Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 136 – Joachim Ringelnatz

Posted in Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. März 2016

 

„Passbilder sind die Rache des Fotografen.“ Ringelnatz²

 
Selbst (c) Polaroid von Susanne Haun
 

Hier der Link zum Beitrag im rbb vom 16.3.2016, 8:40 Uhr.
 

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²In: rbb radio 1, Der schöne Morgen, Art aber Fair, Marie Kaiser, Bericht zur Ausstellung „In Front Of“, Heidi Specker, 16.3.2016, 8:40 Uhr

 

 

Blogprojekt: Rückfragen Neun / by. Susanne Haun präsentiert von @lz in der text artgarage

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Januar 2016

Ludwig Zeidler führt den Blog text artgarage, flüchtige katalysatorische erwähnte und ähnliche.
Mehr über ihn erfahrt ihr hier auf seinem Blog
.

Im Dezember versendete er an viele ihm nahe liegende Blogbetreiber neun Fragen.
Frage und Antwort veröffentlicht er nun nach und nach in seinem Blog.

Meine Antworten auf folgende Fragen könnt ihr hier (siehe hier) auf seinem Blog finden. Übrigens, @lz hat jedem Blogger seine eigenen passenden Fragen gestellt!

1/ Was bewirkt Kunst? Oder kann es?

2/ Gibt es Genie?

3/ Können Sie sich in fünf Worten Charakterisieren?

4/ Was oder Wer war entscheidend das Sie Künstlerin wurden?

5/ Gibt es für Sie das Unglaubliche?

6/ Welche Autorin / Welcher Autor hat die Kraft Sie
aus dem Alltag zu entheben?

7/ Drei Dinge auf die Sie nicht verzichten mögen?

8/ Gibt es für Sie Ideale?

9/ Haben Sie ein Motto?

Die Namensgleichheit von Ludwig und mir ist übrigens nur zufällig – es gibt viele Zeidler in Berlin; ich bin eine geborene Zeidler. Im folgenden eine kleine Auswahl meiner Selbstportrait über die Jahre.

 

 

Ein Poem für mich von Dunkelpoet – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Dezember 2014

Vor einigen Tagen schrieb Sven Dunkelpoet ein Poem für mich. Herzlichen Dank.

 

Selbstportrait Tagebuch Feiertage Seite 1 (c) Zeichnung von Susanne

Selbstportrait Tagebuch Feiertage Seite 1 (c) Zeichnung von Susanne

 

Künstlerin
(für Susanne Haun)

Was schön sei oder was hässlich,
ist nicht wichtig in der Kunst.

Kunst ist Abbildung der Seele
jenseits von Gut und Böse,

jenseits von aller Schubladen,
abseits aller menschlichen Definition.

Kunst ist nur sich selbst verpflichtet
und dem inneren Auge,

muss nicht Rechenschaft ablegen,
sich niemals verantworten.

Weil du dies ständig realisierst,
auch deshalb liebe ich deine Bilder:

Detailverliebt setzt du stets
die dir eigenen Duftmarken:

Originalität und Können,
Realität und Abstraktion

immer wieder vereint
in deinen Werken.

Ich verbeuge mich.

©Dunkelpoet

Zum Poem passen meine 60 Sekunden Selbstportrait Zeichnungen von 2013.  Hier eine kleine Auswahl aus knapp 120 Zeichnungen. Mehr dazu siehe hier.

Ich und Plattenprobleme – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 27. November 2014

Bisher dachte ich immer, so etwas passiert nur anderen und nicht mir, schliesslich sichere ich meine Daten ja korrekt im 1 Wochen Zyklus und hebe 3 Sicherungen auf.

Ich - 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber wie es so ist, ich habe zwei Tage an einem Referat gearbeitet und natürlich keine Sicherung von den letzten beiden Tagen. Meine Platte hat radikal aufgeräumt. Schadhafte Sektoren meldet sie und die liegen genau in meinem Referats Direktory!

Naja, ich habe mich beruhigt. Heute morgen war ich völlig bedient und nun klatsche ich in die Hände und beginne von vorne.

Ein ironische Blick auf mein Ich – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2014

Wie schaue ich auf mich selbst?

Ein ironischer Blick auf mein Ich  Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein ironischer Blick auf mein Ich Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sind die Selbstbildnisse der Künstler Ausdruck ihres Ichs oder ihrer Ich–Findung bzw. -Suche?
Oder ist es nur das preiswerte Modell, was uns Künstler dazu bewegt, Selbstbildnisse zu gestalten?
Diese Fragen stellte ich in meinem Bericht über den letzten Salon, der bei mir stattfand. (siehe hier).

Wie schaue ich auf mich selbst, ist eigentlich eine viel interessantere Frage. Ich schaue immer anders auf mich, je nachdem, in welcher Lebenssituation ich mich befinde. Ich verschlüssel meine Situation und doch ist sie eindeutig sichtbar.

Ich-Findung
Ich habe schon ein Ich, ich muss es nicht finden. Es ist ein Ich, das sich zugegebener Maßen verändert aber vom Kern bleibt es gleich. Der Kern setzt sich aus ererbten, erzogenem, erlerntem und erlebten zusammen. Die Summe aus allem bin ich.

Das ererbte verändert sich nicht, es ist mir von der Natur mitgegeben und wenn ich meine Mama anschaue, dann sehe ich zum Teil mich – schon rein vom äußerlichen. Ich erschrecke, wenn ich im Spiegel schaue, habe ich doch ein jüngeres Abbild meiner Selbst in Gedanken und sehe im Spiegel ein junges Abbild meiner Mutter. Es amüsiert mich, ich finde es interessant und ich sehe ein Stück die wahre Unsterblichkeit in dieser Situation.
Mit ca. 20 Jahren kaufte ich in N.Y. in der Moma ein Plakat eines Werks von Kandinski. Mein Sohn ist nun fast 20 Jahre alt und kaufte voriges Jahr in der Tate in London ein Plakat des gleichen Werks von Kandinski. Er hatte mein Plakat nie gesehen, es ging schon vor seiner Geburt entzwei und ich entsorgte es.

Erzogen werde ich immer noch, solange meine Eltern leben, werden sie versuchen, mich zu erziehen. Ich nehme nicht mehr alles an, was sie sagen, aber ich bin noch unter diesem Einfluß.

Ich lerne, wenn ich aufhöre zu lernen, dann bin ich nicht mehr.

Ich erlebe und das ist auch leben.

Damit kann ich sagen, dass meine Selbstportraits sind verschiedene Ausdrücke meines Ichs!

Bericht vom 2. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Thema: Ichfindung und Identitätsbildung

Posted in Salon by Susanne Haun on 14. Mai 2014

Gestern fand mein 2. KunstSalon am Dienstag zum Thema „Ichfindung und Identitätsbildung – Das Ich im Laufe der Moderne und Postmoderne“ statt.

Katja und Laura vom Blog aboutsomething führten uns durch das Thema. Herzlichen Dank an beide für ihre sehr guten Ausführungen, die uns zur Diskussion anregten.

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Susanne Haun

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Susanne Haun

Katja stellte die Grundfragen der Identität und Individualisierung aus Sicht der Soziologie vor:

Ihre Quelle war dabei:
Heinz Abels, Identität – Lehrbuch, 2. üb. erw. Aufl. 2010, Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden

„Grundfragen der Soziologie im Hinblick auf das Individuum im Verhältnis zu sich:

• Wie ist die Vorstellung des Menschen, ein Individuum zu sein, entstanden?
• Welcher Anspruch hat sich aus dieser Vorstellung ergeben?
• Wie sehen die gesellschaftlichen Bedingungen in der fortgeschrittenen Moderne aus?
• Was ist Identität? – Wie bin ich geworden, was ich bin (Entwicklung des Selbst)? Wer will ich sein (Ich – Es)? Was tue ich (Handlungen)?
Wie sehen mich die Anderen (Ich –  Gesellschaft, der Spiegel)?“

Identität – Individualität – Das Ich – Das Selbst

Wir haben viel diskutiert und ich möchte euch einige „Schlagwörter“ aus der Diskussion benennen.

Inszenieren wir unser Ich? Lassen wir die unliebsamen Elemente unseres Ich weg?
Stellen wir uns die Fragen in Bezug auf unsere Blogs, ist uns allen wichtig, authentisch in unseren Berichten zu sein. Je nach Thema fliesst dort unser ich mehr oder weniger ein. Aber alle lassen wir im Blog teile unseres Lebens außen vor. Wir gewähren dem Leser oder Rezipienten immer nur Einblick auf einen Teil unseres Ichs.

Je nachdem, in welchen Kreisen wir uns befinden, sind wir eine andere Persönlichkeit, angemessen an unseren Gegenüber.
Ist das Ehrlichkeit? Was ist Ehrlichkeit in Bezug auf unserem Blog auf unserem Leben? Ist Weglassen schon Lüge?
Gibt es ein Ich? Als wieviel empfindet man sich von dem, wie andere in einen selber sehen? Wer bin ich in der Gesellschaft? Gibt es noch die Klassen-Gesellschaft?

Wir haben überlegt, ob es zum Mensch sein dazu gehört, sich darzustellen, ob das das ist, was wir Kommunikation nennen! Ist die Identität ein Aspekt der Sprache? Wie können wir eine Identität zeigen, wenn wir nicht dieselbe Sprache sprechen? Kommen wir dann zur Performance?

Und gibt es das Andersartige? Ist das Andersartige nicht im Normalen zu finden?

In wie weit gehört die Erinnerung zu unserem ich und in wie weit ist unsere Erinnerung stimmig oder ändert sich im laufe der Zeit. Hier spielt auch die Wahrnehmung eine Rolle. Jeder nimmt uns anders wahr und wir nehmen uns auch nicht immer so wahr, wie die anderen uns sehen. Auf dem Markt wird Biografiearbeit angeboten, hier erfährt der „Kunde“, in wie weit seine Erinnerungen real sind.

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Susanne Haun

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Susanne Haun

Laura hat uns im zweiten Teil des Abends Künstler-Selbstportraits gezeigt: Dürer, Munch, Shermann, Ulrichs …
In Zusammenhang mit Banksy sprachen für über den Künstlermythos. Bansky inszeniert seine eigene Identität. Wer ist Cindy Sherman, sie löst sich in ihren dargestellten Rollen auf!

Sind die Selbstbildnisse der Künstler Ausdruck ihres Ichs oder ihrer Ich – Findung bzw. Suche? Ist es nur das preiswerte Modell, was uns Künstler dazu bewegt, Selbstbildnisse zu gestalten? Ich werde in einem gesonderten Beitrag auf diese Fragen eingehen.

Wir stellen fest, dass wir die Identität leider nicht aus biologischer Sicht beleuchtet haben, wir haben uns geisteswissenschaftlich mit dem Ich auseinandergesetzt.

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Laura

Salon zum Thema Ichfindung (c) Foto von Laura

Als Abschluss diskutierten wir gemeinsam einen Ausschnitt aus dem Film „Being John Malkovich“ und fragten uns, in welchen Filmen noch die Identität ein Thema ist.

Die Frage der Menschheit nach dem Selbst ist eine der großen Fragen, die auf der gesamten Welt diskutiert wird.

So habe ich euch in Kürze einen Abriß unseres gestrigen Abends gegeben und möchte mit einem Zitat, dass uns Katja aus dem Buch von Heinz Abels herausgesucht hat, schliessen:

„Individualität meint einerseits das Bewusstsein des Menschen von seiner Besonderheit und das Bedürfnis, diese Einzigartigkeit auch zum Ausdruck zu bringen, und andererseits die von ihm selbst und den Anderen objektiv festgestellte Besonderheit und Einzigartigkeit.“

Hier auf diesen Link findet ihr alle Artikel zum Thema „KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun“.
Der Abend findet in lockerer Atmosphäre statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Leute begrenzt. Gerne sende ich euch Einladungen zu den Abenden zu. Sendet mir einfach auf info@susannehaun.de eine Mail mit Betreff „Salon“.

Der nächste Salon findet am 2. September statt. Geplant ist das Thema „Kränkung“.

Mein ich – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2014

Die Klausuren sind geschrieben und ein paar von uns haben das auch in der Mensa mit mitgebrachten Sekt gefeiert.

Mein Ich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Ich (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nun geht es an die Hausarbeiten. Drei an der Zahl habe ich zu schreiben, die über „Maria-Sybilla Merian und die Metamorphose“ ist schon das erste mal fertig und ich möchte nur noch das eine oder andere zufügen, die andere über „die Melencholia I“ ist zur Hälfte fertig und die dritte über die „Nachrichten von Künstlern und Handwerkern von Johannes Neudörfer“ habe ich mit Gliederung und Literaturliste vorbereitet. Ich freue mich darauf, sie in Ruhe zu schreiben, ohne neue Literatur lesen oder in Seminare und Vorlesungen mit neuem Stoff rennen zu müssen.

Vor allem freue ich mich darauf, große Blätter in den Semesterferien zu zeichnen. Am Freitag habe ich noch ein 24 x 32 cm Blatt verwendet, um mich zu zeichnen, für ein größeres hat neben dem Lernen die Energie nicht gereicht.

Zitat am Sonntag – Folge 2 – Marguerite Duras

Posted in Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 28. Juli 2013

„Ich weiß nicht, was ein Buch ist. Niemand weiß es. Aber man weiß, wenn eines da ist. Und wenn nichts da ist, weiß man es, wie man weiß, dass man noch nicht tot ist.“
Marguerite Duras in ihrem Buch „Schreiben“.

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerund und Zeichnung von Susanne Haun

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerund und Zeichnung von Susanne Haun

Am Mittwoch war ich beim Treffpunkt Kulturmanagement zu besucht. Hier könnt ihr eine Aufzeichung der Veranstaltung sehen und hier die Ankündigung der Veranstaltung auf Christian Henner-Fehrs Kulturmanagement Blog.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Christian für die Einladung bedanken. Es war auch für mich sehr anregend und inspirierend und ich habe viele Leute kennengelernt und bin noch dabei, die Emails, die ich im Anschluss der Veranstaltung erhalten habe, zu beantworten.

Heute bin ich so auf den Blog Kunst und Wirtschaft von Helga Stattler und Karin Wolf aufmerksam geworden und habe einige Beiträge gelesen. Besonders interessant fand ich den Beitrag über die Rolle von Kunst und KünstlerInnen, in dem Edgar H. Schein zu Wort kommt (seht hier).

Ich (c) Foto und Zeichnungsüberlagerung von Susanne Haun

Ich (c) Foto und Zeichnungsüberlagerung von Susanne Haun

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