Susanne Haun

Über die Felder in Colbitz bei Magdeburg mit Conny Niehoff und Leopold – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2016

Man kann nicht alles haben, das haben Conny Niehoff (siehe hier) und ich festgestellt.

Ich falle aus meiner Ateliertür und habe die kulinarische Welt Berlin Weddings vor mir, ich kann im Angebot der zahlreichen Trödler und 2nd Hand Läden stöbern und mich mit fast allen Nationen austauschen. Conny fällt aus ihrer Ateliertür und hat die gesamte Natur vor sich.

Gestern bin ich mit dem RE von Berlin nach Wolmirstedt gefahren. Dort hat mich Conny Niehoff in Empfang genommen. 12 Jahre kennen wir uns nun schon, wir haben uns im Internet kennengelernt, als Facebook noch nicht entwickelt war. Damals gab es Foren, so auch das artcafe. Das artcafe hat seinen Betrieb schon eingestellt, wir aber halten immer noch Kontakt. Durch mein Studium war es nicht ganz so einfach – ich hatte doch viel zu tun. Und bevor ich mich nun in mein Masterstudium stürze, wollte ich Conny besuchen. Drei Jahre war ich nicht mehr in Colbitz.

Die Zeit verging wie im Flug und wir haben einen schönen Spaziergang in die schöne Umgebung von Colbitz unternommen. Dabei habe ich etwas skizziert – nicht viel, denn plötzlich war es schon halb vier und wir wollten auch noch Kuchen in Connys Atelier essen.

 

 

Conny hat ein großes Atelier in Colbitz im Gebäude eines geschlossenen Supermarkts. Sie nutzt den Platz sehr gut und gibt im Sommer auch viele Malkurse. Hier auf ihrer Seite findet ihr mehr Informationen dazu.

Hier findet ihr einen Bericht über ihren letzten Kurs. Ihre Kursteilnehmer kommen aus ganz Deutschland. Sie quartieren sich im Hotel oder in der Pension in Colbitz ein. Es wird nicht nur gemeinsam gemalt sondern auch gemeinsam gegessen. In dieser schönen Atmosphäre entstehen die abstrakten Leinwände.

 

 

Workshop Die Farbe in der Zeichnung – Boesner Berlin – Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Tiere, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Juni 2016

Am Samstag, den 16. Juli 2016  von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Mariendorf unter meiner Leitung der Workshop “Die Farbe in der Zeichnung“ statt. Ich freue mich darauf und auf meine Schülerinnen und Schüler.

Die Anmeldung erfolgt direkt über / bei Boesner (siehe hier).

 

2016 Workshop die Farbe in der Zeichnung bei Boesner - Susanne Haun

 

Bei einer Zeichnung denken wir zuerst an monochrome, meist schwarz / weiße Arbeiten. Zeichnungen können jedoch sehr farbenfroh gestaltet werden. In diesem Workshop konzentrieren wir uns auf drei verschiedene Zeichenmaterialien: Tusche mit Aquarell, Buntstifte und Marker. Das Motiv kann ein Stillleben, eine Blume, ein Portrait, ein Tierbild sein. Bringen Sie einfach das Motiv mit, was ihnen im Moment am Herzen liegt zu zeichnen. Wir lernen die Eigenschaften der verschiedenen Materialien kennen und haben auch Zeit zum Experimentieren. Am Anfang des Workshops machen wir uns Gedanken über die Komposition eines Bildes und wenden das Gelernte in unseren Arbeiten an. Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ich empfehle den Teilnehmern für den Workshop Die Farbe in der Zeichnung

Teilnehmerin / Teilnehmer will mit Tusche zeichnen
Papier: Aquarellselection von Hahnemühle in der Größe 17 x 24 und 24 x 32, Boesner Skizzen- und Zeichenblock A4
Farbe: Aquarellkasten nach eigener Vorliebe und Wahl
Federn: Federhalter und Zeichenfeder (mittel)
Tusche: Wasserfeste Tusche nach Belieben
Pinsel: Rundaquarellpinsel der Größen 6, 8 und 10 (z.B. Serie Askia)

Teilnehmerin / Teilnehmer will mit Buntstiften zeichnen
Buntstifte: Vorzugsweise Polychromos von Faber Castell oder ähnliche Buntstifte aus dem Kunstbedarf
Papier: Boesner Skizzen- und Zeichenblock A4, Ingres Papier

Teilnehmerin / Teilnehmer will mit Layoutmarkern (Marker auf Alkohol Basis) zeichnen
Papier: Hahnemühle Layoutpapier oder andere Marker geeignete Papiere (z.B Copic)
Marker: Copic Marker, alternativ Stylefile Marker (sind ein guter Einstieg)

Die Teilnehmer sollten sich Motive mitbringen. Bevorzugt sind reale Naturobjekte vor Fotos. So zum Beispiel Blumen, Töpfe, Vasen, oder andere Naturgegenstände, die die Teilnehmerinnen / Teilnehmer zeichnen wollen.

Für den Einkauf der Materialien, die für den Workshop benötigt werden, bekommt jeder Teilnehmer einen einmaligen Rabatt von 10% bei der Firma Boesner Berlin Marienfelde. Die 10% sind nur erhältlich, wenn vor oder während des Workshops eingekauft wird.

Die Materialliste findet ihr auch hier als pdf.

Damit ihr eine Vorstellung habt, wie ich mir vorstelle, Tusche mit Buntstiften zu kombinieren, hier eine kleine Anleitung.  Als Modell diente mir dazu Leopold, der Hund der Künstlerin Conny Niehoff.

 

 

Noch mehr Tips und Anleitungen findet ihr in meinem neuen Buch Die Farbe in der Zeichnung.

Susanne Haun - Die Farbe in der Zeichnung

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Edition Michael Fischer; Auflage: 1 (14. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863554469
  • ISBN-13: 978-3863554460
  • Größe und/oder Gewicht: 23,3 x 1,5 x 23,5 cm

 

 

 

 

 

Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, Leopold auch klassisch zu interpretieren. Hier ist er als Hundebaby zu sehen:

 

Der junge Leopold - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der junge Leopold – 17 x 22 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nachtrag zur Ausstellung ArtenVielfalt in der Klosterkirche Grimma – Ein Beitrag vom Muldental TV

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma by Susanne Haun on 12. September 2014

Das Muldental TV, vertreten durch Elke Thiele, filmte unsere Ausstellungseröffnung ArtenVielfalt in der Klosterkirche Grimma.

 

 

Die Kamera sah für mich sehr schwer aus und ich fand es bewundernswert, wie lange Elke Thiele sie durch die Ausstellung trug.

Im Film sehen wir einen sehr guten Überblick über die Ausstellung.

 

Elke Thiele bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt (c) Foto von M.Fanke

Elke Thiele bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt (c) Foto von M.Fanke

 

Durch die Interviews, die Frau Thiele mit uns sehr persönlich führte, bekommt der Filmbetrachter auch einen einen guten Einblick in unsere Intentionen zu unseren Arbeiten.

 

Elke Thiele interviewt Susanne Haun bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt (c) Foto von M.Fanke

Elke Thiele interviewt Susanne Haun bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt (c) Foto von M.Fanke

 
 

Fotos von der Ausstellungseröffnung „Artenvielfalt“ in der Klosterkirche Grimma – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 5. August 2014

Die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma kann bis zum 3. August 2014 von Di-So von 15 bis 18 Uhr besucht werden.

Wir sind persönlich nicht anwesend, die Ausstellung wird von der Stadt Grimma betreut.

Auftakt (c) Foto von M.Fanke

Auftakt (c) Foto von M.Fanke

Die digitale Kamera hat Einzug in fast jeden Haushalt gehalten und so gibt es schon sehr viele Fotos von der Ausstellungseröffnung im Netz. Für meine eigene Dokumentation, und das ist mein Blog für mich, lade auch ich Fotos von der Eröffnung hoch. Es war eine gelungene Veranstaltung. Die Leipziger Volkszeitung und auch das Muldental-TV waren anwesend und ich bin gespannt auf die Berichte.
Etwa 50 Gäste waren bei der Eröffnung – Jürgen alias Buchalov hat sich die Mühe gemacht, zu zählen. Ich bin bei derartigen Veranstaltungen immer viel zu aufgeregt, um zu zählen.

Die Gitarrenmusik von Martin Hoepfner passte sehr gut zu unseren Bildern und die Klänge füllten die Klosterkirche.

Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz hat eine sehr gute Ausstellungseröffnungsrede gehalten.

Ich hinke der Zeit hinterher – Hängen in Grimma – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma by Susanne Haun on 4. August 2014

Ich hinke der Zeit erheblich hinterher.

Es war eine ereignisreiche Zeit um die Ausstellung „ARTENvielFALT“ herum und ich bin gerade erst wieder von Grimma am Rechner angelangt.

Ich beginne von vorne und berichte vom Hängen meiner großen Leinwand. Es war eine arbeitsintensive Aktion und es brauchte zwei starke Männer, um die Leinwand hochzuziehen. Die Konstruktion der Aufhängung und die Ausführung hatte sich Micha schon in Berlin überlegt – hier an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön dafür. Unten seht ihr in der Galerie eine ausführliche Dokumentation der Hängung.

Um die große Leinwand zu hängen, bedarf es zweier starker Männer (c) Susanne Haun (6)

Um die große Leinwand zu hängen, bedarf es zweier starker Männer (c) Susanne Haun (6)

Es gehört eine Menge zum Aufbau einer Ausstellung dazu, es beginnt mit dem Verteilen der Bilder, dem Reden mit den freiwilligen Helfern über organisatorisches und zur Intention der Ausstellung, dem Putzen der Arbeiten usw. usw.

Es ist eine große Erleichterung, wenn alles steht und hängt.

Buchalov – alias Jürgen Küster – hat auf seinem Blog seine Eindrücke zur Hängung festgehalten (siehe hier).

In Grimma Hängen – Fotos von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2014

31. Juli 2014
Morgen geht es los nach Grimma. Ich weiss nicht, ob ich dort einen Internetanschluss haben werden und in wie weit ich die Fotos zum Bloggen auf meinem Handy hochladen kann.

So zeige ich euch heute meine letzten Vorbereitungen vor der Abfahrt, die ich am Donnerstag tätigte.

Korkensammlung (c) Foto von Susanne Haun

Korkensammlung (c) Foto von Susanne Haun

Die Korken dienen als Abstandshalter für meine Bilderrahmen von der Klosterwand. Die Kirche stand letztes Jahr 185 cm unter Wasser und ich möchte einer Restnässe in den Wänden, die in meinen Bildern kriechen könnte vorbeugen und werde die Bilder mit Korkenabstand hängen. Alle Arbeiten sind in weißen Max Aab gehängt und so kann ich unkompliziert die Hängevorrichtung auch für den unteren Bilderrand mit Korken versehen.

Judith Hiller ist leider erkrankt und so wird Martin Hoepfner bei der Vernissage Gitarre für uns spielen. Hier ein Link zu seiner Homepage mit Hörproben.

Sollte ich keinen Internetzugang finden, dann zeige ich die Fotos vom Hängen zum späteren Zeitpunkt.

2. August 2014

 

Ich freue mich auf die Ausstellung und lade euch nochmals auch im Namen von Conny Niehoff und Christiane Budig herzlich dazu ein.

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

 

 

Reformations- / Geschichte in Grimma – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Juli 2014

Oft berichtete ich hier von Grimma und unserer Ausstellung in der dortigen Klosterkirche.

Und doch denke ich, dass der Ort relativ unbekannt ist. Er liegt ca. 30 km von der Leipziger Mitte an der Mulde. So nahe an der Mulde, dass Grimma immer wieder mit dem Hochwasser zu kämpfen hat. Bei unserem letzten Besuch konnten wir die riesigen Fluttore sehen, die Grimma zur Bekämpfung der Wassermassen gebaut hat. Ein wenig „Restangst“ habe ich. Die Flüße in Österreich laufen schon wieder voll. Was passiert mit unseren Arbeiten, wenn wieder eine Flut kommt? Aber das Kunstamt Grimma beruhigte mich: eine Flut kündigt sich zwei bis drei Tage vorher an und es wäre genügend Zeit, die Ausstellung abzuhängen.

Die neuen Fluttore sollen größere Schäden während neuerlichem Hochwasser vermeiden (c) Foto von Susanne Haun

Die neuen Fluttore sollen größere Schäden während neuerlichem Hochwasser vermeiden (c) Foto von Susanne Haun

Grimma kann in seiner Chronik mehrere Besuche Luthers aufweisen und seine Ehefrau Käthe soll sogar 12 Jahre im nahegelegenen Zisterzienserinnen-Kloster Marienthron in Nimbschen gelebt haben. Vor der Nikolaikirche ist in Gedenken an Luther eine Bronzebüste von Ernst Rietschel aufgestellt. 1519 machte Luther das erste Mal auf einer seiner Reisen Halt im Grimmaer Augustinerkloster. Die Klosterkirche soll er wegen ihrer ungewöhnlich hohen Decke „Brustbrecher“ genannt haben.

 

Fest-Gottesdienst in der Klosterkirche zur 300-Jahr-Feier der Fürstenschule Grimma (1850) (c) Wikipedia, Ghostwriter123

Fest-Gottesdienst in der Klosterkirche zur 300-Jahr-Feier der Fürstenschule Grimma (1850) (c) Wikipedia, Ghostwriter123

 

St. Augustin Grimma - Innenansicht (etwa 1960)(c) Wikipedia CC BY-SA 3.0

St. Augustin Grimma – Innenansicht (etwa 1960)(c) Wikipedia CC BY-SA 3.0

 

Innenraum der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Innenraum der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Klosterkirche verfiel leider nach dem 2. Weltkrieg zunehmend. Heute dient die Klosterkirche der Stadt Grimma als Stätte für Kunst, Kultur und Musik, für Ausstellungen, Konzerte und Zusammenkünfte; die Stadtverwaltung bezeichnet sie als „Grimmas innerstädtische Kulturhalle“. Ich zeige hier zwei Fotos aus dem Wikipediaeintrag der Klosterkirche, der sehr interessant zu lesen ist. Bis in den 1970ziger Jahre wurde die Kirche noch aktiv genutzt, musste aber wegen des Verfalls, dessen Behebung der Gemeinde das Geld fehlte, der Stadt Grimma übergeben werden. Danach verfiel sie zusehends. Im Sommer 1989 stürzte das Gebälk in die Tiefe. 1995 begann die Renovierung.

Grabplatten im Innenraum der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Grabplatten im Innenraum der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Bei der Besichtigung der Klosterkirche habe ich viele Fotos vom jetzigen Zustand gemacht, um mir einen Eindruck zu verschaffen und mir auch die Hängung unserer Arbeiten zu überlegen. Die Hängung wird eine Herausforderung werden. Eine Vierkantleiste hängt in 4 Meter Höhe – dort müssen wir unsere Schnüre befestigen. Natürlich darf kein Nagel in die historischen Mauern geklopft werden. Außerdem müssen die Arbeiten so platziert werden, dass sie nicht über die in den Wänden eingelassenen Grabplatten hängen.

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

Informationen zur Ausstellung ARTenVIELFALT in der Klosterkirche Grimma

Ich freue mich auf die Ausstellung und lade euch nochmals auch im Namen von Conny Niehoff und Christiane Budig herzlich dazu ein.

ARTenVIELFALT – die letzten Arbeiten beginnen – Susanne Haun

Posted in Atelier, Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2014

Die letzten Arbeiten für die Ausstellung ARTenVIELFALT in Grimma beginnen.

Am schwierigsten und anstrengensten war das Säubern der großen Leinwand mit der Nähmaschine. Die Leinwand ist viel zu sperrig, als dass ich sie durch die Nähmaschine ziehen konnte. Also habe ich die Nähmaschine an der Leinwand langgezogen. Bin ich froh, dass das geschafft ist. Die Nähmaschine sieht winzig neben der großen Leinwand aus.

Nähen der Leinwand für die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun.JPG

Nähen der Leinwand für die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun.JPG

Nun muß noch die Hängekonstruktion für die Leinwand gefertigt werden. In Grimma ist eine besondere Hängung von nöten.

Ich habe nicht genug lange Schnüre für die restlichen zu hängenden Bilder, die ich alle noch rahmen muß. Schon gestern zählte ich meine Schnüre und Haken. Für die 28 Meter Hängefläche, die für mich zu bespielen sind, reichen weder meine Schnüre noch Haken. Dass heisst, dass ich heute auch Einkaufen muß.

Auch die Einladungskarten müssen versendet werden. Eigentlich sende ich sie sonst eher los, aber mein Arbeitsaufkommen war einfach zu gewaltig dafür. Heute morgen beim ersten Kaffee konnte ich die Einladungen dann „eintüten“. Ich bin froh, dass man inzwischen Briefmarken online erstellen und ausdrucken kann. Das vereinfacht vieles. Möchte jemand eine persönliche Einladungskarte von mir erhalten, der schreibe mir einfach eine E-Mail an info@susannehaun.de mit seiner Adresse.

Einladungskarten schreiben für die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Einladungskarten schreiben für die Ausstellung in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Auch bei Conny Niehoff, die ebenfalls 28 Meter Hängefläche zur Verfügung hat, fehlt es an Material. Sie war schon gestern beim Boesner in Leipzig einkaufen.

Christiane Budig muß zur Vorbereitung die Sockel für ihre Arbeiten neu weiß streichen. So hat jede Kunstart ihre Ausstellungsvorbereitungen.

Eine Arbeit bleibt uns alle gleich: Schilder für die Bilder fertigen und Preislisten erstellen, unsere Vita ausdrucken.

Sicher fallen mir noch 1.001 andere Sachen ein, die zu erledigen sind. Aber für heute mache ich Feierabend.

Wie immer bin ich aufgeregt und dass, obwohl ich Jahr für Jahr ausstelle. Aber es wäre ja auch schlimm, wenn Ausstellungen zur Routine werden.

Der Schakal – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juli 2014

Es wird Zeit, langsam neben dem Lernen und dem neuen Pastellbuch auch an die Ausstellung in der Klosterkirche in Grimma (30km von Leipzig entfernt) zu denken.

„ARTenVIELFALT“ ist der Titel der Ausstellung, den wir gewählt haben, weil wir drei Künstlerinnen, Christiane Budig, Conny Niehoff und Susanne Haun, mit drei unterschiedlichen Positionen sind.

Der Schakal - 78 x 56 cm - Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Schakal – 78 x 56 cm – Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine heutige Arbeit kann als Resultat des Titels gedeutet werden. Aber im alten Ägypten wurde Anubis,der Totengott genauso dargestellt: Ein Mensch mit einem Schakalkopf. Somit ist es auch wieder eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.

Die Arbeit ist groß: 78 x 56 cm und somit passend für die große Klosterkirche. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich sie so belasse oder ob ich noch die eine oder andere Linie hinzufüge. Ich schaue den Schakal an – der Schakal schaut mich an. Vielleicht arbeite ich die Hand mit Pinsel und Tusche plastischer aus oder ich schreibe ein paar Worte auf dem Blatt. Ich lasse es auf mich zu kommen, Worte wie Plastizität.

Es ist noch ein wenig Zeit bis Grimma – 2 Wochen. Hier könnt ihr die Pressemitteilung lesen.

Grimma 2014 Einladungskarte Vorderseite Version 1

Grimma 2014 Einladungskarte Vorderseite Version 1

Grimma 2014 Rückseite Version 1

Grimma 2014 Rückseite Version 1

Die Hände bewusst wahrnehmen – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2014

Hände zeichnen ist nicht einfach. So habe ich mir in vielen kleinen Zeichnungen die Hände für den Atlas bewusst gemacht.

Bevor ich wieder mit Atlas Händen auf meiner großen Leinwand loslege, verschwinden die vorher gezeichneten. Die bordeauxfarbende Tusche ist so hoch pigmentiert, das sie durch die Grundierung durchscheint. Ich mag die durchscheinenden Linien sehr, sie geben meiner Leinwand für Grimma Substanz.

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Hände sollen neu entstehen (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ich frage mich, ob ich eine Hand zeichnen sollte, von der nur zwei Finger zu sehen sind. Die restlichen sind von der Kugel verdeckt. Auf meinen kleinen Vorzeichnungen hinterlassen die zweifingrigen Hände jedoch ein unangehmes Gefühl beim Anschauen bei mir.

Den ganzen Dingturm stelle ich auf eine kleine Kugel, sie trägt die Last.

Nun muß ich Pause machen, mir die Zeichnung verinnerlichen und überlegen, was ich ändern will, ob ich ändern will oder ob die in der Mitte getätigte Signatur die Entgültige ist.

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Der DingTurm ruht auf einer kleinen Kugel (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

wischenstand (c) Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

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