Susanne Haun

Raus aus der Komfortzone – rein in die Fläche! – Susanne Haun

Posted in Aquarell, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 27. August 2019

 

 

Dieses Wochenende habe ich mir eine besondere Form der Freizeit gegönnt, die ich mir seit bestimmt 2002 nicht mehr gegönnt habe.

Ich habe in einem Workshop von Frank Koebsch die Landschaftsmalerei von Carl Malchin erkundet. Frank hat gemeinsam mit Birgit Baumgart von den Staatlichen Museen von Schwerin ein Kurs-Programm zusammengestellt, was die Arbeiten Malchins sowohl als Aquarell auf Zigarrenkiste als auch kunsthistorisch und landschaftlich beleuchtet.

Der Workshop begann im Freiluftmuseum Mueß (siehe hier), wo wir skizzierten. Das Museum ist sehr empfehlenswert und verströmt die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts. Es hat mir viel Freude gemacht, dort das gesehene in Skizzen festzuhalten.

 

 

Danach ging es weiter zum stattlichen Museum Schwerin. Auf der Seite des Museums kann die interessierte Besucherin / Besucher folgende einleitende Worte über Carl Malchin lesen: „Carl Malchin (1838 – 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Kein anderer Künstler dieser Zeit war in so hohem Maße darauf spezialisiert, die Natur Mecklenburgs, vor allem die Umgebung seines Wohnortes Schwerin, zu erfassen.

Viele Künstler, so auch Spitzweg, malten im 19. Jahrhundert mit Öl ihre Skizzen pleinair auf Zigarrenkisten-Brettern. Die Vorteile sind sofort klar: sie haben so einen festen Untergrund und können mit der Zigarrenkiste auf dem Schoß das Gesehene in Ölskizzen festhalten.

Ihr könnt euch vorstellen, dass es mir sofort in den Fingern juckte, die aktuelle Zigarrenkiste meines Vaters auszuleeren und zum Zeichnen zu verwenden! Ich wartete dann ganz tapfer den Samstag ab.

Frank hatte schon Kisten mit Aquarellgrund (eine Art Gesso) vorbereitet, so dass wir nach dem Skizzieren im Freilichtmuseum Mueß  und der Führung durch die Ausstellung gleich loslegen konnten.

Ich hatte mir nichts bestimmtes vorgenommen. Ich dachte, wo man mit Aquarell malen kann, da kann man auch mit Tusche zeichnen und so entstanden auch die ersten obigen beiden Zeichnungen ganz in meiner Handschrift.

Dann packte mich der Ehrgeiz, ich dachte mir, ich könnte doch mal mit Aquarell Flächen malen. Frank erzählte soviel von der Farbvarianz einer Fläche. Das interessierte mich, und gut, dachte ich, ich quäle mich mal, verlasse meine Komfortzone und male Flächen. Das ist mir nicht einfach gefallen und in einer Zeichnung musste ich dann unbedingt doch mit Tusche und Feder hineingehen.

Außerdem habe ich auch einige Arbeiten auf Papier und nicht auf die Zigarrenkisten Bretter gezeichnet. Mir gefällt jedoch das Material der Zigarrenkiste sehr gut. Es gibt der Zeichnung mehr Tiefe.

 

 

Wer Interesse hat, Frank hält den nächsten Workshop (siehe hier) in Kooperation mit den Staatlichen Museen auf den Spuren von Carl Malchin zu Schweriner Stadtansichten auf Zigarrenkistenbrettern am 05.10.2019 in Schwerin. Generell könnt ihr hier mehr (klick) über Franks Workshops erfahren.

 

 

Der Plötzensee im Wedding – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. August 2019

 

Berlin Wedding Plötzensee (c) Foto von Michael Fanke

Berlin Wedding Plötzensee (c) Foto von Michael Fanke

 

Ende der 70ger Jahre, ich zählte ca. 14 Lenze, war das Strandbad Plötzensee fast meine zweite Heimat.

Mein Onkel lebte mit seiner Familie als Haus- und Bademeister in dem vom See aus zu sehenden rechten Gebäudeteil der Anlage und meine Cousine war nur ein Jahr älter als ich. Wir hatten viel Spaß in der Zeit, so sind wir nach Badeschluss in den See gesprungen und genossen die Leere und Freiheit, ein ganzes Schwimmbad bespielen zu dürfen. Mein Onkel war an die 30 Jahre dort Bademeister, als er vor inzwischen über 20 Jahren in Rente ging, musste er auch seine Dienstwohnung verlassen.

Ich habe mich sehr gefreut, im Tagesspiegel (siehe hier) im Juni von den Plänen des neuen Pächters des Strandbads zu lesen und so wollte ich unbedingt schauen, welche Fortschritte die Pläne des neuen Betreibers machen. Auch der Weddingweiser berichtete mit aktuellen Fotos (siehe hier).

Interessant finde ich, wie sehr meinen Zeichnungen die Aufregung anzusehen ist, die mich beim Anblick des Wohlvertrauten und doch wieder ganz Neuem befiel. Ich erinnere mich nicht an diese wilde wunderschöne Natur, die an den Uferzonen zu betrachten ist. Liegt es vielleicht daran, dass ich das Strandbad immer nur familiär als kleinen Mikrokosmus um die Wohnung meines Onkels sah? Vermutlich!

Natürlich habe ich beim Zeichnen nicht mit dem Treten aufgehört, schliesslich wollten wir in der Stunde, die wir das Tretboot miteten sowei wie möglich auf den See hinaus.

 

 

 

Bis zum Strandbad sind Micha und ich nicht gekommen, wir sind der Versuchung erlegen, uns am frühen Morgen für eine Stunde ein Tretboot zu mieten und uns das Freibad vom See aus anzuschauen. Die Natur, der frühe Morgen und das schwelgen in alten Erinnerungen machte die Stunde treten zu einem gelungenen Tageseinstieg.

 

 

Projekt ohne Namen – Mir gefällt, dass … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Februar 2019

 

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

#26

J: Mir gefällt, dass …

S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

 

 

 

Ohne viel Worte schreibe ich den neuen Satzanfang für Jürgen:

#27

Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …

Viel Spaß beim Verfollständigen und Zeichnen, Jürgen!

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Die Weltenseele – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse by Susanne Haun on 7. Januar 2019

 

Was ist eine Weltenseele? fragte ich mich als ich Jürgens Satzanfang für mich las.

Die Weltseele (lateinisch anima mundi, griechisch ψυχή τοῦ παντός psychḗ tou pantós) ist ein religiöses und naturphilosophisches Konzept, weiß Wikipedia zu berichten.

Die Bedeutung der Weltenseele ist dem Wandel der Zeit unterworfen. Wie also möchte ich sie definieren? Ich habe beschlossen, in der Zeit meiner Masterarbeit zu bleiben, der Romantik. Schelling ist der Auffassung, dass die Weltenseele die organische und die anorganische Natur kontinuierlich verbindet und die ganze Natur zu einem allgemeinen Organismus verknüpft. Darauf baute Goethe auf  und nimmt in seinem Gedicht Eins und Alles auf die Weltseele Bezug: Weltseele, komm, uns zu durchdringen! Dabei ging es ihm um die Erfahrung der Einheit und Lebendigkeit der Natur.

Natur und Kosmos durchdringt und beeinflusst uns. So wollte ich es erstmal sehen. Weiter habe ich noch nicht nachgedacht.

Was versteht ihr unter Weltenseele?

 

 

#24

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …

S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

 

 

 

 

 

Mein neuer Satzanfang für Jürgen lautet:

#25

„Natura naturata und natura naturans sind zwei ästhetische Begriffe, die …“

 

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Georg Christoph Lichtenberg

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Oktober 2018

 

Wir sehen in der Natur nicht Wörter,
sondern nur Anfangsbuchstaben von Wörtern,
und wenn wir alsdann lesen wollen,
so finden wir, daß die neuen Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von anderen sind.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Landschaft - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Landschaft – Zeichnung von Susanne Haun – 30 x 30 cm – Tusche auf Bütten

 

_____________

HAMMEL-HAIDER, GABRIELE. Über den Begriff „Stimmung“ anhand einiger Landschaftsbilder, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Band XLI (41), Wien, Köln Weimer 1988, S. 139-148.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. November 2017

 

Sie sprach soviel,
daß ihre Zuhörer*in davon heiser wurden.

Kurt Tucholsky

 

Blatt 40 Zwiesprache (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 40 Zwiesprache (c) Zeichnung von Susanne Haun

_________________________________________________________________________________
Tucholsky, Kurt. Ausgewählte Werke, Panter, Tiger und andere, Berlin 1960, S. 207.

Anmerkung: Die weibliche Form ist von mir eingefügt worden.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky

Posted in Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 23. Juli 2017

 

Der Leser hat’s gut:
er kann sich seine Schriftsteller
aussuchen

Kurt Tucholsky

 

Hau - Buchstaben (c) Foto von Susanne Haun

Hau – Buchstaben (c) Foto von Susanne Haun

 

______________________________________
²Tucholsky, Kurt. Ausgewählte Werke, Panter, Tiger und andere, Berlin 1960, S. 81.
Petra schrieb vor kurzem den Artikel „Frauen und Literatur“ auf ihrem Blog (siehe hier). Aufgrunddessen möchte ich noch folgenden Zusatz schreiben:

Der Leser*in hat’s gut
er kann sich seine Schriftsteller*in
aussuchen.

So liest es sich von meinem Verständnis besser als:

Der/die Leser/in hat’s gut
er/sie kann sich seine/ihre Schriftsteller/in
aussuchen.

oder

Die/der Leser/in hat’s gut
sie/er kann sich ihre/seine Schriftsteller/in
aussuchen.

Was meint ihr?

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 200 – Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 16. Juli 2017

 

„Wer unglücklich in der jetzigen Welt ist,

wer nicht findet, was er sucht –

der gehe in die Bücher- und Künstlerwelt –

in die Natur – diese ewige Antike

und Moderne zugleich …“

Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg), Fragmente und Studien IX 890

 

Trauminsel – 70 x 100 cm – Tusche auf Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

_________________________
Zitiert nach: Heilmann, Christoph (Hrsg.), „In uns selbst liegt Italien“, Die Kunst der Deutsch-Römer, München 1987, S.11.

Was verbindet den Menschen mit der Natur? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 5. April 2017

 

„Der Hüter der Natur“ oder doch lieber „Wächter…“ oder „Behüter…“ oder doch wieder ganz anders? „Naturgewalt Berg“?

Ich bin bei der Titelfindung für meine folgende Zeichnung. Es fällt mir schwer, ich muss meine Gedanken weiter gleiten lassen.

 

Behüter der Natur - Zeichnung von Susanne Haun - 48 x 36 cm - Tusche auf Bütten

Behüter der Natur (Vorläufiger Titel) – 48 x 36 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es ist ein paar Geburtstage her, dass ich von meiner Schulfreundin die Lektüre für Minuten von Herman Hesse bekam, in der Rubrik Kunst und Künstler ist folgende Weisheit zu finden:

„Es gehört zum Wesen der Kunst, dass sie Realität zu gesteigertem Ausdruck bringt und einen geheimen Sinn der Natur enthüllt, den zu finden oder zu erdichten dem Menschen ein uraltes Bedürfnis ist.“²

 

_______________

²Hesse, Hermann, Lektüre für Minuten, Gedanken aus seinen Büchern und Briefen, Auswahl und Nachwort von Volker Michels, Ulm 1999, S. 197.
Zitiert nach Prosa aus dem Nachlass (Hrsg. Hesse, Nino)

Plein Air Festival Kühlungsborn an der Ostsee – Workshop mit Susanne Haun in der Natur mit Tusche Feder und Pinsel zeichnen

Posted in Landschaft, Plein Air Kühlungsborn, Tiere, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 23. November 2016

 

Vom 7. – 14. Mai 2017  findet zum ersten mal das Plein Air Festival Kühlungsborn statt.

Innerhalb dieses Festivals gibt es eine große Anzahl von Veranstaltungen, darunter auch drei Evwnts, die von mir geleitet werden.

Ich werde in nächster Zeit öfter von den Vorbereitungen und Events des Plein Air Festivals berichten.

Heute beginne ich mit der Vorstellung meines Workshops In der Natur mit Tusche Feder und Pinsel zeichnen vom 9. – 10. Mai 2017 innerhalb des Festivals.

Fische 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fische 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Was erwartet dich beim Workshop In der Natur mit Tusche Feder und Pinsel zeichnen?

Zum Zeichnen braucht es nicht mehr als ein weißes Blatt, eine Feder und ein Tuschefass. Für die ersten Arbeiten draußen in der Natur genügt uns zum Skizzieren sogar einzig ein Schreibfüller und ein Notizheft. Mit bunten Patronen können wir den Füller mit jeglicher Farbe ausstatten, die wir mögen. Die Natur um Kühlungsborn an der Ostsee steckt voller Motive und wir können ein sagenumwobenes Paradies kreieren.

Wir halten das große Ganze der Ostsee genauso fest wie die kleinen Fundstücke am Strand und lernen, die Gegenstände zu sehen und sie auf dem Papier in Szene zu setzen. Wir werden uns mit der Komposition eines Bildes beschäftigen und lernen, aus dem Reichtum der Motive, die uns Plein Air umgeben, das für uns passende Motiv für eine Zeichnung zu finden. Dabei lernen wir die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen, Federn und Büttenaquarellpapiere kennen und setzen die der Umgebung mit Hilfe der vorweg entstandenen Skizzen in Tuschezeichnungen um. Wir sprechen über Grundlegendes der Zeichnung, die Abgrenzung der Zeichnung zum Gemälde und wie ihr euren eigenen Weg zum individuellen Ausdruck finden. Der Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ostsee 2010 22 x 34 cm verkauft (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ostsee 2010 22 x 34 cm  (verkauft) (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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