Susanne Haun

Ein Platz beim Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen am Samstag, den 27.10.2018 ist gerade frei geworden

Posted in Berlin - Atelier, Radierung, Workshop by Susanne Haun on 24. Oktober 2018

 

Wolltet ihr immer schon mal wissen, wie das geht? Wird bei der Radierung ein Radiergummi benötigt? Was hat es mit diesem alten Handwerk auf sich? Am Samstag habt ihr die Chance dazu!

 

 

Die Kunst der Radierung - Anleitungsbuch von Susanne Haun

Die Kunst der Radierung – Anleitungsbuch von Susanne Haun

 

Atelierkurs für nur 4 Teilnehmer*innen

Die Kunst der Radierung – Material, Technik und Arbeitsabläufe

27.10.2018, 10 – 16 Uhr, Atelier Susanne Haun, Groninger Str. 22, 13347 Berlin, Voderhaus, 4. Etage.

Ziel des Workshops ist es, mit einer selbst gefertigten Aquatinta Radierung nach Hause zu gehen. Dabei werden die notwendigen Arbeitsabläufe und Fachbegriffe für eine Aquatinta Radierung vermittelt. Wir beginnen mit einer Strichätzung, die im Ergebnis das Wesen der eigenen Zeichnung widerspiegelt. Ausgehend davon werden wir in der Aquatintatechnik die geätzten Linien um Flächen erweitern. Als Gegenstück zur chemischen Ätztechnik erarbeiten wir anschließend eine Radierung in der Kaltnadeltechnik. Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 100 € + Materialkosten Kosten für Zinkplatten (kann vorab in kleiner Auswahl bei mir gekauft werden), Arbeitskleidung ist dringend notwendig. Die Teilnehmerzahl ist auf 4 Kursteilnehmer*innen begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist per Mail über info@susannehaun.de erforderlich.

 

 

Wer möchte ein Eisbär sein? – Radierung von Susanne Haun

Posted in Arktis, Radierung, Radierungen by Susanne Haun on 20. Januar 2014

Am Samstag war Maike Josupeit zu Besuch in meinem Atelier und hat die erste Radierung ihres Lebens gefertigt.

Ihr Thema sind Pferde sowie die Pleinair Malerei und wir haben uns schon vor fast vier Jahren gemeinsam mit der Zeichnung von Pferden auseinandergesetzt. Das es schon wieder vier Jahre her ist, dass wir Pferde vermaßen und zeichneten, hätte ich nicht gedacht. Aber es ist so, hier mein Blogbeitrag vom August 2010 dazu.

Der Eisbärenliebhaber - Eine Geschichte ergab eine andere (c) Radierung von Susanne Haun

Der Eisbärenliebhaber – Eine Geschichte ergab eine andere (c) Radierung von Susanne Haun

Mit meinem heutigen Eisbären habe ich wieder die Arbeit am Arktis Zyklus aufgenommen. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich seit Juli 2013 nicht mehr an den Grafiken zum Arktis Text von Klausbernd Vollmar gearbeitet habe. Klausbernd war vor einigen Jahren in der Arktis und hat seine Eindrücke in vielfacher Form dokumentiert. Wie zum Beispiel hier in seinem Blog der Beitrag „Helden„.

Gemeinsam arbeiten wir an einem Kunstbuch aus Text und Radierung in limitierter Auflage. Klausbernd hat seinen Beitrag dazu innerhalb von zwei Monaten vom Tisch gefegt, während ich nun schon ins zweite Projektjahr gehe.

Der Eisbär ist das Gegenstück zum Jäger vom 30. Juli 2013. Ich empfand die Flächen im Eisbär in der ersten Version zu hart und habe mit Schleifpapier weichere Übergänge für die zweite Version geschliffen. Im nachhinhein denke ich, dass ich die härteren Übergänge besser finde. Da hilft nun die Kaltnadel oder eine neue Platte.

Ich werde mich langsam wieder in das Thema einarbeiten.

Drei Pferde (c) Radierung von Maike Josupeit

Drei Pferde (c) Radierung von Maike Josupeit

Schaue ich mir Maike und meine Arbeit an, dann gefällt mir besonders der Kontrast zwischen den eleganten, wie in einem Balett platzierten Pferden zu dem voluminösen Eisbären. Tiere haben wie Menschen einen bestimmten Charakter, ein bestimmtes Erscheinungsbild.

Arktische Gedanken von jagenden Inuit und Eisbären – Radierung und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Arktis, Radierungen, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juli 2013

Mich beschäftigt schon einige Zeit die Frage, wie ich einen Jäger in der Arktis zeichne, ohne je die Robben- oder Walroßjagd gesehen zu haben.

Wie so oft, hat mir das Internet und youtube geholfen. Ich habe die „360° – Geo Reportage: Arktis – ein Junge wird Jäger“ gesehen. Wenn ihr auch Interesse daran habt, hier ist der Link dazu.

Der Druck sieht schon auf der Presse gelungen aus (c) Foto von Susanne Haun

Der Druck sieht schon auf der Presse gelungen aus (c) Foto von Susanne Haun

Die Kleidung der Jäger ist in dem Film gut zu sehen und auch die Jagd, die ich viel romantischer dargestellt habe, als sie in Wirklichkeit ist. Heute werden die Roppen mit Gewehren und nicht mit Speeren erlegt. Interessant finde ich die Umbauten der Gewehre, die wie kleine weiße Zelte aussehen und so verhindern, dass die Tiere das dunkle Gewehr bemerken.

Die Inuit töten nie mehr Robben als sie Fleisch brauchen und teilen. Baby-Robben gehören grundsätzlich nicht zu ihren Jagdzielen. Die Haut wird für die Sohlen der Stiefel benötigt und das Fleisch reicht für mehrere Tage.

Jagender Inuit in der Arktis - 15 x 20 cm - Aquatinta (c) Radierung von Susanne Haun

Jagender Inuit in der Arktis – 15 x 20 cm – Aquatinta (c) Radierung von Susanne Haun

Der Speer wird nach unten ins Eisloch gehalten und der Jäger wartet ab, bis er die Robbe mit dem Speer treffen kann. Er würde den Speer nicht wie ich dargestellt habe, hochhalten. Ich mochte die Linien und den Blick in die weite, der durch diese Speerhaltung ermöglicht wird. Vielleicht hält ein Jäger so einmal zwischendurch Ausschau?

Würde ein Inuit so einen Eisbären jagen? Jagd ein Inuit einen Eisbär?
Ich stelle mir einen Eisbär vor und beginne zu zeichnen.

Eisbär (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eisbär (c) Zeichnung von Susanne Haun

Letzte Woche hat Klausbernd Vollmar auf seinem Blog die Literatur des Norden vorgestellt (siehe hier). Einige von den erwähnten Bücher sind in der Zwischenzeit auf meine Wunschliste gewandert.

For my english speaking reader:
Do you know how to hunt an Inuit? I donn’t know this und so I search online in youtube and found an Arktis youtube film.

Eiskalte Gedanken zur Aktis – Radierungen von Susanne Haun

Posted in Arktis, Radierung, Radierungen, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juli 2013

Letzte Woche war ich in Bethanien und habe die letzten beiden Radierungen für das erste Kapitel von Klausbernd Vollmars Buch „Arktische Fantasien“ radiert.

Eisbrecher - 15 x 20 cm - Radierung - Aquatinta von Susanne Haun

Eisbrecher – 15 x 20 cm – Radierung – Aquatinta von Susanne Haun

Eigentlich ist es nun nicht mehr notwendig, nach Bethanien zu fahren und dort zu radieren, habe ich doch nun meine eigene Presse (siehe hier). Ich wollte allerdings die letzen Termine nicht absagen und ich mag auch die Kommunikation in der Druckwerkstatt. Vielleicht werde ich aufgrund dessen auch ab und an zum Ätzen in die Werkstatt fahren.

Am Donnerstag halte ich ein Referat zur Radierung an der Uni. So habe ich in Bethanien die Pressen fotografiert. Ich finde eine Radierpresse sieht sehr gut aus, ich mag die ausgeklügelte Mechanik.

Ich war noch nie in der Arktis, so sind die beiden Radierungen meine Vorstellung von der Arktis. Von Klausbernd weiß ich, dass seine Erinnerung und meine Vorstellung von der Arktis sich nicht decken. Wir werden darüber noch diskutieren, das wird sicher spannend. Für mich ist nicht nur eine reele Abbildung wichtig, denn dann kann ich ein Foto benutzen. Für mich persönlich sind die Linien in einer Radierung natürlich sehr wichtig. Klausbernd findet die Linien sehr unruhig.
Wenn ich mir die Radierung „Eisfront“ anschaue, so ist da Eis dort tatsächlich sehr dramatisch, so wie ich mir das vorstelle, wenn ich an riesigen Eisfronten vorbei fahre. Aber in der Realität ist das Eis viel glatter und ich denke, ich habe Klausbernd richtig verstanden, wenn er von einer Stille in der Weite des Eises spricht.

Eisfront der Arktis - 15 x 20 cms (c) Radierung von Susanne Haun

Eisfront der Arktis – 15 x 20 cms (c) Radierung von Susanne Haun

Einen Eindruck von Klausbernds Reise in die Aktis könnt ihr hier auf seinem Blog erhalten.

For my english speaking reader:
I like etching and these days I etch to new leafs for the arctic cycle. But Klausbernd and I discus the structure of the ice front in the second etching. I like to discus it, I never been in the arctic and I draw and etch my imagination of it.

Eine neue Radierpresse – Bericht von Susanne Haun

Posted in Radierung, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Mai 2013

ENDLICH bin ich wieder stolze Eigentümerin einer Radierpresse!

Heute wurde die Presse mit der Spedition auf einer Europalette geliefert. Wie ein Huhn bin ich vor Freude um meine Presse gehüpft!

Lieferung meiner neuen Radierpresse (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Lieferung meiner neuen Radierpresse (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Ich hatte schon alles für den ersten Druck bereit gelegt aber vergaß, dass die Presse natürlich ohne Druckfilz geliefert wird. Auch fehlte mir das Lösungsmittel. Es dürfte jedoch kein Problem sein, beides zu kaufen.

For my english speaking readers:
My new etching press was delivered yesterday. I’m proud of it but I forget to buy felt and solvent.

Blumen in Bethanien, Berlin Kreuzberg – Radierung von Susanne Haun

Posted in Publikationen, Radierung, Zeichnung by Susanne Haun on 12. September 2012

Viele Wege führen nach Rom und auch nach Bethanien, Berlin Kreuzberg.

Gestern habe ich mich wieder aus Reinickendorf zum Radieren aufgemacht und da auf meiner Haus- und Hof – U-Bahn Line 6 Bauarbeiten sind, habe ich mir einen neuen Weg mit der U8 gesucht. Es ist immer wieder erstaunlich! Ich gehe hier im beschaulichen, dörflichen Reinickendorf in den U-Bahn Untergrund und komme im brodelnden Kreuzberg aus dem Untergrund heraus.

Ich kome aus der U-Bahn (c) Foto von Susanne Haun

Ich kome aus der U-Bahn (c) Foto von Susanne Haun

Was ich an der Radierwerkstatt in Bethanien auch sehr mag, sind die anderen Nutzer der Werkstatt. Nie weiss ich, wer mit mir dort ist, wer sich eingemietet hat. Selten treffe ich die gleichen Leute, es sind immer andere. Und wie oft sprechen wir nur Englisch! Auch das macht mir Freude, die vielen Nationen, die dort aufeinander treffen.

Ich drucke Auflage in Bethanien (c) Radierplatten von Susanne Haun

Ich drucke Auflage in Bethanien (c) Radierplatten von Susanne Haun

Wie stand gestern im Tagesspiegel im Artikel „Die ganze Stat dein Messeplatz“:
„Berlin ist aber nun einmal anders. Die Zal der zugezogenen Künstler überflügelt die der hiesigen Sammler um ein Vielfaches. In der Stadt konzentrieren sich so viele junge, experimentelle Galeristen, dass selbst etablierte Kunsthändler hier Gueriella-Galerien simulieren.“
Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen, wer also an einen Tagesspiegel von gestern herankommt.

Nun könnte ich sagen, dass ist natürlich sehr schlecht für den einzelnen Künstler aber anders herum sieht man nirgend wo so viel neue, gute und unterschiedliche Kunst und kann auch über alle Arten von Kunst diskutieren.

Ich habe gestern Auflage gedruckt, dass heißt, ich habe keine neuen Platten erstellt, sondern meine schon bestehenden Platten gedruckt.
In der Regel drucke ich eine Auflage von 25 Stück. Die drucke ich aber nicht beim Erstellen der Platten alle durch. Ich drucke am Anfang so ca. 5 Stück und wenn die verkauft sind, drucke ich die nächsten bis die Auflage erreicht ist und ich die Platten nach dem Druck von ca. drei e.a.’s zerstöre.

und noch näher an die Radierung Gerbera in gelb (c) Foto von Susanne Haun

und noch näher an die Radierung Gerbera in gelb (c) Foto von Susanne Haun

So habe ich die Radierung „Dahlie“, die ich in meinem Buch „Die Kunst der Radierung“ aus dem Edition Fischer Verlag beschreibe, gedruckt. Beim Drucken hatte ich folgende Idee:

Ihr könnt bei mir mein Buch „Die Kunst der Radierung“ signiert, inklusive einem Blatt der Radierung „Dahlie“ (Plattengröße 15 x 20 cm, Blattgröße 20 x 30 cm) und inklusive Porto als Sonderpreis für 50 Euro kaufen (dieses Angebot gilt genau für 25 Personen, denn ich habe von der Dahlie nur eine Auflage von 25 Stück). Da ich die Dahlie in verschiedene Farben drucke, ist jedes Blatt ein wenig anders.
Bei Interesse schreibt mir einfach ein Mail auf info@susannehaun.de

Dahlie Nr. 2 Strichätzung 15 x 20 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Dahlie Nr. 2 Strichätzung 15 x 20 cm (c) Radierung von Susanne Haun

For my english speaken reader:
Yesterday I was in the etching workshop Bethanien, Berlin Kreuzberg. There are every day many nations and so we often speak english there. I like it because so I can learn to write here better for you.
I printed only my existing zinc plates because my editions are 25 pieces and I print them if I need them until it is closed. Than I destroy my plates to that etching.

Blumen in Bethanien, Berlin Kreuzberg – Radierung von Susanne Haun

Portaits aus dem Dunkeln und Dürers Sammelleidenschaft – Radierungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Radierung by Susanne Haun on 16. Dezember 2011

Mit der Erfindung der Radierung begann die Sammelleidenschaft nicht nur privat sondern  auch unter den Künstlern!

Ich habe das Portrait in Bethanien der Druckwerkstatt des bbk-Berlin gedruckt - Foto von Susanne Haun

Ich habe das Portrait in Bethanien der Druckwerkstatt des bbk-Berlin gedruckt - Foto von Susanne Haun

Dürer schon besaß Schongauer Stichen, die er studierte. Wenn ihr euch die Stiche Schongauers anschaut, kann Dürer seine Sammlung auch nicht verleugnen!

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Im Dunkeln - Radierung von Susanne Haun - Aquatinta, 2 Platten, 10 x 15 cm

Im Dunkeln - Radierung von Susanne Haun - Aquatinta, 2 Platten, 10 x 15 cm

Eine zweite Gruppe waren die oft wohlhabenden  Humanisten, die ihre Häuser mit den Grafiken schmückten und Mappen zu Lehrzwecken anlegten oder sie zu Bücherillustrationen verwendete.

Ich mag die eingeriebenen Platten: Radierung "Im Dunklen" von Susanne Haun

Ich mag die eingeriebenen Platten: Radierung "Im Dunklen" von Susanne Haun

Heute gibt es eine Vielzahl von privaten und öffentlichen Sammlungen.

Ich persönlich besitze auch eine Anzahl von Grafiken von Kollegen, die ich entweder gekauft oder getauscht habe. Ihr könnt sie hier betrachten. Mein letzter Tausch einer Radierung von Cordula Kerlikowski liegt  noch nicht lange zurück.

Jeden Tag schreibe ich am Manusskript für mein Buch „Die Kunst der Radierung“, der Abgabetermin ist schon Ende des Monats und ich habe noch so viel zu erzählen.

Dabei habe ich das Gefühl, alle meine Radierplatten und Drucke schon von links nach rechts sortiert zu haben. Besonders mag ich die Portraits, die der Michael Fischer Verlag gemeinsam mit mir  für das Titel Bild des Buches ausgewählt hat. Ich als Morgenmensch bin schon um 5 Uhr für diese Radierung aufgestanden, damit ich die herrliche Ruhe des Morgens geniessen konnte. Ich finde, man sieht den Morgen der Radierung an!

Die 1. Platte von „In der Ferne“ – Radierung von Susanne Haun

Posted in Radierung by Susanne Haun on 13. Dezember 2011

Heute habe ich die 1.Platte der Radierung „In der Ferne“ fertig gestellt.

Dazu ludt mich Cordula Kerlikowski in ihre Werkstatt / Atelier ein und wir beide hatten beim gemeinsamen Arbeiten viel Spaß. Während ich auf 15 x 20 cm arbeitete, ätzte Cordula auf 30 x 15 cm.

Die nächste Woche drucke ich um - Foto von Cordula Kerlikowski

Die nächste Woche drucke ich um - Foto von Cordula Kerlikowski

Cordula hat eine kleine, aus einer Wäschemangel umgebaute, Presse, die sich sehr leicht drehen läßt und für mich unerwartet gute Drucke fertigt. Ich war erst skeptisch und sah die elektrische Mangel meiner Mutter vor meinem inneren Auge und rechnete nicht mit dieser feinen atmosphärischen Maschine.

Statt eines Staubkastens benutzen wir Marmeladengläser mit Kolofonium gefüllt, die wir mit Strümpfen abdeckten. Es ist übrigens egal, ob ein schwarzer oder ein beiger Strumpf, es kommt auf die Din Zahl an. Je dicker diese ist, desto feiner wird der Staub, den man aus dem Glas schüttet, so wie man Puderzucker auf einen Eierkuchen streut. Dadurch werden die Flächen von der Struktur her gröber.

1. Probedruck von "In der Ferne", 1. Platte - Radierung von Susanne Haun

1. Probedruck von "In der Ferne", 1. Platte - Radierung von Susanne Haun

Da ich für die Ferne drei Platten übereinander drucken werde, reichen mir drei Ätzstufen bei der dunklen, 1. Platte. Ich bin mit dem Druck zufrieden und habe nun bis Montag Zeit, mir zu überlegen, wie ich die anderen beiden Platten arbeite. Montag bin ich wieder bei Cordula und ätze die nächsten Platten.

Mein zweiter Tag in Bethanien – In einer fernen Welt – Radierung von Susanne Haun

Posted in Radierung by Susanne Haun on 7. Dezember 2011

Es ist erstaunlich; sie fahren 30 Minuten U-Bahn in Berlin und treten in eine neue Welt aus dem Untergrund.

In Berlin U6 Alt-Tegel steige ich fast dörflich in den Zug ein und am U12 Görlitzer Bahnhof komme ich in Kreuzberg heraus. Es gibt viel zu schauen im legendären Bezirk Berlin Kreuzberg und ich konnte meinen Finger nicht vom Abzug des Fotoapparates lassen. Wie gerne bin ich doch Berlinerin und wir sehr freue ich mich, diese Welten vor der Tür zu haben!

Eindrücke auf dem Weg nach Bethanien - Susanne Haun

Eindrücke auf dem Weg nach Bethanien - Susanne Haun

Heute war in der Radierwerkstatt in Bethanien schon nicht mehr alles neu für mich und so hatte ich schon einen Plan im Kopf, was ich alles tun möchte.

Die geätzen Linien sehen anders als bei der Salpetersäure aus - Susanne Haun

Die geätzen Linien sehen anders als bei der Salpetersäure aus - Susanne Haun

Um ein Gefühl für das Eisendreichlorid zu erhalten, habe ich heute einen Probestreifen mit verschiedenen Ätzzeiten erstellt. So kann ich nächste Woche, nachdem ich jetzt die Woche über den Probedruck und den Probestreifen sinniert habe, die Platte fertig stellen.

1. Probedruck " In der Ferne" - Radierung von Susanen Haun - 15 x 20 cm

1. Probedruck " In der Ferne" - Radierung von Susanen Haun - 15 x 20 cm

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