Susanne Haun

Mamas Orchideen und Gerdas Olivenbäume – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2019

 

 

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mamas Orchideen im Wintergarten, Zeichnung und Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Im Wintergarten des Hauses meiner Eltern stehen die in voller Pracht blühenden Orchideen meiner verstorbenen Mutter. Ein Käfer hat es sich auf einer Blüte bequem gemacht. Ideal, um von mir im Skizzenbuch festgehalten zu werden.

 

 

 

Vor kurzem bloggte Gerda Ihre Olivenbäume (siehe hier). Sie hat sie in letzter Zeit immer wieder und wieder gezeichnet (siehe hier). Das inspirierte mich, die Fotos zum Anlass zu nehmen, ebenfalls Olivenbäume zu zeichnen. Leider fehlte mir beim Zeichnen der Geruch der Oliven und der Wind, der die leisen Töne des Blätterrauschens erzeugt. Nichtsdestotrotz zeiche ich euch hier die Skizzenbuchseiten:

 

 

 

Frisch geschlüpfte Libellen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2018

 

Libelle, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Libelle, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, 2018 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Letzte Woche fanden wir am Teich meines Vaters Libellenpuppen. Die Libellen waren frisch geschlüpft und umschwirrten das Schilf des Teiches.

Erstaunlich, dass die Libellen die erste Zeit so konstant am Teich blieben und nicht weiter in die weite Welt flogen. Auf der Wikipedia Seite ist ein Film zu finden, der zeigt, wie eine Libelle schlüpft. Außerdem kann der Text des Wikipedia Eintrags auch als Audiodatei gehört werden. Auch das hatte ich noch bei keinem anderen Eintrag gesehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Libellen.

Die obige Libelle könnt ihr auch auf singulart (siehe hier den Link) finden. Singulart ist eine Pariser Onlinegalerie.

In einem meiner Heftchen habe ich gezeichnet und gestern und heute zwei der Arbeiten in 30 x 40 cm große Tuschezeichnungen umgesetzt.

 

 

 

 

Westfassade 120 x 80 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Dezember 2013
Einblick in mein Atelier (c) Foto von Susanne Haun

Einblick in mein Atelier (c) Foto von Susanne Haun

Niccolò Machiavelli verglich einen komplizierten künstlerischen Arbeitsprozess mit der Gründung eines Staates. Ich finde diesen Vergleich sehr passend. Es ist von der Idee bis zur Präsentation – bis zur Abgabe des Werkes in eine Sammlung viel zu bedenken. Und da ich am Denken bin, belasse ich es bei den Worten.

Ich freue mich über eure Gedanken zu meiner Westfassade!

Rückseiten haben etwas von Vergänglichkeit – Radierung von Susanne Haun

Posted in Radierung, Tiere, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 16. November 2013

In meinem Grafikschrank liegen neue Radierplatten der Größe 30 x 40 cm.

Aber es juckte mir in den Fingern, die Rückseite einer Radierung vom Januar 2012 als Grundlage für meine heutige Radierung zu benutzen. Hier seht ihr die Vorderseite der Radierung.

Die Rückseite hatte geätze Stellen, denn ich hatte sie nicht korrekt abgeklebt und die Säure konnte unter der Folie den Zink angreifen. Ich war gespannt, wie diese zufälligen Flächen zusammen mit den sehr durchdachten und kontrollierten Linien wirken würden.

Hic locus est ubi mors docet vivos - 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Hic locus est ubi mors docet vivos – 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Ich bleibe den Themen Vergänglichkeit und Insekten treu. Die auf den Rücken liegende tote Fliege und verwelkte Blumen sind kein neues Thema. Es ist ein Thema aus einer längst vergangenen Zeit. Aber es ist auch heute noch spannend, die Linien dieser Teilnehmer der Natur zu ziehen.

Inzwischen habe ich mir auch ein Lehrbuch über Insekten angeschafft, ein Kinderbuch aus dem Jahr 1963 mit dem Titel „Das Reich der Insekten“ aus dem Delphin Verlag, Stuttgart und Zürich. Nun weiss ich also, dass die Insekten die artenreichste Klasse des Tierreiches ist. Es ist ein Buch ohne Fotos aber mit vielen detailierten Zeichnungen von der Metamorphose der Bienen. Sehr interessant, habe ich alles noch nicht gewusst!

Passend erschien mir dabei die CD „The Devil, You + Me“ von The Notwist zu hören.

Die Ätzung sieht gut aus (c) Radierung von Susanne Haun

Die Ätzung sieht gut aus (c) Radierung von Susanne Haun

Die Strichätzung, die ich ätzte ist auf den schon geätzen Flächen sehr schwach. Hier werde ich mit der Kaltnadel nachhelfen müssen. Aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Strichätzung. Ich werde die Nacht darüber schlafen, wie ich die Flächen mittels Aquatinta setzen werde.

Oben rechts vom Betrachter das ausgedachte Insekt wird stehen bleiben, die Fliege unten im Vordergrund braucht noch Kontraste.

Ausschnitt -  Hic locus est ubi mors docet vivos - 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Ausschnitt – Hic locus est ubi mors docet vivos – 30 x 40 cm (c) Radierung von Susanne Haun

Es ist traurig, dass ich kein Latein kann aber ich fand bei dict.cc einen wundervollen lateinischen Satz, als ich nach dem Tod der Fliege fragte:
Hic locus est ubi mors docet vivos = Hier ist der Ort, wo der Tod die Lebenden unterrichtet.
Ich fand diesen Titel sofort passend für die heutige Radierung.

Libellen am Montone in Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Emilia Romagna, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 1. August 2012

Der Montone zieht mich fast täglich in seinem Bann.

Überall fliegen wunderschöne blaue Libellen auf dem Wasser. Sie sind sehr, sehr schnell und es dauert einen Moment, bis ich begreife, dass sie vier Flügel besitzen. Die Einzelheiten kann ich in der Schnelligkeit kaum sehen und so entstehen viele schnelle Bewegungszeichnungen in meinem kleinen Skizzenbuch.

Insekt 30 x 40 cm Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Insekt 30 x 40 cm Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe in diesem Urlaub zwei Scetchbooks von Hahnemühle benutzt, das A6 und das A5 Buch. Sie sind so schön leicht, dass ich mitunter auch beide mitnahm. Zum Montone war meistens das A6 dabei.

Einmal bin ich mit voller Bekleidung auf den Steinen ausgerutscht und ins Wasser gefallen. Das Skizzenbuch hielt ich hoch. Meine kleine Canon war in der Hosentasche und obwohl sie pitschenass geworden ist, funktionierte sie schon gleich nach dem trockenwischen wieder. Auch wenn sie zerbrochen und ertrunken wäre, ich habe auch noch die große Canon dabei. Einen Urlaub ohne Fotoapparat kann ich mir fast so schwer vorstellen, wie ein Urlaub ohne Skizzenbuch!

Libelle am Montone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Libelle am Montone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detaillierte kann ich die Insekten, die ich schon am … gezeichnet habe (siehe Beitrag hier) darstellen. Sie bleiben so nett für mich sitzen, selbst wenn ich das Blatt, auf dem sie hocken, einfach umdrehe und mir ihre Beine genauer anschaue.

So ist eine interessante Serie von vier Arbeiten entstanden.

Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !

 

Libellen am Montone in Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun

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