Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Im Westen Irlands – 9. Tag – 2 Stunden in Dublin – Reisebericht von Susanne Haun

Dublin (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Dublin (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Ein kurzer Einblick

Dublin bestaunten wir in einem Schnelldurchgang. 2 Stunden blieben uns in Dubling bevor wir zum Flughafen aufbrechen mussten. Utz Benkel hatte diesen Dublin-Aufenthalt nicht geplant, wir anderen wollten jedoch unbedingt einen Eindruck der Metropole erhalten.

Ich verstehe Utz. Ich habe keine Beziehung in den 2 Stunden zu Dublin aufbauen können. Mir hat Dublin nicht gefallen. Ich vermute, wir waren am falschen Ort. Wir waren dort, wo Touristen hingehen, wenn sie 2 Stunden Zeit in Dublin haben und genauso voll war es auch.

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Wir hetzen von Ort zu Ort

An solchen Besichtigungs-Aktionen stört mich am meisten, dass ich keine Zeit habe, zu verweilen, mir die Örtlichkeiten genauer anzuschauen. Es gibt keinen Moment des Verweilens, wir hetzen von Ort zu Ort. Nichts kann ich mir genauer anschauen.

Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Bank of Ireland

Auf dem Weg zum Trinity College kommen wir bei der Bank of Ireland vorbei. Ich habe den Eindruck, wenn ich viel fotografiere kann ich mir zuhause in Ruhe alles anschauen. Ohne, dass wir uns abgesprochen haben, verlieben sich sowohl Micha als auch ich in Detailaufnahmen, kurze Eindrücke, aus der Hand fotografiert, ohne überlegen, nur Sinneseindrücke festhaltend.

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Trinity College

Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Dublin (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Vom Universitätsgelände habe ich den Eindruck der Weitläufigkeit mitgenommen. Von den Berliner Universitäten kenne ich eine gewisse Quirligkeit, Studentinnen und Studenten laufen umher, quatschen in vielen Sprachen, schreiben in Notizblöcke, schauen in Bücher, Laptops und Handys. Nichts davon spüre ich auf diesem ehrwürdigen Universitätsgelände.

Leider kam der blaue Himmel erst zum Vorschein als wir zum Flughafen mussten.

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Details:

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Zu guter letzt

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Hinweis:

Auch, wenn ich aus Gründen der Priorisierung meiner Zeit in den letzten Jahren weniger ausführliche Reiseberichte geschrieben habe, gibt es doch einige aus den lezten 10 Jahren, die ich euch ans Herz legen möchte.

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3 comments

  1. Liebe Susanne, vielen Dank für den interessanten Reisebericht! Irland steht auch schon lange auf meiner Reise-Wunschliste. Ihr hattet ein dichtes Programm und ich kann gut verstehen, dass die beiden Stunden in der Stadt stressig waren. Es braucht Zeit, um sich einer fremden Stadt anzunähern – bei mir ist das zumindest so. Ich mag es, ziellos durch Straßen und Gässchen zu wandern und mich vom Zufall leiten zu lassen. Viele liebe Grüße, Theres

    1. Ja, lieber Theres, so geht es uns auch, wie schlendern vor allem am ersten Tag in einer neuen Stadt ziellos umher und entdecken dort den Alltag jenseits des Tourismus.
      Vier versuchen in einer Stadt, die wir noch nicht kennen, mindestens 4 ganze Tage zu verweilen.
      Wir haben Irland sicher noch nicht das letzte Mal bereist. Aber dieses Jahr wird es in Verbindung mit München „nur“ noch Südtirol werden. Wir haben in Tieres ein Appartement gebucht.
      Liebe Grüße von Susanne

  2. Ja, zwei Stunden reichen natürlich nicht aus, sich einen wirklichen Eindruck von einer Stadt zu verschaffen. Ich kenne Dublin noch nicht, kann mir aber wegen des Gefühls der Hetzerei gut vorstellen, dass das mehr Stress war als alles andere. Die Stadt braucht wohl eine zweite Chance!

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