Susanne Haun

Vorfreude auf den nächsten Salon: Sabine Küster mit ihrem Projekt der Fluiden Identitäten

Posted in Portraitmalerei, Salon, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2018

 

Die Einladung zum 19. Kunstsalon ist schon raus! Sicher hat die Eine oder der Andere sie schon gelesen (siehe hier).

Dieses Mal forderte das Thema einige meiner Stammgästen zu Fragen heraus. Fragen sind immer gut!

So schrieb mir Gina: „Das ist ja ein spannendes Thema, danke für die Einladung. Ich habe keine Ahnung was da passiert und bin interessiert. Allerdings ist die Frage, ob nur Künstler in die Materie eintauchen können oder es auch etwas für Techniker ist.“

Jede, jeder, ob Künstlerin, Künstler, Technikerin, Techniker, Interessierte, Interessierter, Neugierige können kommen. Lasst euch überraschen!

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Die Frage zeigt mir, dass Sabines Arbeit schon vorab ein wenig erklärt werden sollte. 🙂

Auf Sabines Homepage ist die Kurzbeschreibung Ihres Projekts zu lesen:

„FLUIDUM – Biografische Begegnung ist ein laufendes Interviewprojekt. Ich treffe meine Gesprächspartner*in an einem Ort ihrer Wahl. Ich stelle meine Fragen. Fragen, die nie gleich sind, keinem Fragebogen folgen, die sich erst bei der Begegnung eröffnen, gestellt werden wollen. Individuelle Gesprächsverläufe – überraschend und bereichernd. Eine Frage stelle ich Allen, die nach der Fluiden Identität – meinem Jahresthema getreu.“ Sabine Küster, MUSENLAND

 

Im Mai 2018 interviewte Sabine mich:

Kannst Du mit dem Begriff Fluide Identität etwas anfangen? Hast Du eine Fluide Identität?

Fließend…im flow bleiben…Fließende Identität…
Bedeutet das, dass ich meine Identität wechsel oder dass ich meinem Leben immer wieder eine neue Wendung gebe?
Ja, ich gebe meinem Leben immer wieder eine neue Wendung; so alle 10 Jahre…immer wenn es mir langweilig wird…
bis 2005 Angestellte einer Gemeinschaftsorganisation von verschiedenen ARD Anstalten…Abläufe waren irgendwann immer die gleichen…MDR, RBB, NDR,
Dann die Selbständigkeit als Künstlerin …Ateliergründung, Ausstellungen, Bücher, Netzwerken…und dann kam wieder der Punkt… Kunstgeschichtsstudium aufgenommen…Konzepte zunehmend spannend für mich…
In dem Modus bin ich noch…inspiriert mich sehr…öffnet mir den Weg auch so etwas wie diese Installation hier zu machen…
Deshalb würde ich mich als fließenden Menschen bezeichnen;
Bild: Wasser, dass um einen Stein herumfliesst…

Machen prägt Deine Identität?

Was ich mache, mache ich mit voller Seele und Körpereinsatz…mit allem…

Letztens bei Thadeusz (Talkshow) den Erfinder der ersten Losplattform im Internet gehört, der sagte, Kinder von Selbständigen überlegen immer mit was sie sich selbständig machen könne; Kinder von Angestellten überlegen immer wo sie sich bewerben, wo sie arbeiten können…Ja, ich glaube mein Vater hat uns zur Selbständigkeit erzogen…für mich traf das zu…Entscheidungen treffen…Ja, ich bin eine Macherin, netzwerke gerne…

Auf Sabines Blog (siehe hier) könnt ihr mehr vom Interview lesen.

Hier auch das Interview von Doreen Trittel, mit der ich auch immer wieder gerne zusammenarbeite.

 

Ich kläre für mich wichtige Fragen in Selbstportraits.

Gesammelt werde ich meine Selbstportraits das erste Mal im Salon zeigen. Ein Vorgeschmack schon hier:

 

 

Einladung zum 19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast Sabine Küster

Posted in Salon by Susanne Haun on 16. November 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 19. KunstSalon am Dienstag findet am 15. Januar 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Sabine Küster (siehe hier: MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Mittels Text, Installation und Performance bespielt die Künstlerin und Autorin Sabine Küster die Themenfelder Raum, Identität und Sprache. Anfang 2018 hat sie die MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst ins Leben gerufen, um ihre unterschiedlichen künstlerischen Formate, Ideen und Forschungen unter einem Dach und gemeinsamen Fokus – Biographie & Kunst – zu vereinen.

Vom Fluiden ins Karmische.

Sabine Küster berichtet vom ersten Akademiejahr mit dem Schwerpunktthema Fluide Identität und lässt uns rückwirkend an ihren Projekten und den daraus resultierenden Begegnungen und Erkenntnissen teilhaben.

Auch ich, Susanne Haun, war Teil der Forschungsreise zu Fluider Identität. Sabine hat mich interviewt und so werde ich von meiner Sicht darauf gerne berichten.

 

 

Zum Salon werden Foto- und Textbanner der alice*-Projekte und Textauszüge aus den Fluidum-Interviews zu sehen und eine Audio-Version des Poems ich* von Sabine Küster zu hören sein; ergänzt durch gezeichnete Selbstportraits von Susanne Haun.

Sabine Küster bildet zudem die Hälfte des Performance Duo ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘. Gemeinsam mit ihrer Auftritts-Partnerin Krystiane Vajda (www.krystiane-vajda.de) wird sie im Salon eine ca. 10 minutige Performance darbieten, die uns zum Jahresthema 2019/2020 der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst hinführt.

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

  1. Januar 2019 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Hier findet ihr alle Informationen praktisch als PDF zum herunterladen: Einladung 19. Salon Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast – Sabine Küster

 

Programm

Sabine Küster, MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

https://www.musenland.de

 

Susanne

Grußwort

Vorstellung von Sabine Küster

Sabine

Vorstellung der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

Sabine berichtet von ihrem ersten Jahr und erzählt, wie sie vom Fluiden ins Karmische gekommen ist und was es (ihr) bedeutet

Susanne

Wie fühlt man sich als Interviewpartnerin?

P A U S E

Performance von ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘

Susanne

Was verstehen wir unter Performance und Interviews? Ist ein Interview eine Performance? Ein kleiner kunsthistorischer Ausblick über Performances.

Sabine

Jahresthema 2019/2020: worum geht es, wie weit ist die Planung…

Schlusswort und freie Diskussion

 

 

Ausstellungsansichten im Kunstraum Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 24. September 2018

 

Heute musste ich leider meine Ausstellung floraler Zeichnungen in meinem Atelier abhängen.

Morgen ist der nächste Kunstsalon (siehe hier) in meinen Räumen und um 13 Uhr stehen Utz und Rosie vor der Tür, um die Musikerinnen und Musiker sowie die Kalender zu hängen, die wir präsentieren werden. Ich bin gespannt, wie der Galerieraum dann aussehen wird. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie der Raum sich mit dem jeweiligen Salon wandelt und sicher bin ich genauso traurig, diese Ausstellung wieder abzuhängen.

Damit die letzte Hängung erhalten bleibt, habe ich Ausstellungsansichten fotografiert.

 

 

Inspiration und Diskussion im Kunstsalon

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2017

Ich habe mich sehr gefreut, die Ankündigung meines nächsten Kunstsalons im Wedding Weiser zu lesen:

Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: HenselFür einen Kunstsalon benötigt man einen großen Raum, eine Gastgeberin und Themen, die interessierte Gäste gern diskutieren. Die Weddingerin Susanne Haun veranstaltet in ihren Atelierräumen in der Groninger Straße seit 2014 drei bis vier Mal im Jahr einen solchen Salon. Der nächste findet am Dienstag (14.11.)…

über Inspiration und Diskussion im Kunstsalon — Weddingweiser

Zeichnen mit der Nähmaschine – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Kunstgeschichte, Zeichnen mit der Nähmaschine, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Mai 2016

 

Am Dienstag findet mein 10. KunstSalon am Dienstag zum Thema

„Die Akzeptanz von textiler Kunst“ statt (siehe hier).

 

Mit diesem Ergebnis kam ich von der Veranstaltung zur Ausstellung It will be nach Hause (c) Foto von Susanne Haun

Mit diesem Ergebnis kam ich von der Veranstaltung zur Ausstellung It will be nach Hause (c) Foto von Susanne Haun

Aufgrund dessen habe ich mich auch mit diesem Thema beschäftigt und bin zur Ausstellung „It will be“ von Mathilde ter Heijne (siehe hier) ins Haus am Lützowplatz (siehe hier) zu einer Veranstaltung gegangen. Mathilde ter Heijne (* 10. September 1969 in Straßburg) ist eine niederländische Video- und Installationskünstlerin und Hochschullehrerin und ich war gespannt, wie sie die textile Kunst in ihr Werk einbezogen hat. Eine ausführliche Projektbeschreibung mit Fotos findet ihr auf dem Magazin KunstLebenBerlin (siehe hier).

„t will Be! ist ein Projekt der niederländischen Künstlerin Mathilde ter Heijne das gemeinsam mit professionellen TextilkünstlerInnen sowie diversen Handwerksgruppen – aus unterschiedlichen sozialen, politischen, religiösen und kulturellen Kontexten- realisiert wurde und sich stetig weiter entwickeln wird.“ Magazin KunstLebenBerlin (siehe hier)

Ich habe Heijnes Werk als Soziale Plastik (soziale Skulptur) empfunden. Die soziale Plastik ist eine spezifische Definition eines Erweiterten Kunstbegriffs des deutschen Künstlers Joseph Beuys. Beuys Werk die 7.000 Eichen sind ein gutes Beispiel dafür.

Bei der Veranstaltung, bei der ich war konnte jeder Teilnehmer ein Dreieck aus Stoff gestalten und über die Ausstellung und die Kunst an sich reden. Auch ich habe ein Dreieck gestaltet. Das Dreieck lief etwas aus dem Ruder, da ich begeistert von den vielen Stoffarten war, aus denen man für sein persönliches Dreieck wählen konnte.

Ich beschloss, etwas zu kreieren, was ich später auf eine Leinwand montieren und in eine Zeichnung integrieren könnte.

Seither arbeite ich an diesem Projekt und bin mit dem Stand meiner Leinwand zufrieden. Ich werde in der nächsten Zeit die Fortschritte bloggen.

 

 

Ich lade meine Leserinnen und Leser herzlich ein, zu meinem nächsten Salon zu kommen:

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
31. Mai 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

Einladung zum KunstSalon – Textile Kunst von N.W. und M.M. – im pdf Format zum Druck

Leben in Ghana – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Gast Joyce-Ann Syhre – Susanne Haun

Posted in Foto, Salon by Susanne Haun on 17. Februar 2016

Gestern fand der 9. KunstSalon in meinem Galerieraum statt. Mein Gast war Joyce Ann Syhre, die von ihren Eindrücken von den Menschen in Ghana berichtete. Sie schrieb während ihres Aufenthalts in Ghana den Blog AFRillusion, The mind is everything. What you think you become (siehe hier).

Eröffnung des 9. KunstSalons - Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.FankeEröffnung des 9. KunstSalons - Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.Fanke

Eröffnung des 9. KunstSalons – Gast Joyce Ann Syhre (c) Foto von M.Fanke

Joyce hat sehr gelungen Fakten und Erzählung über ihren Aufenthalt in Ghana präsentiert.

Als Einstieg zeigte sie uns eine „politisch korrekte Weltkarte“, die die Flächen des Afrikanischen Kontinents im Verhältnis zu Europa korrekt wiedergibt. An der Karte fiel mir sofort die zentrale position Afrikas auf. Geschweige denn, dass Europa in dieser Darstellung sehr klein ist. Ich finde es erstaunlich, wie über die veränderte Darstellung von Größen auch gleich ein anderer Eindruck der Welt geschaffen werden kann. Wer stellt wohl die meisten Weltkarten für den europäischen Markt her? Sicher ein europäischer Verlag!

 

Politisch korrekte Weltkarte, Quelle http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=178169, 17.2.16, 8:00 Uhr

Politisch korrekte Weltkarte, Quelle http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=178169, 17.2.16, 8:00 Uhr

Joyce stellte uns 5 Ghanesen vor, sie erzählte von ihrer sehr persönlichen Beziehung zum jeweiligen Menschen. Gerade diese persönlichen Eindrücke und ihr Vergleich vom Leben dort und hier waren das, was ihren Vortrag heraushob.

Ich habe ihre Geschichten neben mir auf Papier zu liegen, sie sind ausformuliert und bereit für den Druck. Ich hoffe, Joyce findet einen Verlag für ihren Bericht.

Joyce Ann Syhre (c) Foto von Susanne Haun

Joyce Ann Syhre (c) Foto von Susanne Haun

Sie begann mit der Vorstellung von Dennis,ein Künstler aus Cape Coast. Dennis kam mit seinem Vater nach Deutschland. Er beschloss jedoch nach der Schule zurück nach Ghana zu gehen.
„Dem Freigeist Dennis war die Kunstszene in Deutschland zu entstirnig, in Ghana könne man viel freier und kreativer sein, sagte er. Die Worte von Dennis machten mich nachdenklich. Ist ein Künstler in Deutschland wirklich weniger frei? Sind die Strukturen in denen man lebt zu starr und dominant? Ist Freiheit entscheidend für „gute“ Kunst? Dennis bereut seine Entscheidung zurück nach Ghana gegangen zu sein jedenfalls nicht.““²

Dennis,ein Künstler aus Cape Coast (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Dennis,ein Künstler aus Cape Coast (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

In zwei Videosequenzen und einem Bericht erzählte sie uns von Ezi, Rasta oder Priester.
„Keine Religion zu praktizieren ist fast gleichbedeutend mit gesellschaftlichen Ausschluss. Ausgenommen davon sind natürlich Obronies – die Weißen – deren Nicht-Religiosität belächelt, jedoch nicht hinterfragt wird.“²

 

Haus von Ezi, Rasta oder Priester (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Haus von Ezi, Rasta oder Priester (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

Es gibt auch Flüchtlinge außerhalb Europas. Der Bericht von Daniel, Flüchtling fernab von Europa erzählt von diesem Lebenskünstler von der Elfenbeinküste, der in Ghana lebt.
„Daniel scheint Teil der GEmeinschaft in Busua zu sein. Nach nährerm Kennenlernen jedoch bekam ich auch Spannungen mit, die ihm das Ablegen der Flüchtlingsrolle erschwerten.“²

 

 Daniel, Flüchtling fernab von Europa (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Daniel, Flüchtling fernab von Europa (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Vom Traum Europa erzählt Joyce in ihrem Bericht über Joseph und seine Leichtigkeit.
„Joseph erzählte mir, dass er Niederländisch zur Vorbereitung auf Deutschland lernt. Verwirrt teilte ich ihm mit, dass in Deutschland Deutsch gesprochen wird (…). Belustigt erzählte er (Joseph) dass er immer Deutsche Welle schaut und fest davon ausgegangen ist, dass niederländisch gesprochen wird.“²
Joseph dankte Joyce für die neuen Erkenntnisse und beschloss nun auf die deutsche Sprache umzuschwenken.

Als letztes berichtete und Joyce von Rita, ein Kind in Ghana. Rita ist Waise, 12 Jahre alt und pflegt ihre Großmutter.
„Was bedeutet es, Kind in Ghana zu sein?“ fragt Joyce „Als behütet aufgewachsener Sprößling aus Deutschland würde ich sagen, es bedeutet früh Verantwortung zu übernehmen, für sich und seine Geschwister zu sorgen, stark und mental gefestigt zu sein und nicht ständig im Mittelpunkt der Eltern zu stehen.“²

 

Rita, ein Kind in Ghana (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

Rita, ein Kind in Ghana (c) Foto von Joyce-Ann Syhre

 

Ich möchte Joyce an dieser Stelle nochmals für den gelungenen Abend danken! Ich denke, ich spreche für alle Anwesenden, wenn ich sage, dass wir eine interessante und auch lehrreiche Zeit mit Joyce hatten.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun - Gast Joyce Ann Syhre - Diskussionen zum Thema (c) Foto von Susanne Haun

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gast Joyce Ann Syhre – Diskussionen zum Thema (c) Foto von Susanne Haun

Hier nochmals Fakten zum Projekt, an dem Joyce teilnahm:
Das Projekt in Ghana erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Schule im Dorf Azani, Joyce lebte während ihres Aufenthalts im Nachbardorf Busua, welches am westlichen Küstenstreifen von Ghana liegt. Die Region ist sehr ländlich, Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft oder die Fischerei, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind nur in einfacher Form vorhanden. In Kooperation mit einer Schule hat sie mit 10 Schülern einen Schulgarten erstellt, in dem Gemüse auf organische Art und Weise angepflanzt wurde. Es handelte sich dabei um ein Pilotprojekt, ein reger Erfahrungsaustausch mit den Dorfbewohnern in Azani war folglich hilfreich und nötig. Zur Seite stand ihr während der Zeit eine weitere Stipendiatin, die ebenfalls aus Berlin kommt. Beide arbeiteten für die Ghanaische NGO (Nicht-Regierungsorganisation) Embracing-Hidden-Talents Network.

 

Am Rande bemerkt: mir gefällt die Darstellung der Galerie im „Mosaik-Format“. Wenn ihr die Fotos größer sehen möchtet, genügt der berühmt berüchtigte Klick 🙂

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² Syhre, Joyce-Ann, Bericht aus Ghana, Berlin 2016.

 

 

Einladung zum 9. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Januar 2016

Mein KunstSalon am Dienstag geht nun schon in sein 3. Jahr und
am Dienstag, den 16. Februar 2016 findet der 9. Salon statt.

„Erzählerische Menschenbilder aus Ghana“

Joyce-Ann Syhre - Erzählerische Menschenbilder aus Ghana (c) Foto von Susanne Haun

Joyce-Ann Syhre – Erzählerische Menschenbilder aus Ghana (c) Foto von Susanne Haun

Joyce-Ann Syhre wird mein Gast sein. Sie besucht die Humboldt-Universität Berlin und studiert „Integrated Natural Resource Management“ im Master of Science. Ihren Abschluss Bachelor of Science in Umweltmanagement hat sie schon vor einiger Zeit erworben. Auf xing kann der geneigte Leser ihren beeindruckenden Lebenslauf lesen. Joyce ist 25 alt. Ich lernte sie schon als Mädchen kennen, mit 16 Jahren stand sie mir Modell für einige Zeichnungen.

Sie wird uns vom „Umweltbildungsprojekt“, das sie während ihres 3-monatigen Aufenthalts in Ghana verfolgte,  berichten.  Sie hat bereits während ihres Aufenthalts auf ihrem Blog AFRillusion, The mind is everything. What you think you become (siehe hier) von ihren Eindrücken geschrieben.

Joyce Syhre in Ghana bei der Arbeit im Schulgarten (c) Foto von Joyce Syhre

Joyce Syhre in Ghana bei der Arbeit im Schulgarten (c) Foto von Joyce Syhre

Über das ASA-Programm erhielt sie ein Stipendium, das das Projekt in Ghana ermöglichte.
„Das ASA-Programm ist ein innovatives, entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm. (…) Aus einer kleinen Studenteninitiative, die sich 1960 gründete, ist eine dynamische Lernwerkstatt für junge Menschen geworden, die globale Zusammenhänge verstehen wollen, kritsche Fragen stellen und sich für eine nachhaltige Welt engagieren.“²

Joyce besuchte zur Vorbereitung ihres Aufenthalts in Ghana Seminare in Brandenburg und Tschechien. Das Projekt in Ghana erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Schule im Dorf Azani, sie lebte während ihres Aufenthalts im Nachbardorf Busua, welches am westlichen Küstenstreifen von Ghana liegt. Die Region ist sehr ländlich, Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft oder die Fischerei, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind nur in einfacher Form vorhanden. In Kooperation mit einer Schule hat sie mit 10 Schülern einen Schulgarten erstellt, in dem Gemüse auf organische Art und Weise angepflanzt wurde. Es handelte sich dabei um ein Pilotprojekt, ein reger Erfahrungsaustausch mit den Dorfbewohnern in Azani war folglich hilfreich und nötig. Zur Seite stand ihr während der Zeit eine weitere Stipendiatin, die ebenfalls aus Berlin kommt. Beide arbeiteten für die Ghanaische NGO (Nicht-Regierungsorganisation) Embracing-Hidden-Talents Network.

Joyce Syhre in Ghana (c) Foto von Joyce Syhre

Joyce Syhre in Ghana (c) Foto von Joyce Syhre

In ihren erzählerischen Menschenbildern wird Joyce uns von den Menschen erzählen, die sie während ihres Aufenthalts in Ghana kennengelernt hat. Jedes Menschenbild wird dabei eine Besonderheit ansprechen, die sie an dem Menschen und dem Leben in Ghana nachhaltig beeindruckt hat.

Während des Aufenthaltes war Joyce´s digitale Kamera überwiegend in den Händen der Kinder und Jugendlichen aus dem Dörfern Azani und Busua. Eine Auswahl ihrer Perspektive und Kreativität wird im Kontrast zu Fotos gestellt, die ich während meines Unterrichts einer Willkommensklasse fotografierte habe. Diese gemeinsame Auswahl werden wir in meinem Galerieraum zeigen.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
16. Februar 2016 um 18 Uhr, Gast Joce-Ann Syhre
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de, natürlich könnt ihr auch trotzdem spontan kommen!)

Salon Einladung Gast Joyce

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²ASA Programm, People make the difference, http://www.asa-programm.de/ueber-asa/ 7.1.2016, 19:00 Uhr

 

 

Melodisch rezitierte Gedichte von Gabriele D.R. Günther – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Susanne Haun

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 11. November 2015

Gestern fand der 8. Kunstsalon in meinem Galerieraum statt. Mein Gast war die Poetin Gabriele D.R.  Günther (siehe hier).

Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

 

Gabriele schreibt Lyrik und ist Kunstmalerin und hat uns berichtet, wie sich ihr Weg von der Lyrik zur Malerei gestaltete und wie sie in ihrer Lyrik Bilder in Worte fast. Ich war sehr fasziniert von ihrer ausgebildeten melodischen Stimme. Ihre Lyrik dichtet Gabriele, die in Japan geborene und aufgewachsene Kanadierin, in englischer Sprache. Auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden habe, trugen mich die Worte und Gabrieles Stimme in andere Regionen und inspirierten meine Gedanken zu neuen Schlußfolgerungen.

 

Vorbereitungen zum Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

Vorbereitungen zum Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

 

In ihrem Atelier veranstaltet sie regelmäßig mit ihrem Mann, dem Musiker und Komponisten Achim Kaufmann (siehe hier), Ausstellungen und Konzerte, bei denen man mitunter auch Gabrieles Gedichte hören kann. Wer Interesse an Einladungen hat, der kann Gabriele schreiben und in ihren Vertreiler aufgenommen werden: gabriele(at)gdrguenther(dot)com.

Gabriele und ich entschieden uns, zum Salon unsere Portraitarbeiten zu zeigen. Das gemeinsame Hängen machte sehr viel Spaß und war völlig unkompliziert. Wir hatten viel Spaß dabei. Gabriele zeigte Gesichter auf verschiedenen Materialien und ich suchte die entsprechenden Gesichter aus meinem Lager. Besonders freute ich mich dabei meinen „Faust“ von 2005 zu zeigen. Die 140 x 50 cm große Leinwand ist aus meiner expressiven Phase und entstand mit starkem Duktus in meinem damaligen Atelier im Kunstzentrum Tegel Süd.

 

Susanne Haun im Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun im Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von M.Fanke

 

Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

Salon am Dienstag mit Gabriele d.r. Günther (c) Foto von Susanne Haun

Einladung zum 8. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 27. August 2015

Am Dienstag, den 10. November 2015 findet der nächste Salon statt.
gabriele d.r. guenther wird uns von ihrer Wanderung zwischen den Welten der Malerei und Poesie erzählen.

gabriele d.r. guenthers Atelier befindet sich wie meines in der Groninger Str. Sie hat einen alten Berliner Laden als Atelier gemietet und ich habe sie dort inzwischen schon zweimal auf einen Tee besucht. Kennengelernt haben wir uns bei der Ausstellungseröffnung der Kunst Pur 2014! in der Galerie Wedding; wir hatten beide Arbeiten in der Ausstellung (siehe hier). Gabriele ist eine regelmäßige Besucherin meines Salons.

Gabriele Guenther und ich (c) Selbstfoto von Susanne Haun

Gabriele Guenther und ich (c) Selbstfoto von Susanne Haun, Im Hintergund links ist Gabrieles Werk „Stuhlbotschaft, Holz, 130 x 91 x 45 cm, 2014“ zu sehen.

Gabriele und ich freuen uns, euch beim Kunstsalon begrüßen zu dürfen.
Wir werden beide in meinem Galerie Raum Arbeiten zum Thema präsentieren.

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
10. November 2015 um 18 Uhr, Gast gabriele d.r. günther
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

Gabriele ist in Japan geboren, ist in Kanada aufgewachsen, hat 15 Jahre in Amsterdam gelebt und nennt nun Berlin ihre Heimat. Sie spricht mehrere Sprachen – darunter natürlich auch Deutsch –  fliessend und sie besuchte die University of Toronto (Canada), The Banff Centre for the Arts (Alberta, Canada), Fondation Postuniversitaire de la Sorbonne (Paris), Japan Foundation (Cologne, Germany) und  The Cit Internationale des Arts (Paris, France). ²

Gabriele D. R. Guenther’s poems have appeared in numerous US., Canadian and British journals and anthologies such as the Chicago Review, Praire Schooner, Plainsongs, Malahat Review, Stand Magazine and many more. She is a translator specializing in the subtitling of French, German, Dutch and ]apanesefilms, as well as a painter. She currently divides her time between Amsterdam and Vancouver where she works on a cross-over project.“ können wir auf der Seite Canadian Woman Studies über sie lesen. Hier könnt ihr auch Gabrieles Gedicht  „In a manner fantastic“ lesen

Auch auf ihrer Homepage „gabriele d.r. guenther visuel artist / poet“ ( www.gdrguenther.com) könnt ihr einiges über Gabriele erfahren.

Salon Einladung Gast Gabriele

 

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² Saatchie Art, http://www.saatchiart.com/palae2gesist, 27.8.2015, 8:00 Uhr
³ Canadian Woman Studies, http://cws.journals.yorku.ca/index.php/cws/article/viewFile/6331/5519, 27.8.2015, 8:00 Uhr

Die Graphotek Berlin – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 19. August 2015

Gestern haben wir in sehr beschaulicher Runde von Christina Illigner viel über die Graphotek Berlin (siehe hier) gehört.

 

Christina Illigner beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

Christina Illigner beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Graphotek wurde 1968 gegründet und hat eine wechselhafte Geschichte. Sie ist geprägt von der finanziellen Unterstützung, die der Bezirk gewährte oder entzog. In den 70ziger bis zur Wende stand Geld zur Verfügung und die Graphotek verfügte über Räumlichkeiten im Herzen Tegels, dem Ausflugsort Reinickendorfs. In den 90ziger wurde sie fast geschlossen, nur die Bürger konnten die Schliessung aufhalten. Seit 2004 befindet sich die Graphotek im Fontanehaus am Rande des Märkischen Viertel. Da es dorthin nur eine Busverbindung und keine Parkplätze gibt, finden immer weniger Interessierte in die Graphotek.

Die Bewohner des sozialen Brennpunkts „Märkisches Viertel“ sind wenig kunstinteressiert. Viele (nicht alle!) können mit Namen wir Picasso und Janssen nichts anfangen und haben kein Interesse, sich in der Graphotek Bilder auszuleihen.

Beschaulich beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

Beschaulich beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

 

Christina hat sich mit einem Stand der Graphotek auf vielen Straßenfesten gestellt, um diese bekannter zu machen. Leider brachte das nicht den erwünschten Erfolg. Drei verschiedene Bilder – gerahmt in einem Alurahmen – kann der Interessierte sich im Jahr ausleihen und diese auch nach belieben austauschen. Die maximale Ausleihdauer beträgt 1 Jahr. Es gibt drei Rahmengrößen. Es fällt einmalig im Jahr eine Gebühr von 25 Euro an. Für dieses Geld kann man nicht mal einen Alurahmen kaufen, geschweige denn eines der Werke.

Der große Bestand umfasst ca. 6.000 Werke von 1.850 deutschen und internationalen Künstlern mit dem Schwerpunkt „Klassische Moderne“. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Kunstwerken der Druckgrafik, aber auch weiteren künstlerischen Techniken wie Aquarell, Collage, Gouache, Zeichnung und Fotografie. Gemeinsam mit berühmten Künstlern wie Marc Chagall, Salvador Dalí, Fernand Léger, Joan Miró oder Wassily Kandinsky werden aus dem Repertoire der zeitgenössischen Kunst gerne Werke von Elvira Bach, A.R. Penck, Peter Foeller, Otmar Alt, Klaus Fussmann, Horst Janssen oder Kurt Mühlenhaupt entliehen.“ steht auf der Seite der Graphotek.

Habt ihr Interesse und wohnt in Berlin?
Ihr findet die Graphotek

in der Stadtteilbibliothek
Märkisches Viertel
im Fontane-Haus
Königshorster Straße 6
13439 Berlin

Tel.: 030 – 90294-3860
Fax: 030 – 90294-3861
e-mail: graphothek@reinickendorf.berlin.de

Öffnungszeiten

Mo 15.00 – 19.00 Uhr
Di 13.00 – 17.00 Uhr
Mi geschlossen
Do 15.00 – 19.00 Uhr
Fr 11.00 – 17.00 Uhr

 

 

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