Susanne Haun

Meine Schnipsel in Gerdas Händen – Susanne Haun

Posted in Collage, Schnitt- / Legearbeiten, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2018

 

Liebe Gerda!

Unglaublich!

Tag um Tag sehe ich, wie „meine“ Schnipsel immer neue Gestalten annehmen. Ich habe deine gesamten Legearbeiten mit „meinen“ Schnipseln in einem Ordner gespeichert und bin nur am Staunen.

Nur ein einziges Bild habe ich gelegt, das ich dir nun heute endlich zeigen möchte. Es entstand, bevor ich dir die Schnipsel sendete (logisch 🙂 ).

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu der Erstellung der Schnipsel sehen (Klick).

 

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

 

Vielen, vielen Dank für deine Analyse und Arbeit mit meinen Schnipseln.
Die Form dominiert — ja, ich sehe es jetzt auch. Die Größe ist relativ einheitlich, ja… darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, als ich das Bild zerschnitt.

Eine Übersicht über Gerdas Legearbeiten mit meinen Schnipseln findet ihr hier (KLICK).

 

 

Wie sehen die Kleinsten? Gänse – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. März 2016

Langsam gewöhne ich mich in den Sehprozeß der Kleinsten ein.

Wie gestalte ich eine Bilderbuchseite, die den Kleinsten aber auch den Eltern gefällt.

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Gans (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Gans (c) Collage von Susanne Haun

 

Meistens sind die Bilderbücher für Erwachsene nicht interessant oder liebevoll gestaltet.

Grundsätzlich war der Anstoß für dieses Projekt der Wunsch nach einem Tierbilderbuch, das für Kinder , die gerade anfangen ihre Umwelt auch über Bilder zu erkunden bzw. Rhytmus und Erzählung in Büchern zu erfahren (bei Querida war das mit 9 Monaten), geeignet ist. Bei den mir bekannten Bilderbüchern, die auch für diese frühe Altersgruppe sind die Tiere leider oft sehr vereinfacht, „verkindlicht“ oder platt dargestellt.“ Nina Alice Schuchardt

Weiter stört es Nina, dass die Tiere in diesen Büchern meist gewaschen sind und fast ausschließlich Tierkinder darstellen. Nina möchte ein Buch, dass die Tiere zeigt, wie sie auf dem Bauernhof real zu sehen sind.

 

Wie sehen die Kleinsten? Die Katze – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2016

Nina zeigt meine Zeichnungen für das Bilderbuch für die Kleinsten immer ihrer etwas über 2jährigen Tochter und erprobt die Reaktion.

Querida konnte sich an dem Hahn (siehe hier) erfreuen während sie die körperlosen Widder (siehe hier) verwirrten.

Mit zwei Jahren ist Querida älter als die Jüngsten der Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Sie kann uns erzählen was ihr gefällt und was nicht. Aber wie ist das Wohlbehagen von 9 monatigen Kindern zu messen?

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten - Katze (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Katze (c) Collage von Susanne Haun

 

„Schon im Alter von sieben Monaten zeigen Augenbewegungen von Babys, wie gut sie Informationen verarbeiten können. Jetzt gelang US-Forschern der Nachweis, dass solche Messergebnisse aus der Säuglingszeit Voraussagen darüber erlauben, wie gut Kinder im Alter von elf Jahren Probleme lösen und planen können. Das nährt Hoffnungen, mit spielerischen Konzentrationsübungen schon in den ersten Lebensmonaten das kognitive Potential von Kindern langfristig zu beeinflussen.“ schreibt Nora Schultz in ihrem Artikel “ Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!“ im Spiegel. (Hier der Link zum gesamten Artikel

Ein bißchen Angst bekomme ich bei dem Artikel schon, es gibt heute schon eine Menge überergeizige Eltern, was passiert erst, wenn diese anfangen, ein Trainingsprogramm für ihre Babys aufzustellen. Ich finde das Schlußwort der Autorin gelungen, so bin auch ich mit meinem Sohn umgegangen, ich habe ihn in der Trage oder im Tuch (je nach Situation mit mir rumgetragen) und habe ihm viel erzählt, mit ihm gespielt und ihm die Liebe, die ich für ihn empfinde spüren lassen.

 

 

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²Schultz, Nora. Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kognitionsforschung-schon-am-baby-sieht-man-die-spaeteren-erfolge-a-864144.html , 12.3.2016, 17:38 Uhr

Wie sehen die Kleinsten? Der Widder – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2016

Lange habe ich mir meine erste Arbeit, den Hahn, des Projekts Wie sehen die Kleinsten? angeschaut (siehe hier) und versucht zu ergründen, was Kinder ab neun Monate darauf entdecken können.

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten - Widder (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Widder (c) Collage von Susanne Haun

 

Ich bin auf dieser Arbeit sparsam mit Collage und Zeichnung umgegangen und mir erscheint das Bild fast leer. Normalerweise ist es genau das, was ich mag. Ich arbeite so minimal wie nötig. Habe ich aber den Zusammenhang zwischen Foto und Linie ausgewogen konstruiert? Wie kann ich mich in ein Baby hineinversetzen? Doch gar nicht! Wie würde ich in meinem täglichen Leben als Zeichnerin mit den Vorlagen umgehen? Sollte ich mich frei machen von dem Gedanken, dass Kleinkinder die Zeichnungen betrachten? Und was ist mit den Eltern, die die Zeichnungen ebenso betrachten?

Heute habe ich begonnen, mich  frei zu zeichnen und bin anders mit den Fotos umgegangen, die Nina mir gesendet hat. Dieses mal zeichnete ich unstrukturierter, um die Fantasie der Kinder anzuregen. Aber ist die Zeichnung damit interessanter?

Auf jeden Fall hat die Zeichnung einen innerlichen Prozeß bei mir angestossen, und die nächsten beiden Zeichnungen stehen klar vor meinen Augen. Um mir selber über die heute entstandene Arbeit klar zu werden, habe ich sie in Etappen fotografiert. Diese Fotos helfen mir bei der Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

 

 

Wie sehen die Kleinsten? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2016

Ein Baby kann von Geburt an sehen, jedoch sind die ersten Wahrnehmungen noch verschwommen. Erst im Laufe des ersten Lebensjahrs entwickelt sich die Sehfähigkeit des Menschen zur Gänze.

 

Hahn für die Kleinsten (c) Collage von Susanne Haun

Hahn für die Kleinsten (c) Collage von Susanne Haun

 

Auf der Seite des Babycenters sind die Sehfähigkeiten des Menschen im ersten Lebensjahr Monat für Monat beschrieben (siehe hier).

„Während Ihr Kind heranwächst, benutzt es seine Augen, um große Mengen an Informationen über die Welt zu sammeln. Das regt die Entwicklung des Gehirns an und hilft dabei, neue Bewegungsabläufe zu lernen, wie das Sitzen, Herumrollen, Krabbeln und Laufen.“²  wird auf der Seite „Meilensteine: Sehen“ geschrieben.

Wie also sollte eine Zeichnung aussehen, die auch die ganz Kleinen verstehen können? Wie kann eine Zeichnung helfen, die Entwicklung des Babys zu fördern? Diese Fragen hat sich Nina Alice Schuchard gestellt und sie hat mir diese Fragen mit einer Handvoll Fotos von Tieren für Collagen weitergereicht.

Ich habe eine Collage mit einem Hahn begonnen. Es ist nicht so einfach, denn ich zeichne aus mich selbst heraus und habe mir nie die Frage gestellt, wie die kleinsten meine Arbeiten aufnehmen. Ich sollte also auf Schrift verzichten. Jedoch ist mir die Schrift wichtig. Also habe ich wenigstens den Anfangsbuchstaben H von Hahn dazu genommen. Es soll viel zum Schauen auf der Zeichnung sein, aber wieviel kann ich zeichnen, ohne ein Baby zu überfordern?

Ich bin noch in der experimentellen Phase. Erst überlegte ich, in der Größe 40 x 40 cm zu arbeiten, während des Arbeitsprozeß entschied ich mich für die Größe 30 x 40 cm.

 

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² http://www.babycenter.de/a8634/meilensteine-sehen#ixzz40A7pDmVP , 14.2.16, 18:00 Uhr

Die Sprache der Blumen und der/die KunstsammlerIn – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 4. März 2015

Der gestrige KunstSalon am Dienstag in meinem Atelier fand großes Interesse und ich möchte mich bei Ulli Gau vom Café Weltenall für die interessante Diskussion und bei Cordula Syhre für die tatkräftige Hilfe bedanken.

Auch ein Dankeschön an alle Teilnehmer und an Claudia Jahnke, die uns wieder ihren Beamer zur Verfügung stellte.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun, Gast Ulli Gau (c) Foto von Susanne Haun

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun, Gast Ulli Gau (c) Foto von Susanne Haun

 

Wir hatten schon bei der Vorbereitung beim Hängen sehr viel Spaß! Cordula strukturierte unsere Gedanken und hatte den nötigen Abstand zu unseren Arbeiten, um sie harmonisch und kommunizierend zu platzieren.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun, Gast Ulli Gau (c) Foto von Susanne Haun

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun, Gast Ulli Gau (c) Foto von Susanne Haun

 

Ulli eröffnete den Salon mit ihren Ausführungen zum Thema Blumen. Sie ging auf die medizinische Wirkung, auf die Sprache und auf die Kommunikation mit Blumen ein.  Mich hat besonders die Kommunikation mit der Blume beeindruckt. In meinen Zeichnungen erforsche ich die Linien der Pflanzen aber ich habe mich noch nicht von Angesicht zu Angesicht mit den Blumen unterhalten. Ich war erstaunt, dass es doch den einen oder anderen in der Gruppe gab, der das schon machte.

Der Rückzug von der Großstadt in die Natur war ebenso ein Thema. Selbst innerhalb Berlins kann der Wollende sich in die Natur zurückziehen, ich habe selber Jahre am Rande der großen Stadt in Heiligensee gelebt. Dort sind Wälder und Wiesen vor der Haustür und wenn es dunkel ist, dann ist es dunkel. Die Stadt wird nie so dunkel wie das Land.

Ulli erzählte uns ihre Motivationen zu ihren Blumencollagen. Mein Favorite von Ulli ist die rote Collage, die mit meiner Zinie spricht:

Ulli Gau Collage zum Thema Blumen

Ulli Gau Collage zum Thema Blumen

 

 

Rote Zinie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rote Zinie (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Katja von aboutsomething schlug eine Vorstellungsrunde vor. Das war eine sehr gute Idee und ich war erstaunt, was für eine gelungene bunte Mischung den Salon besuchte. Da immer wieder die Frage nach den Internetpräzensen der Beteiligten gestellt wurde, liste ich hier die  Teilnehmer der letzten Salons, die eine Webseite besitzen und mir genannt haben, auf.  Wenn jemand von den anderen Beteiligten, wo ich die Webseite nicht kennen, hier auch genannt werden möchte, dann sendet mir bitte den Link zu euren Webseiten!

Anna Maria Weber – AugenZeugeKunst
Claudia Jahnke – Coaching & Consulting
Claudia Rusch – Wikipedia
Roswitha Weber – Grafik aus Berlin
Laura Penning und Katja Nauck – writeaboutsomething
Gabriele Guenther – visual artist/poet
Xenia Cossmann – Gedichte und Geschichten
Jürgen Küster – BUCHALOVS BLOG
Doreen Tittel – Atelier für Erinnerungen
Greta – Greta und das Leben
Petra A. Bauer – Writing Woman
Regina Liedke – Kreativ Praxis Berlin
Ulli Gau – Café Weltenall
Ute Hartwig Schulz – Künstlergut Prösitz

Ich werde morgen und übermorgen weiter von den Diskussionen vom Salon berichten.

 

 

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