurde mein Email-Konto susanne@haun-x-3.de gehackt.

Zum Glück habe ich dieses Problem nicht auf meinem Rechner sondern 1&1 auf ihren Webmailern. So haben im Verhältnis zu meinem Emailverteiler nur „wenige“ diese Spammails erhalten.
Alle jene, denen ich von einem Urlaub auf eine dringende Mail geantwortet habe,  hat der Webmailer automatisch in ein Onlineadressbuch geschoben. Und dieses Onlineadressbuch in meinem Account ist mit Spam bestückt worden. Die Techniker von 1&1  sind dabei, eine Lösung dieses Problems zu finden. Ich habe sie schon vor einiger Zeit informiert.
Die Email-Adresse susanne@haun-x-3.de ist meine erste und sehr alte Mailadresse (seit 1999). Ich wollte sie schon lange kündigen aber es gibt viele, die mir immer noch auf diese Adresse schreiben.

Es wäre nett, wenn alle die Mailadresse austauschen könnten und mir künftig auf info@susannehaun.de schreiben. Vielleicht kann ich dann die Domain haun-x-3.de auf 1&1 kündigen.

Besonders bitter dabei ist, dass ich meine elektronische Einladung für die Ausstellung Roddahn nun bald versenden wollte. Wer macht diese Einladung dann noch auf? Es ist wirklich geschäftsschädigend.

Ich habe mir nun überlegt, dass ich auf ein Newsletter Tool zurückgreife, dass CleverReach heisst und über das ich hoffentlich unkompliziert meine Einladung verteilen kann. Natürlich kostet das wieder Zeit, die mir zum Zeichnen fehlt. In der Regel hat die Erstellung der Einladung im email-Account und die Versendung an alle meine Adressen ca. 2 Stunden gedauert. Nun werde ich ersteinmal länger benötigen, um mich mit dem Newsletter Tool vertraut zu machen und meine email Adressen elektronisch in das Tool zu impotieren.

Update: Und am Ende kam das sogenannte dicke Ende: CleverReach verlangt 45 Euro im Monat, damit ich mit ihnen Newsletter versenden kann. Das möchte ich nicht dafür ausgeben. Ich sende maximal 3 bis 4 Einladungsmails im Jahr! Das steht in keinem Verhältnis!

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