Vier Euro - Stillleben, die leere Leinwand (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Stillleben mit Medusa, Barby und Tierschädel – Gemälde von Susanne Haun

Stillleben

Wie oft habe ich es schon geschrieben? Das Stillleben beginnt mit dem Aufbau desselben. Eigentlich schon vorher: mit dem Sammeln von Gegenständen für Stillleben. Ich gehe sehr gerne zu Trödelmärkten und -läden. Dort finde ich oft skurriele Dinge, die ich zum Zeichnen und Malen mitnehme. Die Medusa schenkte mir mein Sohn vor einigen Jahren. Sie kommt in diesem Bild groß heraus. Die Barby Puppen kaufte ich bei nochmal, ein 2nd Hand Kaufhaus der Berliner Müllabfuhr. Den Tierschädel brachte mir meine Verlegerin Nina-Alice Schuchardt mit. Sie fand ihn im Wald und reinigte ihn für mich. Kugeln und Wecker kaufe ich oft und gerne genau wie fossile Schnecken.

Ausschnitt, Katzen-Engel, 40 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Socke, die Katze – Zeichnungen von Susanne Haun

„Socke“ habe ich die stromernde rot gescheckte Katze mit weißen Tatzen genannt. Erst später erfuhr ich, dass die Katze entfernten Nachbarn gehört und „Katie“ heißt. Sie ist frech aber bei den Kindern und Enkelkindern sehr beliebt, so dass sie gerne bei uns herumstromert. Ich malte Variationen des hübschen Tiers, die ich fantasievoll mit Portraits fiktiver Charaktere kombiniere.

In Situ Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024

Chronos – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ein beliebtes Thema von mir: Das Vergehen der Zeit
Das Modell vom Chronos stand im Saarland auf dem Friedhof. Nicht nur vom Thema morbide, der Stein ist auch schon von der Zeit strapaziert.

Die Gedanken zum Schreiben fließen nicht
Detail Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024
So richtig motiviert zu schreiben bin ich gerade nicht. Ich bin gedanklich in ganz anderen Gefilden unterwegs. Ich möchte den bisherigen Text meiner Diss anders strukturieren und am Ende eines jeden Kapitels mehr auf meine Forschungsfrage eingehen.

Es ist schon einige Zeit her
Den Chronos habe ich schon am 29.1.2024 signiert und obwohl das erst knapp drei Wochen her ist, habe ich mich mental schon von der Leinwand entfernt. Innerhalb 3 Wochen kann man soviel denken!

Tagebucheintragung 07.11.23, Pilze im Wald, Nr. 2, 20 x 15 cm, Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Pilze beim Waldspaziergang – Susanne Haun

Keine Pilze gesammelt jedoch bewundert

Fotos von Michael Fanke und Susanne Haun
Zeichnungen von Susanne Haun

Am Sonntag haben wir einen wunderschönen Waldspaziergang gemacht und die Farben des Herbst bewundert. Wenn wir schon keine Ahnung haben, um sicher Pilze zu sammeln, haben wir doch viele Fotos gemacht, um die Farben in die Woche zu retten.
Tagebucheintragungen

Die Pilze zeigen sich natürlich auch in meinen Tagebucheintragungen. Gleich nach dem Spaziergang habe ich zum Füller, Polychromes und den Brush Pens gegriffen, um die Erinnerungen festzuhalten. Heute waren Feder, Pinsel sowie Tusche und Aquarellfarbe auf Büttenpapier mein Medium. Ich mag es die verschiedenen Materialien und ihre Wirkung auszuprobieren.

Schimaere - Loewe und Schlange, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (5)

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (5)

Singulart

Nach der Singnatur ist der letzte Schritt die Präsentation der Schimäre im Internet. Im Fall der Schimäre erfolgte diese zuerst über Singulart ehe ich hier auf dem Blog die einzelnen Schritte dokumentierte.

Titel des Gemäldes

Als Arbeitstitel nannte ich hier auf dem Blog mein Gemälde „Schimäre“. Als endgültigen Titel entschied ich mich für „Schimäre und Schlange, Bündnisse werden geschlossen“. Unter diesem Titel kann mein Kunstwerk bei Singulart entdeckt werden.

Schimäre und Schlange, Bündnisse werden geschlossen, Susanne Haun, Deutschland, 2023, Acryl, Tusche auf Leinwand, 70x100cm.

Beim Malen der Schimäre (c) Film von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (4)

Die Qual einer Schimäre – Entstehungsgeschichte eines Gemäldes von Susanne Haun (4)

Alles wird neu

Nachdem ich die ursprüngliche Schimäre mit Weiß lasierend übermalt habe, drehe ich die Leinwand um, lege sie auf meinen Arbeitstisch und beginne von Vorne.

Ein guter Ausgangspunkt

Nun liegt die Leinwand erst einmal wieder und ich habe überlegt, wie es weitergeht.

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