Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Voltaire – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 24. Juni 2018

 

Alles hängt normalerweise zusammen, wie die Glieder einer Kette,
und alles ist zum Besten bestellt.
(Voltaire, 1694 – 1778)

 

Dieses Zitat verwendete Doreen Trittel (siehe hier) bei der Beschreibung ihrer Arbeit „Die Ketten meiner Oma“.

Heute noch bis 19 Uhr können Doreens Arbeiten im Rahmen von 48 Stunden Neukölln im Lite-Haus betrachtet werden.

Mareschstr. 4
12055 Berlin

 

Eine Zeitlang habe ich gerne Arm- und Halsbänder mit bunten Perlen getragen. Jetzt stören mich die Ketten beim Arbeiten. Hier eine Portrait – Zeichnung von 2011 mit meinen grünen Armbänder, die ich als Modell verwendete. Den Blogartikel von der Entstehung des Portraits von 2011 dazu könnt ihr hier lesen die Fertigstellung des Portraits hier (klick).

 

 

Zitat am Sonntag – Anthony Doerr – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. Juni 2018

 

„Wenn Sie sich oft genug an etwas erinnern, können Sie eine neue Erinnerung schaffen: Die Erinnerung an das Sicherinnern.“

Anthony Doerr in Memory Wall

 

 

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Doerr, Anthony, Memory Wall, München 2018, S. 114 – 115.

Mamas Blechsieb – Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Mai 2018

 

Vor einigen Tagen zeichnete Gerda ein Stillleben mit ihrem Sieb (siehe hier).

Wir kamen ins Gespräch und ich erwähnte das Sieb meiner Mutter. Auch erzählte ich, dass nach dem Krieg aus den nicht mehr benötigten Stahlhelmen Siebe gefertigt wurden. Gerda fand dazu einen 23 Sekunden Film im Netz der Netze (siehe hier).

Siebe haben es in sich und sind schwer zu zeichnen. Zur Zeit stecke ich zeichnerisch in meinem Afrikaprojekt und da passt ein Sieb so gar nicht in meinen Tagesablauf. So auch nur für Gerda ein paar morgendliche Gedanken dazu verbunden mit den besten Grüßen nach Griechenland.

Wenn einer von euch Lust hat, dann zeichnet doch auch mal euer Sieb und postet mir den Link zum Beitrag in den Kommentaren.

 

Zitat am Sonntag – Anthony Doerr – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 27. Mai 2018

 

„Zu sagen, jemand sei ein glücklicher Mensch oder ein unglücklicher Mensch, ist lächerlich.
Wir sind in jeder Stunde tausend verschiedene Menschen.“

Anthony Doerr in Memory Wall

 

Ein Mensch - ein weiter Lichtkreis zittert hinter ihm - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Mensch – ein weiter Lichtkreis zittert hinter ihm – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Doerr, Anthony, Memory Wall, München 2018, S. 72.

Zitat am Sonntag – Luis Buñuel Portolés – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 20. Mai 2018

 

Man muss erst beginnen, sein Gedächtnis zu verlieren, uns sei’s nur stückweise, um sich darüber klar zu werden, dass das Gedächtnis unser ganzes Leben ist.

Luis Buñuel Portolés, in Mein letzter Seufzer

 

Dialog Bewusst-Sein Blatt 6 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dialog Bewusst-Sein Blatt 6 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Luis Buñuel Portolés, Mein letzter Seufzer, in: Doerr, Anthony, Memory Wall, München 2018, S. 7.
Danke, liebe Gerda für den Buchtipp!

 

Meine Schnipsel in Gerdas Händen – Susanne Haun

Posted in Collage, Schnitt- / Legearbeiten, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2018

 

Liebe Gerda!

Unglaublich!

Tag um Tag sehe ich, wie „meine“ Schnipsel immer neue Gestalten annehmen. Ich habe deine gesamten Legearbeiten mit „meinen“ Schnipseln in einem Ordner gespeichert und bin nur am Staunen.

Nur ein einziges Bild habe ich gelegt, das ich dir nun heute endlich zeigen möchte. Es entstand, bevor ich dir die Schnipsel sendete (logisch 🙂 ).

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu der Erstellung der Schnipsel sehen (Klick).

 

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

 

Vielen, vielen Dank für deine Analyse und Arbeit mit meinen Schnipseln.
Die Form dominiert — ja, ich sehe es jetzt auch. Die Größe ist relativ einheitlich, ja… darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, als ich das Bild zerschnitt.

Eine Übersicht über Gerdas Legearbeiten mit meinen Schnipseln findet ihr hier (KLICK).

 

 

Vor kurzem in Athen bei Poseidon – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Dezember 2017

 

Bevor das Jahr zu Ende 😉 geht, möchte ich vom letzten Tag unseres Kurzurlaubs in Athen berichten. Gerda fuhr mit uns zum Zipfel der Halbinsel Attika zum Tempel des Poseidons.

 

 

Ich schrieb in mein Tagebuch:

Athen, den 27.11.2017

Vier Tage sind keine lange Zeit, um eine so große Stadt wie Athen zu erkunden und so ist es nicht verwunderlich, dass der letzte Tag schneller anbrach als wir uns umdrehen konnten. Sind die ersten Tage mit blauem Himmel und Sonne gefüllt gewesen, regnete es schon am Morgen des vierten Tages in Strömen.

Gerda und ich nutzen die Zeit für ein langes Gespräch in der Küche bei Kaffee und Weihnachtskeksen. Generell waren die Tage von philosophischen und politischen Gesprächen und Diskussion begleitet. Mittags schlug Gerda vor, einen Ausflug zum Kap Sounion zu unternehmen. Kap Sounion ist vom Poseidontempel dominiert, der thronend auf dem Fels der südlichsten Spitze der Attika steht. Gerda fuhr uns souverän zum Ziel.

Dem Wind und Wetter ausgesetzt, ist dieser Ort bestens für Poseidon geeignet! Der Gott des Meeres zeigte sich gnädig, sprach mit Ailos, dem Gott der Winde, der die Regenwolken wegblies. Apollo schenkte uns Sonne und so konnten wir in Ruhe den Ort genießen, zeichnen, fotografieren, die Sonne (Apollo) anbeten sowie Kaffee und Kuchen essen.

Die Lichtverhältnisse der Halbinsel, die auch als attisches Licht bezeichnet werden, sind eindrucksvoll wie auf den Fotos zu erkennen ist. Als wir ins Auto zum Flughafen steigen, beginnt es wieder zu regnen. Ein eng mit Eindrücken gepacktes Wochenende endet.

 

Aussicht vom südlichsten Punkt der Attika (c) Foto von Susanne Haun

Aussicht vom südlichsten Punkt der Attika (c) Foto von Susanne Haun

 

Gerda berichtete schon vor einiger Zeit von unserem Tag bei Poseidon (siehe hier).

Was mir dazu noch einfällt:

Als Gerda meine Zeichnungen im Kaffee betrachtete, da stellte sie sofort fest, dass Architektur zeichnen nicht mein Ding ist. Ich musste lächeln, dass man das meinen Zeichnungen so ansah. Es ist mir einfach langweilig, Säule für Säule gerade und akurat zu zeichnen. Gerda schenkte mir dort aus dem selben Laden, wo ich meinen Hoplit (siehe hier) erstand, ein Skizzenbuch mit Eule und Bleistiften. Ich mag das Buch, ich habe darin den obigen Text festgehalten und einiges an Zitaten, die mir in letzter Zeit begegneten, festgehalten.

 

 

Athen – von der U-Bahnstation Evangelismus zur U-Bahnstation Meyoron Moutis – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2017

 

Über zwei Wochen ist es her, dass wir in Athen waren und die Wärme und Gerda und Panos Gastfreundschaft genossen. Die Zeit rast und inzwischen erscheint mir manches auf den Fotos schon unwirklich. In Athen war es schon weihnachtlich auf den Straßen geschmückt. Da war mir noch nicht so weihnachtlich wie jetzt beim Betrachten der Fotos.

 

Athen - U-Bahn Meyaron Moutis (c) Foto von M.Fanke

Athen – U-Bahn Meyaron Moutis (c) Foto von M.Fanke

 

Für unseren mittleren Tag habe ich kein Tagebuch geschrieben. Es hat sich einfach nicht ergeben, wir hatten soviel zu erzählen und der Austausch war mit wichtiger als mein Tagebuch. Zum Glück habe ich wenigstens die Orte aufgeschrieben, an denen wir waren.

Sehr gut hat mir das Museum of Cycladic Art gefallen. Ich hätte den ganzen Tag dort bleiben können, aber die Zeit war knapp und so haben wir anschliessend die Sonne im Garten des Byzantinischen Museums geblogt. Gerda zeigte Fotos davon (siehe hier).

 

Danach unternahmen wir einen Spaziergang mit den erwähnenswerten Orten: Kolokaki, Akademias, Theatermuseum, Massalias, um zum Schluss den Sonnenuntergang auf dem Lykabettus mit einem spektakulären Blick über Athen zu geniessen. Alle Fotos zeige ich nicht, es würde einfach den Rahmen des Blogs sprengen. Gezeichnet habe ich diesen Tag nur im Museum of Cycladic Art.

Vom ersten Tag in Athen könnt ihr hier (Klick) lesen.

Jetzt plagt mich ein vereiterter Zahn, der gezogen werden muss, während die daraus resultierende Entzündung mit Antibiotika bekämpft wird. Ich hoffe, das das bald aufhört zu pochen.

 

 

 

Wandeln auf Gerda Kazakous Spuren – Collage von Susanne Haun

Posted in Collage, Schnitt- / Legearbeiten, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Dezember 2017

 

Als ich das erste Mal Gerdas Collagen (siehe hier) im Netz betrachtete, tat ich mich etwas schwer damit. Erst die konstante Beschäftigung mit ihrer Legekunst und die Gespräche mit ihr im Netz und in Athen brachten mich ihrer Arbeitsweise immer näher.

 

Schnipsel aus der unteren Hälfte von Versunken - Acryl und Tusche auf Aquarellkarton - Originalgröße 70 x 50 cm - 2006 - Foto von Susanne Haun

Schnipsel aus der unteren Hälfte von Versunken – Acryl und Tusche auf Aquarellkarton – Originalgröße 70 x 50 cm – 2006 – Foto von Susanne Haun

 

Es erfordert Mut, die eigenen Arbeiten zu zerschneiden und Neues daraus zu schaffen. Es ist dabei egal, wie alt die Arbeiten sind, das eigene Ich steckt in jedem der zerschnittenen Schnipsel. Gerda legt die Collagen (siehe hier ein Beispiel) aus ihren eigenen Schnipseln, fotografiert und blogt sie und nimmt die Schnipsel wieder zusammen. Das Werk ist nur flüchtig, es vervollständigt sich durch ihre Texte im Internet zur jeweiligen Collage.

Vor einigen Wochen wurde ihr Atelier überschwemmt, das Wasser zerstörte ihre sorgsam aufbewarten Arbeiten und Schnipsel (siehe hier). Ich bin froh, dass Gerda ihre Arbeit so gut im Blog dokumentiert hat.

Während unsere Gespräche fragte ich sie, ob ich ihr von mir Schnipsel senden könne. Sie schaute mich in ihrer eigenen lächelnden Art an und meinte, sie hätte noch nie mit fremden Schnipseln gearbeitet, könne es aber probieren.

So holte ich aus meinem Lager mehrere Arbeiten von 2006. Wie ich zu dieser Auswahl kam? Die Mappe 2006 war einfach die erste, die ich griff, also purer Zufall. Ich stellte fest, dass die Arbeiten, die ich als schlecht ansah auch nichts zum Zerschneiden für Schnipsel waren. Ich zerriss sie und warf sie weg. Fünf weitere Arbeiten empfand ich als gut, sie werden wieder in die Mappe 2006 wandern. Dann gab es eine Zeichnung, da störte mich die untere Hälfte, die Proportionen bereiteten mir ein unangenehmes Gefühl. Jedoch mag ich die Farben und Linien. „Perfekt!“, dachte ich, genau diese Arbeit ist richtig, um Schnipsel zu schneiden.

Das Schneiden war eine völlig neue Erfahrung für mich. Ich habe festgestellt, dass ich manche Linien nicht zerschneiden konnte, so musste ich mit der Schere mit den Linien gehen. Oft entschied ich auch, innerhalb bestimmter Farbschemen zu schneiden. Die Formen entstanden so aus meiner Zeichnung. Und plötzlich war Schluß. Den oberen Teil der Arbeit konnte und wollte ich nicht mehr zerschneiden. Ich werde ihn ebenso in die Mappe von 2006 zurücklegen. Außerdem habe ich entschieden, zu den fünf weiteren Arbeiten, die ich aus der Mappe geholt habe Zitate zu suchen. Im Gegensatz zu sonst werden erst Bilder und dann Worte folgen. Ich bin gespannt, wie das auf mich wirkt.

Als nächstes werde ich mit den Schnipseln eine Collage legen, sie dann verpacken und Gerda senden. Ich bin sehr neugierig, was Gerda aus den Schnipseln legen wird, zu welchen Texten sie sie inspirieren. Erst wenn auch Gerdas Collage fertig ist, werde ich meine Collage zeigen, damit sie frei von meinen Gedanken arbeiten kann.

 

 

Graffiti in Athen – Psiri – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte by Susanne Haun on 1. Dezember 2017

 

Der Stadtteil Psiri in Athen (siehe hier) hat einen morbiden Charme. Man schaut zwischen Verfallenem und bunten Graffitis hin und her. Nach dem Spaziergang durch die Straßen waren wir müde und brauchten einen Kaffee. Das Nachtleben, das im Reiseführer beschrieben ist, haben wir nicht erlebt, wir waren froh, nach einem langen Tag wieder bei Gerda in der Küche zu sitzen.

 

 

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