Susanne Haun

Absage des 24. KunstSalons am 26. Mai 2020 mit Katrin Merle

Posted in Portraitmalerei, Salon, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 28. April 2020

 

Absage KunstSalon - Einladung Salon Katrin bei Susanne Haun

 

Leider muss ich den nächsten Kunstsalon (siehe hier), geplant am 26. Mai 2020 mit Katrin Merle, aufgrund des Corona Covid-19 Virus absagen.

In meiner Atelierwohnung kann ich die erforderlichen Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten.

Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Ich denke, dass ich den KunstSalon erst wieder veranstalten kann, wenn ein Impfstoff auf den Markt gekommen ist. Besucherinnen und Besucher meines Salon wissen, wie eng gedrängt wir immer in meinem Galerieraum sitzen.

In einer Zeit, in der man sich noch Treffen und Kaffee tringen gehen konnte, besprach ich in einem kleinen Café in Tegel mit Katrin Merle (siehe hier) den kommenden, nun abgesagten KunstSalon. Dabei zeichneten wir uns und unsere Umgebung gegenseitig.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich wir Künstlerinnen und Künstler unsere Umgebung wahrnehmen.

 

Hier seht ihr (c) Katrin Merles Zeichnungen, die bei unserem Treffen entstanden:

 

 

Hier seht ihr meine Zeichnungen, die beim Kaffee trinken entstanden:

 

 

Aus meinem Werkverzeichnis: Gedankentürme – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2020

 

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

 

„Schon Anfang 2000 entdeckte die Künstlerin Susanne Haun das elegante, hohe Format. Gerne kombiniert sie diese Gemälde miteinander und schafft damit eine Narration in mehreren Teilen. Als Materialien kombiniert sie Acryl für die Flächen und Tusche für die Linien. In der Serie Gedankentürme setzt sie sich mit Tieren auseinander, hier mit dem Pinguin. Ob sie die Tiere im Berliner Zoo oder an der Boulder Beach Südafrikas beobachtet, jedesmal baut sie eine Verbindung zu dem Tier auf.“ kann in der Objektbeschreibung in der Pariser Galerie Singulart gelesen werden (klick).

In Zeiten, wo das Reisen in die Ferne rückt und ich im Hinterkopf habe, dass wir, so „Gott will (?)“, im späten Sommer einen Schottland Urlaub vor uns haben, sind mir die vergangenen Reisen um so lieber geworden. Gerade die Afrika Reise hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Hier könnt ihr (klick) den Bericht von Micha und meinem Besuch der Boulder Beach lesen.

Schon sehr viel früher, 2007, entstanden die Gedankentürme, hier die „Zwiesprache mit einem Pinguin„. Als ob ich unseren 11 Jahre späteren Urlaub vorausgeahnt hätte.

Es entstanden noch vier weiter Tiere: Kolibri (klick), Steinbock (klick), Teufel (klick) und Tiger. Für die ersten drei habe ich einen Link zur Pariser Galerie Singulart gesetzt, den Tiger habe ich schon vor langer Zeit an ein Sammler-Ehepaar verkauft.

 

 

 

Maria und der Erbsenbaum – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2020
Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kennt ihr Wimmelbilder?

Anfang des Jahres beschloss ich eine Leinwand von 2005 zu übermalen. Von meinem Verständnis entsprach sie nicht mehr meinem Standard und so verschwand Truffaut II unter dem Gemälde Maria und der Erbsenbaum.

Ich habe das Bild heute bei singulart eingestellt:

„Von diesem Gemälde spricht Haun als ein Wimmelbild. Die einzelnen Szenen des Gemäldes „Maria und der Erbsenbaum“ entfalten sich beim genauen Hinsehen. Das Bild entstand auf einer selbstbespannten und grundierten Leinwand in zwei Schichten. In der ersten Schicht verwendete Haun Acrylfarbe und schwarze Tusche um in der zweiten Schicht eine fast weiße Fläche für ihre zeichnerische Komposition zu schaffen. Das Geschehen windet sich um ein florales Gewächs von unten nach oben.“

For my english speaken readers:

Haun speaks of this painting as a hidden object. The individual scenes of the painting „Maria and the Pea Tree“ unfold upon closer inspection. The picture was created on a self-covered and primed canvas in two layers. Haun used acrylic paint and black ink in the first layer and create an almost white surface for her drawing composition in the second layer. The action winds around a floral plant from bottom to top.

Pour mes lecteurs francophones:

Haun parle de cette peinture comme d’un objet caché. Les scènes individuelles de la peinture „Maria et le pois“ se déroulent en y regardant de plus près. L’image a été créée sur une toile recouverte et apprêtée en deux couches. Haun a utilisé de la peinture acrylique et de l’encre noire dans la première couche pour créer une surface presque blanche pour sa composition de dessin dans la deuxième couche. L’action s’enroule de bas en haut autour d’une plante florale.

 

 

Einladung zum 24. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – mit Katrin Merle

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2020

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Auch wenn wir im Moment in schweren Zeiten leben, möchte ich, in der Hoffnung, dass sich bis Ende Mai vieles wieder normalisiert, den nächsten Salon ankündigen. Hoffen wir das Beste und bleibt gesund!

Der 24. KunstSalon am Dienstag findet am 26. Mai 2020 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich auf Katrin Merle (siehe hier), sie absolvierte ihre Ausbildung in der Fachrichtung Modedesign am Lette Verein und war danach als Modezeichnerin und später als Grafikerin in einer Werbeagentur tätig. Seit 1995 arbeitet sie freiberufliche Illustratorin und ist seit 2012 bei den Urban Sketchers. In ihrem Atelier im Kunstzentrum Tegel Süd widmet sie sich der freien Malerei.

 

Einladung KunstSalon bei Susanne Haun - Gast Katrin Merle

Foto Katrin Merle von (c) Christian Schindler

 

Die vielseitige Künstlerin Katrin Merle will sich nicht auf eine Richtung festlegen lassen. Ihr Geld verdient sie mit Kinderbuchillustrationen und Urban-Sketching-Workshops, sie füllt ihre Skizzenbücher draußen vor Ort und malt im Atelier auf Leinwand. Daneben lässt sie in einem Postkartenaustausch mit einem Zeichnerkollegen ihrer Phantasie freien Lauf oder illustriert gefundene Einkaufszettel. Dabei entstehen extrem unterschiedliche Werke, denn die Richtungen haben erst einmal nicht viel gemeinsam. Und doch sind es Facetten einer einzelnen Person.

 

Ich will mich nicht beschränken, Illustration, urban sketching, Gemaelde (c) Werke von Katrin Merle

Ich will mich nicht beschränken, Illustration, urban sketching, Gemaelde (c) Werke von Katrin Merle

 

Katrin wird beim Salon von ihrer Gratwanderung erzählen, die ihre unterschiedlichen Tätigkeitsfelder mit sich bringen:

Sie wird uns das Manifest der Urban Sketchers erläutern und ihre Begeisterung für dieses Konzept mit uns teilen. (Instagram: @katrin_Merle). Beim Zeichnen in der Stadt wirkt das äußere Umfeld auf ihre Arbeit ein, während die Kunst auf Leinwand von innen aus ihrer Seele (Instagram @katrin_merle_art) heraus entsteht.

Im Buchhandel erkennen die Interessierten, mit welchem breiten Spektrum Katrin Merle im Illustrationsbereich (https://katrinmerle.de) aufgestellt ist.

Unsinn aller Art findet ihr auf Katrins Blog https://berlindoodleblog.blogspot.com/.

Im lockeren Gespräch unter Einbeziehung unserer Gäste werden Katrin und ich durch den Salon führen.

Im Galerieraum werden die verschiedenen Arbeiten der Welten von Katrin zu sehen sein.

 

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

24. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

26. Mai 2019 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

www.susannehaun.com

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Ganz in rot – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand by Susanne Haun on 3. Februar 2020

 

Ich mag rot.

 

Vielleicht, weil ich ein „Herbst-Typ“ oder vom Sternzeichen Widder bin?

Vater und Tochter malte ich 2005 in der Größe 186 x 79,5cm in Erdtönen, das Gemälde Siegessäule entstand in roten und gelben Tönen in derselben Größe.

Vor zwei Wochen stellte ich beide Bilder auf meine Präsenz der Pariser Galerie Singulart (siehe hier, klick). Ihr könnt mir übrigens unkompliziert auf Singulart folgen. Ihr bekommt dann eine Mail, wenn ich neue Werke einstelle. Auf Singulart findet ihr auch eine Objektbeschreibung der Gemälde. Ich stelle ca. 2 bis 5 Gemälde pro Monat in der Galerie ein.

Hier (klick) erfährst du mehr über Vater und Tochter und hier (klick) über die Siegessäule.

 

 

Beide Arbeiten sind in meiner Broschüre von 2005, Susanne Haun, Malerei und Grafik, Auflage 750, abgebildet.

Wenn ihr eine der Broschüren für 5 Euro Schutzgebühr inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben wollt, schreibt mir eine Mail (info@susannehaun.de) mit mit eurer Adresse.

Die Gemälde sind in vier Ausstellungen zu sehen gewesen:

2005 Poesie der Menschen, Schlossparktheater, Berlin, Ausstellungseinführung, Hannah Köppel, Kuratorin
2005 Menschen im Bild, Kulturhaus Spandau Berlin, Kommunale Galerie
2007 Galerie Süd, Magdeburg, Ausstellungsgepräch Bernd Götz
2009 Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Berlin

 

 

Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch – Gemälde von 2005 von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Malerei, Portraitmalerei by Susanne Haun on 22. Januar 2020

 

Von Angesicht zu Angesicht - Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

Von Angesicht zu Angesicht – Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

 

Das Bild Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch ist 2007 in drei Ausstellungen in Berlin, Grimma bei Leipzig und in Weiden, Bayern gezeigt worden.

Jeweils ein Foto von den Ausstellungseröffnungen könnt ihr hier sehen. Wenn ihr dem Link zu meiner online Präsenz bei der Pariser Galerie singulart folgt, erhaltet ihr mehr Informationen.

Ein Paar schaut sich an. Hat es sich nach Jahren der Ehe noch etwas zu sagen oder sind die Worte schon verbraucht? Es ist der Betrachterin, dem Betrachter offen gelassen, in welcher Situation sich die Beiden befinden. Die Erdtöne symbolisieren die Bodenständigkeit der Frau und des Mannes. Das langezogene, rechteckige Format der Leinwand unterstützt die Gesprächsthematik. Haun hat viele Paare in dieser Situation beobachtet, um den passenden Ausdruck der beiden Portraitierten zu finden und widerzugeben. Die Hände im Bild spielen eine wichtige Rolle, der Mann hält seine Hand nachdenklich vor dem Mund während die Frau ihre Arme in eine schützende Geste vor dem Busen hält.

 

 

Die fünf Lebensstufen der Frau – Gemälde aus dem Jahr 2005 von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Leinwand by Susanne Haun on 6. Januar 2020

 

 

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die fuenf Lebensstufen der Frau, 100 x 100 cm, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Mein erstes im Jahr 2020 eingestelltes Bild bei Singulart (siehe hier) ist aus dem Jahr 2005 also schon 15 Jahre alt. Ich mag es besonders, weil es einen Wegpunkt in meinem Leben symbolisiert.

Mehr zu diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link zu meiner Onlinepräsenz bei Singulart folgt.

Übrigens, ihr könnt mir auch auf singulart folgen, ihr bekommt dann immer eine Mail, wenn ich neue oder auch alte Arbeiten von mir hochlade. Wie das geht, das seht ihr hier (klick).

Zwei Jahre später, also 2007,  beschäftigte ich mich wieder mit dem Thema der Lebensstufen der Frau. Mehr von diesem Gemälde könnt ihr sehen und lesen, wenn ihr dem Link hier auf einen Beitrag von 2017 auf meinem privaten Blog folgt.

Das sind viele Links, oder?

Ich schreibe seit März 2009 fast täglich auf meinem Blog über meine Kunst. Um ein reduntantes System innerhalb meines Blogs zu verhindern, arbeite ich lieber mit Links. Ich hoffe, ihr folgt den elektronischen Verzweigungen meiner Erinnerungen.

Vor my english speaking readers:

On this 100 x 100 cm canvas on a museum bar, Haun depicts the five stages of life of women, birth, first bleeding, pregnancy, last bleeding and ultimately death. Especially in the early modern period, these stages of life were discussed. Until she was 10 years old, the woman lived through her childhood, the virgin age followed up to 20 years. After that, she was regarded as a wife, housewife and mother in society. When she was no longer fertile she

was seen as a matron and as a grandmother or old woman from around 50 years of age. A man was considered to be at the height of his life at 50 if only the term old woman remained for the woman. The Haun canvas shown emancipates the position of women.
In addition to aryl, Haun used oil pastels for the lines.

 

Weltverbesserin in Tusche und Acryl – Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Atelier, Ausstellungstip, Betrachtungen zur Kunst, Leinwand by Susanne Haun on 4. Dezember 2019

 

 

Weltverbessern - Gemälde auf Leinwand von Susann Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Weltverbessern – Gemälde auf Leinwand von Susann Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Mit meinem Werkverzeichnis entdecke ich meine Gemälde neu.

Statt sie hier in meinem Blog zu zeigen, habe ich sie auf meiner Präsenz der Pariser Galerie Singulart hochgeladen.

Warum ich sie auf singulart hochgeladen habe?

Die drei Leinwände sind zwischen 2005 und 2006 entstanden und ich empfinde meinen Blog als mein aktuelles Medium, auf dem ich meine täglichen Zeichnungen und Leinwände festhalte.

Meine Leinwände aus den Jahren 2002 – 2008 könnt ihr im Portfolio „Aus dem Leben gegriffen“ bei Singulart betrachten. In der Objektbeschreibung findet ihr meine Gedanken dazu.

Hier (Klick) gelangt ihr zu meiner Präsenz bei der Pariser Galerie Singulart.

Ihr könnt mir auch auf Singulart folgen, so bekommt ihr eine Mail, wenn ich ein neues Kunstwerk hochlade. Der Button zum Folgen befindet sich unter den Buttons für die sozialen Medien.

Im singulart Magazin gibt es interessante Artikel, wie zum Beispiel „Sammeln mit Bewusstsein: Ein Leitfaden für ethischen Kunstkauf„. Ein sehr interessanter Artikel, auch wenn ich das „dogmatische“ des Artikels etwas schwierig finde.

 

 

Aus der Vergangenheit vor 10 Jahren: Die Lebensstufen der Frau – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 30. Oktober 2017

 

Vor 10 Jahren hatte ich eine museale Ausstellung im Schleswig Holstein Haus in Schwerin. Dafür malte ich auf eine 4 x 2 Meter  (800g/m²) großen Leinwand die Lebensstufen der Frau.

Marion von FindeSatz fragte mich in Zusammenhang mit ihrem Tagessatz vom 20. Oktober nach meinem Gemälde (siehe hier).

10 Jahre sind eine lange Zeit, ich würde die Lebensstufen der Frau heute vollständig anders interpretieren. Vielleicht werde ich dieses Projekt einmal in Angriff nehmen. Ich weiss noch, dass die Dame vom Museum fassungslos vor der Leinwand stand und meinte, das seien nun die Lebensstufen der Frau und im Vordergrund steht der Mann. Interessant 🙂

Ich habe einfach Fotos und Presse hochgeladen, damit ihr euch eine Vorstellung machen könnt. Die Leinwand hing durch ein Loch in der Decke und konnte nur vollständig gesehen werden, wenn der Besucher direkt neben der Leinwand stand. Dadurch rückte der Mann tatsächlich in den Vordergrund des Gemäldes. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. An den Wänden hingen meine täglichen Zeichnungen. Die Rückseite der Leinwand bildete eine kleinere Leinwand, die auch ein Frauenthema behandelte.

 

 

Schweriner Volkszeitung 2.5.2007

Schweriner Volkszeitung 2.5.2007

 

Unser Schwerin 22.4.2007

Unser Schwerin 22.4.2007

 

 

Übrigens – die Leinwand existiert nicht mehr in dieser Art. Ich habe sie übermalt. Den Mann in den Vordergrund des Lebens der Frauen zu setzen, nein, das konnte ich nicht bestehen lassen. Über das daraus entstehende Gemälde habe ich schon des öfteren berichtet (siehe hier).

 

 

Begegnungen in Grimma bei Leipzig – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Klosterkirche Grimma, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Februar 2013

Am Wochenende war ich in Grimma. Grimma liegt ca. 30 km von Leipzig entfernt und im August wird die Klosterkirche mein Ausstellungsort sein.

Schon Mitte letzten Jahres sprach mich das Kulturamt der Stadt an, ob ich mir vorstellen könnte, in der Klosterkirche meine Arbeiten zu zeigen.

Die Klosterkirche neben dem alten Gymnasium von der anderen Seite der Mulde aus (c) Foto von Susanne Haun

Die Klosterkirche neben dem alten Gymnasium von der anderen Seite der Mulde aus (c) Foto von Susanne Haun

Die Klosterkirche hat eine Grundfläche von 15 x 60 Meter und ist innen entkernt. Um die Kirche zu bespielen, müssen also großformatige Arbeiten gezeigt werden und keine Zeichnungen der Größe 17 x 22 cm, die würden nicht ansatzweise auffallen. So war die Entscheidung, das Angebot anzunehmen nicht einfach für mich. Zweimal habe ich schon in Gruppenausstellungen dort Arbeiten von mir gezeigt.

Am Anfang des Jahres hatte ich dann einen Plan, ich rief Conny Niehoff, Ute Schätzmüller und Christiane Budig an, ob wir zusammen die Kirche vom 28. Juli bis zum 11. August bespielen wollen. Ich freue mich sehr, dass alle drei zusagten und wir werden in Frauenpower in der Klosterkirche ausstellen.

Von Ute und Conny habe ich hier in meinem Blog schon viel berichtet. Christiane Budig kennt ihr noch nicht, Christiane ist Glaskünstlerin. Sie hat Glas/Keramikdesign in der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle (Saale) studiert, hatte einen Lehrauftrag an der Martin-Luther Universität in Halle (Saale) und besuchte ein Aufbaustudium Kunsttherapie an der Hochschule der bildenden Künste in Dresden. Sie hat einige Preise erhalten und stellt
regelmäßig aus.

Die Klosterkirche währen der Ausstellung 2004 vom Künstlergut Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Die Klosterkirche währen der Ausstellung 2004 vom Künstlergut Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Aber was sagt das über den Menschen Christiane aus? Oder über ihre Kunst? Nicht viel, aber ein Blick auf ihrer Homepage http://www.christiane-budig.de/ zeigt, was für eindrucksvolle Glasarbeiten sie schafft. Christiane ist keine Internet-Netzwerkerin, ihre Mails schaut sie nicht regelmäßig an und ihre Homepage und Mails sind „das höchste aller Gefühle“ für sie im Netz.

Kennengelernt habe ich Christiane 2006, sie ist eine Schulfreundin von Conny und vor zwei Jahren gab sie mir ihr Buch „whisper“ als Erinnerung daran, dass wir irgendwann einmal zusammen ausstellen wollen.

Ich werde für diese Ausstellung eine große Leinwand (400 x 270 cm) von mir übermalen, die ich dort hängen möchte. Außerdem will ich eine Auswahl an Dämonen mit in die Kirche nehmen, sie passen dort hervorragend hin.

Noch habe ich nicht viel über Grimma und die Klosterkirche berichtet. Bis zum August ist es noch eine lange Zeit und so wird Grimma ein Thema meines Blogs bis dahin sein. Heute zeige ich euch die Fotos vom Samstag, die bei strömenden Regen aufgenommen sind. Deshalb zeige ich noch Fotos von 2005, sie entstanden bei der Jahresausstellung des Künstlergut Prösitz bei der ich mit meinen Arbeiten „Maria“, ein Bild der Größe 140 x 100 cm und Faust, eine Leinwand der Größe 200 x 70 cm, vertreten war.

Meine Arbeiten im Jahr 2004 in der Klosterkirche in Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Meine Arbeiten im Jahr 2004 in der Klosterkirche in Grimma (c) Foto von Susanne Haun

Es ist eine neue Situation für mich, ich organisiere oft Ausstellungen aber es ist das erste Mal, dass ich mir bewußt bin, dass ich hier nicht nur als Künstlerin sondern auch als Kuratorin tätig bin.

For my English-speaking readers:
At this weekend I was in Grimma. Grimma is located about 30 km nearLeipzig, and in August, I have an exibition in the closter church.
Already in the middle of last year, I was approached by the Department of Culture, if I could imagine me to show my work in the closter church.
The size of the closter church is abaout 15 x 60 meters and is gutted inside. To record the Church I need large-scale works and no drawings of the size 17 x 22 cm, which would not be noticeable to somebody. Such was the decision to accept the offer not easy for me. I have been shown my work two times in group exhibitions there.
At the beginning of the year I had a plan, I called Conny Niehoff, Ute Schätzmüller and Christiane Budig asking if we are wanted to exibit together in the church of 28 July to 11 August. I am very pleased that all three pledged and we will be attending the Women’s Power in the closter church.

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