Susanne Haun

Das Kunstwerk im Bilderbuch – Bericht vom 15. KunstSalon am Dienstag – Gast Nina Alice Schuchard bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. November 2017

 

Ruhe vor dem Sturm - KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Beim gestrigen Kunstsalon kamen viele Besucher, die sich für Ninas Verlagskonzept interessierten. Es entstanden interessante Diskussionen darüber, wie Nina die Künstler und Bilder für ihre Bücher auswählt. Inzwischen hat sie schon einiges an Feedback von Käufern und Buchhandlungen zum Buch Landtiere erhalten. Besonders beeindruckend finde ich, dass sie erhaltene Kritik bedenkt und dann entscheidet, welche sie für gut hält und annimmt und welche für sie und ihr Buch-Konzept nicht passt. Mit ihrer (äußerlich) ruhigen Art arbeitet sie zielstrebig, das zweite Buch Monsterkinder (siehe hier) liegt schon im Probedruck vor und ein drittes Buch ist im entstehen.  Dabei übernimmt sie öekologische Verantwortung (siehe hier) bei der Produktion ihrer Bücher.

Es gab viele Fragen, auch wie die Künstler*innen für die Bücher „produzieren“ ohne sich selber zu vergessen. Hier kann ich sagen, dass Nina mir Raum beim Erstelle der Illustrationen für das Buch Landtiere gelassen aber doch auch eine Auswahl getroffen, die sie für passend gehalten hat.

Als Überraschungsgast durften Nina und ich Gerd Knappe berüßen. Er hat die Texte zu den Landtieren geschrieben. Es lohnt sich auf seiner Homepage (siehe hier) zu stöbern und in seine Texte einzutauchen. Er schrieb die Texte, ohne vorher meine Arbeiten gesehen zu haben. Er schrieb, so dass Leser jeden Alters angesprochen sind – die Eltern, die Kinder und die Großeltern sowie Geschwister.

Ich habe in den Buchhandlungen oft als Feedback den Hinweis erhalten, dass das Buch sehr anspruchsvoll ist. Aber darf ein Kinderbuch nicht auch anspruchsvoll sein?

 

Inspiration und Diskussion im Kunstsalon

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2017

Ich habe mich sehr gefreut, die Ankündigung meines nächsten Kunstsalons im Wedding Weiser zu lesen:

Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: HenselFür einen Kunstsalon benötigt man einen großen Raum, eine Gastgeberin und Themen, die interessierte Gäste gern diskutieren. Die Weddingerin Susanne Haun veranstaltet in ihren Atelierräumen in der Groninger Straße seit 2014 drei bis vier Mal im Jahr einen solchen Salon. Der nächste findet am Dienstag (14.11.)…

über Inspiration und Diskussion im Kunstsalon — Weddingweiser

Einladung zum 15. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Das Kunstwerk im Bilderbuch – Gast Nina Alice Schuchardt

Posted in Salon, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Oktober 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am 14. November 2017 um 18 Uhr statt. Insgesamt diskutieren wir nun schon das 15. Mal ausgewählte Themen in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin.

Als Gast freue ich mich, Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Kunstsalon Nina - Eichhörnchenverlag

Gemeinsam werden wir uns dem Thema „Das Kunstwerk im Bilderbuch“ zuwenden:

Kunst ist Sprache und gute Bilder sprechen deutlicher – auch zu Kindern!

Bildende Kunst ist Kommunikation, die visuell, manchmal auch taktil erfahrbar ist und mittels Farben, Formen, Materialien und Strukturen, Inhalte aufnimmt und vermittelt. Oft gelingt es Werken der bildenden Kunst, ihre großen und kleinen Betrachter emotional zu erreichen, wo Worte nicht weiterkämen. Gleichzeitig ist das Bild unverzichtbarer Übermittler rationaler Informationen, wie in zahlreichen Anleitungen und Lehrbücher nachvollzogen werden kann, die ohne Bilder oft schwer verständlich wären.

Der Eichhörnchenverlag ist ein Buchverlag, der sich aus diesem Grund auf von Künstlern gestaltete Bilderbücher für Babys und Kleinkinder spezialisiert. Liebe- und anspruchsvoll gestaltete Bilderbücher sollen entstehen, die Freude an den Bildern, Worten und Geschichten schenken und den Kindern wie ihren Bezugspersonen Anlass zu entspanntem Miteinander und Kommunikation bieten. Dabei wird besonders darauf Wert gelegt, dass die Bilder in den Büchern selbstständige Erzählungen sind.

Erreichen Kunstwerke auch Kinder in besonderer Weise? Ja. Über die Erfahrungen, die wir mit Kindern und ihrer Sicht auf Kunstwerke gemacht haben, möchten wir sprechen. Auch werden wir der Frage nachgehen, ob Werke der bildenden Kunst bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um Kinder anzusprechen und wo die Aufgaben aber auch die Grenzen von Kunstwerken und Bilderbüchern für Kinder liegen.

Als anschauliche Beispiele wird Nina A. Schuchardt einige aktuelle und kommende Bilderbuchprojekte des Eichhörnchenverlags vorstellen.

Ich freue mich, dass ich als Künstlerin im ersten Buch des Verlags, Landtiere, ISBN 978-3-9818726-0-6, die Collagen erstellt habe. Die original Collagen, sowie andere Tierzeichnungen von mir können beim Salon besichtigt werden.

 

Eichhörnchenverlag_Landtiere_Umschlag (c) Nina Alicke Schuchard

 

Auf der Homepage des Eichhörnchenverlags (siehe hier) ist das Buch wie folgt beschrieben:

“ Das Pilotprojekt des Eichhörnchenverlags hat sich der Landtiere angenommen, eines Klassikers unter den Babybuchthemen.  Die Tiere wurden von Thomas Lemnitzer mit Blick für ihre individuelle Schönheit ohne Plüsch und Pathos, ohne vorhergehendes Herrichten oder nachträgliche Retusche in ihrem alltäglichen Leben fotografiert. Susanne Haun hat diese fotografischen Tierportraits zum Ausgangspunkt ihrer Collagen genommen und zeichnerisch fortgeführt. Mit Rücksicht auf das kindliche Sehen hat sie sich dabei der schönsten und leuchtensten Farben bedient. Gerd Knappe hat die Wesenhaftigkeit der Tiere in passende Worte gekleidet und ihnen eine Kinder wie Erwachsene gleichermaßen ansprechende rhythmische Form gegeben. Die gezeigten Tiere leben im Demeter Landwirtschaftsbetrieb „Biohof an der Alten Jäglitz“, auf dem Biohof Malo, auf privaten Höfen und im Tierpark Kunsterspring in der Ostprignitz in Brandenburg.“

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

14. November 2017 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72 M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Einladung (siehe hier) und Programm (siehe hier) im pdf – Format zum herunterladen und ausdrucken.

Programm

KunstSalon am Dienstag, 14.11.2017, Thema „Das Kunstwerk im Bilderbuch“

Nina Alice Schuchardt http://www.eichhoernchenverlag.de
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Nina Alice Schuchard
Vorstellung Susanne Haun

Nina
Vorstellung der Idee des Eichhörnchenverlags
Erfahrungen im Umgang von Kunst mit Kindern

Susanne
Wie beeinflusst ein Illustrationsauftrag die Künstler*in bei der Arbeit?
Abstimmung zwischen Künstler*in, Autor*in, Letor*in und Verlag

Nina
Wie findet der Verlag Künstler*innen?
Wie kommen die Bücher zu den Kindern?

Susanne
Schlusswort
Denkanstoss: Graphik Novells bzw. Comics sind Kunst-Bilderbücher für Erwachsene!

 

Das Kunstnetzwerk – Bericht vom 14. KunstSalon am Dienstag – Gast Peter Mück bei Susanne Haun

Posted in Netzwerk, Salon by Susanne Haun on 16. August 2017

 

Peter Mück hängt seine Scratchart im Salon von Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

Peter Mück hängt seine Scratchart im Salon von Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun

 

Als ich gestern bei meinem 14. Salon am Dienstag in die Runde schaute, freute ich mich über viele neue Gesichter.

Ich hatte – wie immer – die Befürchtung, es würde niemand kommen. Wenn dann kurz vor 18 Uhr beginnt, die Klingel immer wieder Laut zu geben, bin ich sehr zufrieden. Schließlich ist mein Gast der Netzwerker und Scratch Art Künstler Peter Mück extra aus Köln angereist, um sein Netzwerk und seine Arbeit zu präsentieren.

Peter hat das Netzwerk Crossart (http://crossart.ning.com/) ins Leben gerufen und ist voller Projekt Ideen. Wie bei uns allen fehlt es bei manchen Projekten einzig an Zeit.

Besonders beeindruckt hat mich seine Beschreibung vom Kölner Montmatre. Jeden Sonntag – inzwischen 17 in Folge – sitzt Peter mit Künstlerkollegen am Eierplatz der Südstadt, den er liebevoll im Kölner Dialekt mit Eierplätze bezeichnet, und zeigt Passanten, wie er seine Kunst produziert.

Warum ich Mitglied bei crossart bin?

Zweimal habe ich inzwischen an von crossart initiierten Ausstellungen teilgenommen. Ich schaue natürlich, um Reisekosten zu sparen, dass die Ausstellungsorte in Berlin und Umgebung sind. Einmal in der Green Hill Galerie (siehe hier den Beitrag von der Ausstellung) und einmal auf Rügen im Art Salon Q3 (siehe hier). Ich habe sehr bedauert, dass ich aus terminlichen Gründen nicht persönlich nach Rügen fahren konte, ich habe meine Zeichnungen mit Hermes nach Rügen gesendet, wo sie präsentiert wurden als ob ich selber dort gewesen wäre.

Durch das Netzwerk crossart lerne ich durch die Berlin Gruppe andere Künstler kennen und kann, wenn ich möchte, auch in anderen Städten kontakten.

Peter, der 2013 die Ehrenamtsurkunde durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln für das Projekt Kunst im sozialen Raum erhielt, hat einen lebendigen Vortrag über crossart gehalten. Über seine scratchart Kunst  berichtet in bewegten Bildern in seinem Künstlerportrait (siehe hier).

 

 

 

Trailer des crossart Films – KunstSalon in den Atelierräumen von Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 8. August 2017

 

Als Vorbereitung für den 14. KunstSalon am 15. August um 18 Uhr, in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22 in 13347 Berlin hat mir mein Gast Peter Mück den Link zum Trailer zum crossart Film gesendet.  Wir beleuchten im nächsten Salon das Kunstnetzwerk und wir freuen uns über euer Kommen.

 

 

Einladung zum 14. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gast Peter Mück

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juni 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der 14. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun findet am 15. August 2017, 18 Uhr, in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

 Näher beleuchtet wird dieses Mal das Kunstnetzwerk.

Netzwerken ist heute eine Selbstverständlichkeit in jedem Beruf. Ohne Kontakte ist ein Fortkommen in jedem Beruf in fast jeder Branche fast aussichtslos!

So freue ich mich als Gast Peter Mück, den Initiator von crossart, dem lebendigen Ausstellungsportal für Künstler*innen und Kunstraumbetreiber*innen (http://crossart.ning.com/) begrüßen zu dürfen.

 

Salon Einladung Gast Peter Mück

 

Peter wird von seiner Arbeit über das Ausstellungsportal und welche Vermittlungsarbeit das Portal crossart für Künstler*Innen, Ausstellungsflächen und Galerien bietet, berichten. Im Oktober 2009 wurde die Internetplattform crossart mit dem Ziel zur Selbstvermarktung vom Künstlern Peter Mück gegründet. Das Künstlernetzwerk beherbergt mittlerweile rund 270 Künstler sowie 34 Ausstellungsräume (Stand 2017). Crossart arbeitet wie eine Agentur, bringt Künstler und Ausstellungsorte zusammen.

Peter Mück, der sich selber als Scratch-Art-Künstler bezeichnet, wird uns nicht nur das Netzwerk Crossart vorstellen, sondern auch einige seiner künstlerischen Arbeiten mitbringen, die er in Kommunikation mit Susanne Hauns Skizzenbücher im Galerie-/Salonraum zeigen wird.

Mück entwirft mit geschärftem, leicht ironischem Blick Szenarien unserer Zeit, die uns nachdenklich stimmen. Seine Technik hinterlässt Spuren im Trägermaterial, so wie seine Themen Spuren im Gedächtnis des Betrachters hinterlassen sollen.

Die Skizzenbücher Hauns werden auf eine bestimmte Seite fixiert und wie Objekte an der Wand präsentiert und somit der Blätterfunktion beraubt. Die Motive sind persönliche Eindrücke, die den politischen Eindrücken Mücks gegenübergestellt werden.

 

 

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

  1. August 2017 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72 M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Einladung (siehe hier) und Programm (siehe hier) im pdf – Format zum herunterladen und ausdrucken.

 

Programm

KunstSalon am Dienstag, 15.8.2017, Thema „Das Kunstnetzwerk“

Peter Mück http://crossart.ning.com/
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Peter Mück
Vorstellung Susanne

Peter
Die Geburt einer Idee
Gründung und erste Erfolge
Akquirieren neuer Künstler*innen und Ausstellungsorte

Susanne
Warum ich Mitglied bei crossart international bin
Was ich unter Netzwerken verstehe

Peter
Angebote von crossart
Crossart als soziale Plastik
Ein Blick in die Zukunft
Crossart Film, und Scratchart-Film (ca. je 5min)

Susanne
Schlusswort und Überleitung zur Kunst Peter Mücks
Peter demonstriert live seine von ihm entwickelte Scratchart

 

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 17. März 2017

Birgit Böllinger von Sätze&Schätze (siehe hier) machte mich auf Elfriede Lohse-Wächtler der „Sätze&Schätze“ aufmerksam.

Mein 13. KunstSalon (siehe hier)  am Dienstag  findet am 28. März 2017 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str., 13347 Berlin, 4. Stock Vorderhaus statt.  Als Gäste freue ich mich, Birgit  und die Autorin Regine Sondermann, die das Buch Kunst ohne Kompromiss: Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler 1899-1940 schrieb in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Detail Mund - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Mund – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Als Vorbereitung habe ich begonnen, Regines Buch zu lesen. Regine vermittelt eine Vorstellung, welche Gedanken Elfriede zu ihrer Arbeit gebracht haben könnten. Sie zietert dabei Künstler, Autoren und den Bruder Elfriedes, um das Bild abzurunden. Wir erfahren auch, das Elfriede sich Nikolaus Wächtler nennt. „Der Name des heiligen Nikolaus ist eine Verheißung auf etwas Frohes Kommendes, deshalb nannte sie sich Nikolaus Wächter.“ zitiert Regine den Autor Rudolf Adrian Dietrich.²

Wer an Dietrich interessiert ist, kann auf der Seite der Sächsischen Landesbibliothek handschriftliches aus dem Teilnachlass von Rudolf Adrian Dietrich lesen (siehe hier).

Detail Auge - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Auge – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist schwer, jemand zu porträtieren, den man nicht kennt, dessen Eigenarten man nicht erlebt hat. Inspiriert hat mich besonders ein Foto aus dem Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, das heute in Privatbesitz in  Hamburg ist.³ Ich mag die Haltung zwischen Spannung und Entspannung, der Blick ist wach, der Mund sinnlich und die Frisur für die damalige Zeit spektakulär. Ich habe mir immer gewünscht, die Haare so tragen zu können. Aber weder passen mein Haaransatz noch die Locken in dieses Konzept.

Ich habe für das Portrait ein großen Bogen Papier, 70 x 50 cm, verwendet und  so minimalistisch wie möglich gearbeitet. Das entspricht meinem Kentnisstand von Elfride Lohse-Wächter.

Von Elfriede Lohse-Wächtler - Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

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² Sondermann, Regine, Kunst ohne Kompromiss, Hallo 2012 [3], S. 32.

³Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13335966

Große Pläne erfordern groß Arbeiten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 3. März 2017

 

Vom 13. – 15. Oktober 2017 stellen Gabriele D.R. Guenther (siehe hier) und ich
in den Galerieräumen des Kunstzentrum Tegel-Süd Berlin aus.

 

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

9 Arbeiten an – recto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Erinnert ihr euch? Gabriele war im November 2015 Gast in meinem KunstSalon am Dienstag (siehe hier). Schon da beschlossen wir, zusammen auf eine Ausstellung hin zu arbeiten. Wir wollten etwas kraftvoll mit den Händen schaffen.

 

8 Gabriele arbeitet an einem Objekt (c) Foto von Susanne Haun

8 Gabriele arbeitet an einem Objekt (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Ausstellungseröffnung wird am Freitag, den 13. Oktober sein, wir planen, dass sie vom Jazzpianisten und Komponisten  Achim Kaufmann (siehe hier) mit Klängen begleitet wird. In einem Artikel des Tagesspiegel vom 12.07.2016 (siehe hier) könnt ihr mehr über ihn erfahren.

Anna-Maria Weber (siehe hier) wird am Samstag oder Sonntag im Ausstellungszeitraum über ihren Beruf als Kunst-Doumentarfilmerin sprechen und uns einige ihrer Künstler/innen Dokumentationen zeigen.

Wir haben am Anfang der Woche begonnen, gemeinsam in Gabrieles Atelier zu arbeiten. Gabrieles Atelier ist wie meines ebenfalls in der Groninger Str. Gabriele möchte unter anderem Objekte ausstellen. Ich habe mich entschlossen, große Leinwände in den Raum zu hängen. Ich beginne mit dem Grundieren und bezeichnen beider Seiten einer 260 x 150 cm großen Leinwand. Die ich dann zerschneide und mit Schnur drapiere.

 

 

Einladung zum 13. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gäste Birgit Böllinger und Regine Sondermann

Posted in Salon by Susanne Haun on 6. Februar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der erste KunstSalon am Dienstag für das Jahr 2017 findet am 28. März, 18 Uhr statt. Insgesamt ist es nun schon der 13. Salon, der in meinen Atelierräumen in der Groninger Str., 13347 Berlin stattfindet.

Als Gäste freue ich mich, Birgit Böllinger vom Blog Sätze & Schätze (siehe hier) und die Autorin Regine Sondermann (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Salon Einladung Gast Birgit Böllinger und Regine Sondermann

 

Gemeinsam werden wir uns der „Verschollenen Generation“ zuwenden und folgendes Thema beleuchten:

In der Literatur ist die Generation der vergessenen Dichter ein loser Begriff – die Werke des literarischen Expressionismus wurden von den Nazis als entartet eingestuft, die Bücher verbrannt. Doch ihre Gedichte konnten nicht ganz aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht werden.

Wie aber ist es mit den Bildern und Skulpturen von damals jungen, noch unbekannten Künstlern, die vernichtet wurden? Diese Werke, die dem Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit zugeordnet werden, sind für immer verloren. In dieser „Verschollenen Generation“ waren sehr begabte Frauen wie Elfriede Lohse-Wächtler und Alma del Banco zu finden. Namen wie Friedrich Ahlers-Hestermann sowie Willi Ulfig sind uns heute weitestgehend unbekannt.

Insbesondere das Schicksal von Elfriede Lohse-Wächtler, die dem Euthanasie-Programm der Nazis zum Opfer fiel, berührt. Die Autorin Regine Sondermann unternahm eine Annäherung in Form eines biographischen Romans “Kunst ohne Kompromiss”, Weißensee-Verlag, 2008. Das Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich. Regine Sondermann wird ebenfalls am Salon teilnehmen.

Diesen Malerinnen und ihren Werken widmen wir den Kunst-Salon, ergänzt durch Lyrik aus der „Menschheitsdämmerung“.

Dazu werde ich passende Zeichnungen im Galerieraum hängen. Ich arbeite an einem besonderen Zyklus, in dem ich Zeit, Historie und das Narrative verknüpfen möchte.

Die Künstlerin Susanne Haun, die Autorin Regine Sondermann und die Literaturbloggerin Birgit Böllinger freuen sich, euch im Kunstsalon begrüßen zu dürfen.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
28. März 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de   T: 030 43 00 45 72   M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Leben in Ghana – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Gast Joyce-Ann Syhre – Susanne Haun

Posted in Foto, Salon by Susanne Haun on 17. Februar 2016

Gestern fand der 9. KunstSalon in meinem Galerieraum statt. Mein Gast war Joyce Ann Syhre, die von ihren Eindrücken von den Menschen in Ghana berichtete. Sie schrieb während ihres Aufenthalts in Ghana den Blog AFRillusion, The mind is everything. What you think you become (siehe hier).

Eröffnung des 9. KunstSalons - Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.FankeEröffnung des 9. KunstSalons - Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.Fanke

Eröffnung des 9. KunstSalons – Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.Fanke

Joyce hat sehr gelungen Fakten und Erzählung über ihren Aufenthalt in Ghana präsentiert.

Als Einstieg zeigte sie uns eine „politisch korrekte Weltkarte“, die die Flächen des Afrikanischen Kontinents im Verhältnis zu Europa korrekt wiedergibt. An der Karte fiel mir sofort die zentrale position Afrikas auf. Geschweige denn, dass Europa in dieser Darstellung sehr klein ist. Ich finde es erstaunlich, wie über die veränderte Darstellung von Größen auch gleich ein anderer Eindruck der Welt geschaffen werden kann. Wer stellt wohl die meisten Weltkarten für den europäischen Markt her? Sicher ein europäischer Verlag!

 

Politisch korrekte Weltkarte, Quelle http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=178169, 17.2.16, 8:00 Uhr

Politisch korrekte Weltkarte, Quelle http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=178169, 17.2.16, 8:00 Uhr

Joyce stellte uns 5 Ghanesen vor, sie erzählte von ihrer sehr persönlichen Beziehung zum jeweiligen Menschen. Gerade diese persönlichen Eindrücke und ihr Vergleich vom Leben dort und hier waren das, was ihren Vortrag heraushob.

Ich habe ihre Geschichten neben mir auf Papier zu liegen, sie sind ausformuliert und bereit für den Druck. Ich hoffe, Joyce findet einen Verlag für ihren Bericht.

Joyce Ann Syhre (c) Foto von Susanne Haun

Joyce Ann Syhre (c) Foto von Susanne Haun

Sie begann mit der Vorstellung von Dennis,ein Künstler aus Cape Coast. Dennis kam mit seinem Vater nach Deutschland. Er beschloss jedoch nach der Schule zurück nach Ghana zu gehen.
„Dem Freigeist Dennis war die Kunstszene in Deutschland zu entstirnig, in Ghana könne man viel freier und kreativer sein, sagte er. Die Worte von Dennis machten mich nachdenklich. Ist ein Künstler in Deutschland wirklich weniger frei? Sind die Strukturen in denen man lebt zu starr und dominant? Ist Freiheit entscheidend für „gute“ Kunst? Dennis bereut seine Entscheidung zurück nach Ghana gegangen zu sein jedenfalls nicht.““²

Dennis,ein Künstler aus Cape Coast (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Dennis,ein Künstler aus Cape Coast (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

In zwei Videosequenzen und einem Bericht erzählte sie uns von Ezi, Rasta oder Priester.
„Keine Religion zu praktizieren ist fast gleichbedeutend mit gesellschaftlichen Ausschluss. Ausgenommen davon sind natürlich Obronies – die Weißen – deren Nicht-Religiosität belächelt, jedoch nicht hinterfragt wird.“²

 

Haus von Ezi, Rasta oder Priester (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Haus von Ezi, Rasta oder Priester (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

Es gibt auch Flüchtlinge außerhalb Europas. Der Bericht von Daniel, Flüchtling fernab von Europa erzählt von diesem Lebenskünstler von der Elfenbeinküste, der in Ghana lebt.
„Daniel scheint Teil der GEmeinschaft in Busua zu sein. Nach nährerm Kennenlernen jedoch bekam ich auch Spannungen mit, die ihm das Ablegen der Flüchtlingsrolle erschwerten.“²

 

 Daniel, Flüchtling fernab von Europa (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Daniel, Flüchtling fernab von Europa (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Vom Traum Europa erzählt Joyce in ihrem Bericht über Joseph und seine Leichtigkeit.
„Joseph erzählte mir, dass er Niederländisch zur Vorbereitung auf Deutschland lernt. Verwirrt teilte ich ihm mit, dass in Deutschland Deutsch gesprochen wird (…). Belustigt erzählte er (Joseph) dass er immer Deutsche Welle schaut und fest davon ausgegangen ist, dass niederländisch gesprochen wird.“²
Joseph dankte Joyce für die neuen Erkenntnisse und beschloss nun auf die deutsche Sprache umzuschwenken.

Als letztes berichtete und Joyce von Rita, ein Kind in Ghana. Rita ist Waise, 12 Jahre alt und pflegt ihre Großmutter.
„Was bedeutet es, Kind in Ghana zu sein?“ fragt Joyce „Als behütet aufgewachsener Sprößling aus Deutschland würde ich sagen, es bedeutet früh Verantwortung zu übernehmen, für sich und seine Geschwister zu sorgen, stark und mental gefestigt zu sein und nicht ständig im Mittelpunkt der Eltern zu stehen.“²

 

Rita, ein Kind in Ghana (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Rita, ein Kind in Ghana (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

Ich möchte Joyce an dieser Stelle nochmals für den gelungenen Abend danken! Ich denke, ich spreche für alle Anwesenden, wenn ich sage, dass wir eine interessante und auch lehrreiche Zeit mit Joyce hatten.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun - Gast Joyce Ann Syhre - Diskussionen zum Thema (c) Foto von Susanne Haun

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gast Joyce Ann Syhre – Diskussionen zum Thema (c) Foto von Susanne Haun

Hier nochmals Fakten zum Projekt, an dem Joyce teilnahm:
Das Projekt in Ghana erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Schule im Dorf Azani, Joyce lebte während ihres Aufenthalts im Nachbardorf Busua, welches am westlichen Küstenstreifen von Ghana liegt. Die Region ist sehr ländlich, Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft oder die Fischerei, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind nur in einfacher Form vorhanden. In Kooperation mit einer Schule hat sie mit 10 Schülern einen Schulgarten erstellt, in dem Gemüse auf organische Art und Weise angepflanzt wurde. Es handelte sich dabei um ein Pilotprojekt, ein reger Erfahrungsaustausch mit den Dorfbewohnern in Azani war folglich hilfreich und nötig. Zur Seite stand ihr während der Zeit eine weitere Stipendiatin, die ebenfalls aus Berlin kommt. Beide arbeiteten für die Ghanaische NGO (Nicht-Regierungsorganisation) Embracing-Hidden-Talents Network.

 

Am Rande bemerkt: mir gefällt die Darstellung der Galerie im „Mosaik-Format“. Wenn ihr die Fotos größer sehen möchtet, genügt der berühmt berüchtigte Klick 🙂

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² Syhre, Joyce-Ann, Bericht aus Ghana, Berlin 2016.

 

 

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