Zeichnung

Die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen – Enzian und Kastanien – Zeichnungen von Susanne Haun

 

Es ist schon zwei Donnerstage her, da habe ich mit meinem Vater die letzten Sonnenstrahlen im Garten genossen.

 

Enzian im Garten meiner Eltern (c) Foto von Susanne Haun
Enzian im Garten meiner Eltern (c) Foto von Susanne Haun

 

Mein Vater saß auf seinem Gartenstuhl, schaute in die übersichtliche Ferne des Gartens und rauchte eine dicke Zigarre während ich zeichnete. Es ist ein Rhythmus, den wir seit Jahrzehnten kultivieren, früher saß meine Mutter noch bei uns. Die letzte Pflanze, die Mama in den Garten setzte, war der Enzian, der sich von seinem Ausmaß verfünffacht hat.

Die beiden großen Kastanien im Garten meiner Eltern sind leider von der Miniermotte befallen. Trotzdem haben die Bäume viele große Kastanien abgeworfen. Oft kommen Kinder vorbei, die die Kastanien aus dem Garten sammeln, hier brauchen sie keine Angst haben, dass sie von Hundepipi oder ähnlichem verschmutzt sind. Auch ich sammel die Kastanien gerne und dekoriere damit den Tisch.

 

 

14 Kommentare zu „Die letzten herbstlichen Sonnenstrahlen – Enzian und Kastanien – Zeichnungen von Susanne Haun

  1. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich eine riesige alte Kastanie, die sogar ein „Naturdenkmal“ – Schildchen an ihrem Stamm hat.
    Ich schaue sie mir jeden Tag an und beobachte fasziniert den Wandel der Jahreszeiten an ihr.
    Dabei kann ich gar nicht benennen, in welcher Jahreszeit sie am schönsten ist.
    Vielleicht dann, wenn unzählige, weißgelbe Blütenstände zu sehen sind und sie einen unglaublichen Duft verströmt?
    Oder im Sommer, wenn das Blätterdach so dicht ist und ich, wenn ich direkt darunter stehe, kaum noch das Blau des Himmel sehen kann?,
    Oder jetzt, wenn unübersehbar viele grüne, stachelige Früchte an ihren Ästen hängen, deren glänzend braune Kastanien mich immer wieder welche aufsammeln lassen, obwohl ich eigentlich schon genug habe?

    1. So geht es mir auch, Rosie, ich weiss nicht, wann der Baum am schönsten ist. Ich mag auch seine stolzen, blattlosen Zweige, die sich im Winter in den Himmel recken und Linien in den manchmal blauen Himmel zeichnen.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

          1. Ja, die Rehe haben eben ihre guten und weniger guten Seiten. Aber wir nehmen die letzteren gerne in Kauf, weil wir uns am Anblick der Rehe so sehr erfreuen.

    1. Das kann ich mir gut vorstellen, Peggy, ich mag den Herbst. Eigentlich kann ich mir gar nicht vorstellen, ohne Jahreszeiten zu leben. Aber es ist bei euch ja sicher auch nicht für immer und so kannst du dich noch auf viele Herbstzeiten freuen.
      Liebe Grüße von Susanne

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