Susanne Haun

Vanitas Stillleben – Tag 3 – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 7. November 2017

 

Das zeichnen eines Stilllebens beginnt mit dem Anordnen der Gegenstände, die auf dem Bild gezeichnet werden sollen, schrieb ich in meinem letzten Beiträgen zum Stillleben (siehe hier und hier).

Dieses Stillleben wird durch ein Lot bereichert.

 

 

Vanitas Stillleben – Tag 2 – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Oktober 2017

 

Das zeichnen eines Stilllebens beginnt mit dem Anordnen der Gegenstände, die auf dem Bild gezeichnet werden sollen, schrieb ich in meinem letzten Beitrag zum Stillleben (siehe hier).

Heute habe ich eine rostige Schraube zu den Gegenständen platziert, ich habe sie vor einiger Zeit beim Spaziergang gefunden.

 

 

Der Gang des Schmetterlings – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Januar 2014

In den letzten Tagen habe ich an einer großen Zeichnung – Der Gang des Schmetterlings – gearbeitet.

Dazu habe ich meine Fundstücke und Weihnachtsgeschenke in Szene gesetzt.

Ausschnitt Gang des Schmetterlings - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt Gang des Schmetterlings – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schon vor Weihnachten bat mich ein Student aus den Niederlanden für seine Hausarbeit folgende Fragen zu beantworten. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Mail vergessen habe und mich erst heute wieder beim Schreiben dieses Beitrags erinnerte…

Warum haben sie sich entschieden, Vanitas Malereien zu machen?

Es war ein schleichender Prozeß! Ich finde es schon immer sehr spannend, Dinge zu arrangieren, die miteinander kommunizieren. Das Stilleben beginnt beim Aufbau. Dazu habe ich über die Jahre Gegenstände gesammelt. Manchmal trenne ich mich von Dingen, wie z.B. von Maggy, ein kalköpfiger Schaufensterkopf. Ich vermisse sie sehr, aber sie war so groß, dass ich sie bei einem meiner Atelierumzüge nicht mehr untergebracht habe….

Was bedeuten diese Malereien für sie?

Meine Stilleben Zeichnungen fordern den Betrachter zum Denken heraus.
Jeder hat andere Gedanken zu den Gegenständen und es erschließen sich bei jedem Betrachter neue Kontexte.
Das gefällt mir.

Was wollen sie damit ausdrücken?

Jedes Bild hat seinen eigenen Gedanken. Das Bild heute ist die Vergänglichkeit durch die Zeiten. Die fossile Schnecke aus dem Jura, mein Anatomie-Totenkopf Ruthie ist keine 5 Jahre alt, aus „Plastik“ produziert und symbolisiert aber trotzdem den ewigen Sterbeprozeß. Der Schmetterling aus Peru ist ein Überraschungsweihnachtsgeschenk, das ist in der Post fand! Danke an dieser Stelle nochmals…. Die Knochen sind von der Weihnachtsgans, ich berichtete schon hier darüber.
Die Schraube ist der einzige Anorganische Gegenstand. Sie ist schwer und drückt auf die Situation.

Gang des Schmetterlings - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gang des Schmetterlings – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie ist das heutige Interesse in diese Sorten Malereien?

Ich bin im ständigen Arbeitsprozeß!

Wieso benutzen sie gerade diese Symbole in ihren Gemälden?

Jede Zeichnung hat eine Aussage und entsprechend kombiniere ich die Symbole.

Wieso verlegen sie die Malereien auf eine moderne Art und wie machen sie das?

Ich bleibe mir selber treu. Und da ich hier und jetzt lebe, kann es nur ein modernes, zeitgemäßen Bild werden!
.
.

Geschraubt und nicht geschüttelt – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Januar 2014

Ein Gegenstand will erforscht werden und ist es auch bloß eine „olle“ Schraube.

Geschraubt und gedreht - 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Geschraubt und gedreht – 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe mir ein Schrauben – Exemplar aus dem Natur-Park des Schöneberger Südgelände ausgeliehen. Selbstverständlich lege ich sie bei meinem nächsten Besuch wieder an Ort und Stelle.

Ich kannte den Park nicht, denn als Nordberlinerin fährt man selten in den Süden der Stadt. Es ist, als ob der Norden und der Süden Berlins völlig verschiedene Städte sind. Ein Nordberliner kann in Südberlin untertauchen. Ein Nordberliner verliert seinen gesamten Freundeskreis, wenn er nach Südberlin zieht und umgekehrt.

 Natur im Park (c) Foto von Susanne Haun

Natur im Park (c) Foto von Susanne Haun

Folgende Beschreibung habe ich in den Weiten des Netzes vom Park gefunden:
„Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist ein 18 Hektar großer Park in Berlin-Schöneberg, der sich über die frühere Trasse der Anhalter und Dresdener Bahn, den westlichen Teil des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof sowie das ehemalige Bahnbetriebswerk Tempelhof Rangierbahnhof erstreckt. Der Park zeichnet sich durch die Kombination von verfallenden Eisenbahnanlagen, Naturschutz und neuen Kunstobjekten aus.
Außerhalb Berlins wurde der Park im Rahmen der Expo 2000 bekannt.“²

Die mitgenommene Schraube ordnet sich mühelos in meine Gegenstände zur Vergänglichkeit ein. Es ist nicht einfach, die so einfachen Formen der Schraube eindrucksvoll festzuhalten. So zeichne ich sie auf 22 x 17 cm und gehe dann auf 40 x 30 cm über.
Am 1.1.14 begann ich meine nächste große Arbeit zur Vergänglichkeit. Sie hing seither über meinen Schreibtisch – noch unvollendet – mit der Schraube werde ich sie vollenden und in den nächsten Tagen davon berichten….

____________________________
²Quelle: http://berlin.kauperts.de/eintrag/Gruenanlage-Natur-Park-Schoeneberger-Suedgelaende-12157-Berlin

%d Bloggern gefällt das: