Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Lorenzo de’Medici

Posted in Blumen und Pflanzen, Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 13. August 2017

 

Weil „Paradies“, wer es richtig bestimmen will, nichts anderes sagen will als ein sehr angenehmer Garten, voll von allen gefälligen Dingen, von Bäumen, Äpfeln, Blumen, bewegtem und fließendem Wasser, Vogelgesang und in der Tat von allen Annehmlichkeiten, welche das menschliche Herz sich ausdenken kann …

Lorenzo de’Medici

 

Für die Ausstellung Verwandlungen in der Klostergalerie Zehdenick entstand doch ein großer Baum der Verwandlungen von Susanne Haun

Für die Ausstellung Verwandlungen in der Klostergalerie Zehdenick  (2006) entstand doch ein großer Baum der Verwandlungen von Susanne Haun

 

 

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de’Medici, Lorenzo, Comento sopra alcuni de‘ suoi sonetti, zitiert nach Seifertová, Hana, Der Garten in den Augen der Humanisten, in: Härting, Ursula (Hrsg), Gärten und Höfe der Rubenszeit, München 2001, S. 25.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Michelangelo Buonarroti

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 30. Juli 2017

 

Man hat die Werke (des Malers) nicht nach der Arbeitszeit zu bewerten, die an sie unnütz verschwendet wurde, sondern nach der Hand dessen, der sie schuf (…).²

Michelangelo Buonarroti 

 

Reiseimpressionen Toskana (c) Zeichnung von Susanne Haun

Reiseimpressionen Toskana (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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² Michelangelo, Gespräche über die Malerei, in: Grochowiak, Thomas, Skizze, Skizzenhaftes und scheinbar Unvollendetes, in Grochowiak, Thomas (Hrsg.), Torso – das Unvollendete als künstlerische Form, Recklinghausen 1964.

Florenz und die Perspektive der Skulpturen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Emilia Romagna, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juli 2012

Wir näherten uns der Innenstadt von Florenz vom Arno her, gingen über die Ponte Grazie zur einen Seite, um dann über die berühmte Ponte Vecchio wieder zur anderen Seite zurück zu wechseln.

Ponte Vecchio in Florenz (c) Foto von Susanne Haun

Ponte Vecchio in Florenz (c) Foto von Susanne Haun

Vor dem Palozzo Vecchio steht eine Kopie des berühmten Davids von Michelangelo. Es war damals eine Sensation, dass der Kopf und die rechte Hand größer von Michelangelo dargestellt wurde, als es von den Proportionen korrekt war. Der größere Kopf steht für Intelligenz (Hirn) und die größere Hand für Tatkraft.

Engelsperspektiven 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)

Engelsperspektiven 22 x 17 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun (2)

Die Proportionen der Skulpturen und Gemälde zeichnerisch zu erfassen ist nicht einfach. Sie sind, wenn man sie von unten betrachtet, immer verzerrt durch unser Auge zu sehen. Besonders die Engel sitzen gerne über Türen und in Kirchenecken und schauen auf den Besucher herab.

Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !

 

Florenz und die Perspektive der Skulpturen – Zeichnung von Susanne Haun

Das 100. Pferd oder Wiedergabe und Erscheinung – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. März 2012

„Muss ich das 100. Pferd  zeichnen?“ oder genügt mir für meine Kunst „eine schöne Zeichnung?“
waren die Fragen,  die ich mir heute mit einem Galeristen in der Auguststraße überlegte.

Diese Fragen beschäftigten mich natürlich heute weiter den Tag über. In der Kunst kommt es nicht nur auf die Wiedergabe und Erscheinung  der Dinge an.

Das Handwerk selber ist natürlich auch wichtig, ich muss das, was ich in meinem Herzen habe auch in der Lage sein, auszudrücken. Hier habe ich schon einmal über Pferde und das Handwerk geschrieben.

Dafür kann ich drei Gestaltungsmittel nutzen:

Erfassen und formulieren von Merkmalen und die Eigenschaften der Zeichnung wie hell/dunkel, ruhig und bewegte Linien und verschiedene Strukturen.

Pferd Version 2 Tusche auf Bütten 34 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Pferd Version 2 Tusche auf Bütten 34 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dann kommt zu den Gestaltungsmitteln noch das Unbekannte hinzu, so wie Goethe es schon so schön formulierte:

„Alles kommt aufs Anschauen an.“

Sicher, ich kann mich an einer schönen, gut gezeichneten Zeichnung erfreuen.  Aber sie alleine befriedigt mich nicht. Dann muss ich sagen, ja, ich muss 100 Pferde zeichnen, weil sie mich als Serie überzeugen, aber die Frage ist, langweilt es mich nicht nach einiger Zeit, wenn ich immer wieder Pferde zeichne oder bin ich auf der Suche nach dem perfekten Pferd?

Ja, ich bin stolz auf eine gut gezeichnete Zeichnung. Qualität kann ich erkenne, obwohl ich gelernt habe, dass ich mir selber diese Qualität nicht bescheinigen darf. Es steht mir nicht zu, über meine eigene Kunst zu urteilen.

Michelangelo sah es als wichtigstes Anliegen der Kunst an, „wachzuhalten, was für uns Menschen so von Bedeutung und notwendig ist.“

Mir reicht es nicht ALLEINE eine schöne Zeichnung oder 100 Pferde zu zeichnen, ich möchte auch wachhalten, was ich für die Menschen für bedeutend halte.

Das 100. Pferd oder Wiedergabe und Erscheinung  – Zeichnungen von Susanne Haun

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