Susanne Haun

rbb zibb bei mir im Atelier – Susanne Haun

Posted in Film, Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juni 2019

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Im Mai kam der rbb zibb zu mir ins Atelier und gestern wurde der Beitrag gesendet. Die Regisseurin Beate Bossdorf drehte einen Beitrag über den Eichhörnchen Verlag in dem das Buch Landtiere erschien, für das ich die Illustrationen fertigte.

Herzlichen Dank an meine Nachbarin, die kleine Helena, die uns tatkräftig mit ihrer Meinung zu den Kinderbüchern aus Nina Alice Schuchardts Eichhörnchenverlag unterstützte.

Hier ist der direkte Link zum knapp 5 minütigen Beitrag zur Mediathek des rbb, leider wird der Link aus Urhebergründen nur 1 Woche zur Verfügung stehen. Wir alle würden uns freuen, wenn ihr die Woche nutzt und den Link vielleicht auch anderen Interessierten weiterleitet. 🙂

rbb zibb Beitrag zum Eichhörnchenverlag -> hier geht es zum Beitrag (klick)

Während der Dreharbeiten durfte ich ein paar Fotos für meinen Blog aufnehmen und so lernt ihr Beate Bossdorf, die Regisseurin, Dieter Jaufmann, zuständig für den Ton und Jan Urbanski an der Kamera auch kennen.

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Filmstill rbb zibb, Beitrag Eichhörnchenverlag vom 31.5.2019, Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf

Anemonen – Winterlinge – in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Februar 2019

 

Anemonen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Jedes Jahr wieder bin ich von Neuem vom leuchtenden Gelb begeistert, mit dem die ersten Winterlinge bzw. Anemonen den Garten meines Vaters zum leuchten bringen. Und jedes Jahr wieder zeichne ich diese Anemonen. Am Sonntag war ich überrascht, sie schon anzutreffen, Mitte Februar ist schon recht früh für die zarten Blüten.

Hier (Klick) sind die Winterlinge von 2017 zu sehen. Auch 2011 habe ich Winterlinge gezeichnet (klick).

Den kleinen Film am Ende des Beitrags habe ich selber mit der linken Hand mit meinem iPhone beim Zeichnen gefilmt. Ich habe ihn schon auf meinem Instagram Account @susanne_haun (klick) gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Es war der Rand eines Abgrunds – Mythen der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Kurzfilm, Landschaft, Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Dezember 2018

 

Es war der Rand eines Abrunds - Tusche auf Aquarellkarton - 24 x 32 cm - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

Es gibt viele Methoden, eine Zeichnung zu bewegen.

In den letzten Tagen habe ich bildenerisch dargestellt, wie es Tulugaq, dem ersten Mensch des Inuit Schöpfungsmythos, bewußt wurde, dass er frei war und nicht festgewachsen. Also begann er einen Fuß vor den Anderen zu setzen. Dabei spürte er mit der Zehenspitze, dass der Boden vor ihm endete. Er war am Rand eines Abgrunds. Neugierig legte er sich auf den Bauch und warf einen Lehmklumpen in die Tiefe. Er lauschte lange, doch ein Aufschlag war nicht zu hören.

 

 

Es war der Rand eines Abgrunds – Tusche auf Aquarellkarton – 24 x 32 cm – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

 

 

 

Dann begann er sich zu regen – Schöpfungsmythos der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Dezember 2018

 

Heute habe ich wieder konventionell gearbeitet und werde  die Zeichnungen noch in Bewegung setzten – SPÄTER!

Ich schreibe und zeichne heute eine unbewegte Notiz, um meine nicht geblogten Arbeiten nicht noch mehr anwachsen zu lassen.

Tulugaq, der erste Mensch der Inuit Schöpfungsgeschichte, der sich erst seines Kopfes inklusive Gesichtes und dann seines Körpers bewusst wurde.

 

 

So geht es auch – Knud Rasmussen – Bewegte Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Projekt EISIG - EISWELTEN, Video, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2018

Eine Präsentation verträgt bewegte Bilder. Gestern (siehe hier) habe ich Skizzen von Knud Rasmussen in mein Skizzenbuch gezeichnet, heute habe ich Knud Rasmussen auf meinem iPad dargestellt. Diese Art der Darstellung hat Potenzial!

Vorbereitungen zu einem Portrait – Knud Rasmussen

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Dezember 2018

 

Knud Rasmussen - Annäherung an einen Menschen - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018Knud Rasmussen - Annäherung an einen Menschen - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Knud Rasmussen – Annäherung an einen Menschen – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Wie nähert man sich einem Thema, das für die eigene kulturelle Prägung so fremd ist?

Nach der Literaturrecherche schaue ich, ob ich Dokumentationen oder Filme zum Thema finde und habe so Journals of Knud Rasmussen (siehe hier den Trailer) vom grönländischen Regisseur Kenneth Rasmussen gefunden.

Knud Rasmussen, geboren 1879 in West-Grönland, war Ethnologe und Polarforscher und erforschte als erste die Arktis. Dabei interessierte ihn besonders die Kultur der Inuit, auf seinen Reisen sammelte er ihre Mythen und Sagen, die er schriftlich für die Nachwelt bewahrte. Er starb 1933 in Kopenhagen. Die Inuit geben ihre Geschichten traditionell an langen Winterabenden im Iglu weiter. Rasmussen wurde in Grönland geboren und verbrachte einen Teil der Kindheit bei seinen Inuit-Verwandten, wo er die traditionelle Lebensweise kennenlernte, nach seinem Studium in Dänemark kehrte er in seine Heimat zurück. Er unternahm bis zu seinem Tod zahlreiche Expeditionen in die Polarregionen. Die berühmteste dieser Expeditionen ist die 5. Thule-Expedition von 1921 – 1924,  mit dem Hundeschlitten entlang der Nordwestpassage von Grönland bis nach Alaska.

Bei uns sind die Mythen und Legenden der Inuit kaum bekannt. Das macht es für uns schon schwierig, die Namen auszusprechen und zu merken. Ich bin froh, dass Rasmussen die Geschichten vor dem Vergessen bewahrt hat. So war es mir ein Bedürfniss, ihn zu zeichnen. Im Unionverlag kann der Reisebericht Unter Jägern und Schamanen von Knud Rasmussen (siehe hier) noch heute bestellt werden.

Meine ersten Eindrücke von Knud Rasmussen habe ich nach einem Foto gezeichnet, es gibt viele von ihm im Netz. Am meisten hat mich das Foto des sehr jungen Knud beeindruckt, dass ich dann auch erstmal verwendet habe. Im Film gibt es bewegte Bilder, jedoch ist Knud ja hier von einem Schauspieler dargestellt. Ich bin am Überlegen, was ich nun daraus mache. Mal sehen.

 

 

 

Er kauerte nur tatenlos auf dem Boden – Die Mythen der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Ausstellung, Projekt EISIG - EISWELTEN, Schloss Türnich, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Dezember 2018

 

„Alles um ihn her war in tiefes Dunkel gehüllt. Er konnte nichts sehen und kauerte nur tatenlos auf dem Boden.“

heißt es in der Schöpfungsgeschichte der Inuit.[1]

 

 

Am 25. Januar 2019 bin ich mit Roswitha Mecke, Gerhard Kern und Martin Häusler zum Salon auf (?) Schloss Türnich (siehe hier) eingeladen, unsere Eiswelten vorzustellen. Die Präsentation soll anhand einer Diashow von Roswitha und meinen Arbeiten begleited  vom Klangteppiche Gerhards erfolgen. Die Klänge werden mit seiner Klangmaschine erfolgen, sie sind verzaubernd, intensiv, intuitiv, meditativ. Martin liest seinen Reisebericht eisig vom Lago Argentino in Patagonien vor  (siehe hier).

Der Salon ist bestimmt schon 1 Jahr in Planung und wie immer bin ich überrascht, wie wenig an so einem Jahr dran ist. Mein Part wird 40 Minuten in Anspruch nehmen. Ich werde mit iMovie ein Film aus meinen Zeichnungen zum Thema erstellen und während der Film läuft, werde ich die Schöpfungsgeschichte sowie den Mythus Sedna der Herrscherin über die Meerestiere vorlesen. Ja, ich weiß, das ist wieder ein sher enger Zeitplan. Zum Glück habe ich meine Mythen der Inuit schon professionel fotografiert und bin schon dabei, die filmischen Elemente zu erstellen. Ich bin schon neugierig, wie alles ineinander verzahnt sein wird.

Meine Auseinandersetzung mit den eisigen Welten der Arktis könnt ihr zusammengefasst unter diesem Link lesen und sehen.

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[1] Walk, Ansgar, Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Die Schöpfungsgeschichte, S.34.

 

90 Sekunden Wedding – Der Kurzfilmwettbewerb – mit Beteiligung von Susanne Haun

Posted in Kurzfilm by Susanne Haun on 6. Dezember 2018

 

Videowettbewerb-90-Sekunden-WeddingweiVideowettbewerb-90-Sekunden-Weddingweiser-wohnsinn

 

Seit ich bei Anna Maria Weber von AugenZeugeKunst (siehe hier) einige Workshops zur Erstellung von kurzen und langen Filmen besucht habe, wollte ich unbedingt das Gelernte umsetzen und so bot sich der Kurzfilmwettbewerb vom Weddingweiser (siehe hier) an.

Am 15. Dezember 2018 werden alle Kurzfilme ab 18 Uhr im City Kino Wedding (siehe hier) gezeigt und die Sieger bekannt gegeben.

Der Eintritt ist kostenlos, jedoch wird eine Spendenbox aufgestellt sein. Was noch nicht feststeht, ist der Publikumspreis. Dieser wird erst vor Ort gewählt. Mit eurer Hilfe. Alle haben eine Stimme, die sie ihrem Lieblingsfilm geben können. Das Team vom weddingweiser ist wirklich schon sehr gespannt, welcher Film euch am besten gefällt.
Nach der Preisverleihung wird es noch einen kleinen Umtrunk und die Möglichkeit zum vertieften Austausch mit den Filmemachern in der Bar in Seestraße „nussbreite“ (siehe hier) geben.

WOHNSINN – Wohnen im Wedding ist das diesjähriges Thema für den Videowettbewerb! Der Weddingweiser wollte einen 90 Sekunden Kurzfilm – übrigens – nicht mehr Sekunden und auch nicht weniger.

Ich habe mir einige Gedanken zum Thema gemacht und diese in 90 Sekunden umgesetzt. Das war nicht einfach, 5 Sekunden Vor- und 7 Sekunden Abspann waren erlaubt.

Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Film auf der großen Leinwand aussehen und was das Publikum dazu sagen wird.

Wer neugierig ist, der kann am Samstag ins City Kino Wedding kommen.

 

Aussicht vom Bunker Humboldthain Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun

Aussicht vom Bunker Humboldthain Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun

 

 

Hatari – Gefahr – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Januar 2018

 

Afrika beschäftigt mich weiterhin. Deshalb fand auch die DVD des 1962 von Howard Hawks im heutigen Tansania gedrehte Spielfim mit John Wayne den Weg in den Player und ich staunte über die Jagdszenen, amüsierte mich über den Humor der 60ziger Jahre und wunderte mich, was damals in Bezug auf „Tierfänger“ alles erlaubt war.  „Hatari“ ist das Swahili-Wort für „Gefahr“.

Im Vergleich zu den heutigen Filmen laufen die Bilder langsam über den Bildschirm, die Gesichter werden lange gezeigt und auch der Lauf der Tiere wird ungeschnitten minutenlang am Stück gezeigt. Das brauchte mich zu der Idee, mein Skizzenbuch in die Hand zu nehmen und zu zeichnen. Jedoch unterließ ich es, das Licht dazu anzumachen.

Ich mag die Ergebnisse, sie haben etwas archaisches.

 

 

Salzkristalle aus Bayern – Beute von der ITB Berlin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berlin, Landschaft, Reiseberichte, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2017

 

Am Wochenende waren wir auf der ITB, wir tun uns die Menschenmengen der Messe jedes Jahr an und jedes Jahr werden wir versierter.

Messegelände Berlin - ITB - Foto von Susanne Haun

Messegelände Berlin – ITB – Foto von Susanne Haun

 

Schon am Morgen habe ich mir die Hallen der drei Regionen aufgeschrieben, die wir besuchen wollten: Südafrika, Sizilien und Berchtesgardener Land. Wir haben auch nur diese drei Regionen besucht. Ich frage dort immer nach „Geheimtipps“, wir haben vor allem vor 2 Jahren in Portugal mit diesen Tipps große Entdeckungen fernab der üblichen Touristenrouten gemacht.

In Bayern konnte sich der Besucher Salzkristalle mit nach Hause nehmen. Diese Kristalle leuchten durchsichtig in der Sonne und am Sonntag schien die Sonne extrem hell auf meinen Arbeitstisch und so konnte ich immer wieder neue Kombinationen der Steine und vor allem der Schatten zeichnen. Das hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich es auch filmisch festgehalten habe. Anna-Maria Weber, die mich ans Filmen herangeführt hat, wird ihren Kopf über diese Improvisation schütteln. Ich wollte den Schatten der Steine und habe deshalb auf besseres Licht verzichtet. Die winterliche Nachmichtagssonne, die im vierten Stock in mein Atelier schien, färbte alles golden.

 

 

Der Film zu meiner Arbeit mit den Bergkristallen ist improvisiert, aus der Stimmung und Freude mit den Bergkristallen aufgenommen. Ich hatte nicht geplant, die Kristalle zu zeichnen oder auch zu filmen.

 

 

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