Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Bla ist grüner als La blau… – Zeichnung von Susanne Haun

Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

#60

Für ein Manifest genügt ein Wort: …

 schrieb Jürgen mir schon mitte November im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ich brauchte nicht lange überlegen, das Wort lautet natürlich

„… Kunst!“.

Für diesen Beitrag habe ich die letzten beiden Seiten des Katalogs verwendet, den ich für die Übermalungen dieses Projekts verwende. In Gedanken überlege ich, welchen Katalog / Buch ich als nächstes verwenden werde. Mal schauen, was ich da finde.

Und nun zu dir, Jürgen, mit der Beantwortung meines letzten Satzes hast du mir einen schweren Brocken geliefert.:

#59 (->siehe hier)
S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“
J: “…hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.”

Erst wollte ich deine Satzfortsetzung gar nicht auf meinem Blog schreiben. Wir haben das ausführlich diskutiert. Da du diesen Satz aber im Rahmen unseres Kunstprojekts beendet hast, habe ich dann doch beschlossen, ihn in der Auflistung aufzunehmen. Du hast dich bei der Beantwortung ironisch am Tagesgeschehen orientiert. Ja, das Tagesgeschehen birgt eine Ironie. Leider ist es den meisten Menschen bitterernst, wie wir wieder aktuell in den Nachrichten erfahren.

Es ist doch kaum zu glauben, was gerade auf unserer Welt passiert.

Wie wollen wir weiter mit unserem Projekt agieren, fragte ich mich. Wollen wir aktuell bleiben? Oder wollen wir in unsere eigenen abstrakten Welten steigen und unser Projekt ins sureale, dadaistische führen?

Eine schwere Frage, weswegen ich dir diesen Satzanfang mitgebe:

#61
S: „Bla ist grüner als La blau…“

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

__________________________________________________________

Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum für uns Menschen – Zeichnung von Susanne Haun

 

Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

#58

“Mit diesen in den Raum gesprochenen Worten werde ich die Realität gewaltig verändern: …“

 schrieb Jürgen mir im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ehrlich gesagt, war das nicht einfach für mich, ja dieser Satzanfang überforderte mich sogar.

Welche Realität kann ich ändern?

Ändern sich Realitäten nicht langsam, wie uns die Geschichte zeigt.

Gibt es da ein „Satz“ oder ein „Ereignis“? Sind es nicht Strömungen, die die Welt verändern?

Aber ich musste mich ja entscheiden, und so dachte ich daran, was Kunst wohl für uns Menschen bedeutet.

Und so entstand dieser Satz:

“ Kunst ist Fortschritt und Aphrodisiakum für uns Menschen.“

 

 

Und nun zu dir, Jürgen:

#57

S: „Mein Lebenslauf ist bunt, …“

J: “… and the circle turns around and around and around.”

Jürgen beantwortete meinen letzten angefangenen Satz interessanter Weise in englischer Sprache (-> Klick).

Was hat dich dazu bewogen, lieber Jürgen?

#59

S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“

Ich gebe dir diesen Satzanfang mit, Jürgen, weil ich finde, dass durch die aktuellen alles ändernden Ereignisse sich eine Trägheit in allen Dingen auf die Welt gelegt hat.

Was meinst du dazu?

 

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Blumen und Pflanzen · Engel · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintrag 19., 22. und 27.09.2020, Kommt ein Teufel geflogen – Zeichnung von Susanne Haun

 

Der Teufel ist eine faszinierende Figur.

Jeder hat seine persönliche Vorstellung vom Teufel.

Mein ist meistens wohlwollend, nicht schrecklich.

Was ist eure Vorstellung vom Teufel?

Ich habe dem Teufel einen Engel und eine Blume zur Seite gestellt.

 

 

Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintrag 29. und 30.09.2020, Eine große Motte – Zeichnung von Susanne Haun

 

Tagebucheintrag 29.09.2020, Eine kleine Motte in Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 29.09.2020, Eine kleine Motte in Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Vor kurzem fand ich eine tote Motte in der Wohnzimmerecke.

Sie faszinierte mich sofort. Die Flügel waren angewinkelt. Sie sah so aus, wie sie Ulli Gau auf ihrem Instagram Account zeigt (-> siehe hier)

Ich wollte sie noch fotografieren, aber Micha war schneller als ich und saugte sie ein.

 

Tagebucheintrag 30.09.2020, Eine kleine Motte, 10 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 30.09.2020, Eine kleine Motte, 10 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Tiere · Zeichnung

Tagebucheintrag 16. und 17.. August 2020 – Bla, Bla, Bla – Zeichnung von Susanne Haun

 

Ab und an kommt die Erinnerung an die Biene Maja in meinen Kopf.

So auch, als ich den Beitrag „Holy Shit“ auf dem Blog von Hanne und Klausbernd gelesen habe.

 

Tagebucheintrag 16.08.2020, Kurt der Mistkäfer, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 16.08.2020, Kurt der Mistkäfer, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Tagebucheintrag 17.08.2020, Bla bla, bla bla, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 17.08.2020, Bla bla, bla bla, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Die Welt ist trotz allem Chaos noch schön – Zeichnung von Susanne Haun

 

#56

„Mir wachsen Flügel, glaube ich, denn …“ schrieb Jürgen mir im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ich als sehr große Optimistin beendete den Satz mit

„…die Welt ist troz allem Chaos noch schön.“

 

Die ist trotz allem Chaos noch schön, , 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Die ist trotz allem Chaos noch schön, , 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Meistens fällt mir schon während des Lesens von Jürgens Beitrag zum Projekt ohne Name eine Satzfortsetzung und ein Satzanfang ein. Heute sieht das anders aus. Ich habe spontan beim Schreiben des Blogbeitrags den Satz beendet, das Schreiben des Blogbeitrags unterbrochen, gezeichnet und nun frage ich mich, was ich denn Jürgen für einen Satzanfang sende.

#57 S: „Mein Lebenslauf ist bunt, …“

Mein Blick fiel auf meinen Lebenslauf, den ich gerade für die neue Immatrikulation an der udk schreiben musste. Das war nicht einfach. Natürlich musste ich auch bei der Immatrikulation zur Promotion an der FU einen Lebenslauf schreiben. Da war ich aber schlampig, denn da kannte mich nach 5 Jahre Studium doch jeder. An der udk bin ich unbekannt also brauche ich da einen aussagekräftigen Lebenslauf.

Michas Tochter hat mir dabei geholfen. Ein herzliches Dankeschön an sie 🙂 Ich war doch aus der Übung, einen anderen Lebenslauf als meinen Künstlerischen zu schreiben.

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Berühmt · Landschaft · Portraitmalerei · Zeichnung

Tagebucheintrag 12. August 2020 – Alles fliesst – Heraklit – Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Tagebucheintrag 12.08.2020, Stammt von Heraklit, dass alles fliesst, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 12.08.2020, Stammt von Heraklit, dass alles fliesst?, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Heute ist die Kurzformel panta rhei („Alles fließt“) recht bekannt und wird seltener mit dem Philosophen Heraklit in Verbindung gebracht.

Vor kurzem habe ich mehrere Portraits von Heraklit erstellt (siehe hier), die als Titelbild der zweiten Ausgabe für die Zeitschrift für Kulturphilosophie (siehe hier die Ausgabe 1 / 2020 auf der Internetseite des Felix Meiner Verlags: (-> Klick)) dienen sollen. Ich kenne das Cover inzwischen schon, aber es bleibt natürlich bis zum Erscheinen geheim. 😉

Das Thema ließ mich nicht gleich los, und so beschäftigt sich meine Tagebucheintragung vom 12.8.2020 mit dem Fließen.

Zwei Tage später zeichnete ich nochmals mein Sinnbild von Heraklit, dieses mal im Fluß mit Tusche auf Aquarellkarton. Nun sind meine Überlegungen erstmal abgeschlossen. 🙂

 

 

 

Engel · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintrag 8. August 2020 – Der Wetterfrosch kommt aus der Mode – Zeichnung von Susanne Haun

 

Der Wetterfrosch kommt aus der Mode, dachte ich beim Zeichnen der Froschbilder. Ich mag es, Frösche in Seen zu beobachten.

Warum ich dem Frosch Flügel gezeichnet habe?

Ich weiss es nicht, ist halt so passiert.

 

Tagebucheintrag 08.08.2020, Der Wetterfrosch kommt aus der Mode, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 08.08.2020, Der Wetterfrosch kommt aus der Mode, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

 

Tagebucheintrag 08.08.2020, Frosch, springe hoch und fliege davon, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 08.08.2020, Frosch, springe hoch und fliege davon, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Engel · Zeichnung

Tagebucheintrag 24.6.2020: Ein Engel der Natur – Zeichnung von Susanne Haun

 

Neben dem Exopsé für meine Promotion stehen die Juryrung MeinWedding2020 und auch das Rahmen für den Kieler Kunstsommer auf meinem Programm.

Tagebucheintrag 24.6.2020: Ein Engel der Natur – Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Tagebucheintrag 24.6.2020, Ein Engel im Grünen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 24.6.2020, Ein Engel im Grünen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Blumen und Pflanzen · Tiere · Zeichnung

Ein anderes Tier, gleich einem Panther – Zeichnung von Susanne Haun

 

1 Der Panther, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Der Panther, Tusche auf Aquarellkarton, 65 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Das Buch des Phropheten Daniels findet sich in meiner Antiqua Taschenbibel von 1972 aus der Württemberischen Bibelanstalt Stuttgart auf den Seiten 950 – 968.

Ich beziehe mich in meinen Panther und Löwen Bild (siehe hier) auf Kapitel 7:

2 Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf.
3 Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere.
4 Das erste war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.
5 Und siehe, ein anderes Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friss viel Fleisch!
6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.

Dieses Kapitel beflügelt meine Fantasie, aber ich glaube nicht, dass mit dem Corona Virus (Covid-19) die Apokalypse begonnen hat. Ich denke, dass der Mensch diese Pandemie in den Griff bekommen wird, ich denke aber auch, dass sich „danach“ viel verändern wird.

Aufgrund der Aktualität meines Bildes habe ich diese Zeichnung auch sofort bei singulart eingestellt (Klick zu meiner Präsenz bei der Pariser Galerie singulart). Gerne könnt ihr euch die technischen Daten zum Bild dort anschauen.

 

 

For my english speaken readers:

Haun continues to draw on the series of her views on the Corona / Covid-19 virus. The apocalyptic book Daniel speaks of a panther:
„6 Then I saw, and behold, another animal, like a panther, that had four wings like a bird on its back and the animal had four heads, and it was given great power.“
This chapter inspires Haun’s imagination, but she doesn’t believe that the Corona Virus (Covid-19) started the apocalypse. She thinks that man will get a grip on this pandemic, but she also thinks that a lot will change after the pandemic.
Haun works with high-quality materials, the picture was created with antique ink from Rohrer & Klingner on Hahnemühle watercolor cardboard.