Susanne Haun

Der Herbst ist schon fast vorbei und es wird kalt – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 23. November 2018

 

Ohne viel Worte zeige ich euch endlich wieder einmal ein paar Seiten aus meinem Skizzenbuch.

 

Die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen – Enzian und Kastanien – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 9. Oktober 2017

 

Es ist schon zwei Donnerstage her, da habe ich mit meinem Vater die letzten Sonnenstrahlen im Garten genossen.

 

Enzian im Garten meiner Eltern (c) Foto von Susanne Haun

Enzian im Garten meiner Eltern (c) Foto von Susanne Haun

 

Mein Vater saß auf seinem Gartenstuhl, schaute in die übersichtliche Ferne des Gartens und rauchte eine dicke Zigarre während ich zeichnete. Es ist ein Rhythmus, den wir seit Jahrzehnten kultivieren, früher saß meine Mutter noch bei uns. Die letzte Pflanze, die Mama in den Garten setzte, war der Enzian, der sich von seinem Ausmaß verfünffacht hat.

Die beiden großen Kastanien im Garten meiner Eltern sind leider von der Miniermotte befallen. Trotzdem haben die Bäume viele große Kastanien abgeworfen. Oft kommen Kinder vorbei, die die Kastanien aus dem Garten sammeln, hier brauchen sie keine Angst haben, dass sie von Hundepipi oder ähnlichem verschmutzt sind. Auch ich sammel die Kastanien gerne und dekoriere damit den Tisch.

 

 

Der Herbst – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 28. November 2016

Ich stelle gerade eine Ausstellung zusammen und habe dabei in meinem Lager meine Leinwand „Der Herbst“ wiederentdeckt. Ich zeichnete sie im Januar 2008 mit Tusche auf Leinwand.

Stimmt!

Eigentlich ist es Winter, jedoch für mich ist diese Leinwand ganz Herbst.

 

Der Herbst - Tusche auf Leinwand - 50 x 70 cm - 2008 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Herbst – Tusche auf Leinwand – 50 x 70 cm – 2008 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gedanken beim Sonntagsspaziergang – Verantwortung – Susanne Haun

Posted in Berlin, Blumen und Pflanzen, Foto, Zeichnung by Susanne Haun on 17. November 2016

 

Am Sonntag sind wir bei schönstem kaltem Sonnenwetter am Insulaner Spazieren gegangen.

 

3 Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun3 Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun

Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun

 

In der Natur laufen, das beflügelt die Gedanken, das wusste auch Aristoteles schon, der seinen Unterricht gerne bei einem Spaziergang abhielt.

Ich habe dabei überlegt, warum wir als Staat Deutschland im Moment soviele Probleme und keiner Verantwortung übernehmen will.

Mir kam dabei der Gedanke, dass im Land eine gewisse Ziellosigkeit herrscht.

Ich bin somit auf die kleinste Organisationseinheit im Staat hinuntergegangen, die Familie. Wie definiere ich mich als Frau, Mann oder Kind innerhalb dieser kleinsten Organisationseinheit Familie? Was ist meine Rolle innerhalb der Familie? Welche Verantwortungen übernehme ich in der Funktion Ehefrau, Mutter, Tochter? Was sind meine Pflichten und was darf ich unbeschwert geniessen?

Können wir nicht erst, wenn wir unser eigenes „kleines“ Ziel kennen, ein großes Ziel innerhalb des Staats unterstützen? Und welche Rolle nehme ich im Staat ein? Ist es durchaus ausreichend, meine Verantwortungen innerhalb der Familie einzunehmen, Nachrichten zu schauen und zur Wahl zu gehen?

 

Spielplatz am Insulaner (c) Foto von M.Fanke

Spielplatz am Insulaner (c) Foto von M.Fanke

 

Für mich gehört zur Verantwortung innerhalb der Familie, mein Kind zu erziehen, ihm Bitte, Danke, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Verantwortung, Natur und Freude am Lernen und Leben beizubringen.

Für mich gehört zur Verantwortung, mich um meinen Eltern zu kümmern, so wie sie sich am Anfang meines Lebens um mich gekümmert haben. Die Liebe, die ich erfahren habe zurückzugeben, nicht nur meinem Kind sondern auch meinen Eltern.

Für mich gehört dazu, mit meinem Partner diese Dinge diskutieren zu können, akzeptable Kompromisse einzugehen, Gemeinsamkeiten zu erleben, Achtung und Respekt voreinander zu gewährleisten.

Ich glaube an die Institution Familie! Und ich glaube daran, dass ich meine beruflichen Ziele sowie Lebensziele trotz dieser Verantwortung der Familie gegenüber erreichen kann. Sogar besser, weil ich dadurch den Halt der Familie besitze.

Der Spaziergang hat mich zur Rückseite der Leinwand (siehe hier)  vom letzten Donnerstag inspiriert.

 

 

Der Spaziergang hat mich zur Rückseite der Leinwand (siehe hier)  vom letzten Donnerstag inspiriert.

 

 

Tauerweide und rotes Laub am Schäfersee – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 3. November 2016

 

Am Sonntag war klassisches Herbstwetter: blauer Himmel und buntes gelb, grün, rotes Laub. In Berlin Reinickendorf liegt versteckt in der Nähe der Residenzstrasse der Schäfersee. Als Kind bin ich dort im Winter Schlittschuh gelaufen und im Sommer haben wir dort Minigolf gespielt. Der Schäfersee liegt am Rand der Bezirksgrenze Wedding – Reinickendorf.

 

Herbst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Foto, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2016

 

Das Herbstwetter hat seinen Einzug gehalten.

Morgens ist es trüb und regnerisch und die Blätter und Blüten erhalten beim Welken immer mehr Linien, die ich zeichnen kann. Es ist die beste Zeit, im Bett zu bleiben, zu lesen oder Blätter und Kastanien zu sammeln und zu zeichnen. Das draußen Zeichnen wird langsam kalt und nass. Mit dem Sammeln von Herbstfloralien hält die Natur Einzug in mein Atelier.

 

Gesammelter Herbst (c) Foto von Susanne Haun

Gesammelter Herbst (c) Foto von Susanne Haun

 

Nicht nur das Zeichnen sondern auch das Fotografieren der einzelnen Bucheckern und Tannenzapfen hat mir große Freude bereitet.

 

 

Buchecker - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Buchecker – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Der botanische Garten in Göttingen – Blumen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Oktober 2016

Im Botanischen Garten Göttingen (siehe hier) kann der Besucher zur Zeit eine herbstliche Stimmung erleben.

Der Eintritt ist kostenlos und trotz des Regens sind viele Besucher hier unterwegs.

„Der Botanische Garten wurde in den Gründungstagen der Universität 1736 von Albrecht von Haller als „hortus medicus“ begründet. Er gehört also zu den ältesten historischen Schätzen der Hochschule und behauptet sich seit nun über einem Vierteljahrtausend bei gleicher Funktion am gleichen Ort.“² ist auf der Homepage der Georg August Universität Göttingen zu lesen.

Botanischer Garten Göttingen (c) Foto von Susanne Haun

Botanischer Garten Göttingen (c) Foto von Susanne Haun

Lange habe ich keine Blumen mehr gezeichnet und so habe ich aus den im botanischen Garten entstandenen Skizzen eine Blume ausgewählt und mit Bordeauxfarbender Tusche die Linien gezeichnet.

Blumen aus dem Botanischen Garten Göttingen - 17 x 24 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blumen aus dem Botanischen Garten Göttingen – 17 x 24 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sohn studiert in Göttingen Jura und so bin ich des öfteren in Göttingen. Ich freue mich schon, die jahreszeitlichen Veränderungen des botanischen Gartens zu erleben.

Botanischer Garten Göttingen, Untere Karspüle 2, 37073 Göttingen
Öffnungszeiten:
Freiland: Dezember-Februar täglich 8-16 Uhr, März-November täglich 8-18.30 Uhr
Gewächshäuser: täglich 8-18 Uhr

__________________________________

²http://www.uni-goettingen.de/de/108651.html, 10.10.16 umd 15:01 Uhr

8. Teil – Reiseimpressionen vergangener Urlaube – Toskana – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. September 2016

 

Die unkolorierten Zeichnungen sind hier zu sehen.

 

7. Teil – Reiseimpressionen vergangener Urlaube – Toskana – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 23. September 2016

 

Die unkolorierten Zeichnungen sind hier zu sehen.

 

6. Teil – Reiseimpressionen vergangener Urlaube – Toskana – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 22. September 2016

 

Nach und nach bringe ich Farbe in die Zeichnungen. Dazu benutze ich meine Aquarellkästen. Da ich selten aquarelliere, erstelle ich vor dem kolorieren Farbmuster.

 

Toskana (c) Zeichnung von Susanne Haun

Innsbruck (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auf Reisen habe ich nicht gerne schweres Gepäck bei mir, denn ich mag weder viel tragen noch mag ich das Gepäck auf den Flügen zahlen. So überlegte ich mir, welches Papier ich mit auf Reisen nehmen würde. Natürlich ist ein Skizzenbuch immer dabei, jedoch aquarelliere ich nicht in meinen Skizzenbücher. Sie sind dafür gedacht, unterwegs meine Gedanken schnell festzuhalten.

allegretto_150_gsm

So habe ich zu Allegretto von Hahnemühle in der Größe 21 x 29,7 cm gegriffen. Es ist nur 150 g/m² schwer, das macht das Aquarellieren etwas schwieriger; der Pinsel sollte relativ trocken sein und es ist sinnvoll mit zwei, maximal drei Farbschichten auszukommen. Ich mag die Haptik des Papiers, es besitzt ein leichtes (künstliches) Webmuster. Hahnemühle (siehe hier) beschreibt das Papier wie folgt: „Hellweiß, säurefrei, lichtbeständig und von höchster Alterungsbeständigkeit. Schönes Papier mit feiner rauer Struktur für die Trockenmaltechniken. Auch geeignet für Federzeichnungen, die mit Aquarell- oder Temperafarben nuanciert werden können.“

Es kann von Nutzen sein, die Beschreibung des Herstellers für sein Produkt zu lesen und zu überlegen, ob es für das eigene Vorhaben sinnvoll ist, mit diesem Papier zu arbeiten.

 

 

 

 

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