Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Max Frisch

Posted in Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Juni 2020

 

Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte,

die er für sein Leben hält.


Max Frisch, 1911 – 1991,Schweizer Schriftsteller und Architekt, in „Mein Name sei Gantenbein“

 

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Gelesen auf Achim Spenglers Blog A Readmill of my Mind

Zitat am Sonntag – Marcel Proust

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juni 2020

 

Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin,

neue Landschaften zu erforschen,

sondern darin, Altes mit neuen Augen zu sehen.

Marcel Proust, 1871 – 1922, französischer Schriftteller und Sozialkritiker

 

Ausblick vom Piazzale Michelangelo, Florenz (c) Foto von Susanne Haun

Ausblick vom Piazzale Michelangelo, Florenz (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Fernweh nimmt meine Gedanken ein.

So viele Tage hintereinander war ich lange nicht mehr in Berlin. Meine Sehnsucht nach fremden Welten ist groß.

Ich denke an die abgesagte Capri Reise und auch an die Stornierung unserer Schottlandreise.

Auch Berlin hat sich verändert, um die quirligen Stadt voller Leben ist es ruhig geworden.

Ich blättere in meinen Skizzenbüchern, ich schaue mir die Fotos unserer Urlaubsreisen an.

Ja, ich nehme mir Proust zu Herzen. Was entdecke ich auf meiner inneren Reise?

 

 

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zitiert nach: 1000 places to see before you die, 9. Juni 2020, Rheinbreitbach 2019.

 

 

Zitat am Sonntag – Philip K. Dick

Posted in Stillleben, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 7. Juni 2020

 

Die Realität ist das,

was übrig bleibt,

wenn man aufhört zu glauben.

Philip K. Dick, 16. Dezember 1928 – 2. März 1982, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor

 

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Auflösung der Schlüssel 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Dick ist in Deutschland vor allem durch die Verfilmung seiner Geschichte Träumen Androiden von elektrischen Schafen?, die von Ridley Scott als Blade Runner verfilmt wurde, bekannt geworden. Leider starb Dick vor der Uraufführung im Juni 1982, war aber beim Filmdreh mit eingebunden.

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zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 14. September 2018

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Neue Züricher Zeitung

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. Oktober 2017

 

Alt werden hat in unserer Gesellschaft einen schlechten Beigeschmack.
Mit wohlwollender Zustimmung altern dürfen bei uns nur noch Wein und Käse.

 

Das Alter - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Das Alter – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 30 cm – Tusche auf Bütten

 

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Neue Züricher Zeitung, zit. nach Schneider, Wolf, Deutsch für junge Profis, Hamburg 2013, S. 19.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Giorgio Morandi

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 24. September 2017

 

Giorgio Morandi

 

Für mich ist nichts abstrakt:

Letztendlich denke ich, dass nichts abstrakter ist als die Realität.

 

Vom Eiweiß verlassen - Eigelb in Tränen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vom Eiweiß verlassen – Eigelb in Tränen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Per me non vi è nulla

di astratto: per altro ritengo

che non vi sia nulla di più

surreale e di più astratto

del reale.

 

For me nothing is abstract:

morover I feel that ther

is nothing more surrela and

more abstract than reality.

 

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Quelle:

Folder zur Ausstellung Novecento Italiano -Una Storia, Palermo Palazzo Reale, 25. Marzo – 31 Agosto 2017

 

Spiegelungen und Lichter – Fotos von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Foto, Zeichnen mit Licht, Zeichnung by Susanne Haun on 29. August 2013

Köln ist eine interessante Stadt und so hatte ich gestern beim Bummeln keine lange Weile.

Lichtspuren (c) Foto von Susanne Haun

Lichtspuren (c) Foto von Susanne Haun

In der Kolumba habe ich mit den Oberlichtern und meiner Kamera gezeichnet.
Mit Licht habe ich schon öfter gezeichnet und mich auseinanadergesetzt (seht hier) und so freute ich mich sehr, als ich in der halbdunklen Kirche die Oberlichter entdeckte.

Auch hier wieder die Frage:
„Ist die Realität auf den Fotos abgebildet?“

Wie sieht es bei der Häuserspiegelung aus? Ist das die Realität? Ist die Spiegelung realer als die Lichtzeichnung?

 Häuserspiegelung in Köln (c) Foto von Susanne Haun

Häuserspiegelung in Köln (c) Foto von Susanne Haun

Wenn ich jetzt zu diesem Haus gehe, werde ich andere Fotos aufnehmen. Also keine Realität?

Ich zeige immer nur den Augenblick mit jedem Foto und der ist in dem Moment Realität.

Exit Ghost, Täuschung und Lüge – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Arktis, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Juli 2013

Die Fähigkeit der Menschen, Dinge in ihrem Gedächtnis / Gehirn zu speichern, lässt im Alter nach.

Es gibt verschiedene Krankheiten, die diese Fähigkeit beeinträchtigen. Das Gehirn und die Seele ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt. So habe ich in letzter Zeit Bücher von zwei großen Literaten zum Thema gelesen.

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

„Der Mensch erscheint im Holozän“ von Max Frisch, in dem ein alter Mann mit fortschreitender Demenz versucht, sein Leben zu meistern.

„Exit Ghost“ von Philip Roth berichtet von einem alten Schriftsteller, der am Ende seines Lebens über den Tod, das Verlassen der Kräfte und den Gedächtnisverlust resümiert.

„Exit Ghost“ hat mir neue Aspekte für das Arktis Projekt eröffnet. Im Arktis Projekt arbeite ich mit dem Autor Klausbernd Vollmar zusammen. Er hat die Arktischen Fantasien geschrieben und er hat natürlich Bilder zu seiner Geschichte im Kopf.

Diese Bilder decken sich nicht immer mit den Bildern, die in meinem Kopf beim Lesen des Texts entstehen.

Es entstand bei meiner Darstellung vom Eis der Arktis die Diskussion, wie realistisch meine Zeichnungen zur Arktis sein sollten.

Da ich noch nie in der Arktis war, können alle Arbeiten von mir zu diesem Thema nur Sinnbilder meiner Wahrnehmung sein – unrealistisch meiner Vorstellung entspringend.

Klausbernd aber denkt an die Erwartungen der Käufer des Buches. Diese Erwartungen kann und möchte ich nicht bedienen, denn ich zeichne nicht für das Publikum oder wie das Publikum es scheinbar gerne möchte. Ich zeichne aus mir heraus.
Wer kann schon wissen, was das Publikum möchte? Denn wir sind nicht in den Köpfen der Leser und Betrachter.

Gerade von oben - mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Gerade von oben – mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Philip Roth schreibt in seinem Buch „Exit Ghost“:
„Der Schriftsteller arbeitet jahrelang allein, gibt sich ganz und gar dem Schreiben hin, denkt über jeden Satz zweiundsechzigmal nach und hat doch keinerlei übergeordnetes literarisches Bewusstsein, Verständnis oder Ziel. Alles, was der Schriftsteller akribisch aufbaut, Satz für Satz und Detail für Detail, ist nichts als Täuschung und Lüge. Der Schriftsteller hat keinerlei literaisches Motiv. Sein Interesse, die Wirklichkeit abzubilden geht gegen null. Seine Motive sind immer persönlicher und grundsätzlich niedriger Natur.“

Philip Roth geht da für mein Verständnis sehr persönlich und gnadenlos mit sich um!

Ich frage mich, in wiefern ich diesen Text auf meine Zeichnungen übertragen kann?

Ich habe heute weiter an dem Gruselmonster gearbeitet. Für die Radierung habe ich einzig den Kopf als Thema benutzt, meine Rolle aber bietet mir viel mehr Raum zum arbeiten und so ist auch ein Eisbäroberkörper unter dem Kopf entstanden. Der Kopf selber sitzt unter den Korallen.

Ich bin zum Kapitel „Mythen der polaren Völker“ übergegangen. In dem Kapitel schreibt Klausbernd Vollmar: „Wie alle Mädchen sehnte sie sich nach Abwechslung in der Liebe. So geschah es, dass sie sich einen Eisbären als Liebhaber wählte.“

So habe ich unter dem Gruselmonster den Eisbär und das Mädchen gezeichnet.

Einen Eindruck von Klausbernds Reise in die Aktis könnt ihr hier auf seinem Blog erhalten.

 Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
My english isn’t so good to write the whole german text in english but I try a little bit.
I read two books from great literatur authors. There are first Max Frisch and second Philip Roth. The wrote about the advancing in age and the loss of memory. It’s a great theme for me.
I found a quote from Roth about the intention of being author and I wonder he wrote, that his interesting to have wrote about the reality is zero.
I discus with Klausbernd Vollmar the necessity to write or to draw in reality.
I don’t do that, I draw my imagination and I like it.

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