Architektur · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, In den Zimmern waren die Betten gerichtet – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 05.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 05.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„In den Zimmern waren die Betten gerichtet, und alle Räume waren mit den BLumen der Jahreszeit überreich geschmückt und sorglich mit Binsen ausgelegt. “

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.

Blumen und Betten, das klingt sehr erotisch, finde ich. Deshalb habe ich auch die roten Buntstifte herausgesucht.

Tagebucheintrag 06.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 06.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.

Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Architektur · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Portraitmalerei · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Auf dem Gipfel des kleinen Berges – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof - Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof – Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„Auf dem Gipfel des kleinen Berges stand ein Palast mit einem schönen großen Hof in der Mitte, mit Loggien, Sälen und Zimmern, deren jedes für sich durch heitere, sehenswerte Malereien auf das schönste geschmückt war. “

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.

Erst dachte ich, dieses Zitat sei leicht umzusetzen, dann stellte ich jedoch fest, dass der Platz auf einem A5 Blatt sehr begrenzt ist. Vielleicht nehme ich mir das Zitat nochmals vor.

Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof - Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof – Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.

Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Zeichnung

Gedankenspiele – Rosen und Carrara in Kombination mit dem Brunnen-Magazin – Susanne Haun

 

Corinna Neinaß vom Magazin fürs Brunnenviertel interviewte mich am 1. Oktober für das „kleine Magazin fürs ganze Viertel“.

 

brunnen - Das kleine Maganzin fürs ganze Viertel
brunnen – Das kleine Maganzin fürs ganze Viertel

Ich bin 1965 in Westberlin, im Bezirk Wedding geboren, also bin ich eine Ur-Berlinerin. Eine seltene Spezies. Das war Anlaß für Corinna, mich zu fragen, wie es denn war, als Berlin noch seinen dörflichen Charakter besaß und die Mauer allgegenwärtig war.

Lange haben wir zusammengesessen und Erinnerungen ausgetauscht und ich bewundere es, wie Corinna die Fülle an Informationen zu einem Artikel im Brunnen Magazin zusammengefasst hat.

Wenn ihr diesem Link hier folgt, gelangt ihr zum Blog des Magazins, wo der Artikel auch erschienen ist. Ich verrate euch soviel, dass es zum Text auch Fotos aus meinem privaten Fotoalbum gibt.

Im Brunnenviertel bin ich zur Schule gegangen. Viele Jahre fuhr ich mit der U-Bahn vom Leopoldplatz zur Volta-Straße. Hier ein Artikel zum jetzigen Zustand meiner Schule im Brunnenmagazin.

Corinna war später im Monat nochmal bei mir im Atelier, um an meinem 22. KunstSalon teilzunehmen. Sie brachte mir eine Rose mit. Die Rose liegt immernoch bei mir im Regal, sie trocknete so wunderschön und der morbide Charme regte mich zum Zeichnen an.

Um das Stillleben zu perfektionieren, kombinierte ich zur Rose  eine kleine Marmor Skulptur, die ich aus dem Sommeraufenthalt in der Toskana mit nach Berlin in mein Atelier brachte.

 

 

 

 

Foto · Reiseberichte · Rom · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Rom – der Trevi- und Vierströmebrunnen – Zeichnungen von Susanne Haun

Endlich schaffe ich es wieder, unsere Romfotos und meine Zeichnungen zu sortieren.

 

Der Trevi Brunnen im Bau (c) Foto von Susanne Haun
Der Trevi Brunnen im Bau (c) Foto von Susanne Haun

 

Der Trevibrunnen ist der populärste und mit rund 26 Meter Höhe und rund 50 Meter Breite größte Brunnen Roms. Leider wird er zur Zeit restauriert und die Menschenmengen drängten sich um die Baustellensicherung und standen meterlang an, um auf dem Steg über das trockene Brunnenbecken zu laufen. Wir haben uns das geschenkt und uns das Spektakel von weitem angeschaut und Münzen in das trockene Brunnenbecken geworfen. Ein Volksglaube sagt, dass es Glück bringe, Münzen über die Schulter in den Brunnen zu werfen. Eine Münze führe zu einer sicheren Rückkehr nach Rom, zwei Münzen dazu, dass der Werfende sich in einen Römer oder eine Römerin verliebe, drei Münzen würden zu einer Heirat mit der entsprechenden Person führen.
Der Vierströmebrunnen, (ital.: Fontana dei Quattro Fiumi) wurde von Papst Innozenz X. in Auftrag gegeben und von Gian Lorenzo Bernini in den Jahren 1648–51 in der Mitte der Piazza Navona in Rom erbaut. Es war so voll auf der Piazzaa Navona, dass wir kaum den Brunnen erkennen konnten.

Am Vierströmebrunnen (c) Foto von M.Fanke
Am Vierströmebrunnen (c) Foto von M.Fanke

Im Zeitalter der „schnellen Fotos“ kann man an einem Tag schnell mal 365 Fotos (ich) und 137 Fotos (Micha) fotografieren. Ich bin haltloser, ich drücke auf den Auslöser, sobald mir etwas nur ansatzweise interessant erscheint. Je aufgeregter ich bin, desto mehr fotografiere ich. Als ob ich Angst habe, etwas von den Eindrücken zu vergessen. Micha ist konzentriert und überlegt sich jedes Foto genau. So haben wir immer eine interessante Mischung.

Rom (c) Zeichnung von Susanne Haun
Rom (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Zeichnen zwingt mich zum bewußteren Handeln, ich überlege eher, was ich zeichne als was ich fotografiere. Micha kann mich irgendwo absetzen und ich beobachte, zeichne, träume und nehme die Atmosphäre auf. Manchmal ist mir das Laufen an solche überfüllten Orten einfach zu anstrengend. Gut, dass ich ein gutes Teleobjektiv für mein Fotoapparat besitze, es dient mir auch als Fernglas, um besser zu erkennen.

 

Tiere · Zeichnung

Der Froschkönig – Zeichnungen von Susanne Haun

Der Froschkönig und die Prinzessin sitzen in Berlin am Brunnenrand vor dem Reinickendorfer Geriatriezentrum, Krankenhaus.

Der Prinzessinenbrunnen vor dem Krankenhaus (c) Foto von Susanne Haun
Der Prinzessinenbrunnen vor dem Krankenhaus (c) Foto von Susanne Haun

Ich mag den Brunnen, jetzt im Herbst kommt kein Wasser mehr aus ihm heraus, so kann ich ihn viel besser betrachten.
Ich mag das Märchen „Der Froschkönig„, weil es nicht so glatt ist, wie die anderen Prinzessinen Märchen. Diese Prinzessin darf Widerworte haben!

Sieht man sich die Deutung des Märchen an, so liegen die Dinge nicht so einfach wie sie scheinen.
Die berühmteste Szene ist wohl die Verwandlungsszene vom Frosch zum Prinzen. Diese Szene wird in jeglicher Form „ausgeschlachtet“, sei es lustig, traurig oder melodramatisch.

Der Froschkönig 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Der Froschkönig 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nach Deutungen soll Der Froschkönig unter anderem als Geschichte sexueller Initiation eines jungen Mädchens und die des Frosches für die männliche Pubertät gelesen werden.
Die drei eisernen Bande um das Herz des Dieners Heinrich ist heute weniger bekannt. Als der Prinz erlöst wurde, sprangen sie vor Freude vom Herzen des Dieners ab. Der sprichwörtliche Stein viel vom Herzen.
Die Kugel kann die Kameradschaft in einer Ehe oder aber auch die strahlende weibliche Jungfräulichkeit bedeuten.

1812, vor genau 200 Jahren, nahmen die Gebrüder Grimm das Märchen in ihre Sammlung auf.

Über Märchen könnt ihr mehr im Blog von Ute Schätzmüller im Artikel „Rapunzel und der Eiserne Heinrich (Die Drahtlithografienserie “Figuren” von 2009)“ und der muetzenfalterin im Artikel „Rapunzel und Hans im Glück“ lesen.

Der Froschkönig am Ball 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun
Der Froschkönig am Ball 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
The Frog Prince and the Princess  are sitting in Berlin on the edge of the fountain in front of the Reinickendorfer Geriatric Center, hospital. I like the fountain, now in the fall no more water comes out of it, so I can look at it a lot better.   I like the fairy tale „The Frog Prince“, because it is not as smooth as the other fairy tale princesses. This princess may have arguing!

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Bibliographie
Grimm, Märchen, Der Froschkönig
Wikipedia: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich