Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 195 – Martin Opitz

Posted in Zeichnung, Tiere, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 25. Juni 2017

 

„… es schadet das Verweilen / Uns beiderseit.“

Martin Opitz

 

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Fliegende Möwe auf Lilienthals Flugapparat – 30 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

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Opitz, Martin, zitiert nach: Janssen, Horst, „Ach, Liebste, flieg mir nicht weg“, Briefe an Gesche, Reinbeck bei Hamburg 2004, S. 9.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 196 – Giacomo Leopardi

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. Juni 2017

 

… Così tra questa
immensità s’annega il pensier mio:
e il naufragar m’è dolce in questo mare.

 

… Und so inmitten
Des Unermeßlichen ertrinkt mein Denken
Und Schiffbruch leiden ist mir süß in diesem Meere.

Giacomo Leopardi

 

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen - Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes - 80 x 60 cm - Tusche auf Bütten

Wie mein älterer Bruder der Vernichtung entrann, kann ich nicht sagen – Illustration von Susanne Haun nach E.A.Poes – 80 x 60 cm – Tusche auf Bütten

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Giacomo Leopardi, Canti, 1962, 106(=L’infinito, 13 – 15), Übersetzung von Dieter Richter
zitiert nach
Richter, Dieter, Das Meer, Geschichte der Ältesten Landschaft, Berlin 2014, S. 39.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 194 – Platon

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. Juni 2017

 

Das Denken ist das Selbstgepräch der Seele.

Platon

 

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerund und Zeichnung von Susanne Haun

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerung und Zeichnung auf Angiografieaufnahem  des Selbst von Susanne Haun

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 5. Juni 2017

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 193 – René Descartes

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Juni 2017

 

[…] wenn [der allmächstige Betrüger] mich täuscht, so besteht doch gar kein Zweifel, dass ich bin. Er täusche mich, soviel er kann, niemals wird er es doch fertig bringen, dass ich nichts bin, solange ich denke, dass ich etwas sei. Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genung hin und her überlegt habe, schließlich zu der Feststellung, dass dieser Satz: Ich bin, ich existiere, sooft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist.²

René Descartes

Wer Lust hat, schaue sich doch zu diesem Zitat unser Selbstportrait Projekt vor dem Badezimmerspiegel an (siehe hier)!

 


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²Descartes, René, Édition Seconde touchant la première philosophie […] in: ders., Oeuvres et lettres. Textes présentés par André Bridoux, Pareis 1953.

Anmerkung: Übersetzer ist nicht angegeben! Der allmächtige Betrüger könnte der Teufel sein, der die Menschen verwirren will.

Zitiert nach Frank, Manfred, Warum bin ich? Eine Frage für Kinder und Erwachsene, Leipzig 2007.

 

Ich mit geschlossenen Augen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnis im Badezimmerspiegel, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Mai 2017

 

Jürgen war nicht ganz so begeistert, dass ich ihn in mein Selbstportrait Projekt / Challenge mit einbezogen habe. Trotzdem hat er eine ausgesprochen gute Arbeit dazu erstellt (siehe hier).

Lapidar sagte er, wir könnten uns im dunklen Badezimmer zeichnen! Daraus machte ich das Zeichnen mit geschlossenen Augen.

Wie zeichnet man mit geschlossenen Augen?

Es ist nicht so einfach, sich mit geschlossenen Augen zu zeichnen und ich war erstaunt, wie gut das ging. Jedoch habe ich mich sehr konzentriert. Ich habe versucht, so wenig wie möglich den Stift abzusetzen und mir in Gedanken Hilfslinien vorgestellt, die ich auch über ausführte, ihr könnt es zwischen den Augen sehen! Probiert es mal.

Als zweites habe ich meinen Selfiestik genommen und mich mit Hand vor den Augen, so wie ich gezeichnet habe, fotografiert und dann daraus die letzten beiden Zeichnungen erstellt. Vielleicht probiere ich das nächste mal mich mit geschlossenen Augen und mit Hand vor den Augen zu zeichnen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad gehörig!

Ich bin sehr begeister von meinen geschlossenen Augen Zeichnungen, ich finde, sie haben eine unglaublich Dynamik!

 

 

Selbst vor dem Badezimmerspiegel, Mittags mit Kreide – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnis im Badezimmerspiegel, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Mai 2017

 

Vor knapp zwei Wochen habe ich euch mit einem kleinen Aufruf gefragt (siehe hier), wer sein Selbstbildnis im Badezimmerspiegel zeichnen und auf meinem Blog verlinken möchte.

Herzlichen Dank für eure vielen Links zu euren Portraits! Ich habe mich über jedes Portrait gefreut und freue mich über  jedes weitere Portrait!

Gerda und ich sind auf die Idee gekommen, unsere Materialien zu tauschen. Gerda (siehe hier) hat in Ermangelung eines Füllers einen Kugelschreiber benutzt und ich in Ermangelung von Kohle habe Kreide für das nächsten Selbstportraits benutzt.

Die benutzte Kreide ( Conté Carré ) habe ich schon Jahre, fast Jahrzehnte im Schubfach zu liegen. Ihr seht, der Kasten ist fast leer, ich habe damit früher Aktstudien gezeichnet. Hier habe ich noch einen alten Beitrag mit schlechten Fotos von Aktzeichnungen von 1999 mit diesen Kreiden gefunden.

 

Reste von Conte Carre Kreiden (c) Foto von Susanne Haun

Reste von Conte Carre Kreiden (c) Foto von Susanne Haun

 

Als Untergrund habe ich ein Skizzenbuch mit Kraftpapier und Pappdeckel von Hahnemühle (siehe hier) gefunden. Es passte schon aufgrund der Pappdeckel und den schönen warmen Braunton perfekt zu meinem Vorhaben. Zuerst verwendete ich harte Kreide. Damit konnte ich das Bild 2 fast wie mit meinem Füller zeichnen. Bild 3 und 4 sind mit weicher Kreide gezeichnet. Welche Kreide benutze ich wann? Weiche Kreide gibt mehr Pimente an das Papier ab und kann als Fläche homogener verwendet werden. Die harte Kreide ist da etwas zäher. Wer keine schmutzigen Hände mag, der kommt mit dieser Kreide gut zurecht.

 

 

Ich im Badezimmerspiegel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnis im Badezimmerspiegel, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2017

 

Vorgestern las ich bei der Zeichnerin Martina Wald den Beitrag „Martina im Spiegel“ (siehe hier). In nur einer Minute hat sie sich vor dem morgendlichen Kämmen gezeichnet. „Eitel darf man halt nicht sein.“ ist ihr Kommentar zur eigenen Zeichnung.

Ich habe Martinas Idee aufgegriffen und ebenso zum Füller im Bad gegriffen. Erst noch am selben Abend und am Morgen des nächsten Tages.

 

Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Natürlich konnte ich mich nicht mit einer Zeichnung begnügen. Die einzelnen Zeichnungen fertigte ich auch schneller als in einer Minute 🙂 an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich meine Linie am Morgen und am Abend auf das Papier steht. Ich bin ein Morgenmensch, es ist gut an den Zeichnungen zu sehen.

Das wichtigste beim Porträtzeichnen ist, keine Hemmungen zu haben. Deshalb ist man selber auch das beste Modell. Wir sind uns selber wohlgesonnen und schimpfen nicht über zu große oder zu kleine Nasen und wie Martina schon schrieb, es ist besser, nicht eitel zu sein.

Wer möchte bei einem kleinen Projekt mitmachen? Wir könnten es Mein Selbstbildnis im Badezimmerspiegel nennen.

Entweder setzt ihr in eurem Blog einen Trackback (das heisst ihr verlinkt diesen Beitrag auf eurem Blog) oder ihr schreibt hier in den Kommentaren einen LINK zu eurem 1 Minuten Portrait im Badezimmer. Bitte nur einen Link in den Kommentaren setzen. Bei mehr als einen Link wandern eure Kommentare in meine Spamliste.

Jetzt sage ich „Nur Mut“ und freue mich über eure Zeichnungen. Am meisten lernt die Zeichnerin, der Zeichner beim tun.

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 179 – Thomas A. Edison

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Februar 2017

 

„Um klar denken zu können, muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann. „
Thomas A. Edison

 

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

 

Ürigens, hier in der Kategorie „Zitat am Sonntag“ findet ihr eine übersicht der bisher von mir geposteten Zitate.
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²Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 7. Februar 2017

Es lohnt sich auf der Seite planetwissen von der ARD mehr über Thomas Alva Edison zu lesen (siehe hier).

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 177 – Roger Willemsen

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 12. Februar 2017

 

„Viele, die sich auf den Weg der Selbstfindung machen, sind ängstlich, sie könnten ankommen.“
Roger Willemsen

 

Selbst im Kosmos (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst im Kosmos – 25 x 25 cm – Tusche auf Bütten – 8.4.2015 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Deutschlandradio postete dieses Zitat am 7.2.17 mit Foto zum einjährigen Todestag von Roger Willemsen auf Facebook, mit dem Stand vom 8.2.17 hatte es schon 1.710 Likes und wurde 472 geteilt.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 176 – Heinrich Wölfflin

Posted in Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 5. Februar 2017

 

„Kunstgeschichte zu treiben, ohne selbst Zu zeichnen, erscheint Mir unmöglich.“²
Heinrich Wölfflin

 

Romanisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Romanisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Heinrich Wolfflin ist am21.6.1864 in Winterthur geboren und am 19.7.1945 in Zürich gestorben. Er war Kunsthistoriker; Ordinarius für Kunstgeschichte und Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.  Im Studium der Kunstgeschichte war Wölfflin einer der ersten, den wir im Grundkurs kennenlernten.

Zur Zeit schreibe ich eine Hausarbeit über Menzel und eine Skizze zum Kassler Karton. Beim Recherchieren fand ich im Buch Adolphe Menzel und Lois Renner, das Künstleratelier  dieses Zitat, das ein Lächeln auf mein Gesicht zauberte.

 

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² Gaßner, Hubertus; Howoldt, Jenns, Adolphe Menzel und Lois Renner, das Künstleratelier, Hamburg 2008, S. 3.

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