Susanne Haun

Monatsfoto: Mein Atelier am 30. Juli 2017 – Susanne Haun

Posted in Atelier, Foto by Susanne Haun on 7. August 2017

 

Zeilenende lud im Februar ein, an jedem letzten Sonntag des Monats ein Motiv zu fotografieren, um festzuhalten, was sich ändert und was gleich bleibt, las ich auf Gerdas Blog (siehe hier). Dazu zeigte Gerda Fotos von ihrem Atelier. Ich fand das spannend und beschloss mich Zeilenendes Aufruf anzuschliessen.

Hier also meine Atelierfotos, die sehr konträr zu Gerdas sind, was ich wiederum ebenso spannend finde. Aufgrund der starken Hitze sind die Vorhänge zugezogen. Mal schauen, wie das in einem Monat aussieht!

 

 

 

Winterlinge – Hahnenfußgewächs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2017

 

„Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).“ schreibt Wikipedia.

 

Winterlinge - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Winterlinge – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerda (siehe hier) bloggte letzte Woche Anemonen und ich  dachte, die Winterlinge gehörten zur Gattung der Anemonen. Da habe ich mich geirrt aber ich mag sie trotzdem sehr.

 

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit der Farbe habe ich mich etwas schwer getan. Es ist ungewöhnlich für mich, mit mehr als einem Farbton zu arbeiten. Ich mag das liniare Knappe auf das Wesentliche beschränkte.

 

 

Der Weg der weißen Schlange von Gerda zu mir – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Oktober 2016

 

Letzte Woche, Dienstag Nacht, zeichnete Gerda eine weiße Schlange (siehe hier) und zeigte sie uns mit der Aufforderung, sie im Geiste weiter zu denken.

Ich habe zeichnerisch die Schlange weiter gedacht.

 

5 Weisse Schlange - Tusche auf Bütten - 70 x 50 cm - Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Weisse Schlange – Tusche auf Bütten – 70 x 50 cm – Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Das Jahr Null – Die Geburt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 24. November 2015

Für jeden Menschen ist die Geburt das Jahr Null. Der Beginn des Lebens auf dieser Erde.

Das Jahr Null 21.11.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Jahr Null 21.11.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Gebärmutter habe ich als 0 gesehen. Sie ist die Antwort, auf Jürgens (siehe hier) reduzierte Zeichnungen, die er mir wiederum als Antwort auf die momotheisteistische Religion sendete. Dass ich die Gebärmutter als Null gesehen habe, ist Gerdas Kommentar zum Thema Null zu verdanken: „In der Natur gibt es die Null nicht. In der Natur gibt es den Samen und das Ei – die die Nullform nachahmen.“ Ich hatte einzig vor, die Geburt als ein Zeitpunkt Null zu zeichnen aber konnte mich offensichtlich der Symbolik von Gerdas Gedanken nicht lösen. Das gefällt mir!

Letzte Woche besuchte ich eine Vorlesung zur “macchia” Leonardo da Vincis.
Sehr interessant waren die Ausführungen des Dozenten zu Leonardos Vorstellung der Beziehung zwischen Mutter und Embryo. In dem ersten Monaten formt die Mutter die Seele des Embryos, danach weckt die Mutter die Seele des Embryos auf und von da an formt das Baby seine Seele selber!
Genauso weckt, laut Leonardo, die macchia die Seele des Künstlers.
Wir können uns also fragen, ob in dem Moment, wo wir eine eigene Arbeiten schaffen,  ob wir dann als Schöpfer tätig sind.

Der Zeitpunkt, wann die “Seele”, den Embryo “erweckt”, ist heute noch ein großes ethisches Thema, besonders in Bezug auf Abtreibungen.

Ich schreib über die macchia schon in Gerdas Blog (siehe hier) und sie antwortete mir dazu:

„Meine Anschauung ist: Die Idee – wie die Seele des Kinder – wird empfangen oder ergriffen, vielleicht “geformt” (Leonardo), wenn sie in die Dreidimensionalität eintritt. Ihre Herkunft ist für uns ein Geheimnis.
Zum künstlerischen Prozess: Es geschieht, dass man mit einer Idee schwanger geht, fühlt, wie sich langsam der zur Idee passende Leib bildet, und wie dies eine Eigendynamik gewinnt, die man mit gespannter Aufmerksamkeit malend, komponierend, schreibend begleitet, bis es ans Tageslicht tritt. Viele Fehlgeburten und Abtreibungen, auch Missgeburten bleiben zurück. Das Lebendgeborene umsorgt man noch ein Weilchen, bringt es auf den Weg – und da zieht es nun hoffentlich fröhlich dahin.“

 

 

 

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