Susanne Haun

Karajan – Version 2 – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 22. März 2019

 

Entstehung Portrait Karajan, Zeichnung von Susanne Haun, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Collage (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Entstehung Portrait Karajan, Zeichnung von Susanne Haun, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Collage (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

An der Philharmonie in Berlin liegt die Herbert von Karajan Strasse, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

An der Philharmonie in Berlin liegt die Herbert von Karajan Strasse, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mir ist zur Zeit nach Farbe. Ich möchte meine Tusche als Fläche nebeneinandersetzen und doch in meinen Linien erkennbar sein. Das ist kein einfaches unterfangen.

Schnell wird Farbe bunt. Ich aber möchte sie zum Leuchten bringen – Fläche und Farbe neben Linie und Figur. Deshalb habe ich die Figur auch auf Transparentpapier gezeichnet. Erst hatte ich überlegt, ob ich sie auf Acrylglas zeichne, doch das Acryl nimmt der Farbe die Leuchtkraft. Dann habe ich überlegt, sie auf das Glas des Rahmens zu zeichnen, vielleicht mache ich dieses auch. Natürlich ist der dreidimensionale Effekt nur in der Ausstellung zu sehen, nicht auf dem Kalenderblatt. Aber ich denke, dass wird meine favorisierte Technik sein.

Hier seht ihr auch, woher ich die blaue Farbe in Karajans Gesicht der 1. Version gefunden habe! Im blauen Himmel an der Philharmonie in Berlin liegt die Herbert von Karajan Strasse. Ich laufe sie regelmäßig, wenn ich zum Kulturforum gehe. In der Philharmonie bin ich selten, ich mag das Konzerthaus lieber.

Für den Musikerinnen und Musiker Kalender 2020 im Utz Benkel Verlag habe ich mir für dieses Jahr Herbert von Karajan für ein Portrait ausgesucht. Zwei Collagen habe ich von ihm erstellt. Die erste habe ich schon am Dienstag vorgestellt (siehe hier).

Bei der zweiten Collage habe ich die Musik in den Vordergrund gestellt und Karajan wie aus meinem Skizzenbuch in wenigen Linien in die Farbe gesetzt. Ist das für einen Musikerinnen und Musiker Kalender zu wenig Figur?

 

 

Portrait Karajan, Zeichnung von Susanne Haun, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Collage (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Portrait Karajan, Zeichnung von Susanne Haun, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Collage (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Anemonen – Winterlinge – in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Februar 2019

 

Anemonen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Jedes Jahr wieder bin ich von Neuem vom leuchtenden Gelb begeistert, mit dem die ersten Winterlinge bzw. Anemonen den Garten meines Vaters zum leuchten bringen. Und jedes Jahr wieder zeichne ich diese Anemonen. Am Sonntag war ich überrascht, sie schon anzutreffen, Mitte Februar ist schon recht früh für die zarten Blüten.

Hier (Klick) sind die Winterlinge von 2017 zu sehen. Auch 2011 habe ich Winterlinge gezeichnet (klick).

Den kleinen Film am Ende des Beitrags habe ich selber mit der linken Hand mit meinem iPhone beim Zeichnen gefilmt. Ich habe ihn schon auf meinem Instagram Account @susanne_haun (klick) gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Matsuo Bashō

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 30. Dezember 2018

 

Allein im Winter, ach –

durch eine Welt aus einer Farbe

bläst der Wind.

Matsuo Munefusa

 

Matsuo Munefusa (松尾 宗房), war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku.

 

Der Klang des Windes - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Klang des Windes – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Matsuo Munefusa, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 107.

Winterlinge – Hahnenfußgewächs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2017

 

„Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).“ schreibt Wikipedia.

 

Winterlinge - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Winterlinge – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerda (siehe hier) bloggte letzte Woche Anemonen und ich  dachte, die Winterlinge gehörten zur Gattung der Anemonen. Da habe ich mich geirrt aber ich mag sie trotzdem sehr.

 

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit der Farbe habe ich mich etwas schwer getan. Es ist ungewöhnlich für mich, mit mehr als einem Farbton zu arbeiten. Ich mag das liniare Knappe auf das Wesentliche beschränkte.

 

 

6. Teil – Reiseimpressionen vergangener Urlaube – Toskana – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 22. September 2016

 

Nach und nach bringe ich Farbe in die Zeichnungen. Dazu benutze ich meine Aquarellkästen. Da ich selten aquarelliere, erstelle ich vor dem kolorieren Farbmuster.

 

Toskana (c) Zeichnung von Susanne Haun

Innsbruck (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auf Reisen habe ich nicht gerne schweres Gepäck bei mir, denn ich mag weder viel tragen noch mag ich das Gepäck auf den Flügen zahlen. So überlegte ich mir, welches Papier ich mit auf Reisen nehmen würde. Natürlich ist ein Skizzenbuch immer dabei, jedoch aquarelliere ich nicht in meinen Skizzenbücher. Sie sind dafür gedacht, unterwegs meine Gedanken schnell festzuhalten.

allegretto_150_gsm

So habe ich zu Allegretto von Hahnemühle in der Größe 21 x 29,7 cm gegriffen. Es ist nur 150 g/m² schwer, das macht das Aquarellieren etwas schwieriger; der Pinsel sollte relativ trocken sein und es ist sinnvoll mit zwei, maximal drei Farbschichten auszukommen. Ich mag die Haptik des Papiers, es besitzt ein leichtes (künstliches) Webmuster. Hahnemühle (siehe hier) beschreibt das Papier wie folgt: „Hellweiß, säurefrei, lichtbeständig und von höchster Alterungsbeständigkeit. Schönes Papier mit feiner rauer Struktur für die Trockenmaltechniken. Auch geeignet für Federzeichnungen, die mit Aquarell- oder Temperafarben nuanciert werden können.“

Es kann von Nutzen sein, die Beschreibung des Herstellers für sein Produkt zu lesen und zu überlegen, ob es für das eigene Vorhaben sinnvoll ist, mit diesem Papier zu arbeiten.

 

 

 

 

Der Nulltunnel – Objekt von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juli 2016

 

Schon am 31. Mai setzte sich Jürgen mit dem Nulltunnel auseinander (siehe hier). Er antwortete mir auf meinen Nulltunnel (siehe hier) so ausführlich in so unterschiedlichen Themen, dass es mir nicht möglich war, alles auf einmal warzunehmen und zu beantworten.

 

#68 Nulltunnel #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekt von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

#68 Nulltunnel, #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern, #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekte von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

 

Den Nulltunnel wollte ich zum Thema meines letzten Glas-Objekts dieses Projekts machen. Heute hatte ich dazu viele Ideen und begann mit der Umsetzung und schloss die Nullobjekte zu meiner vollsten Zufriedenheit ab.

Ich mag vor allem die Überlagerung aller drei Objekte. Diese Überlagerungen haben Potential.

 

Der Nullraum und Daniil Charms – Glasobjekte von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juli 2016

@lz machte mich vor einiger Zeut auf Daniil Charms (siehe hier) aufmerksam.

«Die Null, die muss von Gott her stammen.
Die Zahl, die unaufhörlich kreist,
ist Ruder, Boot und Flut zusammen,
ist sowohl Körper als auch Geist.»
Daniel Charms²

 

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

 

Jürgen hat mir schon vor einiger Zeit seine Arbeiten zu Googas Nullboot gesendet, die ich noch nicht beantwortet habe. Ich hatte schon lange vor, sie mit dem Text von Daniil Charms zu verbinden und heute waren meine Ideen soweit, gezeichnet zu werden.

Besonders gefällt mir die Überlagerung vom Objekt Ein Nullboot ist schlecht zu steuern und Die Obzönität der Null, die ich schon letzten Monat im Objekt festhielt (siehe hier).

Ich bin langsam Nullmüde. Zwei Antworten, die ich Jürgen geben will, stehen noch aus. Dann würde ich das Projekt gerne ruhen lassen oder beenden.

 


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²Neue Zürcher Zeitung vom 9.4.2011, http://www.nzz.ch/nonsens–porno–kinderverse-und-gebete-1.10182098, 28.4.2016, 7:50 Uhr
Daniil Charms: Sieben Zehntel eines Kopfs. Gedichte. Übersetzt und herausgegeben von Alexander Nitzberg. Band 2 der Werkausgabe. Galiani-Verlag, Berlin 2010. 310 S., Fr. 37.90.

Die Obszönität der Vermessung der Null (c) Glasobjekt von Susanne Haun

Posted in Glas und Keramik, Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2016

In den letzten Wochen habe ich sehr an meine Glasobjekte gearbeitet.

Nun ist das erste Objekt fertig und ich bin zufrieden. Ohne die vielen Zeichnungen zum Thema Null wären das Objekt ein anderes geworden. So war mir das Thema sofort klar. Während Jürgen außerhalb unseres Zeichnungsformats Holzschnitte arbeite, wende ich mich dem Glas zu. Ich mag die Durchsichtigkeit des Materials und will mit den drei geplanten Objekten in einer Reihe gestellt, die Überlagerung der Null darstellen.

Ich antworte mit diesem Objekt auf Jürgens Vermessung der Null.

Zwischen Nullzange, -ratsche und der Obszönität der Null – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juni 2016

 

Jürgen mag Nullwerkzeuge und auch ich bekomme langsam gefallen daran.

 

Die Obszönität der Null – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2016

 

Ich möchte den Betrachter erst in Sicherheit wiegen bevor ich die Obzönität ausbreite.

 

#63.1 Die Obzönität der Null (c) Zeichnung von Susanne Haun

#63.1 Die Obzönität der Null (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen überlegt wohlbedacht, welche seiner Arbeiten zur Obsönität der Null er zeigen möchte und welche nicht.

Ist jedes Loch wie eine Null geformt? Und was sollte man in diese Löcher stecken? Liegt die Obzönität nicht erst in den Gedanken des Betrachters? Sind Vagina und Penis nicht genauso schön anzusehen wie ein Kussmund und die Finger einer Hand?

Die Tabus über Vagina und Penis zu reden und sie zu zeigen, bauen eine Hemmschwelle auf!

Ich habe einen große Strauß wunderschöner Pfingstrosen geschenkt bekommen. So etwas obszön üppiges, geschlechtsreifes und schönes habe ich noch nie gesehen.  So ist es kein Wunder, dass meine ersten Antworten auf Jürgens obszöne Nullzeichnungen sehr blumig ausfallen.

 

 

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