Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Oscar Wilde

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 9. Juni 2019

 

So mancher junge Mensch tritt mit einer natürlichen Begabung zur Übertreibung in dieses Leben, aus der, so sie nur in einfühlsamer Umgebung gefördert würde, etwas wirklich Großes und Wunderbares erwachsen könnte.
Doch nach einer Weile entwickelt er einen morbiden und ungesunden Hang zur Wahrheit und häufig schreibt er am Ende Romane, die so lebensnah sind, dass es niemandem mehr möglich ist, an ihre Wahrscheinlichkeit zu glauben.

Oscar Wilde, 1854 – 1900, irischer Schriftsteller

 

Der Baum der Weisheit, Ausschnitt aus der Rolle des Buchs Henoch, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Der Baum der Weisheit, Ausschnitt aus der Rolle des Buchs Henoch, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

 

 

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Oscar Wilde, zitiert nach Merlin Holland, Das Oscar-Wilde-Album, München 1998, S. 127 – 128.

Susanne Haun Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 160 – Oscar Wilde

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. September 2016

 

Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen,
bevor sie offensichtlich werden.²
Oscar Wilde

 

Erkenntniskraft (c) Zeichnung von Susanne Haun

Erkenntniskraft (c) Zeichnung von Susanne Haun

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² Zitat aus einem Artikel vom Kulturgipfel über Kulturtourismus, http://www.kulturgipfel.de/kulturtourismus-neu-denken/ , 6.9.16, 8:07 Uhr

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 104 – Oscar Wilde

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 9. August 2015

„Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.“
Oscar Wilde

 

Oscar Wilde 34 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun

Oscar Wilde 34 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun

 

Normalerweise habe ich schon lange vor dem Sonntag ein Zitat gefunden, was ich gerne bebildert bloggen möchte. Nun  ist Vorlesungsfreie Zeit und ich schreibe an meinem 5. Buch im Edition Michael Fischer Verlag. So habe ich wenig Zeit zum Lesen und so sitze ich heute vor dem Rechner und greife auf mein „Das große Handbuch der Zitat von A-Z“ zurück. Ich bekam es Anfang der 90ziger Jahre geschenkt und es half mir auch schon öfter beim Schreiben der einen oder anderen Glückwunschkarte.

Ich mag die Ironie von Wilde.

 

Ein Buch mit Charme oder Dorian Gray hat mich gefunden – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Mai 2012

Gestern habe ich ein Buch mit Charme und Seele in einem Antiquariat entdeckt.

Es ist mit einem Stück bemalter, sehr guter Leinwand eingeschlagen und hat von der selben Leinwand ein Lesezeichen zwischen den Seiten. Die Widmung ist vom 21.10.1981, „Zur Erinnerung an einen ehemaligen Schüler“ heißt es gleich vorne.

Buch Das Bildnis des Dorian Gray (c) Foto von Susanne Haun

Buch Das Bildnis des Dorian Gray (c) Foto von Susanne Haun

Wie viele Geschichten könnte der geneigte Autor oder Zeichner aus diesem Satz entwickeln!

Das Buch ist der Klassiker „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde.

In der Vorrede schreibt Wilde hintereinander Sätze zur Kunst. Der Roman ist von 1891 und ich finde es ausgesprochen interessant, wie sich unsere Definition von Kunst geändert hat.

Da gibt es zum Beispiel den Satz
„Kunst offenbaren und den Künstler verbergen ist das Ziel der Kunst.“
Ich glaube, keiner widerspricht mir, wenn ich sage, das dieser Satz heute nicht mehr der Wahrheit entspricht.

Auch sehr interessant fand ich das Gespräch zwischen dem Künstler Basil und Lord Henry Wotton über die Idee an sich.
Die Idee wird nicht der Kunst zugeordnet sondern auf Politik, Soziologie und Metaphysik bezogen!
Dabei sprachen wir erst gestern (siehe hier), dass die Idee das Wichtigste in der Kunst ist!

Oscar Wilde (c) Susanne Haun (2)

Oscar Wilde (c) Susanne Haun (2)

Fotos gab es zur Zeit Wildes nur wenige und die wenigen die es von Wilde gabe sind von den Künstlern der Welt immer wieder und wieder neu dargestellt worden.
Und trotzdem hatte ich das Bedürfniss, Wilde festzuhalten und ihn mit Linien zu erforschen.
So entstand heute mein Sinnbild von Oscar Wilde.

Ich habe bei den drei hier abgebildeten Fotos immer wieder überlegt, wann ich aufhöre, wann das Portrait fertig ist. Ich habe mich entschlossen, dass das mit dem roten Hintergrund das Fertige ist.

Ein Buch mit Charme oder Oskar Wildes Dorian Gray hat mich gefunden – Zeichnung von Susanne Haun

Der An – Schein – Oscar Wilde und das Jahr 2009 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Januar 2012

2009 erfaßte ich Tag für Tag Menschen auf Büttenpapier.

Es wird gesagt, die ersten 10 Sekunden einer Begegnung zwischen Menschen sollen über Symphatie oder Unbehagen entscheiden.

Tagebucheintragung 2009 01 17 - 2 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten

Tagebucheintragung 2009 01 17 - 2 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten

„Nur oberflächliche Leute urteilen nicht nach dem Aussehen. Das Geheimnis der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare.“ sagte Oscar Wilde

Selbst-streifend oder das eigene Ich – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Januar 2011

In meinem Blogroll unter dem Punkt „Was ziehe ich zur Vernissage an“ befindet sich auch der Blog „Nie Wunschfrei„. Ich stöber gerne in diesem Blog und entdeckte dabei die Ausschreibung der Brigitte Zeitschrift.

Sie wünschen sich Fotos von Lesern im Streifenshirt! Lange hatte ich die Brigitte als S-Bahnlektüre abonniert, allerdings ist mein Briefkasten so klein, dass ich sie zum Schluss nur mit der Zange aus ihm herausbekommen habe, der Postbote entwickelte extremen Ergeiz, sie einfach brutal in den Kasten zu stopfen.

Also machte ich heute morgen ein lustiges Selbst-Streifenfoto und griff dann auch gleich zum Spiegel um mich selber streifend zu zeichnen.

Die Streifen im Gesicht sind lustig - Foto von Susanne Haun

Die Streifen im Gesicht sind lustig - Foto von Susanne Haun

Das Foto von mir als Streifenhörnchen findet ihr hier. Ich würde mich über ein „gefällt mir“ freuen, denn man kann natürlich auch etwas gewinnen – einen Einkaufsgutschein. Und ihr wißt ja – Frauen und Klamotten 😉
Vielleicht ist ja der eine oder andere auch inspiriert, selber mitzumachen. Ich bin ja schon neugierig, wen ich da noch alles auf Facebook entdecke ……..

Das Selbstportrait seht ihr hier. Ich habe mir gestern im Kupferstichkabinett von Taschen das Buch „selbstportraits“ von Ernst Rebel gekauft. Es ist sehr interessant und mir gefällt besonders das dort enthaltene Zitat von Oscar Wilde aus seinem Buch „Das Bildnis des Dorian Gray“

Andererseits kann ich mit den roten Linien gut die Form des Kopfes zeigen - Susanne Haun

Andererseits kann ich mit den roten Linien gut die Form des Kopfes zeigen - Susanne Haun

„Jedes Porträt, dass mit Einfühlungsvermögen gemalt ist, ist ein Portrait des Künstlers, nicht eines des Modells. Der Dargestellte ist lediglich der Anlass … Es ist nicht er …, sondern eher der Maler selbst, der sich auf der bunten Leinwand zu erkennen gibt.“ – Oscar Wilde

Ich sehe das ein wenig anders. Ich versuche mir immer den Charakter meines Gegenüber vorzustellen, das ist mein Einfühlungsvermögen. Nehmen wir als Beispiel Kinski (siehe hier) – ich wollte seine Verrücktheit zeigen, vielleicht möchte ich auch manchmal selber „Idioten“ schreien, aber ich tue es nicht und habe in dem Portrait auch nicht mich dargestellt.

Selbst - Streifend - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm - Tusche auf Bütten

Selbst - Streifend - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm - Tusche auf Bütten

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