Zeichnungen von Susanne Haun (Tagebucheintragungen)
Gestern habe ich euch mit meiner To Do Liste für 2021 konfrontiert, heute zeige ich euch die ersten beiden Zeichnungen des Neuen Jahrs dazu.
Zeichnungen von Susanne Haun (Tagebucheintragungen)
Gestern habe ich euch mit meiner To Do Liste für 2021 konfrontiert, heute zeige ich euch die ersten beiden Zeichnungen des Neuen Jahrs dazu.
Selbstportrait porträt von Susanne Haun
Wer ist eine Künstlerin?
Wer ist ein Künstler?
Wie zu jedem Jahresbeginn mache ich mir Gedanken, welche zeitlichen Priotritäten ich in den kommenden 12 Monaten setzen sollte.
Zeichnungen von Susanne Haun zur Pestmaske
Nur südlich der Alpen entwickelte sich die Pestmaske im 17. Jahrhundert, sie ist für Italien und Frankreich belegt. Mit den beiden heute gezeigten Zeichnungen habe ich mich vom Dekameron inspirieren lassen aber nicht einen genauen Wortlaut illustriert.
„Dann packt mich das Grauen, ich fühle, wie meine Haare sich sträuben, und es scheint mir, als sähe ich auf Schritt und Tritt die Schatten der Verstorbenen, doch nicht mit ihren bekannten Gesichtern, sondern mit schrecklichen Antlitzen, die Ihnen, ich weiss nicht woher, gekommen sind, um mich zu verstören.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 28.
Zeichnung von Susanne Haun
„Wir verweilen hier, meiner Meinung nach, zu keinem anderen Zweck, als mit anzusehen, wie viele Leichen begraben werden, oder um zu hören, ob die Mönche, deren Anzahl freilich auf ein Nichts zusammen geschmolzen ist, hier zu richtigen Stude ihrer Uffizien singen, oder gar um denen, die noch hier sind, durch unsere Kleidung die Art und Größe unseres Kummers aufzuzeigen.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 27.
Zeichnung von Susanne Haun
„So wollen wir die erste und älteste von ihnen Pampinea, die zweite Fiammetta nennen; Filomena die dritte und die vierte Emilia; sodann nennen wir die fünfte Lauretta, die sechste Neifile und die letzte, nicht ohne Grund, Elissa.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 26.
Zeichnung von Susanne Haun