Susanne Haun

Der Rahmen als wesentliches Element meiner Kunst – Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Mai 2020

 

 

Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Klee, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Schon 2006 entschied ich mich, meine Kunst in weiß lackierten Rahmen zu präsentieren.

Einheitliche Rahmen in verschiedenen Größen gehören zu meinem Ausstellungs- bzw. Präsentationskonzept.

Die schlichten weißen Passepartouts und Rahmen verstärken die auf das minimalste konzentrierten Zeichnungen und lassen sich perfekt kombinieren.

Das Weiß hat einen entscheidenen Nachteil: Die Rahmen sind sehr empfindlich und nach jeder Ausstellung verlieren sie etwas von ihrem weißen Charme.

So bleibt mir nichts anderes übrig als öfter neue Rahmen zu bestellen. Ich verkaufe meine Zeichnungen gerne mit den Ausstellungsrahmen, denn so kann das Bild gleich an die Wand gehangen werden. Die vielen Rahmen, ich schätze, dass ich um die 100 Rahmen in verschiedensten Größen besitze, bringen natürlich ein Lagerproblem mit sich, so dass ich sie in allen Ecken und Enden in meinem Atelier stapele.

 

 

Manchmal reicht es auch, Passepartouts in passender Ausschnittsgröße zu kaufen. So habe ich es auch dieses Mal gehandhabt. Ihr erinnert euch noch an das Mädchen mit dem Perlenohrring (-> klick) ? Ich habe es in vier Variationen gezeichnet.

Nun kann ich durch neue Passepartouts die Damen auch Rahmen.

Heute zeige ich euch meine Variation des Mädchens nach Klee. Es hat mir mit jeder Interpretation mehr Spaß gemacht, mich mit dem Mädchen auseinanderzusetzen.

 

 

Das Mädchen hat seinen Weg in meine Präsentation in der Pariser Galerie Singulart gefunden (-> Klick).

Hier die Objektbeschreibung zur Zeichnung:

Johannes Vermeer (1632 – 1675) malte das Mädchen mit dem Perlenohrring ca. 1665 in Öl auf Leinwand in der Größe 44,5 x 39 cm. Das Bild befindet sich heute im Mauritshuis in Den Haag, das lt. eigener Aussage, das „einzigartige niederländische Gemälde des sogenannten Goldenen Zeitalters beherbergt.
Susanne Haun hat sich malerisch gefragt, was den Reiz und Charme dieses Gemäldes von Vermeer ausmacht.
Die Haltung? Die Jungend? Der Blick? Das Tuch um

den Kopf? Der Ohrring? Die Farben Blau und Ocker? Der aus dem dunklen kommende Blick?
In dieser Arbeit erforscht sie im Stil von Paul Klee die Haltung und den etwas kummervollen Blick des Mädchens. Dabei ist es ihr wichtig, vom Farbkonzept Vermeers abzuweichen.
Susanne Haun verwendet hochwertigen Aquarellkarton von Hahnemühle und lichtechte Antiktusche von Rohrer für ihre Arbeit.

 

Vorweihnachtszeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 25. November 2016

 

V O R W E I H N A C H T S P O S T

 
 
Wie jedes Jahr nähert sich Weihnachten schnell, plötzlich und unerwartet.

So ist es gut, sich schon jetzt Gedanken um die Weihnachtsgeschenke zu machen.

Als besonderes Geschenk biete ich eine kleine Auswahl meiner Zeichnungen für den besonderen Preis von 75 Euro (ungerahmt) an. Der Preis ist inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten innerhalb Deutschlands.

Für einen Aufpreis von 25 Euro ist es möglich das Bild in einem weißen Holzrahmen mit Passepartout zu erwerben.

Die Größe der Zeichnungen ist 15 x 21 cm und sie sind mit Tusche auf handgeschöpften Silberburg Büttenpapier, 110 g/m² im Farbton „off white“ entstanden.

Die Firma Silberburg stellt das Papier nach einer 2.000 Jahre alten Tradition aus Baumwollresten her. das Papier ist daher alterungsbeständig.

Bei Interesse genügt entweder deine Mail unter info@susannehaun.de . Wer gerne mehr Informationen zu den zu verkaufenden Zeichnungen haben möchte, kann mich auch anrufen: 0177 232 80 70.

 Ich wünsche allen eine schöne nicht allzu hektische Vorweihnachtszeit und danke meinen treuen Lesern für das interessierte Lesen meiner Blogbeiträge.

UPDATE 26.11.16:  Die Zeichnungen 1 und 7 sind verkauft.

 

Zeichnerin Susanne Haun wünscht frohe Weihnachten (c) Foto von M.Fanke

Zeichnerin Susanne Haun wünscht frohe Weihnachten (c) Foto von M.Fanke

 

 

 
 

Bilder einer Ausstellung – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berlin, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Januar 2013

Ich mag die „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgsky. Beim Rahmen habe ich bisweilen diese Melodie im Ohr.

Welcher Hintergrund paßt am besten (c) Foto von Susanne Haun

Welcher Hintergrund paßt am besten (c) Foto von Susanne Haun

Die Zusammenstellung einer Ausstellung besteht nicht nur aus dem handwerklichen Vorgang des Rahmens. Ich möchte auch für das Thema der Ausstellung in der alten Bahnhofshalle Friedenau Berlin “Der Sommer trifft auf weiss“ entsprechende Bilder heraussuchen.

Diese Anordnung passt nicht (c) Foto von Susanne Haun

Diese Anordnung passt nicht (c) Foto von Susanne Haun

In der Ausstellung spiele ich mit den Passepartouts. Sicher, weiße Passepartouts passen perfekt zum Titel aber mit der Erfahrung der Rahmung der Dämonen auf schwarzen Tonpapier, habe ich mir überlegt, dass ich auch die Blumen – Zeichnungen auf dunklem Grund legen möchte. Ich habe dazu Indigo Papier und Wellpappe ausgesucht. Mit Wellpappe als Passepartout habe ich eine Zeitlang ständig gearbeitet. Die Wellpappe vermittelt der Rahmung etwas dreidimensionales, weil die Zeichnungen nicht direkt am Bildrahmen liegen.

Die Primelfrau ist nun auch fertig gezeichnet, so dass sie mit in die alte Bahnhofshalle wandern kann. Am Mittwoch ist der Termin zur Hängung der Bilder, am Dienstag kommt Conny Niehoff aus Colbitz und wir können in Ruhe ihr Auto mit unseren Arbeiten beladen.

 Primelfrau mit  caput-mortuum 48 x 36 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Primelfrau mit caput-mortuum 48 x 36 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
I like the „Pictures at an Exhibition“ by Mussorgsky.
Sometimes I hear this melody during framing my paintings.
Putting together an exhibition is not just about the craft process of the frame. I want also collect my work to the theme of the exhibition in the old concourse Friedenau Berlin.

Wir fahren nach Imst (Amerika) wer fährt mit? – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Zeichnung by Susanne Haun on 17. November 2011

Morgen ist die Ausstellungseröffnung in der Turmgalerie in Imst.

Einladung zur Ausstellung in der Turmgalerie Imst

Einladung zur Ausstellung in der Turmgalerie Imst

Wir fahren also nicht nach Amerika aber der Schüttelreim aus meiner Kindheit ist mir noch in guter Erinnerung.

Heute sind wir auf der Autobahn aber ich schreibe diese Zeilen gestern. Ihr wißt ja, dass ich, wenn ich nicht ans Internet heran komme „vorblogge“.
Es gibt bei WordPress die Möglichkeit, Beiträge zu planen. So sitze ich heute für euch gestern am Schreibtisch und schreibe.

In Berlin sind wir in der glücklichen Lage, in drei (3!) Boesner einkaufen gehen zu können, in Mariendorf, Charlottenburg und Prenzlauer Berg. Am nächsten für mich ist das Boesner Charlottenburg und so habe ich dort heute (für euch gestern) mein Buch entdeckt und verschiedene Büttenpapier Passepartouts  gekauft. Die Galeristin Ingrid von der Turmgalerie hat mir die Rahmenmaße durchgegeben und da keines der Blätter den Rahmenmaßen entsprechen arbeite ich mit Passpartouts und Tonkartons. Es hat Spaß gemacht, die passenden Dinge zurecht zu suchen.

Ein Glück habe ich die Zeichnungen bei der Wahl der Passepartouts mitgenommen - Foto von Susanne Haun

Ein Glück habe ich die Zeichnungen bei der Wahl der Passepartouts mitgenommen - Foto von Susanne Haun

Neuzugang, keine Frage und zwei blaue Blumen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2011

10 Wochen lang gab es jeden Montag eine neue Frage zur Kunst.
Heute ist Stille.
Mir fehlt etwas.

Dabei gibt es so viele Fragen, die wir noch stellen könnten.
Kunst ist so unerklärbar wunderbar, dass wir endlos diskutieren könnten.
Ich mag das, weil sich somit immer wieder neue Aspekte und Gedanken ergeben und sich mein Horizont erweitert.
Aber alles Gute hat einmal ein Ende, weil sonst wird es zur Gewohnheit.

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Klematis - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Ich möchte mich bei ALLEN Kommentatoren bedanken! Mir hat der Blogparaden-Staffellauf sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Menschen wieder besser oder neu kennen gelernt.

Von Helen habe ich die „Bremer Stadtmusikanten“ in meiner Sammlung aufgenommen. Seht hier. Ich finde es außergewöhnlich, wie Helen ihre Arbeiten präsentiert und freue mich sehr, ein Bild von ihr in meiner Sammlung zu haben.
Mit Armin würde ich so gerne persönlich diskutieren und mir auch sein Atelier anschauen (wenn es nicht in Saarbrücken wäre)  – er hat sich aktiv an allen Blogparaden beteiligt.
Durch die Blogparade habe ich auch wieder Rosies Blog neuentdeckt, manchmal verliert man in den Weiten des Netzes etwas und dabei hat sie 2009 den allerersten Kommentar in meinen Blog geschrieben!
Es war eine tolle Zusammenarbeit mit Frank, mit dem ich diesen Staffellauf organisiert habe. Es wird sicher neue Projekte geben.
Und Frank Hess und Julia Tepaße und Andreas Mattern und Conny Niehoff und Oliver Kohls und Anna Schüler….

Was ich heute sonst noch gemacht habe, außer ganz gerührt zu sein?

Ich habe eine Klematis und einen Jasmin gezeichnet. Da brauche ich keine großen Worte machen!

Jasmin - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Jasmin - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Und ich habe dieses gute Zitat von Prof. Dr. Peter Weibel gefunden
Aus: Katalogbuch „KunstSammeln“, MNK/ZKM Karlsruhe, 1999, Der Sammler und die Logik des Marktes

„… Der Privatsammler hat den Vorteil, dass er nur seiner eigenen Logik des Begehrens verpflichtet sein darf und daher mehrere Positionen gleichzeitig einnehmen kann. Der Privatsammler ist gelegentlich Kritiker, Kurator, Kunsthistoriker und Architekt in einem. …“

Wenigestens kann ich in meiner Sammlung frei sein *Augenzwincker*

Himbeeren, Blogparaden–Karten und ein Garten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juni 2011

Bei Cordula im Garten wachsen Himbeeren, die schmecken einfach nur lecker.

Himbeeren sind aber sehr schwer zu zeichnen. Die Pflanze ist ganz und gar mit feinen Häarchen überdeckt und das hat mich beim Zeichnen irritiert. Nichtsdestotrotz mag ich sehr diese Farbkombination, die die Natur geschaffen hat, das Lotusgrün mit dem Karminrot.

Himbeerblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 10 cm - Tusche auf Bütten

Himbeerblüte - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 10 cm - Tusche auf Bütten

Heute hat Frank Koebsch auf seinem Blog die letzte Frage unserer Blogparaden-Aktion gestellt.

Sind Aquarelle auch Kunst?

Wenn ihr mit uns diskutieren möchtet, könnt ihr in Franks Blog einen oder auch mehrere Kommentare hinterlassen. Unter allen Kommentatoren wird ein Aquarell von Frank und ein Hahnemühle-Überraschungspaket verlost.

Ich möchte mich gleichzeitig bei allen Lesern, die sich auch schon bei den vergangenen 9 Blogparaden beteiligt haben, bedanken. Nun sind wir schon bei unserer letzten Frage angelangt. Ich bin richtig wehmütig, dass nun alles schon ein Ende hat — aber wie sagte Sepp Herberger „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und so denke ich, werden wir uns immer wieder neue Aktionen einfallen lassen, um spannende Diskussionen und Unterhaltungen anzuregen und neue und Stammleser zu interessieren.

Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt - Foto von Susanne Haun

Die Karten der Blogparade werden an die Verteiler verteilt - Foto von Susanne Haun

Hier könnt ihr alles über die vergangenen Diskussionen nachlesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
Roswitha Geisler
Schafft Kunst Illusion?

Während der Aktion haben wir Postkarten mit unseren Blogadressen drucken lassen und die an unseren Standorten verteilt. Heute habe ich einen Teil dieser Karten an Conny Niehoff und Gaby Stark gesendet so dass sie nun auch in der Näche von Wien und in Magdeburg ausliegen.

Ich stecke  solche Postkarten und Einladungen gerne an meine Pinnwand.

Von Illusion und Wirklichkeit und dem gefallenen Engel Asasel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Das äthiopische Buch Henoch, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juni 2011

Asasel (Gott stärkt) gehört zu den gefallenen Engel des Buches Henoch.

Lt. dem kleinen Lexikon der Engel von Heinrich Krauss bedeutet das Buch Henoch auch Engelsünde. Krauss schreibt „Nach einer anderen außerbiblischen Schrift war er es, der Adan und Eva im Paradies zur Sünde verführte (ApocAbr 23,9)“

„Assel lehrte die Menschen Schlachtmesser, Waffen, Schilde und Brustpanzer verfertigen und zeigte ihnen die Metalle samt ihrer Verarbeitung die Armspangen und Schmucksachen, den Gebrauch der Augenschminke und das Verschönern der Augenlider, die kostbarsten und auserlestensten Steine und allerlei Färbemittel. So herrschte Gottlosigkeit …“ Das Buch Henoch

Asasel, als Urheber allen Bösen in der Welt - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Asasel, als Urheber allen Bösen in der Welt - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Ist es nicht interessant? Der Gebrauch von Augenschmincke und das Verschönern der Augenlider ist gottlos genau wie die Färbemittel. Ich finde das ist eine gute Überleitung zu Rosies Frage zur Kunst in ihrer Blogparade.

Rosie Geisler fragt auf ihrem Blog:

Schafft Kunst Illusion?
Sollten sich Bilder zuerst dazu bekennen, Bilder zu sein, und dann zugeben, dass jedes Bild eine Täuschung ist, eine Illusion, nichts anderes als ein bemaltes Objekt? Oder?

Ich habe mich als erstes gefragt, was Illusion ist.
Sinnestäuschung! Ist nicht jedes Bild eine Sinnestäuschung? Und kann jedes Bild nicht nur die Wirklichkeit des Schaffenden sein?

Nachdem ich mich 30 Minuten mit dem Engel Asasel beschäftigt habe, habe ich sofort drei Zeichnungen von ihm im Kopf!

Welche davon ist Illusion und welche Wirklichkeit? Sind es nicht alles Illusionen?

Asasel lehrte den Menschen Waffen - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Asasel lehrte den Menschen Waffen - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

 

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgenden Termin freuen:

20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“ 

Blogparade Teil Nr. 8 und die hohen Berge werden erschüttert – Zeichnung von Susanne Haun

„Die hohen Berge werden erschüttert werden…“
Das Buch Henoch

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Die hohen Berge werden erschüttert werden - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten


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Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“ fragt Helen Königs auf ihrem Blog

„Spielt es eine Rolle ob ich z.B als Vorlage direkt vor der Natur male/zeichne, eine fremde oder eigene Fotografie nutze, nach einer Skizze arbeite, aus erinnerten und inneren Bildern schöpfe, oder Verschiedenes mixe? Sollte die Wahl der Herangehensweise auch ein Kriterium für den Wert eines Bildes sein? Oder können die unterschiedlichen Methoden, wonach ein gemaltes oder gezeichnetes Bild entsteht, gleichwertig nebeneinander stehen; zählt nur das Ergebnis?“ überlegt Helen.

Zu gewinnen gibt es von Helen Königs “Strandhaus 6″,Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011, owie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?

Ich habe gerne einen Überblick über meine Arbeiten - Foto von Susanne Haun

Ich habe gerne einen Überblick über meine Arbeiten - Foto von Susanne Haun

Ich schaue mir immer wieder meine eigenen Arbeiten an und entwickele sie weiter erst im Kopf und dann in der nächsten Arbeit.

Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna und was denkt Herr Richter? – Susanne Haun zeichnet

Posted in Berühmt, Betrachtungen zur Kunst, Marketing, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2011

Heute beginnt die 6. Blogparade. Ist Malerei ein Auslaufmodell? fragt Anna Schüler auf ihrem Blog

In einem Artikel der Zeit online über Klara Lidén, fand Sie den Satz
„…Lediglich um das Zeichnen und Malen scheint sie einen Bogen zu machen, und sie tut gut daran. Denn das klassische Arbeiten auf Papier und Leinwand gilt allgemein als ausgereizt, ja altmodisch.“
Ist die Malerei tatsächlich altmodisch, ein abgelaufenes Kunstmodell, ausgereizt?
Mittlerweile malt fast jeder. In Kursen kann man seine eigene Kunstwerke erstellen, die sich dann gut im Wohnzimmer machen. Leinwände und Farben gibt es bei Aldi oder Lidl zu Billigpreisen und tausende Freizeitkünstler drängen auf den Markt.
Täten wir also alle gut daran, nach neuen Ausdrucksformen zu suchen….?
Die Antworten schreibt bitte zur Diskussion ins Annas Blog.

Aus allen Beteiligten an der Diskussion ermittelt Anna zwei Gewinner, einmal für ihre Zeichnung und für ein Hahnemühle Überraschungspaket.

Die Frage gefällt mir ausgesprochen gut! Und es ist auch gut, dass ich gerade das Buch von Gerhard Richter in der Mangel habe. Hier nocheinmal die genauen Daten des Buches, ich kann es wirklich jedem empfehlen. Gerhard Richter, Text, ISBN 3-458-16560-6. Ich weiß, es ist vergriffen, ich habe mich auch durchgerungen, es zu kaufen. Hier der mein Beitrag zum Buchkauf.

Herr Richter schaut uns an - Entstehung Zeichnung von Susanne Haun

Herr Richter schaut uns an - Entstehung Zeichnung von Susanne Haun

Aber das, was mich am meisten bewegte heute war das Resümé zu meiner Blogparade.

Heute hatten Andreas und ich den ersten „normalen Tag“ in unserem Atelier. Drei Wochen war Andreas auf Malkurse unterwegs und wir hatte keine Möglichkeit zur Diskussion und zum Gespräch.

Wie sehr uns dieser Austausch gefehlt hat!

Unsere Themen waren die vergangene Blogparade, mein Blog an sich, die Subkultur, Facebook und unser aller Zeit beliebtes Thema „Wer sind wir und warum?“.

Als erstes habe ich in zwei meiner Kommentare Kritik von Andreas erhalten, die ich auch gerne annehme. Ich nehme Kritik an, wenn ich sie berechtigt finde und wenn ich denke, ich hätte etwas besser machen können.
Mein Kommentar zu Zerocools Statement „Künstler sind die Huren des Kapitals…„ war ziemlich bescheuert. In dem Satz steckt so viel Zündstoff, und ich schreibe nichts anderes als, schön dich zu sehen, Zero. Das stimmt auch, denn es war das erste Mal, dass Zero sich in meinem Blog zu Wort meldete. Trotzdem werde ich auf den Kommentar in den nächsten Tagen näher eingehen und nicht jetzt.

Zum zweiten geht es um meinen Kommentar zu einem Artikel in Wlokas Blog, wo Andreas meinte, ich brauche auch nicht zu allem etwas schreiben…. ja, ja, gleich gesagte Worte sind etwas anderes als gleichgeschriebene Worte…… Auch zu diesem Kommentar gehe ich in einem der nächsten Tage näher ein.

Herr Richter schaut uns an - Entstehung Zeichnung von Susanne Haun

Herr Richter schaut uns an - Entstehung Zeichnung von Susanne Haun

Als ich vor zwei Jahren mit dem bloggen begann, wusste ich noch nicht, wie sehr es mir in Fleisch und Blut übergehen und wie sehr es ein Teil von mir werden würde. Andreas und ich sind hier unterschiedlicher Auffassung. Der Blog ist über die Jahre ein Teil meiner Kunst geworden, meine Plattform für meine Gedanken, für meine Zeichnungen und auch für meine zum Teil philosophischen Überlegungen bezüglich meines Seins. Der Blog ist mein Gedächtnis und mein Werkverzeichnis; er ist mein persönliches Medium. Und da ich ihn für mich persönlich führe, benutze ich auch das Wort „ICH“ darin sehr häufig

Ich müsste lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich mich über Kommentare freue, dass ich Diskussionen mag. Und ich müsste auch lügen, wenn ich nicht sagen würde, ich freue mich, wenn eine Zeichnung über mein Blog verkauft wird. Aber ginge es mir um den alleinigen Verkauf, müsste ich keine Texte dazu schreiben — – ich bräuchte bloß jeden Tag meine Zeichnung bloggen. Aber die Worte und die Kommunikation haben mich in ihren Bann gezogen – das nachlesen und wieder vorkramen alter Gedanken und Zeichnungen, das wiederaufnehmen und weiterentwickeln, das neu ordnen und wieder neue Aspekte finden….
Andreas sagte im Laufe der Diskussion, er brauche seinen Blog nicht, um professioneller zu wirken. Aber dazu brauche ich meinen Blog auch nicht. Ich brauche meinen Blog, weil er ein Teil von mir geworden ist. Andreas meint ebenfalls, Galeristen würde ein Blog abschrecken, auch das kann ich nicht ändern, dann können diese Galeristen, die Blögge nicht mögen und ich nicht zusammenarbeiten oder die Galeristen respektieren einfach meinen Blog. Das ist eine einfache Lösung. Und zum Schluss meinte Andreas, Gerhard Richter würde meine Zeichnungen mit meinem Blog wahrscheinlich nicht ernst nehmen. Mag sein, dass können aber weder ich noch Andreas beurteilen, denn wir stecken ja nicht in Herrn Richters Kopf. Und liebe Leser, auch das kann ich nicht ändern.

Aber ich kann Andreas Meinung respektieren. Dass wir unterschiedlicher Meinung sind heißt nicht, dass wir nicht gut zusammen arbeiten können, denn so lernen wir immer wieder die Dinge zu hinterfragen.

Nun kommen wir zur Subkultur, über die im Kunstportal Artcafe so fleißig diskutiert wird.
Ist mein Blog bloß ein Medium für mich, in dem ich mir und der Welt erzähle, wie toll ich bin?
Eine harte Frage, Leone aus dem Artcafe! Wie gerne würde ich sie mit dir und allen anderen persönlich diskutieren! Ich habe immer z.B. das Tacheles als Subkultur gesehen – daran gemessen, ist es doch toll, wenn der Blog eine Subkultur ist.

Was ist an meinem Blog anders als an einer Ausstellung? Einmal ist es natürlich sehr einfach, einen Blog zu eröffnen und seine geistigen Ergüsse zu veröffentlichen. Keiner hindert mich daran zu schreiben was ich will und wann ich will und wie lange ich will. Keiner hindert mich daran, die kleinste bis zur größten Zeichnung zu veröffentlichen.
Um eine gute Ausstellung zu erhalten, gilt es schon bestimmten Qualitätsanforderungen zu genügen!
Aber vielleicht können wir die Blögge mit den Ausstellungen vergleichen — es gibt Ausstellungen in der Zahnarztpraxis und in der Nationalgalerie und so gibt es gute und schlechte Blögge.

Über Facebook habe ich jetzt keine Lust mehr zu schreiben.

Und ich bin ich und meine Zeichnungen und mein Blog 🙂 🙂 :-).
Und ich bin mit Leib und Seele Zeichnerin, daraus resultiert -> kein Tag ohne Linie!
Ich zeichne, weil ich mir ein Leben ohne Zeichnung nicht vorstellen kann. Sie ist wie ein weiteres Sinnesorgan von mir und sie ist mein Ausdruck und meine Sprache mit der Umwelt!

Und ich kann auf meiner WII Fit eine halbe Stunde hintereinander Muskeltraining machen, Herr Richter — von wegen Expander — die sind aus der Mode gekommen!

Herr Richter schaut uns an - Zeichnung von Susanne Haun - 36 x 48 cm - Tusche auf Bütten

Herr Richter schaut uns an - Zeichnung von Susanne Haun - 36 x 48 cm - Tusche auf Bütten

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

30.05.2011: Frank Hess
06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“

Wer oder was ist ein Künstler und warum? – Frage zur 5. Blogparade von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Engel, Marketing, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Mai 2011

Wer oder was ist ein Künstler und warum?

Fragt mich jemand, was ich von Beruf bin, antworte ich:
„Ich bin Zeichnerin!“ – Ich schrieb hier darüber.

Sind wir formal gesehen Künstler, wenn wir ein Kunststudium abgeschlossen haben oder wenn wir in der KSK und/oder im bbk aufgenommen sind?
Wenn wir eine gewisse Anzahl an Jahren ausstellen?
Wenn jeden Monat auf unseren Kontoauszügen Erträge aus unseren Bildern stehen?

Was meint ihr?

Ich habe zwei Zitate von großen deutschen Künstlern herausgesucht, um euch Anhaltspunkte und mehr Diskussionsstoff zu zeigen.

-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:

Max Beckmann schrieb im Dezember 1928:
„Ich bin Maler oder nach einem sehr unsympathischen Sammelbegriff: Künstler. Jedenfalls irgendwie deplaciert.“

-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:

Gerhard Richter schrieb im Oktober 1964:
„Interview zwischen Anthony Twaites und Gerhard Richter, von Sigmar Polke im Oktober 1964 verfaßt
Herr Richter … Vielleicht können Sie uns einiges über Ihre Arbeit und künstlerische Entwicklung sagen.
Ich habe viel Arbeit und bin künstlerisch gut entwickelt, auch geistig und körperlich. Ich ziehe den Expander vorne und hinten. Und wenn Sie meine neuen Bilder sehen würden, Herr Twaites, Sie würden zusammenbrechen!
Warum?
Weil sie so gut sind, Sie haben noch nie so gute Bilder gesehen, keiner hat schon so gute Bilder gesehen,

Ich bin Künstler.
Glauben Sie an Gott
Ja, ich glaube an mich, ich bin der Größte, ich bin der Allergrößte!“

-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:

Ich verlose unter allen Kommentatoren und Trackbackern meine Zeichnung „Wachender Engel“, 17 x 24 cm, Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011
und ein Überraschungspaket von Hahnemühle.

Update 22.Mai 2011, 12:00 Uhr

Herzlichen Dank für eure zahlreichen Kommentare! Die Bekanntmachung der Gewinner erfogt heute, am 22. Mai 2011 auf meinem Blog. Solange schließe ich die Kommentare – nach Bekanntmachung öffne ich sie wieder für weitere Diskussionen.

Manuela, Ingrid Thurner ingrid.thurner@turmgalerie.at, suzikunst wwww.suzikunst.wordpress.com, Susanne quiltundkunst.de, anna morgenweich.blogspot.com, biancascheich kleinemalstube.wordpress.com, Eva Rathmacher, Claudia, Helga Berger, sven brauer brauersven.artists.de, tatjana, wholelottarosie roswithageisler.wordpress.com,
Helen malereiaufpizzakarton.de, Susanne logisch-unlogisch.blogspot.com/, Anke Berger, Elke T., Reiner Zufall, Marie
S.Ueltzen
marieueltzen.de, David von Schewski, Athena athena.meinatelier.de/index.php4thomasbernhard66.wordpress.com, wildgans wildgans.wordpress.com, G. Steinbach Pearl-Faszination-Malerei.de, Falk Mechelk, Marlene atelierreiteralm.blogspot.com/, Armin arminrohr.blogspot.com,
juliatepasse artcommunity123.blogspot.com, Carola Steyer kreativ4all.wordpress.com, zerocool, casa_no.70, bilderbuch bilderbuch2.wordpress.com, Frank Koebsch frankkoebsch.wordpress.com, Frank Hess frankhess.wordpress.com, Peter Rubin peterrubin.vpweb.de, Günther Spath guenther-spath.jimdo.com, juliatepasse artcommunity123.blogspot.com, Werner Kroener kroenerkunst.de, Micha michaelmoeller.posterous.com/,
juergenkuester juergenkuester.wordpress.com, Yvonne Onischke yoni-art.de, Carola colina-foto.de,
engelhard, Petra petra.tragauer.at, Geli Bartheline, Heinz Brayer Dieken gustavderausserfriesische.de,
Jens fotose.de, andermichl guido.michl@web.de, schwuppsel, Coco Niehoff connyniehoff.wordpress.com, Eva Müller, Cristina Nan rumanischeweine.de, Ulli ulrike-merz.de, haweka unkunst.wordpress.com,  claus clausrohde.de,, Jovan Balov balov.de, Renate Schweizer karlsruher-kunstgalerie.eu, Angelika Blaeser galerie-angelika-blaeser.de, nene artetic.com/gallery,  rhapsody64 rhapsody64.wordpress.com, Daniel Büchner curach-bhan.com,
Gunnar Stierle facebook.com/photos.php?id=190430924303806stierle@stierle.com, Berthold Stephan MAICHEL, Eckhard Stroeder eckhard-stroeder.de, Xenia Cosmann, Tanja


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Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

23.05.2011: Anna Schüler
30.05.2011: Frank Hess
06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?.
Conny Niehoff fragte, ob Kunst bezahlbar sein sollte.

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