Susanne Haun

Das Nashorn, ein Klassiker der Holzschnittkunst oder „nur“ ein Tier Afrikas – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 3. September 2019

 

Das Nashorn ist in meinem Oeuvre (siehe hier) ein beliebtes Motiv.

Liegt es an Dürers berühmten Holzschnitt?

Sicher ist Dürers ein Grund dafür, in regelmäßigen Abständen Nashörner zu zeichnen. Der Hauptgrund jedoch für weitere Werke zum Thema Nashorn ab Januar 2018 ist bei unserer Afrika Reise zu suchen. Ich berichtete hier über unseren Aufenthalt im Etosha Nationalpark in Namibia.

Ich habe als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Truck entfernt im Schlamm gesühlt. Ich sehe es immer noch vor mir, wie es genussvoll den Körper im Schlamm hin und her bewegt. Ich war so im Beobachten versunken, dass ich keine Skizzen machte und doch habe ich die Szene vor meinem inneren Auge vorbei ziehen lassen, als ich die Zeichnung heute erstellte.

Die erste Lage der Zeichnung existierte schon. Irgendwann habe ich sie mal auf einem Aquarellkarton in Bezug auf Dürer gezeichnet und dann weggelegt und vergessen. Irgendwann taucht alles wieder auf so auch vor kurzem das angefangene Nashorn.

 

Nashorn, Zeichnung von Susanne Haun, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, 17 x 24 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Nashorn, Zeichnung von Susanne Haun, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, 17 x 24 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Das Nashorn ist 17 x 24 cm groß, ich habe mit lichtechter Tusche von Rohrer auf Hahnemuehle Aquarellkarton gezeichnet.

Ihr könnt das Nashorn für 150 Euro, gerahmt mit Passepartout  in einem 30 x 40 cm großen Holzrahmen unter Glas inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben.

Euren Kaufwunsch könnt ihr mir per Mail info@susannehaun.de mitteilen. Ich sende euch daraufhin die Zeichnung inklusive Rechnung zu.

Hier seht ihr weitere Fotos vom Nashorn in der Entstehungsphase:

 

In der Kategorie Reiseberichte – Südliches Afrika (Klick) findet ihr den gesamten Bericht der Reise ins südliche Afrika von 2018.

 

Das Dürer Haus in Nürnberg – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Nürnberg, Reiseberichte by Susanne Haun on 23. August 2016

 

Außer den Gemäuern ist nichts echt im Albrecht Dürer Haus und trotzdem fand ich es besuchenswert.

 

Susanne Haun klingelt bei Herrn Dürer (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun klingelt bei Herrn Dürer (c) Foto von M.Fanke

 

Schon kurze Zeit nach Dürers Tod 1627 verließ eines seiner Hauptwerke, die vier Apostel, die Stadt und wurde von Kurfürst Maximilian von Bayern nach München gebracht, weitere folgten und sind heute in der ganzen Welt zu finden. So ist kein original Dürer mehr im Dürer Haus platziert. Dafür gibt es einen ungewöhnlichen Raum, der sich „Original kopiert! Der Neue Dürer Saal“ nennt. 1928 wurden zur großen Dürer Ausstellung viele Original Dürer ausgeliehen und Nürnberger Künstler erhielten den Auftrag, die Originale zu kopieren. Seither besitzt die Stadt Dürers Hauptwerke in „hochwertigen historischen Nachschöpfungen“.²

Ich mochte das überlebensgroße Selbstportrait Dürers, was im ersten zu besichtigen Raum im Dürerhaus als Tapete an der Wand angebracht ist. Da konnte ich doch endlich mal dem Herrn Dürer in der Nase boren! Multimedial bietet das Dürerhaus neben der Audioguide Führung einiges. So auch einen Schrank mit Gegenständen wie das berühmte Nashorn. Der Schrank ist mit einer Multimediaglaswand, die auf Fingerdruck reagiert ausgestattet.

 

Ich wollte schon immer Herrn Dürer in der Nase boren (c) Foto von M.Fanke

Ich wollte schon immer Herrn Dürer in der Nase boren (c) Foto von M.Fanke

 

Dürer ist in Nürnberg allgegenwertig, er wird mit Straßenschildern und Restaurationstiteln geehrt. Daniel Rauch schuf die Dürerskulptur auf dem Dürerplatz.

Für mich ist dieser Kurzurlaub die Belohnung für meinen bestandenen Bachelor. Das Thema meiner Bachelorarbeit lautet „Wissenschaftlichkeit und Disegno in Albrecht Dürers Werk“. Nun habe ich neben Abitur, Ausbildung und meinem Künstlerinnendasein eine zusätzliche Bezeichnung in meiner Vita, Bachelor of Arts. Inzwischen bin ich für das Masterstudium Kunstgeschichte immatrikuliert und schreibe schon an meiner ersten Masterhausarbeit. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen, dass ich mein erstes Studienziel schon erreicht habe.

 

 

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² Im Dürer Haus hängen zahlreiche Informationstafeln und mit dem Eintritt erhält die Besucherin einen Audioguide, der 17 Stationen beinhaltet.

Meine Gedanken im DiaryFlex – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Mindmap, Sketchnote, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Juni 2016

 

Oft bin ich in den Materialien, die ich benutze, festgefahren. Ich habe mir einen Vorrat von bestimmten Produkten angeschafft und weiss, wie die Materialien zusammenpassen und wie ich sie verarbeiten kann.

 

Sketchnote Vortrag Zeichnung (c) Susanne Haun

Sketchnote Vortrag Zeichnung (c) Susanne Haun

 

Deshalb freue ich mich, wenn ich einen Hinweis auf Neues bekomme und manchmal bin ich so begeistert, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ich je ohne dieses Material ausgekommen bin.
So geht es mir mit dem DiaryFlex von Hahnemühle (siehe hier). Es ist ein nachfüllbares Notizheft in schwarz rot, mit rotem Lesezeichen und Vorrichtungen für Visiten- und Postkarten. Das DiaryFlex macht was her und rot ist ja so oder so meine Farbe. Ich bin begeistert. Vor allem, weil es drei unterschiedliche Arten des „Refill“ gibt. Ich mag besonders das dotted Refill. Es ist mit kleinen Punkten gefüllt, die nicht wie Linien dominieren und trotzdem das Weiß des Papiers unterbrechen und die Linien und Notizen belebter machen.

Wenn ich mir Gedanken über neue Projekte mache, kann ich diese gut als Sketchnotes im DiaryFlex festhalten. An der Uni oder auch bei dem Seminar in der Remise Steglitz hat es mir Freude gemacht, einfach in dieses Notizheft zu schreiben.

In der hier gezeigten Sketchnote habe ich einen Abendvortrag zum Thema Zeichnung geplant. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Notiz mir eher mit Buntstift eingefärbt oder nur mit Füller geschrieben gefällt. Was meint ihr?

 

Sketchnote Vortrag Zeichnung (c) Susanne Haun

Sketchnote Vortrag Zeichnung (c) Susanne Haun

 

Bei meinem letzten Boesner Workshop schrieb Elke in der Bewertung, ich „sollte bei QVC o.ä. Verkäufe für Boesner tätigen. Sie ist kompetent und kann sehr gut erklären! Prima Kurs!“. Ich musste darüber lächeln, ich bleibe lieber Künstlerin statt Verkäuferin. Als Künstlerin muss ich jedoch die Materialien kennen, denn der Erfolg des Ergebnisses hängt davon ab. Damit meine Schülerinnen und Schüler nicht aufgrund des Materials Enttäuschungen erleben, berichte ich ihnen von meinen Erfahrungen mit dem Material.

 

 

 

Wie sehen die Kleinsten? Der Hase – Zeichnung von Susanne Haun verbunden mit den besten Osterwünschen

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 26. März 2016

 

Ich wünsche allen meinen Lesern ein lustiges, sonniges Osterfest!

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Der Feldhase (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Der Feldhase (c) Collage von Susanne Haun

 

„Die Hasen sind eine Säugetierfamilie aus der Ordnung der Hasenartigen. Von den rund 55 Arten sind wohl der einheimische Feldhase und das Wildkaninchen bzw. dessen Zuchtformen, die Hauskaninchen, die bekanntesten Vertreter. “ heisst es in Wikipedia.

Wissenschaftlicher Name: Leporidae

Geschwindigkeit: Polarhase: 60 km/h

Lebenserwartung: Wildkaninchen: 9 Jahre, Polarhase: 5 Jahre, Buschhase: 6 – 7 Jahre

Gewicht: Wildkaninchen: 1,1 – 2,5 kg, Feldhase: 3,8 kg, Polarhase: 2,5 – 7 kg, Buschhase: 1,5 – 4,5 kg

Schwanzlänge: Wildkaninchen: 4 – 8 cm, Polarhase: 4,5 – 10 cm, Antilopenhase: 3 – 10 cm

Tragzeit: Wildkaninchen: 29 – 35 Tage, Feldhase: 42 Tage

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Hasen sind für mich immer mit Beuys und seiner Kunst verbunden, hier der Link zum Film „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“.

Leider hat mir Nina keine Hasen für meine Kinderbuchcollagen zur Verfügung gestellt. Macht nichts! Ich kombiniere meine gezeichneten Hasen mit der fotografierten Fliege und der grünen Umgebung von anderen Tieren.

Natürlich denke ich bei Feldhasen auch automatisch an Dürer!

 

 

 

Das Ding mit dem Namen Null – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 10. Dezember 2015

Jürgen arbeitet zur Zeit an zwei Serien und manchmal habe ich den Eindruck das diese beiden Projekte eine Schnittmenge besitzt.

So auch bei den bei den heutigen beiden Arbeiten von Jürgen. Diese archaische Null war nicht einfach zu beantworten. Ich habe mir passendes aus meinem Brockhaus gerissen. Es ist unglaublich, wie viele Nullartige Gebilde in einem Lexikon A – Bau enthalten sind. Es hat mir Freude bereitet, die Nullen dem Papier zu entreissen.

Das Jahr Null 08.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Jahr Null 08.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auch das Eva – Maria Thema im Jahre Null lässt mich noch nicht los! Ich habe es hier sehr gelungen kombinieren können und es nimmt noch dazu Jürgen rotes Nullobjekt gut auf.

 

Das Jahr Null 08.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Jahr Null 08.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Formale Null – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Skizzen, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2015

Mit Jürgens formalen Zeichnungen  zur Null habe ich so meine Probleme.
Sind die Nullen und Xse Symbole?
Warum hängen sie an Schnüren und was wollen mir die grauen Flächen sagen?

Das Jahr Null 05.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Jahr Null 05.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich taste mich in vier Schritten an eine Antwort heran. Ich benutze dazu den Füller und das dünne Skizzierpapier. Diesen Zeichnungen soll noch eine mit Feder und Tusche folgen. Dazu muß ich meine Gedanken gleiten lassen. Mit Version 4 meiner Antwort bin ich zufrieden, sie ist es, die ich mir nochmal in Ruhe vornehmen und ausarbeiten werde. Maria, die Evas Sünden wieder gut macht und das auch noch (irgendwann) um das Jahr Null.

Und das mir Dürer nicht aus dem Kopf geht, das ist selbstverständlich – schließlich lese und schreibe ich jeden Tag über ihn.

Das Jahr Null 05.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eva Das Jahr Null 05.12.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Die Einsamkeit des Künstlers – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin by Susanne Haun on 21. November 2015

Vorgestern war ich bei der Ausstellungseröffnung „Double Vision“ im Berliner Kupferstichkabinett im Kulturforum. 

Es werden graphische Arbeiten von Albrecht Dürer (1471-1528) und William Kentridge (geb. 1955 in Johannesburg) präsentiert.

Es ist eine sehr beeindruckende Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann. Ich werde die nächsten Freitage in der Ausstellung verbringen, eine der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner, ist Dozentin an der FU und „scheinlos glücklich“ werde ich mein drittes Seminar, dieses mal zum Thema Ausstellungsdisplay, bei ihr absolvieren. Die lezten beiden Seminare handelten von den Arbeiten Kentridge (2013) und von den Meisterstichen Dürers (2013/14) (siehe hier mein Bericht).

 

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich war das erste mal bei einer musealen Ausstellungseröffnung. Inklusive des Künstlers kamen sechs Redner zu Wort. Besonders die Reden der beiden Kuratorinnen, Elke Anna Werner und Andreas Schalhorn sowie die abschliessenden Worte des Künstlers gefielen mir. Frau Werner redete bis auf wenige Sätze deutsch und Herr Schalhorn englisch, so war sowohl das Publikum als auch William Kentride einbezogen. Frau Werner überreichte Kentridge eine Tafel Schokolade, zu der ich später zurückkomme.

Kentridge selber ist ein sehr guter, charismatischer Redner. Sein Deutsch sei schlecht, sagte der Künstler,  aber trotzdem zitierte er rednerisch brilliant Worte in Deutsch. Ich muß Frau Werner noch fragen, was genau er zitierte. Ich bewunderte Kentridge, dass er nach den vielen Reden, von denen er die meisten Worte nicht verstand, noch soviel Elan auf die Bühne brachte.

Es fiel mir auf, wie einsam Kentridge durch die Ausstellung lief, er schien sich an der Tafel Schokolade festzuhalten. Gut, dass er sie hatte! Die vielen Leute unterhielten sich über sein Werk und schauten sich mit großen Augen um, aber mit ihm selber sprach kaum einer. Cris,  mit der ich zur gleichen Zeit das Studium begann und ich kauften uns den Katalog der Ausstellung, suchten Kentridge und ließen uns die Kataloge signieren. Ich fragte ihn mit meinem vor Aufregung noch schlechteren Englisch, ob er wirklich alle seine Radierungen selber drucke, also selbst die wirklich großen Platten, die mit Farbe einzuschmieren und auszuwischen eine große Anstrengung bedeuten! Er antwortete, dass er das tue – aber nicht alle! (Yes, I do, but not all!)

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Ich freue mich über den signierten Katalog (c) Foto von M.Fanke

Cris fragte ihn, ob er sich alleine fühle, weil er doch so alleine durch die Gemäldegalerie strich. Aber er antwortete, dass das gut so sei. Er sah müde aus und als ich ihm einen schönen Feierabend wünschte, erfuhren wir, dass ihn noch ein weiteres Programm am Abend erwartete.

Nein – ich habe keine Fotos gemacht. Nicht mit der Kamera und auch nicht mit dem Handy. Ich habe beides in einem der Schließfächer des Museums eingeschlossen und mit meinen Augen beobachtet und nun schreibe ich die Beobachtungen nieder.

Ob ich mit Kamera die selben Beobachtungen gemacht hätte, wie ohne? Ist unser Auge nicht ohne Technik geschärfter?

Eine sehr gute Dokumentation der Ausstellung liefert der Blog „Double Vision Berlin“ (siehe hier) oder die Informationsseite der FU Berlin „Evidenz ausstellen“ (siehe hier).
Auf der Seite des Deutschlandradios Kultur erhält der Interessierte weitere Informationen im Artikel:
„“Double Vision“ im Berliner KupferstichkabinettUnterhaltung mit den Bildern im Kopf“ von Jochen Stöckmann (siehe hier)

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Double Vision: Albrecht Dürer & William Kentridge

20. November 2015 bis 6. März 2016
Öffnungszeiten

Di. – Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr
Do.: 10:00 – 20:00 Uhr
Sa. – So.: 11:00 – 18:00 Uhr

Kupferstichkabinett
Kulturforum
Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Eintritt Ausstellung: 8 € / 4 €
Bereichskarte Kulturforum: 16 € / 8 €

U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße)
M48, M85 (Kulturforum); 200 (Philharmonie)

Das Nashorn – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Juni 2014

Schon Dürer hat das Nashorn gezeichnet.

Es ist eines seiner berühmtesten Arbeiten, obwohl er nie ein Nashorn in Natur gesehen hat. Das Nashorn hieß Odysseus und war von protugisischen Soldaten in Goa, Indien gefangen worden. Der Drucker Valentin Ferdinand sendete Dürer einen Brief mit Skizzen des Tieres. Dürers Nashorn verbreitete sich durch den gut reproduzierbaren Holzschnitt sehr schnell in Europa und war Jahrhunderte in wissenschaftlichen Standardwerken enthalten.

Nashorn (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nashorn (c) Zeichnung von Susanne Haun

Von der ersten Signatur zum Copyright und von einer Stechpalme – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Februar 2014

Die Klausur im Grundkurs-Block Bildkünste beginnt zeitlich gesehen bei den gotischen Westfassaden der Kathedralen in Frankreich und geht bis zum Readymade.

Ich merke mir, dass Dürer als einer der ersten die Signatur auf seinen Bildern einführte. Es war ein neues Künstlerselbstverständnis. Der Künstler als Schöpfer, der sich auch mit den Kunsttherorien wie Perspektive und Geometrie auseinandersetzt und dafür ein besonderes Talent von Gott erhalten hat.

Stechpalme - 15 x 15 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Stechpalme – 15 x 15 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das erste Copyright für Kunstprodukte wurde mit dem „Hogarth Act“ vom Engländer William Hogarth erfunden. Er schuff Kupferstichzyklen wie „Before and After“ und „The times of a day“.

Ich merke mir die unterschiedlichen Verfahren der Portraitmalerei der englischen Künstlern des 18. Jahrhunderts wie Reynolds, Gainsborough und Wright.

Das schöne Wetter habe ich trotzdem genutzt und so im Park eine schöne Stechpalme entdeckt und gezeichnet.

Hängung und Besprechung – Albrecht Dürer – 500 Jahre Meisterstiche – Ausstellung in der Gemäldegalerie

Posted in Ausstellung, Berlin, Empfehlung by Susanne Haun on 21. Januar 2014

Ich berichtete schon von der Ausstellung Albrecht Dürer – 500 Jahre Meisterstiche – in der Gemäldegalerie (Kabinett des Kupferstichkabinetts).

Auf dem folgenden Foto des Aufstellers könnt ihr die Projektbeschreibung und die Namen der Beteiligten erfahren:

Projektbeschreibung  Ausstellung Albrecht Dürer - 500 Jahre Meiserstiche

Projektbeschreibung Ausstellung Albrecht Dürer – 500 Jahre Meiserstiche

Die Firma Hahnemühle (siehe hier) hat das Banner für die Ausstellung gesponsort. Herzlichen Dank!
Auf den Fotos dokumentiere ich die Hängung des Banners, die gestern erfolgte. Es hat Spaß gemacht, das Banner zu hängen und die Ausstellung schon vorab zu sehen.

Banner der Ausstellung Albrecht Dürer - 500 Jahre Meiserstiche (Von der Hahnemühle gesponsort) (c) Foto von Susanne Haun

Banner der Ausstellung Albrecht Dürer – 500 Jahre Meiserstiche (Von der Hahnemühle gesponsort) (c) Foto von Susanne Haun

Heute haben wir alle unsere Ausstellung das erste Mal gesehen. Viel Arbeit und Elan haben wir investiert und ist es nicht erstaunlich, dass soviele Menschen sich auf ein Konzept einigen können?

 Alle Beteiligten des Studentischen Projekts Ausstellung Albrecht Dürer - 500 Jahre Meiserstiche  (c) Foto von Susanne Haun

Alle Beteiligten des Studentischen Projekts Ausstellung Albrecht Dürer – 500 Jahre Meiserstiche (c) Foto von Susanne Haun

Nun kann die Ausstellung vom Publikum betrachtet werden und natürlich empfehle ich sie auch allen. In der Ausstellung sind neben den Druckgrafiken auch vier Zeichnungen von Dürer zu sehen. Neben der Albertina in Wien und der Tate Galerie in London hat das Kupferstichkabinett Berlin die größte Anzahl an Zeichnungen von Dürer. Die Zeichnungen sind sehr empfindlich und nachdem die Ausstellung vorbei ist, werden die Blätter die nächsten fünf Jahre nicht mehr gezeigt, damit sie sich erholen können. Eine Ausstellung ist immer eine Strapaze für die Exponate.

Werbeplakat der Albrecht Dürer Ausstellung © Staatliche Museen zu Berlin

Werbeplakat der Albrecht Dürer Ausstellung © Staatliche Museen zu Berlin

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