Ausstellung · Zeichnung

360 Grad Ausstellung – Erläuterung zur Bedienung von Susanne Haun

Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck

Die virtuelle Ausstellung von crossart steht 1 Jahr online und kann besucht werden.

Die Zoom – Vernissage ist vorbei und über den Link (-> Klick <-) kann die Ausstellung besucht werden.
Inzwischen habe ich viel Feedback erhalten und kenne die Schwierigkeiten, mit denen die Besucher_innen zu kämpfen hatten.

Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck

Anleitung zur Benutzung

Ruft ihr den Link auf (egal auf welcher Plattform) und wartet danach ab, werdet ihr feststellen, dass sich das Bild langsam um 360 Grad dreht. Das passiert immer, egal an welcher Stelle der Ausstellung ihr steht, wartet ihr ab, bewegt sich das Bild einmal um sich selber.

Ich persönlich finde, dass die einfachste Bedienung auf Geräten mit Touchscreen (Smarphone/Tabletts) erfolgt, ihr nehmt euren Finger und wandelt durch die Räume, das klappt sehr gut. Es ist schwieriger mit der Maus zu navigieren. Mit gedrückter linker Maustaste kann durch den Raum navigiert werden, mit dem Rädchen der Maus vergrößert ihr die Ansicht, drückt ihr auf den Pfeil auf dem Boden, wechselt ihr den Raum oder den Standort. Klickt ihr auf die angezeigten Icons, erhaltet ihr mehr Infos zur Ausstellung. Gleich am Anfang des Rundgangs ist das Lautsprechersymbol zu sehen. Dort erhaltet ihr beim Drücken gespochene Hinweise zum Rundgang. Achtung! 😉 Ihr müsst dazu den Lautsprecher anstellen.

Unter jeder Bildergruppe einer Künstler_in ist ein Icon mit pdf Drucker Symbol zu finden, dort wird ein pdf mit Infos zu den Bildern der jeweiligen Künstler_in aufgeblendet. Ihr erhaltet Preisinformationen zu den Bildern und einen kleinen Lebenslauf. Drückt ihr auf das Bild selber, wird es größer gezeigt.

Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck

Video Clips

Am Eingang der Ausstellung findet ihr ein großes Foto von Peter Mück und Angela Bungarz. Darunter ist ein Film Icon zu sehen. Drückt er dieses so wird euch der Film mit der Eröffnungsrede zur Vernissage aufgeblendet. Wenn ihr Geduld habt und euch den gesamten 15 minütigen Film angschaut, dann erhaltet ihr eine persönliche Vorstellung von jede der beteiligten Künstler_innen. In den Ausstellungsräumen ist nocheinmal das Icon für einen Film versteckt. Findet ihr es und könnt die Eindrücke der Vernissage sehen?

Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck

VR-Brille

Ihr findet auch das Symbol für die Benutzung einer VR-Brille. Das ist schräg, sage ich euch. Ich habe einen Rundgang durch die Galerie mi meiner VR-Brille unternommen, aber es war wichtig, dass Micha mich dabei an der Hand hatte. Ich hätte sonst gnadenlos alles im Zimmer umgerannt! Vielleicht sollte man die Brille draußen auf einer leeren Wiese benutzen 😉

Fragen

Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt mir einfach in den Kommentaren oder per E-Mail.

Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Virtuelle Ausstellung Crossart Susanne Haun (c) Bildschirmausdruck
Gemälde · Leinwand

Aus der Serie Assemblage – bewegte Bilder von Susanne Haun

Die Eitelkeit der Künstlerin

Lange habe ich überlegt, ob ich den kleinen Video Clip zu den Assemblagen überhaupt zeige. Es ist deutlich erkennbar, dass ich langsam alte werde. Mein weißer Haaransatz ist nach langer Zeit ohne meine Friseuse sichtbar. Auch fällt es mir immer schwerer, meine Locken zu bändigen. Die Spitzen müssten dringend geschnitten werden.

Aber wem geht es im Moment nicht so? Und was solls! Selbst die jungen Menschen werden irgendwann alt. Das ist Leben und ich bin hochgratig zufrieden und glücklich mit meinem. Was machen da ein paar weiße Haare?

Film Clip zu den Assemblagen von Susanne Haun

Hier der erste Film, ich stelle alle vier Gemälde vor:

Hier der zweite Film, ich gehe auf die Definition von Assemblagen ein:

Assemblagen auch bei Singulart

Es ist schon einige Zeit her, dass ich Assemblagen auf Leinwand erstellt habe. Ich habe sie inzwischen alle bei meiner Präsenz bei der Pariser Galerie Singulart in der Serie Panta Rhei – Alles ist im Fluß – Assemblagen eingestellt (-> Klick <-). Ich würde mich freuen, wenn ihr dem Link folgt und mir von eurem Eindruck von der Präsentation berichtet. Ich finde es schwer, in einer online Ausstellung den selben Eindruck zu hinterlassen wie in einer realen Ausstellung. Gelingt es mit Singulart?

Susanne Haun aus der Serie Assemblagen bei der Pariser Galerie Singulart
Susanne Haun aus der Serie Assemblagen bei der Pariser Galerie Singulart

Detail Fotos der Gemälde


Film · Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten · Zeichnung

rbb zibb bei mir im Atelier – Susanne Haun

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Im Mai kam der rbb zibb zu mir ins Atelier und gestern wurde der Beitrag gesendet. Die Regisseurin Beate Bossdorf drehte einen Beitrag über den Eichhörnchen Verlag in dem das Buch Landtiere erschien, für das ich die Illustrationen fertigte.

Herzlichen Dank an meine Nachbarin, die kleine Helena, die uns tatkräftig mit ihrer Meinung zu den Kinderbüchern aus Nina Alice Schuchardts Eichhörnchenverlag unterstützte.

Hier ist der direkte Link zum knapp 5 minütigen Beitrag zur Mediathek des rbb, leider wird der Link aus Urhebergründen nur 1 Woche zur Verfügung stehen. Wir alle würden uns freuen, wenn ihr die Woche nutzt und den Link vielleicht auch anderen Interessierten weiterleitet. 🙂

rbb zibb Beitrag zum Eichhörnchenverlag -> hier geht es zum Beitrag (klick)

Während der Dreharbeiten durfte ich ein paar Fotos für meinen Blog aufnehmen und so lernt ihr Beate Bossdorf, die Regisseurin, Dieter Jaufmann, zuständig für den Ton und Jan Urbanski an der Kamera auch kennen.

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf, zibb Beitrag im Atelier von Susanne Haun mit Helena

Filmstill rbb zibb, Beitrag Eichhörnchenverlag vom 31.5.2019, Ton: Dieter Jaufmann, Kamera: Jan Urbanski, Regie Beate Bossdorf

Blumen und Pflanzen · Zeichnung

Anemonen – Winterlinge – in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

 

Anemonen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Jedes Jahr wieder bin ich von Neuem vom leuchtenden Gelb begeistert, mit dem die ersten Winterlinge bzw. Anemonen den Garten meines Vaters zum leuchten bringen. Und jedes Jahr wieder zeichne ich diese Anemonen. Am Sonntag war ich überrascht, sie schon anzutreffen, Mitte Februar ist schon recht früh für die zarten Blüten.

Hier (Klick) sind die Winterlinge von 2017 zu sehen. Auch 2011 habe ich Winterlinge gezeichnet (klick).

Den kleinen Film am Ende des Beitrags habe ich selber mit der linken Hand mit meinem iPhone beim Zeichnen gefilmt. Ich habe ihn schon auf meinem Instagram Account @susanne_haun (klick) gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Kurzfilm · Landschaft · Projekt EISIG - EISWELTEN · Zeichnung

Es war der Rand eines Abgrunds – Mythen der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

 

Es war der Rand eines Abrunds - Tusche auf Aquarellkarton - 24 x 32 cm - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

Es gibt viele Methoden, eine Zeichnung zu bewegen.

In den letzten Tagen habe ich bildenerisch dargestellt, wie es Tulugaq, dem ersten Mensch des Inuit Schöpfungsmythos, bewußt wurde, dass er frei war und nicht festgewachsen. Also begann er einen Fuß vor den Anderen zu setzen. Dabei spürte er mit der Zehenspitze, dass der Boden vor ihm endete. Er war am Rand eines Abgrunds. Neugierig legte er sich auf den Bauch und warf einen Lehmklumpen in die Tiefe. Er lauschte lange, doch ein Aufschlag war nicht zu hören.

 

 

Es war der Rand eines Abgrunds – Tusche auf Aquarellkarton – 24 x 32 cm – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

 

 

 

Portraitmalerei · Projekt EISIG - EISWELTEN · Zeichnung

Dann begann er sich zu regen – Schöpfungsmythos der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

 

Heute habe ich wieder konventionell gearbeitet und werde  die Zeichnungen noch in Bewegung setzten – SPÄTER!

Ich schreibe und zeichne heute eine unbewegte Notiz, um meine nicht geblogten Arbeiten nicht noch mehr anwachsen zu lassen.

Tulugaq, der erste Mensch der Inuit Schöpfungsgeschichte, der sich erst seines Kopfes inklusive Gesichtes und dann seines Körpers bewusst wurde.

 

 

Berühmt · Portraitmalerei · Projekt EISIG - EISWELTEN · Video · Zeichnung

So geht es auch – Knud Rasmussen – Bewegte Zeichnung von Susanne Haun

Eine Präsentation verträgt bewegte Bilder. Gestern (siehe hier) habe ich Skizzen von Knud Rasmussen in mein Skizzenbuch gezeichnet, heute habe ich Knud Rasmussen auf meinem iPad dargestellt. Diese Art der Darstellung hat Potenzial!

Berühmt · Portraitmalerei · Projekt EISIG - EISWELTEN · Zeichnung

Vorbereitungen zu einem Portrait – Knud Rasmussen

 

Knud Rasmussen - Annäherung an einen Menschen - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018Knud Rasmussen - Annäherung an einen Menschen - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018
Knud Rasmussen – Annäherung an einen Menschen – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Wie nähert man sich einem Thema, das für die eigene kulturelle Prägung so fremd ist?

Nach der Literaturrecherche schaue ich, ob ich Dokumentationen oder Filme zum Thema finde und habe so Journals of Knud Rasmussen (siehe hier den Trailer) vom grönländischen Regisseur Kenneth Rasmussen gefunden.

Knud Rasmussen, geboren 1879 in West-Grönland, war Ethnologe und Polarforscher und erforschte als erste die Arktis. Dabei interessierte ihn besonders die Kultur der Inuit, auf seinen Reisen sammelte er ihre Mythen und Sagen, die er schriftlich für die Nachwelt bewahrte. Er starb 1933 in Kopenhagen. Die Inuit geben ihre Geschichten traditionell an langen Winterabenden im Iglu weiter. Rasmussen wurde in Grönland geboren und verbrachte einen Teil der Kindheit bei seinen Inuit-Verwandten, wo er die traditionelle Lebensweise kennenlernte, nach seinem Studium in Dänemark kehrte er in seine Heimat zurück. Er unternahm bis zu seinem Tod zahlreiche Expeditionen in die Polarregionen. Die berühmteste dieser Expeditionen ist die 5. Thule-Expedition von 1921 – 1924,  mit dem Hundeschlitten entlang der Nordwestpassage von Grönland bis nach Alaska.

Bei uns sind die Mythen und Legenden der Inuit kaum bekannt. Das macht es für uns schon schwierig, die Namen auszusprechen und zu merken. Ich bin froh, dass Rasmussen die Geschichten vor dem Vergessen bewahrt hat. So war es mir ein Bedürfniss, ihn zu zeichnen. Im Unionverlag kann der Reisebericht Unter Jägern und Schamanen von Knud Rasmussen (siehe hier) noch heute bestellt werden.

Meine ersten Eindrücke von Knud Rasmussen habe ich nach einem Foto gezeichnet, es gibt viele von ihm im Netz. Am meisten hat mich das Foto des sehr jungen Knud beeindruckt, dass ich dann auch erstmal verwendet habe. Im Film gibt es bewegte Bilder, jedoch ist Knud ja hier von einem Schauspieler dargestellt. Ich bin am Überlegen, was ich nun daraus mache. Mal sehen.

 

 

 

Akt · Ausstellung · Projekt EISIG - EISWELTEN · Schloss Türnich · Zeichnung

Er kauerte nur tatenlos auf dem Boden – Die Mythen der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

 

„Alles um ihn her war in tiefes Dunkel gehüllt. Er konnte nichts sehen und kauerte nur tatenlos auf dem Boden.“

heißt es in der Schöpfungsgeschichte der Inuit.[1]

 

 

Am 25. Januar 2019 bin ich mit Roswitha Mecke, Gerhard Kern und Martin Häusler zum Salon auf (?) Schloss Türnich (siehe hier) eingeladen, unsere Eiswelten vorzustellen. Die Präsentation soll anhand einer Diashow von Roswitha und meinen Arbeiten begleited  vom Klangteppiche Gerhards erfolgen. Die Klänge werden mit seiner Klangmaschine erfolgen, sie sind verzaubernd, intensiv, intuitiv, meditativ. Martin liest seinen Reisebericht eisig vom Lago Argentino in Patagonien vor  (siehe hier).

Der Salon ist bestimmt schon 1 Jahr in Planung und wie immer bin ich überrascht, wie wenig an so einem Jahr dran ist. Mein Part wird 40 Minuten in Anspruch nehmen. Ich werde mit iMovie ein Film aus meinen Zeichnungen zum Thema erstellen und während der Film läuft, werde ich die Schöpfungsgeschichte sowie den Mythus Sedna der Herrscherin über die Meerestiere vorlesen. Ja, ich weiß, das ist wieder ein sher enger Zeitplan. Zum Glück habe ich meine Mythen der Inuit schon professionel fotografiert und bin schon dabei, die filmischen Elemente zu erstellen. Ich bin schon neugierig, wie alles ineinander verzahnt sein wird.

Meine Auseinandersetzung mit den eisigen Welten der Arktis könnt ihr zusammengefasst unter diesem Link lesen und sehen.

______________________________

[1] Walk, Ansgar, Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Die Schöpfungsgeschichte, S.34.

 

Kurzfilm

90 Sekunden Wedding – Der Kurzfilmwettbewerb – mit Beteiligung von Susanne Haun

 

Videowettbewerb-90-Sekunden-WeddingweiVideowettbewerb-90-Sekunden-Weddingweiser-wohnsinn

 

Seit ich bei Anna Maria Weber von AugenZeugeKunst (siehe hier) einige Workshops zur Erstellung von kurzen und langen Filmen besucht habe, wollte ich unbedingt das Gelernte umsetzen und so bot sich der Kurzfilmwettbewerb vom Weddingweiser (siehe hier) an.

Am 15. Dezember 2018 werden alle Kurzfilme ab 18 Uhr im City Kino Wedding (siehe hier) gezeigt und die Sieger bekannt gegeben.

Der Eintritt ist kostenlos, jedoch wird eine Spendenbox aufgestellt sein. Was noch nicht feststeht, ist der Publikumspreis. Dieser wird erst vor Ort gewählt. Mit eurer Hilfe. Alle haben eine Stimme, die sie ihrem Lieblingsfilm geben können. Das Team vom weddingweiser ist wirklich schon sehr gespannt, welcher Film euch am besten gefällt.
Nach der Preisverleihung wird es noch einen kleinen Umtrunk und die Möglichkeit zum vertieften Austausch mit den Filmemachern in der Bar in Seestraße „nussbreite“ (siehe hier) geben.

WOHNSINN – Wohnen im Wedding ist das diesjähriges Thema für den Videowettbewerb! Der Weddingweiser wollte einen 90 Sekunden Kurzfilm – übrigens – nicht mehr Sekunden und auch nicht weniger.

Ich habe mir einige Gedanken zum Thema gemacht und diese in 90 Sekunden umgesetzt. Das war nicht einfach, 5 Sekunden Vor- und 7 Sekunden Abspann waren erlaubt.

Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Film auf der großen Leinwand aussehen und was das Publikum dazu sagen wird.

Wer neugierig ist, der kann am Samstag ins City Kino Wedding kommen.

 

Aussicht vom Bunker Humboldthain Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun
Aussicht vom Bunker Humboldthain Berlin Wedding (c) Foto von Susanne Haun