Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Wilhelmine von Preußen

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juli 2019

 

Wie blind sind wir Menschen doch, dass wir über die Fehler anderer sticheln,
während wir uns über die unseren keine Gedanken machen!

Wilhelmine von Preußen, 1709 – 1758, deutsche Kunstmäzenin, Schriftstellerin und Komponistin

 

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Quelle: Künstlerinnen – Gedanken berühmter Frauen 2019, Ebersbach & Simon, 27. Woche.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 190 – Conrad Hilton

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 14. Mai 2017

 

Erfolg scheint mit Handlung verknüpft zu sein. Erfolgreiche Menschen sind ständig in Bewegung. Sie machen Fehler, aber sie hören nicht auf.

Conrad Hilton (1887 – 1979, Begründer der Hotel-Dynastie)

 

Beobachtungen auf dem Flughafen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beobachtungen auf dem Flughafen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 1. Mai 2017

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 164 – William Shakespeare

Posted in Radierung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 16. Oktober 2016

An Tod gedenken, heißt im Spiegel schaun,
Wie Leben Hauch, und Irrtum, ihm vertraun.

Death remenber’d should like a mirror,
Who tells us, life’s but breath, so trust it, error.

William Shakespeare in Perikles I,1

Der Tod und ich - 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Der Tod und ich – 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

 

Ich habe aus dem Reclam Lexikon der Shakespeare Zitate schon einmal zitiert (siehe hier). Schon bei diesem Zitat hatte ich Schwierigkeiten mit der Übersetzung.

So geht es mir dieses mal auch wieder. Mit der ersten Zeile gehe ich noch mit, jedoch finde ich, dass die zweite Zeile nicht den Sinn des Originals wiedergibt. Ich würde es eher so übersetzen: Glaub mir, es ist ein Fehler, dem Atem des Lebens zu vertrau’n.

Was meint ihr dazu?

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Zitiert nach Fischer, Katrin (Hrsg.). Reclams Lexikon der Shakespeare Zitate, Stuttgart 2014², S.217.

Bilanz ziehen – Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 21. März 2016

Manchmal sind Kommentare so inhaltschwer, dass ich sie in einem Blogbeitrag festhalte.

Mein Blog funktioniert als mein Gedächtnis. Solche Kommentare / Gedanken kann ich nur wiederfinden, wenn ich sie in Beiträge festhalte und durch Schlagworte kennzeichne.

Ein Strauß Tulpen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Strauß Tulpen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Diskussionsgrundlage war meine Zeichnung Ein Strauß Tulpen (siehe hier).

Susanne:
Ich stelle auch den Kontrast von Leben und Tod dar. Und kann der Tod nicht nach einem erfüllten Leben auch schön sein? Ich weiss nicht, ob man selber merkt, wann die Zeit gekommen ist?

Bine:
Ich denke das kommt auf jeden einzelnen an. Meine Großmutter wußte, dass es soweit war. Ich glaube sie hat für sich akzeptiert, das ihr Körper/Kraft einfach aufgebraucht war.
Ein erfülltes Leben……das ist ein großes Thema. Ich denke eher ich muß auf meinem Sterbebett Bilanz ziehen und mir auch die verpassten Chancen, die nicht gesagten Worte, die nicht getanen Taten etc. verzeihen und annehmen. Das ist aber sehr spekulativ da ich selbst noch nicht mit dem Sterben konfrontiert worden bin.

Susanne
Ich habe in meinem Leben viele Dinge getan, die man ganz sicher auch anders machen kann. Ich sage extra anders, denn was ist im Leben ein Fehler? Der ist doch nur in der Moralphilosophie zu finden, also ein Fehler ist, wenn ich gegen die 10 Gebote, wie z.B. du sollst nicht töten,  verstoße. Diese Gebote lauten in jeder Religion.
Bilanz ziehe ich nicht erst am Sterbebett sondern täglich. Manche Entscheidungen, die ich getroffen habe, brauchen Zeit, um Wirkung zu tragen. Ein kleines Beispiel: Ich arbeite in meinem 6. Atelier – d.h. ich bin sechsmal mit meinem gesamten Kram umgezogen – jedesmal ein Kraftakt! Aber ich bereue keinen Umzug – aus allem habe ich etwas gelernt. Sicher – ich hätte mir vielleicht den einen oder anderen Umzug sparen können aber mir gingen dadurch wertvolle Erfahrungen verloren.
Jede Entscheidung und jede Erfahrung, die ich mache, bringt mich vorwärts. Statt mit mir zu hadern, warum ich nicht gleich nach dem Abitur studiert habe, studiere ich eben jetzt. Wer sagt denn, dass ein Studium vom Alter abhängig ist.
Und wenn ich auf dem Sterbebett liege, dann weiß ich, dass ich nur traurig sein werde, weil ich nicht mehr erfahren werden, wie es denn mit der Welt weiter geht. Werden wir Kolonien im Weltraum aufbauen? Können wir irgendwann Gehirne vor dem Tod in einen Computer übertragen und wie ist das ethisch zu sehen? Gibt es einen Weltfrieden? Und so weiter…
Wenn ich heute Nachrichten sehe oder über neue Technologien lese, dann macht sich eine Traurigkeit breit, dass ich von vielen Dingen das Ende nicht erfahren werde.

 

Der Tod ist ein häufiger Bestandteil meiner Kunst:

 

 

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