Susanne Haun

Geburtstagsblumen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 10. April 2017

 

Ich, Susanne Haun, und meine Geburtstagsblumen (c) Foto von M.Fanke

Ich, Susanne Haun, und meine Geburtstagsblumen (c) Foto von M.Fanke

 

Mir schwirrt noch ein Satz von Gerda aus den Kommentaren zu meinem Winterling-Beitrag (siehe hier) im Kopf herum.

„Mir gefällt die erste lineare Zeichung am besten, sie ist sehr stark, man spürt den Wachstumswillen.- die farbigen Zeichnungen sind auch schön, fügen aber den Fotos nichts Wesentliches hinzu.“ schrieb Gerda.

Winterlinge - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Winterlinge – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meistens knipse ich bloß und lege meine Überlegungen eher in die Zeichnung. Ich gebe zu, für das alleinige Knipsen habe ich eine gute Ausrüstung. Die Fotos von heute und von den Winterlingen sind mit meinem iPhone mit der App ProCamera entstanden. Ich bin immer wieder erstaunt, was für Fotos dieses kleine Ding macht.

Ein Foto ist Kunst, wenn ich also eine Zeichnung nahe an der Realität gestalte, ist es dann eine Aneignung von Kunst? Appropriation Art?

Zur Zeit sind meine Zimmer voller Geburtstagsblumen. Ich habe mich entschlossen, diese Blumen zu zeichnen, solange sie ein Motiv hergeben. Von der Knospe über die Blüte bis zum Verwelken.

Nicht nur meine Geburtstagsblumen erfreuen mich, auch der Balkon ist fast fertig gepflanzt und das abendliche Gießen entspannt mich. Ich beobachte gerne das Wachstum der Pflanzen.

Dabei entsteht in rasanter Geschwindigkeit ein weiteres Blumenskizzenbuch.

Übrigens: in diesen Blumen steckt eine Menge von mir drin, jede Linie eine Entscheidung. Wie so oft bin ich beeindruckt, was für ein Ausdruck in einer einzigen Linie liegen kann.

 

 

 

 

Geschlossene Räume und gleitende Gedanken – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 7. September 2016

 

Heute habe ich ein paar von Gerda Kazakous (siehe hier) Gedanken zeichnerisch aufgenommen.

Etwas länger beschäftigt mich Gerdas Hinweis (in den Kommentaren – siehe hier), dass sie noch keine geschlossenen Räume in meinen Architektur Zeichnungen gesehen habe, sondern diese immer von floralen oder figuralen Elementen aufgeweicht werden . Ich habe mich deshalb bewusst auf geschlossene Räume konzentriert, was nicht einfach ist. Die S-Bahn ist zum Beispiel ein geschlossener Raum und trotzdem stelle ich ihn offen dar. Besser ist es schon bei meinen Containern für Wäsche – die auf jeden Fall geschlossen sind, jedoch eben auch keine Architektur.

 

 

Meine erste Ausstellung in einer Galerie 2002 hatte den Titel Emotionen in Farbe. Es waren alles figurative Motive, Engel natürlich, Abbildungen von Antiken und die Nike (siehe hier). Gerda zeichnet Gefühle in Linien, ich auch, aber bei mir ordnen sich die Linien in Figuren. Architektur und abstrakte Linien stellvertretend für Gefühle – das ist eine wahre Herausforderung für mich. Ich denke, da kommt die Unterschiedlichkeit der Künstlerinnen zum Vorschein. Was für die eine eine Fingerübung ist, ist für die andere eine Herausforderung!

 

 

 

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