Susanne Haun

Wie sehen die Kleinsten? Schmetterling – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. März 2016

 

Schmetterlinge gelten als schön, im Sommer erfreuen wir uns an ihrem Anblick.

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Schmetterling (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Schmetterling (c) Collage von Susanne Haun

 

Leider wird der Anblick eines Schmetterlins in der Natur immer seltener. In der Großstadt muß man ins Aquarium des Berliner Zoos oder das Biosphärenreservat Potsdam (siehe hier) gehen, um sie zu sehen.

Mit dieser eher abstrakt gehaltenen Arbeit möchte ich Raum für Geschichten schaffen. Was verbirgt sich im Labyrint und wo fliegen die Schmetterlinge hin? Ist für die Kleinsten schon das rot erkennbar und nehmen sie es wie den Mutterleib vor der Geburt war?

 

 

Wie sehen die Kleinsten? Gans mit Schmetterling – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2016

Nina hat mir die Fotos für die Collagen zur Verfügung gestellt. Thomas Lemnitzer (siehe hier) hat die Tiere auf Fotos in Szene gesetzt.

Manche der Fotos inspirieren mich sofort und andere sind mir wiederum nicht symphatisch. Die Gänsefotos mag ich, ich wollte eigentlich eine Gans ohne Collage zeichnen. Als die fertige Gans mich von ihrem Ppapier anschaute, und ich die Schmetterlingsfotos sah, da bekam ich doch Lust zum Collagieren.

Vielleicht ist es eine gute Idee, die Schmetterlinge an Bändern als Lesezeichen im Buch zu befestigen. Die kreativen Mütter können sie dann auf jeder Seite den Tieren auf die Köpfe, Schultern usw. setzten.

 

Ideale der Schönheit, Schmetterling und Orchidee – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Galerie Vinogradov, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Februar 2016

In der Natur gilt der Schmetterling als besonders schön! Wer kennt nicht die kleine Raupe nimmersatt, die sich durch die Natur frisst und zu einem schönen Schmetterling wird.

Orchideen gelten unter den Blumen als besonders elegant und schwierig zu züchten.

Orchidee und Schmetterling - Zwischenstand - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Orchidee und Schmetterling – Zwischenstand – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beim Zeichnen habe ich mit der Orchidee begonnen, eigentlich wollte ich sie auch als alleinige Orchidee stehen lassen. Aber je mehr Tage ich auf die Blüte schaute, um so mehr wollte ich noch etwas gegen die Blüte setzen. Heute dachte ich an die Schmetterlingshalle im Biosphärenreservat in Potsdam und fand einen Schmetterling als gute Ergänzung für die Blüte.

Orchidee und Schmetterling-  65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Orchidee und Schmetterling- 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Zeichnung ist 65 x 50 cm groß. Leider kann ich die Größe der Zeichnung nicht im Internet darstellen, ob ich 10 x 18 cm oder 65 x 50 cm zeichne, hier auf meinen Blog hat alles die gleiche Größe!

 

 

 

Der Gang des Schmetterlings – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Januar 2014

In den letzten Tagen habe ich an einer großen Zeichnung – Der Gang des Schmetterlings – gearbeitet.

Dazu habe ich meine Fundstücke und Weihnachtsgeschenke in Szene gesetzt.

Ausschnitt Gang des Schmetterlings - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt Gang des Schmetterlings – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schon vor Weihnachten bat mich ein Student aus den Niederlanden für seine Hausarbeit folgende Fragen zu beantworten. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Mail vergessen habe und mich erst heute wieder beim Schreiben dieses Beitrags erinnerte…

Warum haben sie sich entschieden, Vanitas Malereien zu machen?

Es war ein schleichender Prozeß! Ich finde es schon immer sehr spannend, Dinge zu arrangieren, die miteinander kommunizieren. Das Stilleben beginnt beim Aufbau. Dazu habe ich über die Jahre Gegenstände gesammelt. Manchmal trenne ich mich von Dingen, wie z.B. von Maggy, ein kalköpfiger Schaufensterkopf. Ich vermisse sie sehr, aber sie war so groß, dass ich sie bei einem meiner Atelierumzüge nicht mehr untergebracht habe….

Was bedeuten diese Malereien für sie?

Meine Stilleben Zeichnungen fordern den Betrachter zum Denken heraus.
Jeder hat andere Gedanken zu den Gegenständen und es erschließen sich bei jedem Betrachter neue Kontexte.
Das gefällt mir.

Was wollen sie damit ausdrücken?

Jedes Bild hat seinen eigenen Gedanken. Das Bild heute ist die Vergänglichkeit durch die Zeiten. Die fossile Schnecke aus dem Jura, mein Anatomie-Totenkopf Ruthie ist keine 5 Jahre alt, aus „Plastik“ produziert und symbolisiert aber trotzdem den ewigen Sterbeprozeß. Der Schmetterling aus Peru ist ein Überraschungsweihnachtsgeschenk, das ist in der Post fand! Danke an dieser Stelle nochmals…. Die Knochen sind von der Weihnachtsgans, ich berichtete schon hier darüber.
Die Schraube ist der einzige Anorganische Gegenstand. Sie ist schwer und drückt auf die Situation.

Gang des Schmetterlings - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gang des Schmetterlings – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie ist das heutige Interesse in diese Sorten Malereien?

Ich bin im ständigen Arbeitsprozeß!

Wieso benutzen sie gerade diese Symbole in ihren Gemälden?

Jede Zeichnung hat eine Aussage und entsprechend kombiniere ich die Symbole.

Wieso verlegen sie die Malereien auf eine moderne Art und wie machen sie das?

Ich bleibe mir selber treu. Und da ich hier und jetzt lebe, kann es nur ein modernes, zeitgemäßen Bild werden!
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Im Garten der Hannah Höch – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. August 2013

Am Sonntag hatte ich bei einer Veranstaltung die Möglichkeit, den Garten der Hannah Höch zu besuchen und mich an der Blumenpracht zu erfreuen.

Diese Freude gebe ich einfach und unkompliziert an Hand der Fotos und Zeichnungen von mir weiter.

Schmetterling (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schmetterling (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking readers:
On Sunday I visited the Garden of Hannah Höch and enjoyed the profusion of flowers at an event.
I give this joy simply and easily to hand the photos and drawings of mine to you.

Sonnenhut  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sonnenhut (c) Zeichnung von Susanne Haun

Übermalungen mit Ziege, Schmetterling und SIE – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2012

Erinnert ihr euch? Ich habe aus meinem Keller Leinwände herausgeholt, um sie zu Übermalen — nein zu Überzeichnen  (Hier ist der Beitrag dazu).

Es ist ein nicht ganz so einfaches Unterfangen. Ich habe zuerst schwarze China Tusche benutzt, weil sie höher pigmentiert ist als die anderen Zeichentuschen. Dazu griff ich zum zeichnen zur Stenografierfeder, da durch die Grundierung die Zeichenfeder zu zart für das Material ist. Die Tusche bleibt auf der grundierten Leinwand stehen. Ich muss dadurch vorsichtig arbeiten, um sie nicht zu verwischen.

Die schwarze Tusche ist ein guter Kontrast zur weißen Leinwand (c) Susanne Haun

Die schwarze Tusche ist ein guter Kontrast zur weißen Leinwand (c) Susanne Haun

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So lasse ich die Ziege erst einmal einen Tag liegen und schaue mir meine Arbeit und den Trocknungsprozeß erst einmal am nächsten Tag wieder an. Die Tusche ist gut auf der Leinwand getrocknet und die Linien sehen bewegt  aus.

Das schöne an der Leinwand ist die Flexibilität. Ich kann die großen Arbeiten so besser bearbeiten als das Papier, denn dabei muss ich immer sehr vorsichtig sein, damit keine Knicke und Risse entstehen. Ich muss die Leinwand später auch nicht hinter Glas bringen wie ich es mit dem Papier muss.

Das schöne an der Leinwand ist die Flexibilität (c) Foto von Susanne Haun

Das schöne an der Leinwand ist die Flexibilität (c) Foto von Susanne Haun

Am zweiten Tag lege ich ohne Plan, vom Inneren geleitet, los. Die Tusche ist gut auf der Leinwand getrocknet. Ich werde zum Schluss das Werk mit Firnis besprühen müssen, denn sonst ist es nicht dauerhaft haltbar. Vielleicht versuche ich auf einem Probestück auch flüssigen Firnis mit dem Pinsel aufzutragen. Ich habe immer das Gefühl, das hält besser.

Mich juckt es weiter in den Fingern und ich setze einen Frau, Blumen, Kugeln und einen Schmetterling auf die Leinwand. Alles was in meinem Kopf ist kommt in diesem Moment auf die Leinwand. Ich schütte sozusagen meine planlosen Gedanken auf die Leinwand. Das erfordert viel Routine, da ich vor mir nichts sehe sondern aus dem Inneren schöpfe.

Bei dem Schmetterling bin ich schon mutiger und benutze die lotusgrüne Antiktusche. Auf den Fotos ist der Unterschied kaum zu sehen. Leider habe ich mit meinem Arm einen Teil der Linien vom Schmetterling wieder verwischt. Das passiert schon mal, wenn man sich ganz von den Gedanken leiten läßt.

Ich lasse die Leinwand noch einen Tag liegen und hänge sie dann auf. Da hängt sie nun und ich schaue sie an.

Wie weiter? Ich schaue sie mir an und denke nach. Viel fehlt nicht mehr, nur ein wenig nach unten auslaufend.

Es paßt, Hängung im Atelier (c) Foto von Susanne Haun

Es paßt, Hängung im Atelier (c) Foto von Susanne Haun

For my english reader:
In my cellar, storage of my pictures, I have a lot of canvas with acrylic paintings from my about five to ten years old. One day I brought them in my studio to overdraw one of them. I put on the picture „Green forest“ white grounding regarding that the recipient looks a little bit from the older picture. Than I draw with black china ink on the grounding canvas. I like the result.

Übermalungen mit Ziege, Schmetterling und SIE – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ich, alles Gelb und das Ziel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 6. September 2012

Von Zeit zu Zeit frage ich mich, was für ein Ziel ich verfolge und welcher Weg dorthin führt.

Wenn bei mir im Kopf sich mein Ziel wieder einmal ein wenig von Links nach Rechts verschiebt, wenn Teilziele erreicht sind und es gilt neue Wegmarkierungen zu setzen, dann zeichne ich mich immer selber. Ich zeichne dann in die Stille hinein, ohne Hörbuch, Musik, youtube oder Radio zu hören. In die Stille hinein zeichnen bedeutet sich ganz auf die Gedanken zu konzentrieren. Das ist spannend, oft führe ich so Unterhaltungen und Diskussionen mit mir selber.

Selbst mit Butterfly 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun

Selbst mit Butterfly 40 x 30 cm Tusche auf Bütten (c) Susanne Haun

Das Portrait, das heute den Tag über mit einigen Pausen entstanden ist, hänge ich in meine

Ausstellung „Alles gelb oder was?“.
Die Eröffnung ist morgen um 19.30 Uhr im
Komet, Dr. Carola Muysers
Bees und Butterflies, Agentur für kreative Unternehmen
Prinzenstraße 7 in 10969 Berlin Kreuzberg

Carola führt das Online-Magazin Berlin Woman, Stadtkultur im weiblichen Blick (siehe hier).

Ich habe ein paar lustige Fotos hochgeladen, wie ich mit meinen Arbeiten eine halbe Stunde zu früh vor dem Komet stand. Zum Glück ist Carola dann auch eine halbe Stunde früher gekommen.

Warten vor dem Komet (c) Foto von Susanne Haun

Warten vor dem Komet (c) Foto von Susanne Haun

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich innerlich gelacht habe, als ich die Farbe der Fassade vom Komet und mein Bild gesehen habe. Das habe ich nicht geplant, die Wahl des Bourdeaux ist eher zufällig geschehen. Ich hatte vor, Caput Mortuum zu benutzen aber habe nach dem von der Flasche ähnlich aussehenden Bordeaux gegriffen.

For my english speaking reader:
Tomorrow I opening the exibition „All yellow, you know!“ in the gallery Komet. Komet is the bureau of agency „bees and butterfly“ from Dr. Carola Muysers. Yesterday, I was to early to hang my drawings there and I must wait. You see it on the photos behind this text. My selfportrait, drawing today, I will hang in the exibition too. It has the same color as the wall of the komet Gallery.

Ich, alles Gelb und das Ziel – Zeichnung von Susanne Haun

Libellen am Montone in Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Emilia Romagna, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 1. August 2012

Der Montone zieht mich fast täglich in seinem Bann.

Überall fliegen wunderschöne blaue Libellen auf dem Wasser. Sie sind sehr, sehr schnell und es dauert einen Moment, bis ich begreife, dass sie vier Flügel besitzen. Die Einzelheiten kann ich in der Schnelligkeit kaum sehen und so entstehen viele schnelle Bewegungszeichnungen in meinem kleinen Skizzenbuch.

Insekt 30 x 40 cm Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Insekt 30 x 40 cm Tusche auf Hahnemühle Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe in diesem Urlaub zwei Scetchbooks von Hahnemühle benutzt, das A6 und das A5 Buch. Sie sind so schön leicht, dass ich mitunter auch beide mitnahm. Zum Montone war meistens das A6 dabei.

Einmal bin ich mit voller Bekleidung auf den Steinen ausgerutscht und ins Wasser gefallen. Das Skizzenbuch hielt ich hoch. Meine kleine Canon war in der Hosentasche und obwohl sie pitschenass geworden ist, funktionierte sie schon gleich nach dem trockenwischen wieder. Auch wenn sie zerbrochen und ertrunken wäre, ich habe auch noch die große Canon dabei. Einen Urlaub ohne Fotoapparat kann ich mir fast so schwer vorstellen, wie ein Urlaub ohne Skizzenbuch!

Libelle am Montone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Libelle am Montone (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detaillierte kann ich die Insekten, die ich schon am … gezeichnet habe (siehe Beitrag hier) darstellen. Sie bleiben so nett für mich sitzen, selbst wenn ich das Blatt, auf dem sie hocken, einfach umdrehe und mir ihre Beine genauer anschaue.

So ist eine interessante Serie von vier Arbeiten entstanden.

Wenn ihr die vorherigen Berichte meiner Reise lesen und sehen möchtet, könnt ihr das hier !

 

Libellen am Montone in Portico di Romagna – Zeichnungen von Susanne Haun

Honigblumen in T+Ts Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2010

Gestern war ich bei Freunden, die ich seid meinem 12. Lebensjahr kenne, ich bin auch ihr Trauzeuge.

Vor 13 Jahren bauten sie ihr Haus und alles war kahl und nichts ließ darauf schliessen, dass der Garten sich in eine eine üppige grüne Oase mit „Gaudi“ – Teich, japanischer Terasse und einem lustigen eiförmigen Baumhaus verwandeln würde.

Am meisten faszinierte mich ein „Honigstrauch“, den korrekten Namen habe ich leider vergessen. Er saß voller Schmetterlinge mit orangen, gelb, braunen Punkten, die in der Sonne leuchteten. Der Honigduft der Blüten zog die Schmetterlinge magisch an. Ist es nicht ein Wunder der Natur, wieviele unterschiedliche Blüten in unterschiedlichen Farben und Düften es gibt?

Entstehung Schmetterling von Susanne Haun

Entstehung Schmetterling von Susanne Haun

Das bringt mich auch immer wieder dazu, Blüten zu zeichnen: die Einzigartigkeit ein jeder Pflanze.

Ich konzentriere mich auf die Form der Blüte und des Schmetterlings, zeichne die Kompositions mit meiner Feder. Die Farben, das Orange und Gelb des Schmetterlings, strahlen und spiegeln die Fruchtbarkeit der Welt wieder. Die Wirkung wird noch verstärkt durch das dunkle Braun der Tusche.

Schmetterling - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche und Aquarell auf Bütten

Schmetterling - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 40 cm - Tusche und Aquarell auf Bütten

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